… aus dem Leben einer Fairy

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Im Mittelalter

Ihr Lieben,

wieder neigt sich ein schönes Mittelalterwochenende im DFG in Saarbrücken dem Ende zu. Auch dieses Jahr gab es ein Motto „Indien“ – wobei das Motto meiner Meinung nach auch dieses Jahr nicht so wahnsinnig viel mit der Veranstaltung zu tun hatte. Finde ich aber auch nicht schlimm und von mir aus könnte man die Motti (ist das der korrekte Plural? – egal!) grundsätzlich weglassen. 

Es gab wieder jede Menge zu sehen, von Orks über Bettler bis hin zu Drachen (leider hatte unsere kleine Maus eine intensiv schreckhafte Drachenerfahrung als sie sich wahnsinnig über die Drachen freute und daraufhin einer davon auf sie zukam um sie zu begrüßen :-/ aber sie hat es schon gut verarbeitet). Es gab wieder jede Menge zu essen, zu trinken und zu hören (Lesungen (Steampunk, Fantasy, Kochbücher), Musik und Konzerte – Freitag war beispielsweise Feuerschwanz da, Samstag glaube ich Letzte Instanz). 

Alles in allem war es wieder bunt, lecker, schön und aufregend, der Freitag ohne Kind war schon wesentlich entspannter als der Sonntag mit Kind. 

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Baumwipfelpfad

Ihr Lieben,

hier an der Saarschleife hat gestern ein Baumwipfelpfad eröffnet und den haben wir heute mal getestet.

Der Pfad ist sehr schön gestaltet und toll integriert in den Rest der Saarschleife und das Atrium an der Cloef. Alles ist sehr holzig, auch für Kinder interessant und sogar barrierefrei. Wirklich sehr schön.

Der Aussichtsturm, den man optional besteigen kann, bietet einen Wahnsinnsblick über die Bäume, die Saarschleife und die ganze Umgebung. Schwindelfrei zu sein ist hier von Vorteil, denn das Konstrukt bewegt sich sanft mit dem Wind bzw je nach Besucherzahl. Auf der Plattform stand ein muskulöser junger Mann mit vielen Tätowierungen und einem tollen Bart, der offenbar nicht schwindelfrei war. Vergeblich versuchte er, ein Selfie mit entspanntem Gesichtsausdruck zu erstellen. Sehr knuffig. 

Als unser Fairykind dann noch einen Kindergartenkollegen traf und wir uns dann gemeinsam in der Gastronomie dort Pommes mit Schnitzel einverleibten, war der Tag sowieso gerettet. 


Neues von der Amsel

Ihr Lieben,

neulich hatte ich erzählt, dass wir ein Amselnest auf dem Balkon entdeckt haben. Die letzten zwei Wochen wurde das Nest inklusive der Eier und der Amselmama intensiv von uns beobachtet. Zunächst dachten wir, Mama Amsel sei alleinerziehend, denn sie saß quasi Tag und Nacht auf ihrem Nest und flog nur manchmal kurz zum Essen weg. 

In den letzten Tag gesellte sich dann aber immer häufiger Papa Amsel hinzu und bewachte das Nest, wenn seine Frau zu Tisch war. Er setzte sich allerdings nicht auf die Eier, sondern stolzierte am Rand entlang und warf immer mal wieder einen kritischen Blick auf den potentiellen Nachwuchs und auf uns Beobachter im Schlafzimmer. Die Amselmama ist entweder viel entspannter oder kurzsichtig, sie interessiert sich weder für uns noch für unsere Katze (die seit ein paar Tagen Balkonverbot hat).

Vorgestern schließlich schlüpfte das erste zarte Küken aus einem der türkisen Eier und meine Tochter war völlig fasziniert, dass das Baba noch keine Federn hat. Ein Foto muss ich nachliefern, denn seit das erste Tierchen das Licht der Welt erblickte, sind beide Amseln zu echten Helikoptereltern mutiert! Sie wechseln sich professionell nahtlos ab mit der Fütterung und Bewachung der Jungtiere und keiner von uns möchte das junge Glück stören. 

Heute bei dem starken Regen hat eins der Elterntiere sogar ein Regendach über dem Nest gebaut mit den eigenen Flügeln. Das sag sehr rührend und beschützend aus. Die Vögel sind uns mittlerweile sehr ans Herz gewachsen und wir sind gespannt wie es weitergeht. 

Nicht schön, aber lecker!

Ihr Lieben,

heute habe ich in Ermangelung einer ausreichenden Menge an Tomaten einen Teil davon im Abendessen durch Nektarinen ersetzt. Und siehe da – der Tomaten-Mozzarella-Nektarinensalat mit einer Handvoll Walnüsse und Balsamico/Olivenöl war fruchtig und so erstaunlich gut, dass wir locker eine dritte Portion geschafft hätten. Manchmal lohnt es sich, ein bisschen zu experimentieren. 

Schönes Wochenende! 🙂 

Zen-Amsel-Update

Leute, der Wahnsinn:


Ich flippe aus, ist das cool, sie hat echt Eier gelegt, die kleine chillige Amsel!!! 

So, jetzt hat der Kater erstmal Balkonverbot und ich freu mich 🙂 

Die Katze lässt das Vögel(che)n nicht

Ihr Lieben,

in den letzten Tagen verbrachte unser Kater auffällig viel Zeit auf dem Balkon, der ihn normalerweise überhaupt nicht interessiert (er geht viel lieber in den Garten). Er stand dort und maunzte sich die Katzenseele aus dem Leib. „Was hat er nur?“ fragten wir uns und beobachteten den Balkon etwas genauer. 

Schließlich fiel uns eine fleißige Amsel auf, die immer und immer wieder in unserem Kräuterblumenkasten wühlte und dort etwas zu suchen schien. Dann fing sie an, Dinge zu bringen. Erst Zweige, dann etwas Moos…und immer mehr Moos…und noch mehr Zweige…und dann war uns klar – das verrückte Vögelchen baut ein Nest in unserem Kräuterkasten!! 

Direkt über dem Kater!!! 

Ein , zwei Tage ließ sie sich seltener blicken und wir dachten, sie hätte sich ein sichereres Plätzchen für ihr Nest gesucht, aber seit heute Morgen sitzt sie nun stolz wie Amsel-Oskar in ihrem Nest und legt Eier oder brütet – keine Ahnung. Sie lässt sich weder durch die lauernde, gefräßige, aber zum Glück völlig unsportliche Katze, noch durch „Kimba NEIN“ Rufe des Kindes, noch durch Tür auf/Tür zu oder sonstiges stören. Eine absolut gechillte Zen-Amsel, die sich offenbar durch nichts und niemanden davon abhalten lässt, ihre Eier mitten in unserem Pfefferminz/Salbei Kasten auszubrüten. 

Das war es dann also erstmal mit Mojito und Saltimbocca, aber dafür haben wir jetzt (mindestens) einen Vogel, das spannende Naturerlebnis der Geburt direkt vor dem Fenster und einen Kater, der völlig am Rad dreht, weil er nicht hoch genug springen kann.

Es bleibt spannend.

Sektevent

Und um ein bisschen zu feiern und ein paar schöne Erinnerungen für vielleicht nicht so schöne Tage zu sammeln (nennt mich Frederick ;-)), waren wir letztes Wochenende bei einem besonderen Event.

Es gibt in der Region meiner Heimat einen Weinhändler, der immer mal wieder besondere Abendereignisse anbietet, zu denen wir immer wieder gerne gehen.

Diesmal war es ein Sektevent, es wurden also über den Abend hinweg 11 (oder waren es 12???) verschiedene Blubberwasser getrunken, dazu feines Essen und viel Wissen über die Herstellung und den Anbau – perfekt! Es ist wirklich erstaunlich, wie die Qualität und der Geschmack verschiedener Anbaugebiete, Rebsorten, Abfüllungen, Tankgärung/Flaschengärung, Preise variieren. Erstaunlich auch, dass einem der teuerste Sekt (mit immerhin um die 40 Euro pro Flasche) gar nicht mal am besten schmeckt. Und dass man nach acht Sorten Sekt auch eigentlich lieber zu Wasser übergeht… 😉

Alles in allem ein toller Abend mit guter Unterhaltung, netten Leuten und der Gewissheit, niemals wieder unbedacht zu einem Supermarkt-Sekt zu greifen.