… aus dem Leben einer Fairy

Archiv für September, 2013

Shoes, Shoes, Shoes

Das Fairybaby ist mittlerweile zu einem handfesten und wild durch die Gegend flitzenden Kleinkind mit akutem Schuhbedarf herangewachsen.

Bisher waren die kleinen handgenähten Lederpuschen völlig ausreichend…

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Aber jetzt kommt der Herbst und die Maus braucht festes Schuhwerk für Wind, Wetter und notfalls auch Matsch und Pfützen. Ein paar Gummistiefelchen haben wir neulich schon gekauft und jetzt wurde es auch Zeit für „normale“ Schuhe.

Meine ersten Treter waren von dieser Firma damals:

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Ich habe mich daher total gefreut, die hier im Schuhgeschäft zu entdecken. Und ich hoffe sehr, dass die auch heutzutage noch qualitativ gut sind, denn wir haben gerade zwei Paar davon käuflich erworben:

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Jedenfalls gibt es die heute in deutlich bunteren Farben als damals…

Ja – die hat sich unsere Tochter selbst ausgesucht (auch wenn sie kaum von den neonpinken Stiefeln in Größe 34 abzubringen war). Und ich hoffe, dass sie die in genauso guter Erinnerung behält wie ich meine ersten „Elefäntchen“ :-).

Strickfieber

Es herbstet!
Und wie fast jedes Jahr wenn das Wetter schlechter und die Abende dunkler werden, bekommt Wolle für mich eine magische Anziehungskraft. Normalerweise stricke ich jedes Jahr ungefähr ein Paar Socken.

Dieses Jahr hat es mich aber besonders erwischt (vielleicht weil in der letzten Zeit so viel passiert ist und ich eine Kompensationsmöglichkeit brauche…) und ich bin regelrecht im Strickfieber!

Warum nur sehe ich euch jetzt schallend lachen? :mrgreen:

Ganz im Ernst, ich hab da ein paar Strickprojekte am Laufen (naja, ehrlich gesagt habe ich erstmal kiloweise Wolle gekauft *blush*) aber das werden alles ganz tolle Sachen, wartet nur ab ;-).

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Ok, vermutlich kann ich mein erstes richtiges Kunststück dann in drei Jahren tragen (weil ich unfassbar langsam stricke) aber Hauptsache es macht Spaß :-).

Und mein erstes „Projekt“ (ein Loopschal) ist tatsächlich (dank SEHR DICKER WOLLE) schon fertig.

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(Die Fotos mache ich nächstes mal aber bei Tageslicht, die Farben kommen so gar nicht rüber.)

Der Vorfall

In letzter Zeit „läuft“ es mal wieder nicht so richtig mit dem Laufen. Während in der Schwangerschaft alles halbwegs in Ordnung schien, (ok, den Leistungssportbereich habe ich ja sowieso weitgehend abgehakt ;-)) leide ich seit Monaten unter Kreuzschmerzen und kann ohne den Kinderwagen als Stütze kaum ein paar hundert Meter geradeaus laufen. Das Bein knickt weg. Versagt seinen (ohnehin schon immer zweifelhaften) Dienst. Treppen ohne Geländer sind seit der OP undenkbar zu gehen, aber normales langsames Fortbewegen auf halbwegs ebenem Boden – das ging besser als jetzt.

Mein Orthopäde war in den letzten Wochen etwas ratlos, was er mit dem Bein machen soll, da die Beschwerden immer mal etwas besser und dann wieder schlechter wurden. Auch die vielen kleinen Pieksis (Akupunktur) und mein seit Mai doch recht regelmäßiges Muskeltraining schienen keinen großen Effekt zu haben. Durch die Kreuzschmerzen und die ständigen Blockaden in der LWS (neulich auch ein Hexenschuss, das war fies) kam er auf die Idee, dass der Rücken an der Problematik beteiligt sein könnte…

Ohne lang drumherum zu reden, das Kernspin diese Woche ergab, dass es da bei L4 (nicht dass ich wirklich wüsste wo das ist, aber recht weit unten an der Wirbelsäule) ein „Vorfall“ sei und irgendwas ist eingeklemmt und ein Nervenkanal verschoben. Aha. Was man da machen kann? Mal abwarten was mein Arzt sagt.

Ich persönlich schwanke zwischen „Yippieh, die Knie sind nicht allein Schuld“ und „Verdammt, jetzt ist auch noch der Rücken hinüber“.

Aber irgendwas ist ja bekanntlich immer.

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Abschied

Meistens denkt man einfach nicht daran. Man vergisst, dass es irgendwann endet. Eigentlich ist es klar, aber für die meisten von uns doch so weit weg.

Dann kommt plötzlich ein Anruf. Und in einer Sekunde betritt die Endlichkeit des Lebens das Bewusstsein. Nicht nur, dass es endlich sein KANN – nein – sondern dass es konkret vorbei ist. Für jemanden den man länger als sein halbes Leben gekannt hat. Den man vor langer Zeit aufrichtig geliebt hat. Der fehlen wird. Und der freiwillig gegangen ist.

Dieser kleine Platz im Herzen, den dieser Mensch gewollt oder ungewollt immer besessen hat transformiert sich zu einem schwarzen Loch in das man hineinfällt.
Und schlagartig wechseln sich verschiedene Gedanken und Gefühle ab.
Das sind sie also – diese Trauerphasen. Von „Das kann nicht wahr sein“ über „Wie konnte dieser verdammte Egoist sowas tun?“ „Warum hat er nichts gesagt?“ bis hin zu „Jetzt ist er also weg, ich bin so furchtbar traurig, dass es wehtut.“ Und es fängt immer wieder von vorne an.

Und ich weiß es wird noch eine ganze Weile so bleiben.

Mach’s gut, wo immer Du jetzt bist.

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