… aus dem Leben einer Fairy

Archiv für Juni, 2011

Sonnenbad

Eigentlich wollte ich heute ein ausgedehntes Sonnenbad nehmen (selbstverständlich sinnvoll angereichert mit der intensiven Lektüre von Fachliteratur ;-))

Leider hat zuerst eine riesige Wolke die Sonne gefressen…

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Und als die Sonne wieder am strahlend blauen Himmel erschien, war meine Liege gecatnapped…

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Es sah bestimmt absolut entzückend aus, als ich versucht habe, mich neben den Kater auf die Liege zu quetschen 😉

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Ängstliche Knie

Heute war ich bei meiner Osteopathin. Nachdem sie mein teilweise noch kreativ ausweichendes Gangbild begutachtet und ein ernstes Gespräch mit den noch etwas unwilligen Körperteilen geführt hatte, fing sie an, meine Kniescheibe anzufassen.

Meine spontane (und übliche) Reaktion (weil so ziemlich jeder Arzt, Physiotherapeut, Masseur etc. in meiner jahrelangen Krankheitsgeschichte versucht hat, daran rumzuwackeln oder zu schieben) war: „Nein, aufhören, ekliges Gefühl“.
Die übliche Gegenreaktion (weitermachen und mich nicht ernst nehmen, Diskussionen über Mobilität, „wenn die jetzt nicht hält, dann hält sie nie“) blieb überraschenderweise aus.

Sie fragte mich, was das für ein Gefühl sei. „Angst“ erwiderte ich. Und dann sollte ich die Angst genau beschreiben (kam mir bekannt vor, aber sich selbst stellt man solche Aufgaben selten ;-)).

Angst, dass die Patella trotz all der Mühe und Kosten, trotz aller Sorgfalt und Vorsicht, wieder luxiert. Der schreckliche und schmerzhafte Gedanke an die vielen Situationen, in denen ich mich zu sicher gefühlt hatte. In denen ich unvorsichtig oder einfach gedankenlos war und in denen es immer wieder passiert ist. Beim laufen, beim Springen, beim Putzen, bei jeder unüberlegten Bewegung…

Sie meinte, dass es genau diese Angst sei, die mein Bein manchmal mitten in der Bewegung immer noch lähmt. Die meinen Laufstil noch sehr unflexibel macht. Die meine Bewegungen manchmal so sehr blockiert, dass ich eher stolpere und hinfalle, als das Knie zu bewegen.

Ich weiß, dass es ein Körpergedächtnis gibt. Beispielsweise auch ein Schmerzgedächtnis. Wie störend solche „Schutzmechanismen“ sein können, erfahre ich offenbar gerade mal wieder am eigenen Leib.

Nur wie stelle ich das ab? Wie sage ich meinem Bein: „Es wird nichts passieren“ wenn ich davon selbst nicht wirklich überzeugt bin? Wie überzeuge ich mich selbst von etwas, das mir niemand garantieren kann?

Und es hilft mir Null, die üblichen Sprüche zu hören (So manch einer hat sich schon kaputt geschont, Du könntest auch vom Auto überfahren werden wenn du die Tür rausgehst, blablabla).

Ich spüre, dass meine „Wurzeln“ mich noch weiter beschäftigen werden und bin momentan auf dem Stand:
Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.

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Heimatbesuch

Heute haben wir seit längerer Zeit mal wieder meine Eltern besucht. Es hat wirklich große Vorteile, „zu Gast“ bei den Eltern zu sein und nicht dort zu wohnen.

First of all gibt es leckeres Gästeessen 🙂 (ein niedlicher Mini Butterball)

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Dann ist es auch einfach schön, nette Gespräche zu führen und keine Vorwürfe oder unangenehme Alltagsdinge um die Ohren gehauen zu bekommen.

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Und am schönsten ist natürlich die Tatsache, dass man irgendwann einfach wieder nach Hause fahren kann 🙂

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In diesem Sinne: Schönes Wochenende 🙂

Verbotene Früchte

Das waren noch Zeiten, als man Kirschen nicht einfach (völlig überteuert) im Supermarkt kaufte, sondern sie „heimlich“ von Nachbars Kirschbaum klauen konnte…

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Null Diät

So absolut Null Diät war der Tag gestern. Es musste einfach mal wieder sein…

Und so habe ich nach einem Mittagessen bei Pizza Hut, von dem ich gar nicht wissen will, wie fettig und kalorisch es war, abends noch gekocht.

Es gab diesen wunderschönen Garnelenberg mit einem ebenso großen Berg Reis in einer Unmenge Kokosmilch und Currypaste. Die Garnelen hatte ich vorher noch mit einem Spezial Gewürz mariniert. Es war super scharf und sehr gut. Zum Abschluss haben wir uns noch einen gaaanz kleinen Verdauungs Cuba Libre gegönnt 😉

Manchmal muss sowas zwischen all der Disziplin eben einfach sein 🙂

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Entenrotkohlauflauf

Wenn der Geflügelverkäufer wüsste, was ich mit seinen perfekten Barbarie Entenbrustfilets gemacht habe, er würde mich vermutlich höchstpersönlich teeren und federn 😉

Aber es war wirklich unheimlich lecker… Und ich finde, sowas kann man auch außerhalb vom Winter mal essen.

Ente in Würfel schneiden (nicht vom Verkäufer erwischen lassen :mrgreen:), würzen und eine Minute scharf anbraten. Aus dem Topf nehmen. Rotkohl in dem Bratensaft anbraten. Da ich den Rotkohl schon vor einiger Zeit auf Vorrat gekocht hatte (siehe Preiselbeerrotkohl) brauchte ich sonst nichts groß zu machen damit. Ich habe noch den Saft einer Orange dazugepresst und das Ganze kurz köcheln lassen.
750 ml Gemüsebrühe aufkochen, 160g Polenta einrühren und 10 Minuten unter Rühren quellen lassen.
Dann einfach Rotkohl mit Ente mischen, in eine Auflaufform, Polenta drüber geben und 20 Minuten bei 200 Grad in den Ofen.

Bon Appetit 🙂 Ich persönlich hätte mich da gerade wirklich rein legen können…

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Sorry lieber Geflügelverkäufer, nächstes Mal brate ich sie mit Haut rosa an und serviere sie zu Salat mit Granatapfelkernen 🙂

Schneller als gedacht

Irgendwie hatte ich gar nicht damit gerechnet, dass ich mit der Ausbildung nach der langen Pause noch mal richtig voran komme.

Ich hatte bereits Alternativpläne und war kurz davor, mich erst mal dem resignativen Nichtstun hinzugeben… (es gibt übrigens eine Angry Birds Rio Version ;-))

Heute allerdings habe ich den Rest der (seit einem Jahr) fehlenden Unterschriften gesammelt und ganz nebenbei einen Prüfungstermin vereinbart. In dieser Ausbildung fühlt man sich ein bisschen wie ein Autogrammjäger… Werde das Ausbildungsbuch wohl mal kopieren und in einem feuerfesten Safe verstauen müssen. Wer weiß was das irgendwann wert ist 😉

Die Prüfung ist schon Mitte Juli. Wahnsinn. Fühle mich wie ein Superheld, der gerade von seiner eigenen Kraft überwältigt wird. Sehr cool… Irgendwie kann ich’s noch gar nicht glauben…

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OMG, vermutlich sollte ich jetzt anfangen zu lernen… Oder noch eine Runde Vögelchen auf Kisten schießen? Ich bin dann mal weg 😉