… aus dem Leben einer Fairy

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Neues von der Amsel

Ihr Lieben,

neulich hatte ich erzählt, dass wir ein Amselnest auf dem Balkon entdeckt haben. Die letzten zwei Wochen wurde das Nest inklusive der Eier und der Amselmama intensiv von uns beobachtet. Zunächst dachten wir, Mama Amsel sei alleinerziehend, denn sie saß quasi Tag und Nacht auf ihrem Nest und flog nur manchmal kurz zum Essen weg. 

In den letzten Tag gesellte sich dann aber immer häufiger Papa Amsel hinzu und bewachte das Nest, wenn seine Frau zu Tisch war. Er setzte sich allerdings nicht auf die Eier, sondern stolzierte am Rand entlang und warf immer mal wieder einen kritischen Blick auf den potentiellen Nachwuchs und auf uns Beobachter im Schlafzimmer. Die Amselmama ist entweder viel entspannter oder kurzsichtig, sie interessiert sich weder für uns noch für unsere Katze (die seit ein paar Tagen Balkonverbot hat).

Vorgestern schließlich schlüpfte das erste zarte Küken aus einem der türkisen Eier und meine Tochter war völlig fasziniert, dass das Baba noch keine Federn hat. Ein Foto muss ich nachliefern, denn seit das erste Tierchen das Licht der Welt erblickte, sind beide Amseln zu echten Helikoptereltern mutiert! Sie wechseln sich professionell nahtlos ab mit der Fütterung und Bewachung der Jungtiere und keiner von uns möchte das junge Glück stören. 

Heute bei dem starken Regen hat eins der Elterntiere sogar ein Regendach über dem Nest gebaut mit den eigenen Flügeln. Das sag sehr rührend und beschützend aus. Die Vögel sind uns mittlerweile sehr ans Herz gewachsen und wir sind gespannt wie es weitergeht. 

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Zen-Amsel-Update

Leute, der Wahnsinn:


Ich flippe aus, ist das cool, sie hat echt Eier gelegt, die kleine chillige Amsel!!! 

So, jetzt hat der Kater erstmal Balkonverbot und ich freu mich 🙂 

Der Letzte seiner Art

Vorhin waren wir auf dem Wochenmarkt um frisches Gemüse zu kaufen und ein bisschen spazieren zu gehen. Die Temperaturen sind ja teilweise schon eher saukalt winterlich und so freuten wir uns über die wärmenden Sonnenstrahlen, die den Herbst ein wenig freundlicher gestalten.

Wir schlenderten dann mit unseren vollen Körbchen zum Auto und auf einmal saß ein stattlicher Marienkäfer auf der Hand meines Liebsten. Ich liebe Marienkäfer und ließ es mir natürlich nicht nehmen, ihn auch über meine Hand krabbeln zu lassen 🙂 Besonders hatte es ihm offenbar mein Ring angetan, den er immer wieder erkletterte.

Ich habe mich in dem Moment so gefreut…

Als Kind hatte ich ja leider immer den Hang dazu, alle Tiere mit nach Hause zu nehmen und sie zu „pflegen“. Ich weiß nicht, wieviel Mühe und Geduld es meine Mutter gekostet hat, mir zu erklären, dass nicht alle Tiere in einem Einmachglas wohnen und Kartoffelbrei mit Zuckerwasser essen wollen…

Den schönen Marienkäfer jedenfalls habe ich auf eine Weinrebe gesetzt (hoffentlich voller Blattläuse) und ihm gewünscht, dass er den Winter ohne Kartoffelbrei gut übersteht 😉

Ich nehme mal an, es war der Letzte seiner Art, den ich für dieses Jahr sehen durfte.

Manchmal sind es solche Kleinigkeiten, die mir den ganzen Tag verschönern und mir Tränen in die Augen treiben (oder es sind die Hormone… ;-))

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Ein kleiner Spaziergang

…war dann doch noch drin 🙂

Leider war ich nach einer Viertelstunde schon so erledigt, dass wir nicht wirklich weit gekommen sind.

Aber es war das erste Mal seit der OP, dass ich überhaupt draußen ein richtiges Stück gelaufen bin. Und morgen geht’s bestimmt schon etwas weiter!