… aus dem Leben einer Fairy

Beiträge mit Schlagwort ‘Fun’

Sektevent

Und um ein bisschen zu feiern und ein paar schöne Erinnerungen für vielleicht nicht so schöne Tage zu sammeln (nennt mich Frederick ;-)), waren wir letztes Wochenende bei einem besonderen Event.

Es gibt in der Region meiner Heimat einen Weinhändler, der immer mal wieder besondere Abendereignisse anbietet, zu denen wir immer wieder gerne gehen.

Diesmal war es ein Sektevent, es wurden also über den Abend hinweg 11 (oder waren es 12???) verschiedene Blubberwasser getrunken, dazu feines Essen und viel Wissen über die Herstellung und den Anbau – perfekt! Es ist wirklich erstaunlich, wie die Qualität und der Geschmack verschiedener Anbaugebiete, Rebsorten, Abfüllungen, Tankgärung/Flaschengärung, Preise variieren. Erstaunlich auch, dass einem der teuerste Sekt (mit immerhin um die 40 Euro pro Flasche) gar nicht mal am besten schmeckt. Und dass man nach acht Sorten Sekt auch eigentlich lieber zu Wasser übergeht… 😉

Alles in allem ein toller Abend mit guter Unterhaltung, netten Leuten und der Gewissheit, niemals wieder unbedacht zu einem Supermarkt-Sekt zu greifen.

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Schwarzmalerei

Ihr Lieben,

momentan wird ja viel Schwarzmalerei betrieben, aber wer mich kennt weiß, dass es hier nicht um politische Diskussionen gehen wird ;-). 

Heute habe ich nämlich zum ersten Mal ein Tangle auf schwarzem Papier ausprobiert und bin echt begeistert. 

Der weiße Pastellstift ist eher geeignet für die Flächenaufteilung und Schattierungen (die ich aber zunächst zugunsten der Farbklarheit und des schönen Kontrasts weggelassen habe) und der Gelstift erzielt glasklare Konturen und Muster. Man muss natürlich ein bisschen vorsichtig sein, da der Gelstift im Gegensatz zu den schwarzen Finelinern oder Copics schnell verwischt und anfangs feuchte Spuren hinterlässt, aber wenn die Farbe getrocknet ist – super!

Ich habe einen Faber Castell Soft Pastellstift und einen Signo Uniball Gelstift genutzt. Der Gelstift malt mir ein bisschen zu dick, aber es war schon schwierig, überhaupt einen geeigneten hier im Handel zu finden. Vermutlich müsste ich mal geeignete Gelstifte im Internet bestellen, wenn ich öfter auf farbigem Grund Tangles male.

Die letzte Zeit habe ich zwar viel gelernt, aber zur Entspannung am Abend eher gestrickt als gezeichnet. Dieses tägliche Zentangle bekomme ich nicht auf die Reihe, da fühle ich mich unter Druck. Ich denke es ist für mich sinnvoller, das je nach Lust zu gestalten. Wenn ich den Lernstoff schon nicht so wirklich lustorientiert wählen kann… 

  
Heute war mir jedenfalls nach Zentangle und nach schwarzem Papier! Ich finde es richtig schön mit dem Kontrast, was meint Ihr?

Zentangle Tag 6

Die Tangles sind schon sehr unterschiedlich. Heute war die Lektion „Muster aus einem Strich“ und da merke ich, wie unterschiedlich bei mir links und rechts ausgeprägt ist. 

Während sich nach rechts alles recht locker zeichnen lässt, wird es linksseitig eher steif und unspontan. Und es ist so schwierig, das rauszukriegen, obwohl ich so lange Klavier gespielt und damit ja auch die linke Seite und sogar die linke Hand trainiert habe. 

Manche Muster sehen auch so viel kunstvoller aus in dem Buch als auf meinen Übungszettelchen. Vermutlich hab ich den richtigen Schwung noch nicht raus. Aber vielleicht kommt das ja noch?!

  

Alle Jahre wieder…

Dank Seminaren, Knieschmerzen und sonstigen Widrigkeiten waren die vielen Sommerfeste in unserer Umgebung bisher leider nicht brauchbar für uns. So kam es, dass wir dieses Wochenende zum ersten Mal für diesen Sommer so richtig auf einem Mittelalterlichen Spectaculum waren. Dafür aber ausgiebig – denn wir hatten den Feiertag gestern vergessen… Was tut man also, wenn man mit leerem Magen vor Ort und einem leeren Kühlschrank daheim vor verschlossener Supermarkttür steht? 

Genau – ab in die Gewandung und los zum Mittelaltermarkt! Von Crêpe über Käsespätzle, Gulasch, Sau am Spieß, Kartoffelpuffer, Honigmet, Honigbier, Schupfnudeln bis hin zu Waffeln und Brezeln – verhungern kann man dort wirklich nicht. 

Es war ein schönes Wochenende, unser Einkaufsgeld sind wir auch dort losgeworden 😉 und endlich kam unsere Gewandung mal wieder so richtig zum Einsatz! 

Mittlerweile hat sogar die MiniMiss Fairytalez ein Mittelalterkleid (selbst genäht von Papi natürlich!) und schlich sich bereits heute Morgen um 6 Uhr in mein Bett um mir aufgeregt ins Ohr zu flüstern „Mami, nach dem Frühstück fahren wir aber ins Mittelalter!“ 

 (Zum Glück waren die Orks ganz lieb…)

 
Ein schöner Ferienauftakt und eine leckere Feiertagsrettung 😉 

Liebe geht nicht nur durch den Magen…

…sondern auch durch alle Zeiten. So berichtet es zumindest Kerstin Gier in ihrer Zeitreise-Trilogie mit Titeln in den schönen Edelsteinfarben „Rubinrot“, „Saphirblau“ und „Smaragdgrün“. 

Auf der Suche nach etwas seichter Feierabendunterhaltung sind wir neulich über den Film „Rubinrot“ gestolpert und fanden ihn für eine deutsche Produktion ganz gut. Vor allem wollten wir danach natürlich wissen, wie es mit dem Zeitreise-Pärchen Gwendolyn und Gideon weitergeht. Daher haben wir uns die Bücher gekauft, auf denen die Geschichte basiert.

Ja, kann man lesen. Vor allem wenn das Kind krank ist und man sowieso nichts sinnvolles arbeiten kann. Die Bücher sind humorvoller als der Film, natürlich nicht vergleichbar mit dem Humor eines Terry Pratchett oder dem von Christopher Moore. Auch die Detailverliebtheit von Tolkien sucht man hier vergeblich, aber die Bücher lesen sich leicht, locker und schnell. Es ist eine klassische Hin und Her Liebesgeschichte mit vielen Zeitsprüngen, einem klassischen Bösewicht, einer besten Freundin, einem Rokokogeist und einer neidischen Cousine. 

Am Ende waren wir leicht enttäuscht, weil einige Fragen offen bleiben und nicht jedes angerissene Thema hinreichend aufgelöst wird – aber da bin ich seit Büchern wie „Das kalte Jahr“ oder „Murmeljagd“ nicht mehr so anspruchsvoll. Ein bisschen Rätsel darf bleiben. 

Fazit: Perfekt als leichte Urlaubs- oder Krankenlektüre, ich bin gespannt auf die weiteren Filme, falls es sie alle drei geben wird. Romantisch, spannend, lustig, aber nicht gruselig oder nervenaufreibend. Zudem sind die Cover schön gestaltet (aber man soll ja nie ein Buch nach dem Cover beurteilen ;-)). Meine persönliche Lieblingsfigur: Wasserspeierdämonengeist Xemerius.

  

Von Papageien und Beinahe-Plateaus

Wir haben einen neuen „Mitbewohner“ seit heute: einen Papagei. Den ersten Fluchtversuch hat er auch schon unternommen. Und das Kind ist ganz begeistert. Ich hoffe nur, dass nicht allzu schnell die Luft raus ist aus unserer neuen Errungenschaft. Er wurde übrigens nicht unsererseits gekauft, sondern durfte heute nach einer harten Margaritapartynacht heute morgen bei uns in Pension gehen… (mehr …)

Meine kleine Lady

Das Fairykind ist mit seinen zwei Jahren eine supersüße Strahlemaus. Jeder ist sofort in ihren Bann gezogen und man könnte sie den ganzen Tag knuddeln und auffressen vor lauter Süßigkeit. Es gibt da nur eben die ein oder andere Ausnahmesituation, bei der sie so gar nicht süß ist… (mehr …)