… aus dem Leben einer Fairy

Beiträge mit Schlagwort ‘Fairywork’

Wiedereinstieg

Unser Fairybaby ist jetzt drei Monate alt und ich kann nicht glauben wie schnell die Babypause an mir vorbeigezogen ist. Heute geht es wieder los. Die Arbeit hat mich wieder. Einerseits natürlich gut, weil man nicht komplett „raus“ ist und mal wieder was anderes sieht als Windeln und Schnuller, andererseits fühle ich mich noch nicht so emotional stabil wie früher. Die Hormone sind eben doch ganz schön aktiv in der Stillzeit… Schauen wir mal.

Der „Probetermin“ letzte Woche ist ganz gut verlaufen bis auf ein paar kleine Schwierigkeiten…

1. Ich kann mich nicht wirklich gut konzentrieren (aber „hmmm“ sagen und nicken kann ich, das muss erstmal reichen).

2. Ich stille noch voll und die Maus verweigert bisher die Flasche, auch wenn sie wirklich Hunger hat. Und ich bekomme nach einer Weile natürlich den Milcheinschuss, sehr unangenehm. Man fühlt sich in dem Moment richtig „nackt“ ohne das Baby.

3. Ich vermisse meinen kleinen Engel jede Sekunde, die ich nicht mit ihr verbringen kann. Und die Natur hat es raffinierterweise so eingerichtet, dass ich mich wirklich nur wie ein halber Mensch fühle wenn sie nicht bei mir ist.

Kurz gesagt: optimale Einstiegsbedingungen! 😉

Naja, das wird schon irgendwie alles klappen. Ich bin erstmal nur für wenige Stunden weg und notfalls bekommt mein Liebster ein Plastikbrustgeschirr angelegt (wobei unsere Maus das bestimmt ganz schnell merken würde) :mrgreen:.

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Bis über beide Ohren

… stecke ich jetzt in Arbeit.

Während mir neulich fast schon langweilig war, steht jetzt natürlich alles gleichzeitig an. Seminare, Anträge, Klienten, Veranstaltungen, Termine, Termine, Termine, Geburtstage, Verpflichtungen, Haushalt…
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Aber ich hab’s ja nicht anders gewollt. Und abgesehen davon, dass es wirklich stressig ist, macht es ja auch irgendwie Spaß.

Aber eines ist klar: ich bin so dermaßen reif für eine x-beliebige Insel (bevorzugt auf den Malediven… ;-)). Ich brauche offenbar dringend Urlaubssponsoren.

Demnächst werde ich ein Fairy-Spendenkonto einrichten. Also spart schon mal 😉

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In der Warteschleife

So fühle ich mich momentan. Nach einem guten Anfang steckt mal wieder alles irgendwie fest.

Den einen Job muss ich aussetzen, weil es noch organisatorische Schwierigkeiten mit Ämtern gibt und der Arbeitgeber es aus unerfindlichen Gründen nicht gereiht bekommt, seine Verträge auf den aktuellen Stand der Dinge zu bringen.

Den anderen Job kann ich noch nicht anfangen, weil ich auf eine wichtige Rückmeldung warten muss. Eine weitere Bewerbung kann ich erst losschicken, wenn mich das Textprogramm zum pdf basteln nicht mehr verarscht. Dazu wiederum muss ich auf meinen Liebsten warten, denn von allein wird das technische Problem vermutlich nicht weggehen.

Die eine Ausbildung hat jetzt natürlich spontan ausgerechnet an dem ersten Wochenende der anderen Ausbildung auch ein Seminar angesetzt… Und der Ausweichtermin fällt natürlich flach. Was sonst?

Also kann ich nur warten bis dann am Ende alles gleichzeitig losgeht und ich nicht mehr weiß wo mir der Kopf steht, anstatt jetzt chillig eine Sache nach der anderen erledigen zu können…

Und Geduld ist ja so wahnsinnig meine Stärke…

Ich habe jetzt mal die Gitarre und die Wintersocke rausgeholt und trinke Tee, während ich abwechselnd lese, Gitarre spiele und stricke. Ach so, und Zombies schieße ich zwischendurch auch vom Dach 😉

Ganz ehrlich? Nichtstun macht wesentlich mehr Spaß, wenn man wirklich viel zu tun hätte… :mrgreen:

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War ja klar…

…dass es nicht so läuft wie gedacht.
Freitag wurde ich zu einer Fachveranstaltung eingeladen. Natürlich habe ich zugesagt, wer kann schon nein sagen wenn es darum geht, seinen Samstag mit Vorträgen, Werbegeschenken und gratis Schnittchen zu verbringen 😉

Dort angekommen wurde mir mitgeteilt, dass die Veranstaltung gar nicht für meine Berufsgruppe gedacht ist und ich mich nicht in die Teilnehmerlisten eintragen darf. Also keine Fortbildungspunkte für mich. Toll.

Dann gibt es bei solchen Veranstaltungen normalerweise ganz viele Werbegeschenke und Kugelschreiber. Diesmal nicht. Nur ein ganz dünner Block und ein kleiner Bleistift. Da hätte ich auch den Samstag in einem schwedischen Möbelhaus verbringen können. Da hätte es statt trockener Kekse wenigstens Hackbällchen gegeben. Ich dachte, die Wirtschaftskrise hätte sich gelegt 😉

Naja, die Vorträge waren trotzdem spannend und es war gratis. Also alles in allem bin ich ganz zufrieden und hatte sogar noch einen kurzen Plausch mit meinem ehemaligen Chef.

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Dafür haben wir den Abend intensiv alkoholisch verbracht und uns heute endlich mal richtig entspannt 🙂

Bergauf

Langsam geht es wirklich vorwärts. Diese Woche konnte ich diverse wichtige Unterschriften auf dem Weg zur Prüfung sammeln.

Heute bekam ich sogar die Unterschrift des Mannes, der mir seit über einem Jahr weggelaufen ist. Ich habe ihn einfach am frühen Morgen abgefangen und ihm mit der Pistole äh ich meine natürlich mit dem Stift vor der Nase rumgewedelt 🙂

So langsam bekommt das Ganze Konturen. Wird ja auch Zeit 🙂

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Diesen „Berg“ (naja… Auffahrt…) bin ich diese Woche übrigens allein und ohne Stöcke hoch und wieder runter gelaufen. Im Monstergang zwar, aber immerhin.

Terminabsprache Total Fail

Ich liebe es, wenn man jemandem Monate lang wegen eines Termins hinterhertelefoniert und mailt, dieser vereinbarte Termin dann mehrmals aufgeschoben und aufgehoben wird und man dann die Sekretärin der betreffenden Person ans Telefon bekommt, die behauptet: „Also das ist gar kein Problem. Sie können einfach ohne Termin zu den und den Uhrzeiten vorbeikommen.“
Genau… Dass ich da nicht gleich drauf gekommen bin. Deshalb bin ich dem guten Mann ja auch schon vorher ewig wegen jedem Mist hinterhergelaufen, als ich noch im gleichen Haus gearbeitet habe.

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1. Fühle ich mich echt verarscht

2. Weiß ich genau, dass die betreffende Person häufig Urlaub und freie Tage hat und dazwischen meistens krank ist und

3. Werde ich dort deshalb keinesfalls hinfahren ohne doch noch mal vorher angerufen zu haben.

Sachen gibt’s…

Gereizt

Nach zwei Stunden intensiver Papiersortiererei und Einheften habe ich zwar einen leeren Tisch, sechs volle Ordner und zwei volle Papiereimer, aber immer noch nicht das gefunden, was ich gesucht habe. Als Teilerfolg verbuche ich, dass ich immerhin kurzzeitig vergessen habe, was das überhaupt war.

Ich wusste schon immer, dass Aufräumen einfach nur komplette Zeitverschwendung ist…

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Langsam aber sicher bin ich gereizt. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass dieses ganze Totholz einfach in Schutt und Asche gelegt werden sollte…