… aus dem Leben einer Fairy

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Fertig gewickelt…

…und in ein hübsches Knäuel verwandelt sieht das pink/rosa Merino-Seidengemisch dann so aus:

   

Es fühlt sich sehr angenehm an und glänzt sehr schön in der Sonne, einziger Kritikpunkt: der Anfang ließ sich nicht gut wickeln und es sind mindestens drei Knoten (Ansatzstellen) drin…und das bei meinem Vernähtalent. Nicht optimal, aber ansonsten schön gleichmäßig gesponnenes und gefärbtes Garn.

Ich hätte ja direkt Lust loszulegen, aber dann liegt mein Monsterprojekt auf Eis und ich bekomme es vermutlich niemals fertig… *seufz* 

Ps: Die lila Blumenschale haben mir das Fairykind und der Fairymann von ihrer gemeinsamen Baumarkt-Tour mitgebracht 🙂 

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Pink!

  

Naja, mehr so rosa – aber auf jeden Fall fluffig und flauschig mit 80% Merino und 20% Seide.

Dieses Wollknäuel kam heute bei mir an und damit habe ich endlich den Dawanda Gutschein eingelöst, den ich bei einer Umfrage „gewonnen“ hatte. Nur leider fehlten mir am Ende drei Euro für die Versandgebühr – so dass ich einen weiteren Gutschein kaufen musste. Echt raffiniert, diese Dawandas! 😉

Ich weiß auf jeden Fall schon was ich daraus mache und für wen – nur noch nicht wann… Weihnachten in drei Jahren könnte aber klappen 😉 

Die Fledermaus

Ihr Lieben,
wieder einmal naht die gruseligste Zeit des Jahres. (mehr …)

Strickfieber

Es herbstet!
Und wie fast jedes Jahr wenn das Wetter schlechter und die Abende dunkler werden, bekommt Wolle für mich eine magische Anziehungskraft. Normalerweise stricke ich jedes Jahr ungefähr ein Paar Socken.

Dieses Jahr hat es mich aber besonders erwischt (vielleicht weil in der letzten Zeit so viel passiert ist und ich eine Kompensationsmöglichkeit brauche…) und ich bin regelrecht im Strickfieber!

Warum nur sehe ich euch jetzt schallend lachen? :mrgreen:

Ganz im Ernst, ich hab da ein paar Strickprojekte am Laufen (naja, ehrlich gesagt habe ich erstmal kiloweise Wolle gekauft *blush*) aber das werden alles ganz tolle Sachen, wartet nur ab ;-).

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Ok, vermutlich kann ich mein erstes richtiges Kunststück dann in drei Jahren tragen (weil ich unfassbar langsam stricke) aber Hauptsache es macht Spaß :-).

Und mein erstes „Projekt“ (ein Loopschal) ist tatsächlich (dank SEHR DICKER WOLLE) schon fertig.

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(Die Fotos mache ich nächstes mal aber bei Tageslicht, die Farben kommen so gar nicht rüber.)

Die Fairy und der Sport (oder auch Hoop Hoop)

Ich habe mir ein Sportgerät gekauft. Verrückt, ich weiß!
Da die meisten Sportarten für mich von Natur aus ausfallen dank meiner Knie, wollte ich ein möglichst knieschonendes Sporthobby finden. Gar nicht so einfach, zumal die Klassiker Rad fahren und schwimmen auch nicht so richtig toll funktionieren. Ich dürfte nur Rückenschwimmen und das ist auch immer sehr aufwändig mit der Maus und nur am Wochenende eine Option und der Hometrainer und ich sind keine Freunde geworden weil mir immer die gesamte Sitzregion furchtbar wehgetan hat dabei bzw. auch danach. Ja, ich bin was Sport betrifft vielleicht ein bisschen wehleidig oder so, aber es bringt ja nix mich zu irgendwas zu zwingen worauf ich keine Lust hab. Den Crosstrainer habe ich früher ganz gern genutzt, aber in der neuen Wohnung hätte der einfach nirgendwo Platz gefunden ohne so richtig im Weg zu stehen. Mit dem Fitnessstudio habe ich bisher die Erfahrung gemacht, dass ich eine prima Karteileiche abgebe. Ich hab auch ein Trimilin, also so ein Mini Trampolin, darauf bin ich früher total gerne gelaufen und alles, aber seit der letzten OP fehlt mir dafür absolut die Balance und die Flexibilität im Bein. Darauf fühle ich mich momentan wie ein wackeliger Holzklotz. Ich werde es zwar immer mal wieder versuchen (das Ding war ja auch ziemlich teuer) aber es ist sehr frustrierend :-(.

Als ich neulich von einem Sportgerät der etwas anderen Art gelesen habe, dachte in mir: Genau, das könnte doch was sein. Gut für die Beweglichkeit, macht vielleicht Spaß und ist ja auch anstrengend genug um als Sport durchzugehen. Daher kontaktierte ich die liebe Dankeschön von Twitter, da ich wusste, das sie die meiste Erfahrung mit besagtem Sportgerät besitzt.

Und siehe da, sie bastelt und verkauft die Dinger sogar :-).
Ein spontaner Trip nach Trier brachte uns somit letzte Woche nicht nur einen schönen Urlaubstag mit lecker Essen gehen und einem kurzen weil verschneiten Stadtbummel, sondern auch einen extra für mich hergestellten individuellen Hula-Hoop-Reifen . Klingt vielleicht komisch, ist aber wirklich eine schöne Sache. Zuletzt hatte ich als kleines Mädchen so ein Ding in der Hand bzw. um die Taille und damals habe ich es geliebt. Schade, dass man solche Sachen irgendwann einfach nicht mehr nutzt. Und ich übe jetzt seit Montag sogar täglich fleißig damit. Meine Bewegungen sind noch nicht wirklich rund und geschmeidig und der Reifen hat offenbar eine heiße Liebesgeschichte mit unserem Fliesenboden am laufen (ansonsten kann ich mir nicht erklären, warum der Boden eine quasi magische Anziehungskraft für ihn haben sollte…) aber es macht tatsächlich Spaß und ich sehe erste Erfolge (ich bin erst nach vier Minuten statt nach zwei völlig erledigt). Und das Gefühl ein bisschen was für die Fitness zu tun ist gut.

In diesem Sinne, vielen Dank liebe @Dankeschön und allzeit gut Hoop :mrgreen:

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Pianobaby

Endlich ist es da – mein altes Klavier :-).

Seit gefühlt fünf Wohnungen warte ich auf die Gelegenheit, mein Klavier zu mir zu holen. Und heute war es soweit. Es wurde aus meinem Elternhaus abgeholt und in unsere Wohnung transportiert. Ich habe schon sooo lange nicht mehr geübt, ich kann bestimmt trotz 10 Jahren Unterricht gar nicht mehr spielen. Aber egal, ich habe meine Noten, mein Instrument und vor allem viel mehr Motivation als zu Teenagerzeiten, wieder anzufangen.

Klar, man hatte damals auch gute Gründe aufzuhören – Protest gegen gewisse Teile der Ursprungsfamilie, keine Zeit, keine Lust – hhmm, naja, also mit 16 schienen das gute Gründe zu sein. Echt jetzt. Es lag keinesfalls an Teenagermist und Jungs veränderter Interessenlage in Richtung Kommunikation mit gegengeschlechtlichen Wesen oder so. Niemals.

Mit ernsthaften Spielversuchen warte ich noch auf den Klavierstimmer (obwohl, jetzt könnte ich mir noch einreden, dass es nur deswegen schlimm klingt weil es verstimmt ist, und dass es nicht an meinen mangelnden Fähigkeiten hängt ;-)). Aber mit meiner Mini Miss Fairytalez ein bisschen klimpern hat schon richtig viel Spaß gemacht, auch wenn sie anfangs ganz schön erschrocken ist, dass aus dem Kasten Geräusche kommen wenn man ihn anfasst. Sooo süß <3.

Wenigstens weiß ich, wie man sich als Eltern NICHT verhalten sollte, wenn man es schön fände, dass das Kind ein Instrument spielt (ähm, was natürlich nicht bedeutet, dass ich weiß wie man es RICHTIG macht).

Außerdem steht es erstmal vor allem für MICH da und ich werde es so sehr genießen einfach zu spielen – ohne falsches Mitsingen und blöde Kommentare ("Oh, spielst Du wieder Etüden" "Geht das auch mit mehr Gefühl?" etc) von Leuten, die ihr Leben lang kein Instrument gespielt haben und nicht mal die Mikrowelle bedienen können. Auch nicht nach detaillierter Erklärung. So.

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Schatzsuche

Als ich vor einigen Jahren von diesem „Geocaching“ gehört hatte, fand ich es eigentlich doof und sinnlos. Etwas irgendwo suchen um sich auf einem kleinen Zettel einzutragen? Blödsinn…dachte ich.

Durch die modernen Telekommunikationsmittel wussten wir, dass quasi vor unserer Haustür diesbezüglich ganz schön viel los ist. Vor einigen Tagen haben mein Liebster und ich es dann zufällig doch mal ausprobiert, da wir offenbar in einem ganzen „Nest“ von Geocaches und entsprechenden Schatzsuchern wohnen.

Zuerst war ich noch etwas skeptisch, aber als wir dann so total unauffällig ein altes Kloster absuchten, das iPhone im Anschlag um die Koordinaten immer wieder zu checken und immer auf der Hut vor Muggles (das sind die, die keine moderne Schnitzeljagd betreiben)…war ich plötzlich total im Adventuremodus.

Es ist wirklich ein Phänomen, ich war am Ende so wahnsinnig fasziniert und stolz darauf, eine kleine Filmdose mit einem Stöckchen aus einem Treppengeländer zu angeln…verrückt!

Ein bisschen wie damals, als man füreinander „Schätze“ im Garten vergraben und dann Schatzkarten in Geheimschrift mit abgeflämmten Ecken gezeichnet bzw. geschrieben hat. Und mit Siegel (Also Wachs drauf und einen Stempel rein gedrückt). Hach, das waren noch Zeiten…

Und womöglich ist es genau dieses Gefühl, das dieses Geocaching so erfolgreich macht.

Wir sind jedenfalls angefixt und waren gestern im strömenden Regen kleine Schachteln suchen… Mal mehr, mal weniger erfolgreich. Auf was für Ideen die Leute kommen… Schön und spannend war’s.
Und verdammt nass 😉

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