… aus dem Leben einer Fairy

Beiträge mit Schlagwort ‘Backen’

Keksorgie

Ihr Lieben,
es kommt mir schon wieder ewig vor, dass ich hier was „gescheites“ gebloggt habe, aber ich war auch sehr beschäftigt. (mehr …)

Frohe Osterhasenkekse

So – hier ist sie also – meine Osterüberraschung für dieses Jahr.
Es gibt Osterhasenstempelkekse!!!

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Logischer Zebrakuchen

Der Zebrakuchen aus meinem letzten Post hat vielen von Euch ja scheinbar gefallen, daher poste ich jetzt mal das Rezept. Ich habe es aus dem LOGI Forum von einer Dame die bewundernswerte 50 Kilo abgenommen hat und jetzt ihr Gewicht hält. Ich habe das Rezept allerdings ein wenig modifiziert, da mir der erste Versuch streng nach ihrem Rezept nicht so gut gelungen ist. Das Foto ist von meinem ersten Zebrakuchen (optisch war der am besten), geschmacklich war allerdings der zweite wesentlich besser und auch viel fluffiger – ein bisschen wie Schokokäsekuchen. Normalerweise ist Zebrakuchen ein normaler Rührteigkuchen (wie Marmorkuchen), aber für low carb Esser und alle die lieber Käsekuchen mögen als Rührteigkuchen ist diese Variante schöner.

Hier also das Rezept von meinem zweiten Versuch:

1kg Quark (20% oder 40%, mit Magerquark wird er zu fest)
200g Frischkäse (Doppelrahm)
5 Eier (trennen und das Eiweiß richtig steif schlagen)
3 gehäufte TL Backpulver (ich hab Weinsteinbackpulver genommen)
2 gehäufte TL Johannisbrotkernmehl
2 Esslöffel Kokosmehl
Süße (Stevia, Süßstoff, oder Zucker wenn Ihr kein low carb macht)

Alle Zutaten vermischen, Eiweiß unterheben
den Teig in zwei Teile trennen

bei einem Teil Kakao (ich habe Backkakao genommen. Vorsicht, nicht zu viel!! Sonst wird es bitter) dazugeben
beim anderen Vanille (oder Vanilleextrakt, circa 1 TL)

Jetzt eine runde Springform und immer in die Mitte der Form abwechselnd 2 Esslöffel jedes Teiges geben. Einfach übereinander bis der Teig aufgebraucht ist.

160 Grad ca. 50 Minuten backen

Ganz einfach und sehr lecker und optisch ansprechend :-).
Guten Appetit!

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Hüftgold

Nachdem ich mir neulich zuerst auf Twitter und dann in einer Zeitschrift so richtig Lust auf Cupcakes angelesen hatte, wollte ich gestern spontan ein paar dieser lustigen und dekorativen Gebäckstücke zubereiten. Da das bestellte Rezeptbüchlein inklusive Zubehör wie Förmchen etc. gestern bei mir eintraf, steckte ich es schnell zum Einkauf ein und besorgte im Laden meines Vertrauens die Zutaten für ein Rezept namens „Hüftgold“ – Double Chocolate Cupcakes. Zu meinem Erstaunen verließ ich das Geschäft hauptsächlich mit Bergen von Schokolade und Sahne – komisch.

Zu Hause angekommen wollte ich dann mal eben so zwischendurch frisch ans Werk – üblicherweise mixt man für die mir bekannten Muffinrezepte einfach alle Zutaten zusammen und backt sie in Förmchen… Nicht so in diesem Fall.

Das Rezept beinhaltete mir ansonsten quasi unbekannte Disziplinen wie Eier trennen, Eischnee schlagen, alles mögliche einzeln schaumig rühren, unterheben, in Spritzbeutel füllen etc. Schockiert war ich auch darüber, dass man die mühsam gebackenen Teiglinge nach dem abkühlen aushöhlen und mit Zartbitterschokolade neu füllen sollte. Alles sehr dubios.
Außerdem kam in dem Rezept absolut kein Backpulver und fast kein Mehl vor. Dafür kiloweise Schokolade. Und man musste auch noch Dinge über Nacht abkühlen lassen. Also nichts für den schnellen Genuss am Abend. Mist.

Ganz ehrlich – das war das komplizierteste Kuchenrezept, das ich jemals zu backen geplant habe und ich war kurz davor die Schokolade einfach so zu essen und die Cupcakes Cupcakes sein zu lassen. Jetzt weiß ich auch, dass Cupcakes mit Muffins nicht viel mehr als die Form gemeinsam haben. Es geht hier um ausgewachsene Konditortortenbackkunst in klein.

Aber dann packte mich doch noch der Ehrgeiz und viele der Aufgaben konnte ich mit meiner Wundermaschine erledigen. Außerdem hätte ich sonst kiloweise Dekomaterial umsonst gekauft. Das konnte ich so nicht stehenlassen. Es hat mich circa drei Stunden und einige Nervenzusammenbrüche gekostet, die Dinger fertigzustellen aber heute morgen waren sie endlich in aller Pracht zu bewundern:

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Und vor allem auch zu kosten. Zuckersüß und sahnig, aber mit einem Herz aus Zartbitterschokolade und einem biskuitähnlichen Teig treffen die kleinen Kalorienbömbchen kalorienfreien Vitaminbomben genau meinen Geschmack. Das Frosting besteht übrigens aus weißer Lindor Schokolade und Sahne. Vermutlich könnte man mit dem in einem Cupcake enthaltenen Nährwert auch gut eine ganze Fußballmannschaft ernähren, aber egal. Ist ja Adventszeit :mrgreen:.

Ob die Cupcakekonditorenkunst und ich auf Dauer Freunde werden weiß ich noch nicht, vermutlich ist mir das Ganze auf diesem Niveau doch etwas zu zeitintensiv, aber das Ergebnis überzeugt gustatorisch schon extrem.

So, jetzt hab ich vom vielen erzählen wieder Hunger.

Ich glaub ich geh mal kurz ein Cupcake essen :-).

Pflaumenstreuselkuchen

Mir war gestern nach Kuchen backen. Bei dem Wetter momentan könnte man zwar auch schon mit Weihnachtsplätzchen anfangen, aber da wir gerade einen großen Korb Pflaumen herumstehen hatten, habe ich es erst mal mit einem Pflaumenkuchen probiert. Mit Streuseln. Zur Optik möchte ich zu meiner Verteidigung vorbringen, dass das meine ersten Streusel sind. Und geschmacklich sind sie einwandfrei 🙂

Falls Ihr diesen kalorienarmen und dennoch leckeren Kuchen nachbacken wollt, (mehr …)

Wenn Fotografen kochen…

…kann das Ergebnis nicht nur schmecken, sondern auch noch wunderschön aussehen 🙂

Heute hat einer meiner geschätzten Mitblogger, nämlich der Makmak, mich gefragt, ob er einen Gastartikel bei mir schreiben darf. Er hätte ausnahmsweise mal gekocht und dann auch noch Fotos davon gemacht. In seinen Blog würde das allerdings nicht so gut passen, da er fast nur Fotos bloggt. Da ich weiß, dass er richtig gute Fotos macht, war ich wirklich gespannt auf den Gastartikel und wurde nicht enttäuscht.
Aber überzeugt Euch selbst: (mehr …)

Probebacken

Morgen kommen meine „Schwiegereltern“ (also noch nicht, aber irgendwann vielleicht ;-)) zu Besuch und bleiben gleich mal ein paar Tage. Die Reise aus dem hohen Norden muss sich ja lohnen.
Da sie zumindest morgen nach der Ankunft nicht direkt verhungern sollten, habe ich vor, ein paar Muffins zu backen 😉
Dafür gab es heute ein Probebacken, die erste Ladung Muffins verschwindet ja meist auf unerklärliche Weise, ohne dass die Gäste was davon sehen…

Es wird Erdbeer-Rhabarber-Muffins geben und die backt man so:

200g Rhabarber und ungefähr 100g Erdbeeren in gaaaaanz kleine Stückchen schneiden.
240g Mehl (ich hab Dinkelmehl genommen), 2 TL Backpulver, einen halben TL Natron mischen.
1 Ei, 100g Halbfettbutter (vorher aus dem Kühlschrank stellen) und 90g Zucker, sowie einen EL Vanillezucker (bitte mit echter Vanille…) einige Minuten verrühren bis es eine cremige Masse ist.
Dann Mehlmischung und Eier-Zucker-Mischung mit 175ml Buttermilch nochmal ordentlich (am besten mit dem Handrührgerät) verrühren.
Vorsichtig das Obst untermischen und in die Muffinform füllen.
Das Ganze wandert bei 180 Grad für 20 bis 25 Minuten in den Ofen.

Fertig 🙂

Statt Sahne habe ich eine leichte Sauce aus pürierten Erdbeeren und etwas Vanillezucker gezaubert.

Guten Appetit!

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Ps: Hab ich schon erwähnt, dass die Dinger nicht nur verdammt gut schmecken, sondern auch noch der Figur nicht schaden sofern man nicht alle futtert? 😉