… aus dem Leben einer Fairy

Beiträge mit Schlagwort ‘Kulinarisch’

Der heutige Sonntagsbraten

Heute gab es einen Jamie Oliver Schweinebraten (na gut, ich hatte nicht 5 Kilo Schweineschulter sondern ein anderes Bratenstück von NUR 2 Kilo ;-)) und der war mal wieder Klasse.
Mit Rotkohl und Kartoffelspalten hat er der ganzen Familie geschmeckt und für die Resterezepte ist auch noch genug übrig – hach, gibt es morgen Tacos mit Braten oder doch Waffeln mit Braten oder gar Bratenbolognese?
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Sonntagsbraten am Freitag

Heute haben wir ein Rezept aus dem neuen coolen Jamie Oliver Buch (Cook Clever) gekocht. So einen richtigen Rinderbraten mit Sauce, Rosmarinkartoffeln, Yorkshire Puddings und allem drum und dran. Sooo lecker 🙂

Und so sah das gute Stück vor seiner 4-Stunden Tour im Ofen aus:

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Und so danach:

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Wir haben natürlich einen schönen Rest vom Fleisch und der Sauce um auch die interessanten Resterezepte auszuprobieren, ich bin ganz gespannt. Und die kleine Miss Fairytalez hat zwei Scheiben Fleisch und gaaanz viel Sauce gegessen. Das spricht für sich!!! (Das Kind zieht normalerweise leider Kekse allem richtigen Essen vor…) :-).

Mittlerweile wissen wir ja, dass wir bei Jamie Rezepten unsere 2,5 Personen Familie als 4 Personen rechnen müssen, aber es war auch echt sooo gut, dass man ewig hätte weiter essen können 🙂

Also bisher kann ich das Buch nur empfehlen, es gibt viele „Einmal richtig kochen, mehrmals davon profitieren“ Rezepte (Hähnchen, Braten etc.) und viele originelle Abwandlungsideen für simple Gerichte wie Nudeln mit Tomatensauce. Das war sicher nicht das letzte Rezept das wir daraus gekocht haben.

Kääääääsesoufflééééé!!!

Hier also das erste Rezept, das wir (streng nach Plan, weil man sich daran anfangs halten soll) mit unserem neuen Zaubertopf zubereitet haben.

Für sechs Portionen (das hatte ich irgendwie überlesen, aber wir haben es auch zu zweit geschafft *börps*)

150 g Gruyère in den Mixtopf geben und 10 Sekunden auf Stufe 7 zerkleinern (ergibt Käsekrümelchen).

Dann 4 Eier, 60 g Mehl, 50 g Butter, 300 g Milch, Muskat, Salz und Pfeffer in den Topf geben und 3 Minuten bei 90° und Stufe 3 erhitzen (ergibt cremige Masse).

Den Gruyère und 100 g Sahne dazugeben und 10 Sekunden Stufe 6 vermischen.

Käsemischung in 6 Förmchen füllen und bei 180° 30 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben.

Fertig!

Noch besser schmeckt es mit etwas gehackten frischem Rosmarin in der Käsemischung (den habe ich nur leider vergessen). Das Rezept soll auch mit anderen Käsesorten angeblich richtig gut schmecken, allerdings sollte man herzhaften Käse nehmen, sonst schmeckt es schnell langweilig.)

Dazu schmeckt ein schöner grüner Salat oder Tomaten mit Balsamico (das geht aber dann nicht im Zaubertopf, da muss man oldschool Salat putzen ;-)).

Guten Appetit :-).

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Zaubertopf

Es fing an als meine Mutter meinte: „Du hast gar keine richtige Küchenmaschine. Und du willst den Brei für Mini Miss Fairytalez doch sicher selbst kochen, ODER???“ Und ich so: „Klar, ich kauf dann irgendwann mal so ein Mixdings.“ (Mein alter Stabmixer hat nämlich neulich einen kleinen aber tödlichen Eiswürfelunfall gehabt…). Ich bin küchentechnisch zwar von Induktionsherd über Waffeleisen bis hin zu Spongebobsandwichtoaster ausgestattet, aber eine richtige Küchenmaschine besitze ich nicht.

Diese Antwort gefiel meiner Mutter überhaupt nicht und sie meinte „Nee nee, du kaufst nicht irgendein Mixdings, das kann ja dann wieder nur mixen und sonst nix. Du bekommst eine richtige Küchenmaschine. Eine, die ALLES macht. Meine Freundin hat da so ein Gerät, das mixt, wiegt, schlägt, knetet, raspelt, mischt und es kocht auch noch. Und dampfgaren kann es auch.“
Der Deal stand also, wir bekommen zu Weihnachten und unseren Geburtstagen (liegen eine Woche auseinander) diese Küchenmaschine.

Wir konsultierten in den nächsten Tagen demzufolge ein Geschäft um dieses Gerät käuflich zu erwerben. Doch das wäre ja viel zu einfach gewesen. Selbstverständlich darf man dieses wundervolle Gerät nicht einfach so kaufen und mit nach Hause nehmen. Nein, dort wurden unsere Kontaktdaten festgehalten und uns wurde gesagt, man werde sich bei uns melden. Alles sehr seltsam. Einen Tag später rief mich dann auch eine sehr freundliche Dame an um einen Termin mit uns zu vereinbaren. Am liebsten würde sie uns und mehrere Freundinnen bekochen um das Gerät vorzuführen. Rezepte schickte sie uns dann per Mail. Cool, die kommt zu uns nach Hause und kocht. Leider scheiterte die große Party an den Herbstferien (Irgendwie sind so gut wie alle meine Bekannten und Freundinnen nach Holland gefahren. Gibt es da irgendwas umsonst?) und so bekochte die nette Dame mit ihrem Zaubergerät nur meinen Liebsten und mich. Innerhalb kurzer Zeit entstand erst ein genialer Zupfkuchen und dann ein tolles Hauptgericht. Es gab Hackbällchen, Gemüse, Sauce und Reis – alles aus diesem Gerät und gleichzeitig. Sehr cool. Und wir durften alles ganz allein aufessen.

Lange Rede kurzer Sinn: der Zaubertopf schmückt nun unsere Küche und ist bisher wirklich so praktisch wie versprochen. Ich werde demnächst immer mal ein Rezept hier vorstellen, wenn uns etwas mit dem Gerät besonders gut gelingt.

Ich bin jedenfalls mal gespannt, ob wir das Ding weiterhin so häufig nutzen wie in den letzten Tagen (wir hatten schon mehrmals gebrannte Mandeln, Milchreis, Schokopudding, Steinpilzsauce, gedünstetes Gemüse mit Honig und Rosmarin, Eier, Marmorkuchen und diverse andere Kleinigkeiten – besonders gut für meine Figur ist das Gerät vermutlich nicht ;-)) oder ob ich bald nur noch Babybrei damit zubereite.

Warten wir’s ab :-).

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Tomatentarte

In letzter Zeit haben wir zwar viel gegessen, aber irgendwie bin ich gar nicht mehr dazu gekommen, Rezepte zu bloggen. Heute haben wir ausnahmsweise mal nicht gegrillt, sondern zwischen Bad- und Bodenputzaktion (was sollte man auch sonst Sonntag tun :-(… btw kennt jemand zufällig eine fähige Putzfrau im Raum SB?) noch ein schnelles Mittagessen gezaubert. Das Rezept hatte ich neulich entdeckt und wollte es mal ausprobieren: eine Tomatentarte.

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Man taue für zwei Personen zwei Platten Blätterteig an und heize den Ofen auf 200° Umluft vor. Dann den Blätterteig einschneiden, so dass rundherum ein Rand entsteht und mit einer Gabel einstechen. Blätterteig auf einem Backblech (mit Backpapier) für zehn Minuten in den Ofen schieben.

In der Zeit kann man einen (Büffel-)mozzarella und ein Stück Taleggio-Käse (so 50-100g) in Scheiben schneiden, ein paar Kirschtomaten und Oliven halbieren und einen Zweig Rosmarin von der Balkonbegrünung abschneiden.

Das Backblech aus dem Ofen nehmen, die Mitte vom Blätterteig mit einer Gabel platt drücken und mit Käse, Tomaten, Oliven und Rosmarin belegen. Salz und Pfeffer nicht vergessen und ab damit in den Ofen für weitere 15 Minuten bei 180°.
Kurz abkühlen lassen, Rosmarinzweig runternehmen und fertig :-).

Im Nachhinein ist uns aufgefallen, dass das auch ein super Amuse Bouche wäre, wenn man statt einem großen Blätterteigstück mehrere kleine nimmt.

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Guten Appetit :mrgreen: !

Test BBQ

Wir haben das schöne Wetter der letzten Tage für ein kleines Test-BBQ mit dem neuen Grill genutzt und neben etwas Gemüse, Yakitori-Spießen, Chili-Chickenwings und Würstchen haben wir uns auch an so ein mehrstündiges Weber-Grillbibel-Spareribs Rezept gewagt. Und mal ganz im Ernst – das lohnt sich wirklich!

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Ich habe noch nie so gute Spareribs gegessen. Noch nie. Nicht mal in den USA. Die waren wirklich unfassbar lecker und ich kann dieses Rezeptbuch zum Grill nur empfehlen. Bisher waren alle nachgegrillten Rezepte superlecker und was uns fasziniert – das Essen sieht aus wie auf den Fotos in dem Buch. Klasse!

Schade nur, dass das Fairybaby offenbar den Spareribs-Duft in die Nase bekam und uns keine Sekunde in Ruhe hat essen lassen. Aber irgendwas ist ja immer ;-).

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Frohe Ostern

Ich hoffe Ihr habt ein paar schöne und ruhige Feiertage im Kreis Eurer Lieben verbracht.

Nach dem kleinen Schreck am Freitag, als ich aus Mangel an Feinmotorik, Balance und Perspektive über einen Stuhl gefallen bin, hatten wir ein sehr entspanntes Wochenende. Es ist zum Glück nichts passiert bis auf ein paar blaue Flecke vom Versuch mich abzufangen. Die kleine Fairymaus zappelt weiter brav in meinem Bauch vor sich hin und durfte sich bei diversen Leckereien und viel zu viel Kuchen von dem Schreck erholen.

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Heute haben wir wenigstens einen kleinen Spaziergang für unser Gewissen unternommen. Das Wetter war zwar nicht so schön wie die letzten Tage, aber dafür habe ich ein einmalig seltenes Exemplar der Gattung @chrimm vor die Linse bekommen ;-). Und ein paar Gänse und Enten.

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Nachdem in den letzten Tagen alle künftigen Spielkameradinnen und Spielkameraden meiner süßen Elfe als Osterhasen geschlüpft sind, wird ihr scheinbar richtig langweilig in meinem Bauch. Vorhin hatte ich eventuell schon einen kleinen Übungswehen-Vorgeschmack auf das was da bald auf mich zukommt. Ich bin gespannt…