… aus dem Leben einer Fairy

Low Carb Pommes

Schon ewig hatte ich mal wieder Lust auf richtig schöne Currywurst mit Pommes. Ich hatte da immer so ein Lieblingsständchen mit RAS Pommes (aus so einer Art Kartoffelpüree, superknusprig). Dort habe ich ungefähr einmal alles halbe Jahr eine Portion Currywurst oder Curryfrikadelle mit diesen Pommes gegessen. Soooo lecker! Und dann hat man eben auch wieder genug für eine Weile. Klar – das könnte ich immer noch machen. Einmal wäre das sicher kein Drama. Aber das Ständchen ist mittlerweile nicht mehr so greifbar, wir hatten Grillwürstchen vom Wochenende über und ich hatte Lust auf Experimente…

Ich möchte es gleich vorweg sagen:
JA! Die Dinger sind superknusprig, teilweise sogar viel knuspriger als normale Pommes.
NEIN! Sie schmecken nicht GANZ GENAU wie Pommes aus Kartoffeln. ABER sie schmecken auch nicht nennenswert nach Kichererbsen. Sondern nach Gewürz. Und nach der Currysauce *feuerspei*.

Und so funktioniert das Ganze:

Für zwei Personen 100g Kichererbsenmehl mit 200ml Wasser anrühren, 150-200ml Wasser mit 1 EL Öl und Salz zum kochen bringen, die Kichererbsenmasse einrühren und ziemlich gut rühren, das brennt leicht an. Wenn es anzieht mit Pommessalz oder beliebigem anderen Gewürz würzen, auf das Pommesblech gießen, mit der Teigkarte verstreichen und dann circa 20 Minuten bei 180 Grad Umluft backen. Eventuell nachwürzen. Fertig.

Das Pommesblech gibt es beispielsweise von Zenker. Keine Ahnung ob es das auch von anderen Firmen gibt. Es heißt glaub ich Kreativpommesblech und ist eigentlich für Pommes aus Kloßteig. Aber klappt halt auch super für die Kichererbsenmasse.

Ich habe auch schon versucht, die Masse einfach auf ein Backblech zu streichen und in pommesähnliche Stücke zu schneiden. Hhmm, geht auch, aber knusprig wurden sie bei mir ehrlich gesagt nicht. Die Investition in das Pommesblech hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt. Es hat jedoch einen Nachteil – es reicht nicht für die angegebene Menge, sondern nur für die Hälfte des Teiges. Das heißt man muss entweder zweimal backen, allein essen oder zwei Bleche kaufen.

Ich hatte gestern das Glück, dass mein Mann lieber mal wieder “echte” Pommes essen wollte und ich so das Blech für mich allein hatte :-) . Aber er hat eine von mir probiert und gemeint, die wären für ihn definitiv ein gutes Äquivalent und er würde die nächstes mal auch gern essen (Mist…bleibt weniger für mich oder wir brauchen doch ein zweites Blech ;-) ).

Die Currysauce hatten wir auch selbst gekocht. Dafür einfach ein bis zwei Paprika, eine Chilischote, eine Schalotte und zwei Knoblauchzehen klein schneiden, in etwas Rapsöl anbraten. Mit passierten Tomaten ablöschen und einkochen lassen, zwischendurch würzen (ich hatte Curry, etwas Kurkuma, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, Chili, Balsamicoessig und ein oder zwei TL Sukrin). Wenn das Ganze eine schöne matschige Masse geworden ist (ich hab es insgesamt vielleicht eine Stunde gekocht), mit dem Zauberstab pürieren. Fertig :-) und viel leckerer als Ketchup oder fertige Currysauce. Vielleicht noch mit Curry bestreuen auf der Wurst, aber unsere war wirklich scharf genug gestern… :mrgreen:

Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!

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Kein Kuchen für mich

“Klar! Super! Ich freue mich wenn du den Kuchen mitbringst.” höre ich mich noch auf das freundliche Angebot antworten. Da dachte ich aber auch noch – naja, die macht SiS, mit Kohlehydraten hat sie es also auch nicht so. Vielleicht gibt es einen Käsekuchen ohne Boden oder vielleicht was mit Mandeln? Mag ich ja alles gern…

Am Tag des Geschehens rückte sie an mit zwei riesigen Kuchenbehältern – deren Inhalt ich persönlich leider nur optisch beurteilen kann. Eine sehr hübsche und appetitliche Pfirsichtorte sowie ein sehr gutaussehendes geschichtetes Marmeladen-Schokoladen-Creme-Kunstwerk bahnten sich den Weg auf das Buffet.

Und ich dachte noch so “Wahnsinn – wie hat sie DAS ohne Zucker und Mehl hinbekommen?”. Mir schwante Böses und um die bestehende Unklarheit zu beseitigen (und mich jeglicher Illusion zu berauben) fragte ich “Toll sehen die aus, echt super! Was ist denn da alles so drin?” “Och, die Creme ist nicht so mächtig, nur mit Sahne und Mascarpone, der Boden ist aber halt schon ziemlich kompakt mit der vielen Schokolade und …” “Aber ganz normal mit Mehl und Zucker und so, der Kuchen?” “Ja klar – oh sorry, den kannst du ja jetzt gar nicht essen. Hab ich gar nicht dran gedacht. Ich habe heute ja AUSNAHMETAG.”

Merke: immer wenn SiSler oder SlowCarber was richtig cooles auf dem Teller haben, nicht fragen was es ist und hoffen es sei LowCarb – denn dann haben die IMMER Schummeltag :mrgreen:

Tja, das war die Geschichte von dem wirklich lecker aussehenden Geburtstagskuchen, den ich nicht gegessen habe ;-)

(Mich persönlich hat übrigens auch ganz ohne Torte der Champagner gewichtsmäßig voll reingerissen. Hätte ich doch ein Stück essen können…)

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Unglaublich wie schnell das vergangene Jahr an uns allen vorbeigeflogen ist und schon ist es so weit – unsere Mini Miss Fairytalez ist ein Jahr alt. Per definitionem kein Baby mehr, sondern ein “Kleinkind”. Verrückt!

Am Sonntag hatte sie Geburtstag und es gab eine große Party mit Freunden und Verwandten. Es wurde viel gelacht, gegessen, Champagner getrunken und gefeiert.

Ich bin ja nicht so der Babykramblogger, aber hier kurz was unsere Maus schon alles kann:

- sich durchsetzen wenn sie etwas will (meist geht es um Nahrungsmittel…oder Fernbedienungen)
- alles essen was ihr in die Finger kommt und essbar aussieht – ALLES!
-> Was vier Zähne ausmachen – Wahnsinn!
- den Kater vorsichtig streicheln
- dem Kater ihr Essen vom Tisch auf den Boden werfen
- Tiere füttern oder das Tierfutter selbst essen
- Bücher lesen (ähm, naja, drin blättern und “jajaja” rufen)
- singen
- tanzen
- sich unglaublich süß freuen
- ansteckend lachen
- schrecklich traurig weinen
- Dinge benennen (“Ba” ist beispielsweise unser Kater)
- krabbeln wie ein Käfer und dabei gleichzeitig einen Keks essen
- laufen an der Hand, an diversen Möbelstücken und ein paar Schrittchen auch ohne alles
- aus einem Becher trinken und sich die andere Hälfte überkippen
- alleine mit einem Löffel essen und dabei die ganze Umgebung füttern
- teilen mit ihrer Freundin und mit Ba
- sich selbst die Haare kämmen (wenn sie die Bürste richtig herum in der Hand hat)
- mit allem spielen was ihr in den Weg kommt (und nicht essbar ist)
- schimpfen wie ein Rohrspatz
- mit Schäfchen und Musik schlafen wie ein Engelchen
- herrliches Chaos verbreiten
- schmusen mit mir und dem besten Papa der Welt
und so vieles mehr was mir gerade nicht einfällt weil es einem schon so selbstverständlich vorkommt.

Alles Gute zum Geburtstag mein zuckersüßer Schatz, du bereicherst mein Leben jeden Tag. Ich habe noch nie in meinem Leben so sehr gelacht und geliebt wie seit deiner Geburt. Schön, dass es Dich gibt. Es ist das beste Gefühl der Welt zu wissen, dass wir zusammengehören.
Bis zum Mond und wieder zurück – so sehr liebe ich dich.

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Ja, es stimmt – seit zwei Wochen bin ich seit langer Zeit wieder zahlendes aktives Mitglied eines Fitnessstudios. Naja, die Entscheidung kam nicht so ganz 100% aus freiem Willen – leider hatte sich nach der Schwangerschaft meine Lauffähigkeit und die Muskulatur merklich verschlechtert. Neulich musste ich ohne Kinderwagen zu einem Arzttermin, wollte mich ein wenig beeilen und merkte plötzlich “Ups – ohne den Wagen kann ich gar nimmer richtig laufen…”. Das war ein richtiger Schock für mich. Negativ in der Hinsicht, dass ich seitdem ständig drüber nachdenke wie und ob ich irgendwo laufen kann und positiv weil ich meiner Osteopathin davon erzählte und die meinte, dass die Muskulatur ganz ganz dringend aufgebaut werden muss. Und sie sei normalerweise kein Fitnessstudiobefürworter, aber mit Krankengymnastik allein sei da wirklich nichts zu machen. Ich müsse mich an Geräte schwingen… :mrgreen:

Klar haben mir Leute vorgeschlagen “Geh doch wieder zu der Reha” Dazu kann ich nur sagen: Auf gar keinen Fall! Sobald ich nur in die Nähe von dort komme oder darüber nachdenke fange ich an zu humpeln. Nee nee – so viel weiß ich von Psychosomatik dann doch, dass mir das nicht gut tut ;-) .

Ich muss unter normale Leute mit normalem Fitnesstraining und normalen Geräten um mich auch nur halbwegs normal zu fühlen. Kein Nachteil ist in diesem Fall natürlich die Nähe zu meinem zu Hause, die Möglichkeit der Kinderbetreuung und der Sauna/Dampfbad/Wellnessbereich dort :-) .

Bisher fühle ich mich dort wohl, habe einen Trainingsplan der mich nicht überfordert und habe soviel Motivation, dass ich es bisher zweimal die Woche dorthin geschafft habe. Mehr kann ich für den Anfang nicht erwarten. Muskelkater hatte ich zum Glück auch nur nach dem ersten Mal. Das ist wirklich ok und ich hoffe so sehr, dass es was nutzt. Dass ich bald ohne nachdenken locker vor mich hin laufen kann. Und ein strafferer Körper und vielleicht ein bisschen beschleunigte Abnahme wäre natürlich ein hübscher Nebeneffekt ;-) .

Drückt mir die Daumen! :-)

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Vatertag

Wie ist das denn heutzutage eigentlich mit dem Vatertag?

Muss man da als Kind was schenken? Oder wenn das Kind noch zu klein ist sollte jemand anders was schenken? Die Mutter beispielsweise? Oder wird da einfach nur gesoffen?

Bei uns war das früher ehrlich gesagt ein Feiertag wie jeder andere auch – jeder hat gemacht was er wollte und abends wurde vielleicht zusammen gegessen und TV geschaut. Keine Geschenke und mein Vater hat glaube ich auch nichts erwartet. Schließlich hat er sich die anderen 364 Tage im Jahr auch nicht so sehr engagiert mit der Vatersache (na gut, manchmal schon “Warum ist das nur eine 1- geworden und keine 1″ beispielsweise oder “Ach ja, du spielst übrigens bei der und der Veranstaltung Klavier…”) aber ansonsten – hhmmm – ja doch, er hat uns morgens mit zur Schule genommen. Ich will ihm auch nicht Unrecht tun, prinzipiell war er sicher für uns da, ich habe bestimmt einfach nur viel vergessen. Wie auch immer, dem Vater haben wir jedenfalls nie ein Blümchen zum Vatertag geschenkt. Hätten wir vielleicht mal machen sollen. Vielleicht hätte er ja dann auch mal gekocht oder die Wäsche gebügelt ;-) .

Hier in der Region gibt es scheinbar so eine Tradition, dass mit einem Bollerwagen herumgefahren und ein Kasten Bier geleert wird. Auch interessant. In der Herde Vagabundieren und Trinken – so sieht also der Wunschtag des Mannes hier aus. Warum nicht? Während also an Muttertag etwas mit der Familie unternommen wird und die Mutter ein Blümchen oder ein Gedicht bekommt (oder später vielleicht eine Flasche Champagner) darf der Vater endlich mal weg von der Familie und einen Tag mit den Kumpels verbringen. Und mit Bier.

Irgendwie bin ich froh, dass bei uns zu Hause solche Klischeegeschichten nie groß eine Rolle gespielt haben und mein Vater steht nicht so auf Bollerwagen und Bier. Außerdem war er ja sowieso immer mit seiner Arbeit beschäftigt. Oder mit einer seiner 100 Freizeitverpflichtungen.

Ich glaub ich kaufe ihm irgendwann einfach mal ein Blümchen, sage ihm ein Gedicht auf und schaue wie er reagiert :mrgreen:

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Heute haben wir mal wieder versucht mit “logischen” Zutaten etwas zu kochen, was normalerweise eine KH Bombe ist und lecker schmeckt. Schon ewig habe ich keine Herzoginkartoffeln gegessen, hatte darauf aber mal wieder richtig Lust. Die Überlegung mit was die Kartoffel an sich in diesem Fall ersetzbar wäre, ergab (wie meistens) Sellerie, Pastinake, Petersilienwurzel oder Rüben (z.B. Steckrüben). Da alles andere gerade nicht greifbar war, haben wir es heute mit Sellerie ausprobiert. Ich bin absolut kein Selleriefan, aber – Surprise – es war echt lecker!

Genug herumgequatscht – hier das Rezept (wobei es sicher noch optimiert werden kann!)

1 Sellerieknolle schälen und in Würfel schneiden
In wenig Wasser garen, oder (im Thermomix) dämpfen (ich hatte sie im Garkörbchen circa eine halbe Stunde auf Varoma).

Dann abschütten, etwas abkühlen lassen, würzen (Salz, Pfeffer, Muskat) und ein ordentliches Stück (50-100g) Butter dran (ich hatte Salzbutter).

Pürieren (hab ich im Thermi gemacht).

Dann etwas Parmesan, Pecorino oder einen anderen Hartkäse eurer Wahl reiben und unterrühren.
Zwei kleine oder ein großes Ei trennen, Eigelb unterrühren, Eiweiß schlagen und dann vorsichtig unterheben.

Die Masse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben und kleine Rosen (oder Häufchen oder wie auch immer ;-) ) auf ein Backblech mit Backpapier spritzen.

Bei 150-180 Grad Umluft circa 20-25 Minuten backen. Ich hatte es 15 Minuten bei 170 Grad drin und dann noch 10 Minuten bei 155 Grad. Sie waren obendrauf schon bräunlich, aber leider untenrum noch etwas weich. Ich würde empfehlen, die Rosen möglichst klein zu halten und das Ganze so lange wie möglich zu backen ohne dass es zu braun wird obendrauf. Vielleicht kann man es auch frittieren :mrgreen: .

Geschmacklich fand ich die Herzoginselleries super! War ein bisschen wie Herzoginkartoffeln aber würziger durch den Sellerietouch. Den Low Carb Essern würde ich es uneingeschränkt empfehlen, den “normal” Essern möchte ich aber schon noch dazu sagen, dass es natürlich nicht 1:1 100% Herzoginkartoffeln sind (also nicht dieses TK Fertigprodukt was man so kennt). Ich sage das mittlerweile lieber dazu, da einige sonst vermutlich enttäuscht sind. Ihr könnt das auch gern mit Kartoffeln machen. Dann sind es wirklich Herzoginkartoffeln ;-) .

Ich kann mir vorstellen, dass man diese Herzoginselleriedinger auch schön aus anderen festen Gemüsesorten machen kann. Und natürlich dass der Würzfreude keine Grenzen gesetzt sind. Sicher schmecken die auch mediterran mit Kräutern oder mit anderen Geschmacksgebern. Trüffel könnte nett sein. Oder Knobi oder Zwiebel. Oder was auch immer euch so gefällt :-) .

Viel Spaß beim ausprobieren!

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Update: gestern haben wir die Dinger ohne Käse, dafür mit 2 EL Kichererbsenmehl im “Teig” gemacht. War von der Konsistenz her schon viel näher dran. Und mein Liebster hat sie aufs Blech gespritzt, dadurch waren sie viel hübscher als letztes mal. Leider haben wir kein Foto davon, sie waren schneller weg als ich dran denken konnte zu fotografieren.

In letzter Zeit werde ich immer häufiger gefragt “Was ist denn dieses LOGI eigentlich genau?” und langsam ist die Zeit gekommen, dass ich zu dieser Frage einfach auf einen Artikel und nicht mehr auf “Google es doch einfach” verweisen möchte, da ich jetzt doch selbst einige Monate Erfahrung mit der LOGI Methode gesammelt hab. Dies soll also ein informativer aber dennoch subjektiv geschriebener Artikel werden.

LowCarb ist momentan ja quasi in aller Munde und jeder macht irgendwas in Richtung SiS (Schlank im Schlaf), LowCarb, SlowCarb, Dukan oder Atkins. Auch ich habe mich über all diese Ernährungsweisen schlau gemacht und zu den meisten Bücher gekauft (und sogar gelesen!). Wenn ich so weitermache schule ich mich noch um zur Oekotrophologin oder so ;-) .

Für LOGI habe ich mich entschieden weil es mir von all diesen LowCarb Geschichten am sympathischsten war. LOGI bedeutet “Low Glycemic and Insulinemic Diet” also quasi “Ernährungsmethode zur Förderung eines niedrigen Blutzucker- und Insulinwertes”.
Es gibt viel Gemüse, zwei Portionen Obst am Tag, reichlich Eiweiß und gute Fette. Man ist immer satt und zufrieden nach einer Mahlzeit. Das mag ich. Was mir auch gefällt ist dass neue Bewusstsein für Nahrungsmittel. Ich habe mittlerweile eine Biokiste abonniert und schätze es sehr, meist regionales Biogemüse zur Verfügung zu haben. Es geht bei LOGI auch um einen bewussteren Umgang mit dem Essen an sich.
Die LOGI Bücher finde ich gut zum Einstieg und um die veränderte Ernährungspyramide nachzuvollziehen. Manche Rezepte finde ich auch echt gut in den Büchern. Einiges ist nicht so mein Geschmack oder klappt nicht so ganz wenn ich es nachkoche. Aber Schwamm drüber, das ist mir auch schon bei Jamie Oliver Büchern passiert.

Wenn man ein wenig Kontrolle will/braucht, ist das LOGI Forum eine große Hilfe. Hier tummeln sich Gleichgesinnte und Menschen die Spaß daran haben, ihren (logischen) Senf zu Tagesplänen zu geben. Das ist unheimlich nützlich wenn man unsicher ist, ob man nun “unlogisch” gegessen hat oder nicht. Mir hilft das oft sehr. Und man bekommt gutes Feedback und gute Ideen. Ich nutze das Forum auch oft als Rezeptinspiration.

Mittlerweile würde mir glaub ich richtig was fehlen, wenn ich mein Essen nicht “teile” mit den anderen. Und es ist für mich eine Kontrollinstanz. Es wäre mir sehr unangenehm, dort einen richtigen Kohlehydrat-Ausrutscher zu beichten. Wobei bei LOGI Kohlehydrate ja nicht verboten sind. Nicolai Worm (der Erfinder von LOGI und auch gerne mal “Cheffe” genannt im Forum) hat mal in einem Buch geschrieben, dass je weniger Bewegung und je dicker der Bauch sei, desto zurückhaltender solle man mit Stufe 3 Nahrungsmitteln sein. Stufe 1 ist Gemüse, Obst und (gutes) Fett, Stufe 2 Eiweißträger (Eier, Fleisch, Milchprodukte, Tofu, Nüsse, Hülsenfrüchte etc.) Stufe 3 Vollkorn, Kartoffeln, Nudeln, Reis etc. und Stufe 4 Weißmehl und Süßigkeiten.

Es gibt im Forum immer mal wieder Diskussionen zur “Gewichtung” also wieviel sich von welcher Stufe auf dem Teller wiederfinden sollte. Die herrschende Meinung tendiert zu 2:1 Stufe 1 zu Stufe 2. Ich nehme das nicht immer so 100% genau und finde es auch übertrieben alles abzuwiegen ob jetzt die Gewichtung stimmt – da wäre man ja wieder auf diesem “Kontrolltrip” mit dem Kalorien zählen und messen von dem ich ja weg wollte. Ich mache das nach Augenmaß – viel Gemüse auf dem Teller und ein schönes Steak, eventuell noch mal Gemüse oder Salat nach nehmen – dann passt das!

So – mehr fällt mir auf die Schnelle nicht ein zur LOGI Methode. Wenn Ihr noch Fragen habt – raus damit :-) .

Ach so – über sechs Kilo habe ich jetzt abgenommen seit Anfang Februar. Ohne Hunger, ohne gefühlten Verzicht und mit viel Spaß an neuen Rezepten. Für mich (mit meinem Jojo-verstörten Stoffwechsel und wenig bis kein Sport) ist das völlig in Ordnung :-) . (Muss ich mir allerdings immer wieder sagen, weil ich früher in viel kürzerer Zeit viel mehr abgenommen hab – und halt auch wieder zugenommen…).

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