… aus dem Leben einer Fairy

Beiträge mit Schlagwort ‘Fairyaction’

Die Kita

Jetzt ist es letztendlich doch soweit – die Kita ist für das Fairykind fertiggebaut worden und plötzlich heißt es: Los geht’s! (mehr …)

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Strickfieber

Es herbstet!
Und wie fast jedes Jahr wenn das Wetter schlechter und die Abende dunkler werden, bekommt Wolle für mich eine magische Anziehungskraft. Normalerweise stricke ich jedes Jahr ungefähr ein Paar Socken.

Dieses Jahr hat es mich aber besonders erwischt (vielleicht weil in der letzten Zeit so viel passiert ist und ich eine Kompensationsmöglichkeit brauche…) und ich bin regelrecht im Strickfieber!

Warum nur sehe ich euch jetzt schallend lachen? :mrgreen:

Ganz im Ernst, ich hab da ein paar Strickprojekte am Laufen (naja, ehrlich gesagt habe ich erstmal kiloweise Wolle gekauft *blush*) aber das werden alles ganz tolle Sachen, wartet nur ab ;-).

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Ok, vermutlich kann ich mein erstes richtiges Kunststück dann in drei Jahren tragen (weil ich unfassbar langsam stricke) aber Hauptsache es macht Spaß :-).

Und mein erstes „Projekt“ (ein Loopschal) ist tatsächlich (dank SEHR DICKER WOLLE) schon fertig.

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(Die Fotos mache ich nächstes mal aber bei Tageslicht, die Farben kommen so gar nicht rüber.)

Die Fairy und der Sport (oder auch Hoop Hoop)

Ich habe mir ein Sportgerät gekauft. Verrückt, ich weiß!
Da die meisten Sportarten für mich von Natur aus ausfallen dank meiner Knie, wollte ich ein möglichst knieschonendes Sporthobby finden. Gar nicht so einfach, zumal die Klassiker Rad fahren und schwimmen auch nicht so richtig toll funktionieren. Ich dürfte nur Rückenschwimmen und das ist auch immer sehr aufwändig mit der Maus und nur am Wochenende eine Option und der Hometrainer und ich sind keine Freunde geworden weil mir immer die gesamte Sitzregion furchtbar wehgetan hat dabei bzw. auch danach. Ja, ich bin was Sport betrifft vielleicht ein bisschen wehleidig oder so, aber es bringt ja nix mich zu irgendwas zu zwingen worauf ich keine Lust hab. Den Crosstrainer habe ich früher ganz gern genutzt, aber in der neuen Wohnung hätte der einfach nirgendwo Platz gefunden ohne so richtig im Weg zu stehen. Mit dem Fitnessstudio habe ich bisher die Erfahrung gemacht, dass ich eine prima Karteileiche abgebe. Ich hab auch ein Trimilin, also so ein Mini Trampolin, darauf bin ich früher total gerne gelaufen und alles, aber seit der letzten OP fehlt mir dafür absolut die Balance und die Flexibilität im Bein. Darauf fühle ich mich momentan wie ein wackeliger Holzklotz. Ich werde es zwar immer mal wieder versuchen (das Ding war ja auch ziemlich teuer) aber es ist sehr frustrierend :-(.

Als ich neulich von einem Sportgerät der etwas anderen Art gelesen habe, dachte in mir: Genau, das könnte doch was sein. Gut für die Beweglichkeit, macht vielleicht Spaß und ist ja auch anstrengend genug um als Sport durchzugehen. Daher kontaktierte ich die liebe Dankeschön von Twitter, da ich wusste, das sie die meiste Erfahrung mit besagtem Sportgerät besitzt.

Und siehe da, sie bastelt und verkauft die Dinger sogar :-).
Ein spontaner Trip nach Trier brachte uns somit letzte Woche nicht nur einen schönen Urlaubstag mit lecker Essen gehen und einem kurzen weil verschneiten Stadtbummel, sondern auch einen extra für mich hergestellten individuellen Hula-Hoop-Reifen . Klingt vielleicht komisch, ist aber wirklich eine schöne Sache. Zuletzt hatte ich als kleines Mädchen so ein Ding in der Hand bzw. um die Taille und damals habe ich es geliebt. Schade, dass man solche Sachen irgendwann einfach nicht mehr nutzt. Und ich übe jetzt seit Montag sogar täglich fleißig damit. Meine Bewegungen sind noch nicht wirklich rund und geschmeidig und der Reifen hat offenbar eine heiße Liebesgeschichte mit unserem Fliesenboden am laufen (ansonsten kann ich mir nicht erklären, warum der Boden eine quasi magische Anziehungskraft für ihn haben sollte…) aber es macht tatsächlich Spaß und ich sehe erste Erfolge (ich bin erst nach vier Minuten statt nach zwei völlig erledigt). Und das Gefühl ein bisschen was für die Fitness zu tun ist gut.

In diesem Sinne, vielen Dank liebe @Dankeschön und allzeit gut Hoop :mrgreen:

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So still

…ist es momentan in meinem Blog und meinem sonstigen Online-Sozialleben. Ich komme einfach zu gar nichts.

Unsere MiniMiss Fairytalez hat sich zu einem strammen Krabbelkäfer gemausert. Nichts – aber auch wirklich gar nichts ist sicher vor ihr. Sie hat schon Katzenfutter gekostet und für lecker befunden, ebenso wie Basilikum, diverse Bodenkrümel unbekannter Herkunft und Katzenhaare. Der Kater war sichtlich schockiert, dass das laut quietschende Wesen ihn jetzt selbstständig verfolgen kann. Sie zieht Wäsche vom Ständer, räumt Schränke, Kisten und Tüten aus (das mit dem einräumen üben wir noch) Pappschachteln, Preisschilder, Flusen, Plastikschnipsel, Kassenzettel, Tempos – man kann gar nicht so schnell aufräumen wie die Maus zielsicher verbotene Dinge findet. Faszinierend. Ich sage schätzungsweise 200mal am Tag „NEIN!“. Die Zähne sprießen auch, das heißt jetzt wird auch zielsicher in alles hineingebissen. Nasen beispielsweise. Manchmal lache ich Tränen und manchmal könnte ich vor Entnervung weinen. Hält sich zum Glück ganz gut die Waage.

Dazu kommt die Arbeit, die zwar einerseits wohltuende Abwechslung bietet, andererseits aber auch Zeit und Aufmerksamkeit kostet, die es mir nach einem Babyactiontag schwer fällt aufzubringen. Gestern mittag hat meine Süße geschlafen als ich weg bin zur Arbeit und als ich Heim kam war sie auch schon im Bettchen. So habe ich sie erst um vier Uhr nachts zum Nachtsnack gesehen. Komisches Gefühl.

Nebenbei den Haushalt schmeißen – Kleinigkeit… Zum Glück unterstützt mich mein Liebster wo er kann, aber er hat auch viel zu tun und die andern beiden Mitbewohner hinterlassen viel Chaos:

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Und wenn ich dann mal ein Stündchen Zeit habe für mich – dann will ich einfach nur schlafen, lesen (ja, ich lese auch noch eure Blogs, nur zum kommentieren fehlt mir die Muße) oder anders passiv berieselt werden.

Daher ist es hier momentan so still.

Es kommen bestimmt wieder blogaktivere Zeiten. Aber im Moment reicht mir das Real Life mit meiner Actionmaus völlig aus.

Das Fingerfoodmassaker

Zum ersten Mal seit gefühlt circa 100 Jahren habe ich dieses Jahr mal wieder meinen Geburtstag gefeiert. Und den meines Liebsten gleich mit. Und dann auch einfach mal noch all die vielen anderen Anlässe, die dieses Jahr so geboten hat. Zuerst wollte ich nur ein paar Leute einladen. Dann wurden es immer mehr. Und auf einmal hatte ich den Überblick über die Einladungen verloren.

Aber zum Glück habe ich mittlerweile ja ein bisschen Erfahrung mit Geburtstag haben in der Vorweihnachtszeit und weiß daher, dass sich mindestens ein Drittel der potentiellen Gäste auf Weihnachtsfeiern befindet, ein weiteres Viertel krank ist und dann noch circa 10-20 % sich nicht mal auf die Einladung hin melden (wobei es die auch im Sommer gibt). Und genau so war es – und statt über 50 Leuten kamen am Ende so um die 20 – und die auch in Etappen. Und das war auch gut so. Bei 50 Leuten wäre die Wohnung vermutlich geplatzt und ich hätte einen Nervenzusammenbruch erlitten. So war es eine gechillte aber dennoch akustisch und motorisch anspruchsvolle Party dank der mittlerweile bei fast allen Freunden vorhandenen kleinen Gäste.

Woran man merkt, dass man keine 20 mehr ist? Es wurde insgesamt EINE FLASCHE (na gut, eine 1,5 Liter Magnumflasche, aber trotzdem…) Erwachsenenbrause getrunken. Und EINE FLASCHE Rotwein. Nein, nicht von mir allein – von allen Gästen zusammen!
Die eine Freundin ist schwanger, einige andere stillen noch, ich persönlich habe auch noch meine Milchbar geöffnet, dann die üblichen und löblichen Autofahrerabstinenzen und der Herr des Hauses hat es aktuell mit dem Magen. Naja, haben wir noch Getränke für nächstes Jahr – oder wenn das so weitergeht für die nächsten 5 Jahre!

Dafür wurde umso fleißiger gegessen…

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Insgesamt war es ein wunderschöner Tag und ich hatte richtig viel Spaß. Meine Minipartymaus hat alle prima unterhalten, gekräht und gequietscht. Bis sie um halb acht totmüde in ihr Bettchen gefallen ist. Am liebsten hätte sie auch den Kuchen probiert. Bei ihrem eigenen Geburtstag bekommt sie dann auf jeden Fall ein Stück :-).

Die Bude war voll, ich habe noch zwei Tage lang ÜBERALL Spielzeug und Krümel gefunden, alle haben sich gut unterhalten und ich habe mich richtig gefreut über alle, die da waren. Besonders auch über diejenigen, die den Weg aus meiner alten Heimat auf sich genommen haben. Für mich war das seit Ewigkeiten mal wieder eine tolle selbst organisierte Party – wenn nicht sogar die beste. Weil für mich einfach alles gestimmt hat. Ein gutes Gefühl.

Schauen wir mal, was das nächste Jahr so bringt :-).

Wie auf der Alm

Oder auch „Warum man mit schlechtem Orientierungssinn viel mehr von der Welt zu sehen bekommt“. (mehr …)

Hamburg

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Hamburg ist die zweite richtige deutsche Großstadt, die ich besucht habe. Ich war ja erst etwas skeptisch, denn mein erster Ausflug ging damals nach Berlin. Obwohl viele vorher gesagt hatten, es sei schön dort, fand ich es einfach nur schrecklich. Vielleicht lag es daran, dass wir im ehemaligen Ostteil gewohnt haben, vielleicht auch an der Magen-Darm-Grippe meiner Begleitung, am Wetter oder auch daran, dass es eher eine „Geschäftsreise“ war. Ich fand es dort jedenfalls grau, hektisch und unfreundlich.

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Daher meine Skepsis gegenüber Hamburg, die sich jedoch so gar nicht bestätigt hat. Zunächst mal war das Wetter herrlich. Mit einem Schritt aus dem Hotel war man direkt an der Außenalster. Die Menschen dort waren freundlich und vor allem hatte ich den Begleiter bei mir, mit dem einfach alles perfekt ist.

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Das Hochzeitsfest war rundum gelungen. Obwohl ich weder Braut noch Bräutigam vorher kannte, war es richtig rührend und geschmackvoll, und ich habe mich in der Gesellschaft sehr wohl und herzlich aufgenommen gefühlt. Das Essen war durchgehend fantastisch (und ich habe mich durch alles durch probiert :-)), die Getränke reichlich und sehr gut. Die Musik war passend und es wurde sogar relativ viel getanzt (obwohl ich persönlich nur zuschauen konnte… aber ich hatte ja Wein ;-)).

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Alles in allem war das für mich der schönste Städtetrip bisher, der mir in wirklich guter Erinnerung bleiben wird.

Hamburg, I’ll be back!