… aus dem Leben einer Fairy

Beiträge mit Schlagwort ‘Fairycooking’

Brutzel Brutzel – Prost Neujahr!

Bevor ich es vergesse: Frohes Neues Jahr liebe Leserschaft :-)! Ich wünsche Euch allen ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2013 und freue mich weiterhin auf und über all Eure Besuche und Kommentare. Die machen immerhin den Unterschied aus zwischen einem Online geführten Tagebuch und einem Blog. Vielen Dank :-).

Unser Silversterfondue mit dem neuen Topf war übrigens super. Wenn das Gasbrennerchen erst mal gefüllt ist (das macht man am besten draußen, sonst riecht es ein bisschen unangenehm nach dem Feuerzeuggas) ist alles supereasy. Es lässt sich leicht anzünden, brennt gleichmäßig und lässt sich einfach regulieren. Wirklich toll. Und die Hitze hat sich auch sehr gut verteilt und gehalten.

Ich fand das Essen und überhaupt den Abend sehr gelungen, die Aussicht von der neuen Wohnung über die silvesterlich illuminierte Stadt ist wie bereits vermutet WOW und die kleine Miss Fairytalez hat erst angefangen zu meckern, als der Krach vorbei war. Das dafür dann fast den ganzen Rest der Nacht. Vermutlich wurde es ihr dann zu ruhig ;-). Aber irgendwas ist bekanntlich immer.

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Hüftgold

Nachdem ich mir neulich zuerst auf Twitter und dann in einer Zeitschrift so richtig Lust auf Cupcakes angelesen hatte, wollte ich gestern spontan ein paar dieser lustigen und dekorativen Gebäckstücke zubereiten. Da das bestellte Rezeptbüchlein inklusive Zubehör wie Förmchen etc. gestern bei mir eintraf, steckte ich es schnell zum Einkauf ein und besorgte im Laden meines Vertrauens die Zutaten für ein Rezept namens „Hüftgold“ – Double Chocolate Cupcakes. Zu meinem Erstaunen verließ ich das Geschäft hauptsächlich mit Bergen von Schokolade und Sahne – komisch.

Zu Hause angekommen wollte ich dann mal eben so zwischendurch frisch ans Werk – üblicherweise mixt man für die mir bekannten Muffinrezepte einfach alle Zutaten zusammen und backt sie in Förmchen… Nicht so in diesem Fall.

Das Rezept beinhaltete mir ansonsten quasi unbekannte Disziplinen wie Eier trennen, Eischnee schlagen, alles mögliche einzeln schaumig rühren, unterheben, in Spritzbeutel füllen etc. Schockiert war ich auch darüber, dass man die mühsam gebackenen Teiglinge nach dem abkühlen aushöhlen und mit Zartbitterschokolade neu füllen sollte. Alles sehr dubios.
Außerdem kam in dem Rezept absolut kein Backpulver und fast kein Mehl vor. Dafür kiloweise Schokolade. Und man musste auch noch Dinge über Nacht abkühlen lassen. Also nichts für den schnellen Genuss am Abend. Mist.

Ganz ehrlich – das war das komplizierteste Kuchenrezept, das ich jemals zu backen geplant habe und ich war kurz davor die Schokolade einfach so zu essen und die Cupcakes Cupcakes sein zu lassen. Jetzt weiß ich auch, dass Cupcakes mit Muffins nicht viel mehr als die Form gemeinsam haben. Es geht hier um ausgewachsene Konditortortenbackkunst in klein.

Aber dann packte mich doch noch der Ehrgeiz und viele der Aufgaben konnte ich mit meiner Wundermaschine erledigen. Außerdem hätte ich sonst kiloweise Dekomaterial umsonst gekauft. Das konnte ich so nicht stehenlassen. Es hat mich circa drei Stunden und einige Nervenzusammenbrüche gekostet, die Dinger fertigzustellen aber heute morgen waren sie endlich in aller Pracht zu bewundern:

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Und vor allem auch zu kosten. Zuckersüß und sahnig, aber mit einem Herz aus Zartbitterschokolade und einem biskuitähnlichen Teig treffen die kleinen Kalorienbömbchen kalorienfreien Vitaminbomben genau meinen Geschmack. Das Frosting besteht übrigens aus weißer Lindor Schokolade und Sahne. Vermutlich könnte man mit dem in einem Cupcake enthaltenen Nährwert auch gut eine ganze Fußballmannschaft ernähren, aber egal. Ist ja Adventszeit :mrgreen:.

Ob die Cupcakekonditorenkunst und ich auf Dauer Freunde werden weiß ich noch nicht, vermutlich ist mir das Ganze auf diesem Niveau doch etwas zu zeitintensiv, aber das Ergebnis überzeugt gustatorisch schon extrem.

So, jetzt hab ich vom vielen erzählen wieder Hunger.

Ich glaub ich geh mal kurz ein Cupcake essen :-).

Kreativpizza

Man könnte auch „Restepizza“ sagen, aber kreativ klingt einfach besser ;-).
Mit unserem tollen Zaubertopf alias Thermomix hatte ich am Tag zuvor eine megageniale Tomatensauce gezaubert (deren Besonderheit größtenteils darin liegt, dass ich mich nicht genau erinnern kann, was da außer Tomaten noch so alles reingewandert ist). Diese Sauce habe ich auf einen (natürlich ebenfalls im Themomix hergestellten) Pizzateig gestrichen und mich dann überraschen lassen von den Dingen, die der (eigentlich leere) Kühlschrank so zu bieten hatte.

Zunächst dachte ich, die Pizza würde am Ende recht nackt aussehen, aber es ist immer wieder erstaunlich, was sich dann noch noch so alles findet. So gelangte der italienische Teigfladen zu einer Spezialbelegung aus Schafskäse, Backmozzarella, Parmesan, Paprika, Bratenfleisch, getrockneten Tomaten in Öl und hhmm, ich glaub das war’s. Oder?

Wie auch immer, das Ergebnis war nach 10 Minuten im maximal geheizten Ofen sehr gut essbar und am nächsten Tag lohnte sich dann auch der Großeinkauf, denn unser Kühlschrank war wirklich gähnend leer :-).

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Kääääääsesoufflééééé!!!

Hier also das erste Rezept, das wir (streng nach Plan, weil man sich daran anfangs halten soll) mit unserem neuen Zaubertopf zubereitet haben.

Für sechs Portionen (das hatte ich irgendwie überlesen, aber wir haben es auch zu zweit geschafft *börps*)

150 g Gruyère in den Mixtopf geben und 10 Sekunden auf Stufe 7 zerkleinern (ergibt Käsekrümelchen).

Dann 4 Eier, 60 g Mehl, 50 g Butter, 300 g Milch, Muskat, Salz und Pfeffer in den Topf geben und 3 Minuten bei 90° und Stufe 3 erhitzen (ergibt cremige Masse).

Den Gruyère und 100 g Sahne dazugeben und 10 Sekunden Stufe 6 vermischen.

Käsemischung in 6 Förmchen füllen und bei 180° 30 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben.

Fertig!

Noch besser schmeckt es mit etwas gehackten frischem Rosmarin in der Käsemischung (den habe ich nur leider vergessen). Das Rezept soll auch mit anderen Käsesorten angeblich richtig gut schmecken, allerdings sollte man herzhaften Käse nehmen, sonst schmeckt es schnell langweilig.)

Dazu schmeckt ein schöner grüner Salat oder Tomaten mit Balsamico (das geht aber dann nicht im Zaubertopf, da muss man oldschool Salat putzen ;-)).

Guten Appetit :-).

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Zaubertopf

Es fing an als meine Mutter meinte: „Du hast gar keine richtige Küchenmaschine. Und du willst den Brei für Mini Miss Fairytalez doch sicher selbst kochen, ODER???“ Und ich so: „Klar, ich kauf dann irgendwann mal so ein Mixdings.“ (Mein alter Stabmixer hat nämlich neulich einen kleinen aber tödlichen Eiswürfelunfall gehabt…). Ich bin küchentechnisch zwar von Induktionsherd über Waffeleisen bis hin zu Spongebobsandwichtoaster ausgestattet, aber eine richtige Küchenmaschine besitze ich nicht.

Diese Antwort gefiel meiner Mutter überhaupt nicht und sie meinte „Nee nee, du kaufst nicht irgendein Mixdings, das kann ja dann wieder nur mixen und sonst nix. Du bekommst eine richtige Küchenmaschine. Eine, die ALLES macht. Meine Freundin hat da so ein Gerät, das mixt, wiegt, schlägt, knetet, raspelt, mischt und es kocht auch noch. Und dampfgaren kann es auch.“
Der Deal stand also, wir bekommen zu Weihnachten und unseren Geburtstagen (liegen eine Woche auseinander) diese Küchenmaschine.

Wir konsultierten in den nächsten Tagen demzufolge ein Geschäft um dieses Gerät käuflich zu erwerben. Doch das wäre ja viel zu einfach gewesen. Selbstverständlich darf man dieses wundervolle Gerät nicht einfach so kaufen und mit nach Hause nehmen. Nein, dort wurden unsere Kontaktdaten festgehalten und uns wurde gesagt, man werde sich bei uns melden. Alles sehr seltsam. Einen Tag später rief mich dann auch eine sehr freundliche Dame an um einen Termin mit uns zu vereinbaren. Am liebsten würde sie uns und mehrere Freundinnen bekochen um das Gerät vorzuführen. Rezepte schickte sie uns dann per Mail. Cool, die kommt zu uns nach Hause und kocht. Leider scheiterte die große Party an den Herbstferien (Irgendwie sind so gut wie alle meine Bekannten und Freundinnen nach Holland gefahren. Gibt es da irgendwas umsonst?) und so bekochte die nette Dame mit ihrem Zaubergerät nur meinen Liebsten und mich. Innerhalb kurzer Zeit entstand erst ein genialer Zupfkuchen und dann ein tolles Hauptgericht. Es gab Hackbällchen, Gemüse, Sauce und Reis – alles aus diesem Gerät und gleichzeitig. Sehr cool. Und wir durften alles ganz allein aufessen.

Lange Rede kurzer Sinn: der Zaubertopf schmückt nun unsere Küche und ist bisher wirklich so praktisch wie versprochen. Ich werde demnächst immer mal ein Rezept hier vorstellen, wenn uns etwas mit dem Gerät besonders gut gelingt.

Ich bin jedenfalls mal gespannt, ob wir das Ding weiterhin so häufig nutzen wie in den letzten Tagen (wir hatten schon mehrmals gebrannte Mandeln, Milchreis, Schokopudding, Steinpilzsauce, gedünstetes Gemüse mit Honig und Rosmarin, Eier, Marmorkuchen und diverse andere Kleinigkeiten – besonders gut für meine Figur ist das Gerät vermutlich nicht ;-)) oder ob ich bald nur noch Babybrei damit zubereite.

Warten wir’s ab :-).

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Ente gut. Alles gut.

So langsam animiert das Wetter zu herbstlichen Gerichten und bei der Sichtung meiner Vorräte habe ich neulich vakuumierte Kastanien gefunden, die diesen Monat gegessen werden sollten. So ganz ohne „Beilage“ sind die jedoch ziemlich trocken und so habe ich gestern ein paar Rosenköhlchen und zwei Entenbrustfilets gekauft, um die Kastanien etwas aufzupeppen 🙂

Den Rosenkohl habe ich gekocht und mit den Kastanien in etwas Butter geschwenkt (ich weiß…die Kalorien…aber so schmeckt es eben am besten ;-)).

Die Ente scharf auf der eingeritzten Hautseite angebraten, das Fett abgegossen, kurz auf der Fleischseite angebraten und in einer Auflaufform ab in den Backofen zum Ziehen bei 100 Grad.

Da ich mit Ente nicht wirklich viel Erfahrung habe und kein Fond greifbar war, musste ich mit der Sauce etwas improvisieren. Ich habe einfach eine Viertelflasche Gewürztraminer in die noch heiße Pfanne mit dem restlichen Bratensatz gekippt und etwas einkochen lassen. Dann einen Schluck Orangensaft, etwas Rosmarinhonig, diverse Gewürze und einen Becher Crème Légère dazugegeben… Und fertig war die erste Entenimprovisationssauce meiner Kochlaufbahn.

Geschmacklich war das wirklich eine positive Überraschung.
Die Ente war außen knusprig und innen rosa, die Sauce süßlich harmonisch und der Rosenkohl und die Kastanien haben super dazu gepasst…
Alles in allem ein gelungenes Herbstpremiereessen 😉

(nur die Küche mussten wir danach putzen, da hätte man locker Schlittschuh fahren können…)

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Pastaorgie

Endlich haben wir es geschafft, unsere Nudelmaschine einzuweihen 🙂

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Pasta selbst zu machen ist zwar aufwändig, aber es hat sich wirklich gelohnt. (mehr …)