… aus dem Leben einer Fairy

Beiträge mit Schlagwort ‘Katze’

Die Katze lässt das Vögel(che)n nicht

Ihr Lieben,

in den letzten Tagen verbrachte unser Kater auffällig viel Zeit auf dem Balkon, der ihn normalerweise überhaupt nicht interessiert (er geht viel lieber in den Garten). Er stand dort und maunzte sich die Katzenseele aus dem Leib. „Was hat er nur?“ fragten wir uns und beobachteten den Balkon etwas genauer. 

Schließlich fiel uns eine fleißige Amsel auf, die immer und immer wieder in unserem Kräuterblumenkasten wühlte und dort etwas zu suchen schien. Dann fing sie an, Dinge zu bringen. Erst Zweige, dann etwas Moos…und immer mehr Moos…und noch mehr Zweige…und dann war uns klar – das verrückte Vögelchen baut ein Nest in unserem Kräuterkasten!! 

Direkt über dem Kater!!! 

Ein , zwei Tage ließ sie sich seltener blicken und wir dachten, sie hätte sich ein sichereres Plätzchen für ihr Nest gesucht, aber seit heute Morgen sitzt sie nun stolz wie Amsel-Oskar in ihrem Nest und legt Eier oder brütet – keine Ahnung. Sie lässt sich weder durch die lauernde, gefräßige, aber zum Glück völlig unsportliche Katze, noch durch „Kimba NEIN“ Rufe des Kindes, noch durch Tür auf/Tür zu oder sonstiges stören. Eine absolut gechillte Zen-Amsel, die sich offenbar durch nichts und niemanden davon abhalten lässt, ihre Eier mitten in unserem Pfefferminz/Salbei Kasten auszubrüten. 

Das war es dann also erstmal mit Mojito und Saltimbocca, aber dafür haben wir jetzt (mindestens) einen Vogel, das spannende Naturerlebnis der Geburt direkt vor dem Fenster und einen Kater, der völlig am Rad dreht, weil er nicht hoch genug springen kann.

Es bleibt spannend.

BARF im Alltagstest

Ihr Lieben,

neulich hatte ich ja berichtet, dass der Tierarzt, der notfallmäßig die Kralle meines Stubentigers entfernen musste meinte, er sei zu dick. Außerdem sei das Industriefutter und vor allem das (übrigens sündhaft teure) Trockenfutter (wie MacDonalds für Menschen) sehr ungesund für die Katze und könne zu allerlei Erkrankungen führen, beispielsweise Diabetes und Nierenproblemen. Das hat mir einen riesigen Schreck eingejagt, dachte ich doch bis dato, dass ich meinem tierischen Lebensgefährten nur das Beste angedeihen lasse.

Die Ernährungsumstellung war für mich also unumgänglich und ich dachte, es würde sehr sehr schwer werden, dem armen Tier sein Knusperfutter zu streichen. Ich startete vorsichtig den Versuch, rohes Fleisch in seinen Ernährungsplan einzubauen und siehe da – er war begeistert! Nach ein paar Tagen gab ich ihm mal wieder (so als Leckerli) ein paar Brocken seines Lieblingstrockenfutters. Er biss einen Brocken an und spuckte ihn mir dann vor die Füße. Krass! 

Bisher bekam er die letzten Wochen einmal täglich Feuchtfutter (und auch hier wird teilweise ZUCKER zugesetzt, man muss echt auf die Packung schauen was da drin ist!!) und einmal Fleisch (Pute, Hähnchen, Rind, je nachdem was wir gerade da hatten). An Knochen etc habe ich mich nicht dran gewagt. Und er scheint recht zufrieden zu sein. 100g hat er schon abgenommen. 

Heute ein Versuch mit Tatar und zum ersten Mal so richtig mit eingeweichten Gemüseflocken, Leinöl und Supplementen. Er steht davor und schaut mich an wie das Fairykind, wenn es Brokkoli essen soll „WILLST DU MICH VERGIFTEN???“. Es bricht mir das Herz. 

Ich denke ich werde erstmal weiter abwechselnd Feuchtfutter und Fleisch füttern und hoffe, damit geht es ihm gut. Ich bilde mir ein, sein Fell ist schon weniger schuppig und fettig, was auf eine Verbesserung des Allgemeinzustands hinweisen könnte.

Ich hoffe, meine geliebte Fellnase hat dadurch noch ein langes, gesundes, gutes Katzenleben vor sich.



Er sieht schon viel schlanker aus, oder? :-) 

BARF

Wie der geneigte Leser weiß, bin ich die liebevolle Sklavin – ähm, ich meine natürlich Besitzerin – eines stolzen Machokaters. Die Beziehung mit dieser Felinen Schönheit ist mit 15 Jahren die längste Partnerschaft meines Lebens. Meine Katze ist für mich ein Familienmitglied und ein Freund, er ist immer für mich da.

Natürlich möchte ich diesen wichtigen Teil meines Lebens so lange wie möglich bei mir behalten und lege daher Wert auf bestmögliche Pflege. Bisher bestand diese für mich in regelmäßigen Impfungen, teurem Katzenfutter (Royal Canin, Miamor, aber auch mal Sheba weil er die Sauce so gern mag, Thunfischdosen, Bio Dosenfutter von allen möglichen Firmen – ich glaube es gibt kein Katzenfutter im Hoch- und Mittelpreissegment, das er nicht mal zum Probieren bekommen hat. Der Herr mag vor allem Futter in möglichst kleinen Dosen (bestimmt weil die mehr kosten…) und das Trockenfutter für Maine Coon Katzen (die großen Brocken kaut er wenigstens, alles andere schluckt er einfach runter und bekommt Verdauungsprobleme.

So die bisherige Fütterungsgeschichte. Nun hat der junge Mann im Laufe der Jahre doch ein paar Pfund zugelegt und ist nicht mehr so fit wie ein junges Kätzchen. Neulich meinte eine Tierheilpraktikerin, er sei zu dick und das sei auch nicht gut für seine Gelenke. Er brauche eine Ernährungsumstellung…

Ich weiß was Ihr denkt – „Die Frau Fairytalez ist total süchtig nach Ernährungsumstellungen und das arme Tier muss es ausbaden!“ …

Naja, VIELLEICHT! – Aber ich habe mir seitdem schon überlegt, dass man es sich selbst doch auch Wert ist, sich eben nicht dauerhaft von Tütensuppe und Convenience Dreck zu ernähren. Man will doch auch frisches Gemüse und Fleisch, Fisch etc. Warum sollte man das nicht auch seinem animalischen Partner gönnen?

Also habe ich mir ein Buch über BARF (biologisch artgerechtes rohes Futter) gekauft und mich informiert, was der Stubentiger idealerweise essen sollte. Frisches Fleisch, Fisch, ein klein bisschen Gemüse oder Getreide und wenn man kein Blut oder Knochen ins Futter mischen will – Supplements. Nahrungsergänzungsmittel für Katzen also…hhmm…schon klar, dass ein Stück Lachs oder Hähnchenbrustfilet keinen ganzen Vogel oder keine ganze Maus ersetzt, aber irgendwie bin ich noch skeptisch. Es gibt da wohl fertige Kombinationsprodukte (was meiner Bequemlichkeit entgegen käme) und eigene Mischungen. Wie ist das mit dem rohen Fleisch? Wenn ich das fertige BARF Futter einfriere und auftaue wie in dem Buch beschrieben – ist das wirklich gesund für meinen Kater? Wird er das überhaupt fressen? Wird er mich verlassen und fremdfressen? 

Habt Ihr Haustiere? Wie ernährt Ihr die? Barft Ihr? Füttert Ihr Fertigfutter? Habt Ihr zur Ernährung eures tierischen Freundes eine Überzeugung? Gebt Ihr euren Tier Nahrungsergänzungsmittel? Und falls ja – welche? Ich bin verwirrt. 



Cat Trap Deluxe

Jeder Stubentigerlakaibesitzer kennt die unwiderstehliche Anziehungskraft, die ein simpler Pappkarton auf einen Flauschball ausübt. Egal wie groß oder klein die Kiste ist – Katzen quetschen sich genussvoll hinein. (mehr …)

Weihnachten 2012

Unser erstes Weihnachten mit Mini Miss Fairytalez ist fast vorbei und es war wunderschön. Da ich schnell zurück zu meiner kleinen Weihnachtsmaus (klar hatte sie ein zuckersüßes kleines Weihnachtsmannkostüm an :mrgreen:) und meinen coolen Geschenken will, nur ein kurzer Rückblick…

Das tollste und heiß geliebteste Geschenk:

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Das tollste und heiß geliebteste Getränk:

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Das tollste und heiß geliebteste Haustier:

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Frohe Weihnachten!🙂

Der Hund des Postboten

Heute klingelte der Postbote mit einem Päckchen (natürlich Babykram, was sonst? ;-)) an unserer Tür. Ich ging also zur Wohnungstür um die Beute in Empfang zu nehmen. Mir hinterher wuselte der neugierige Kater, der sich nur zu gerne mal im ganzen Haus (und vor allem in der offen stehenden, noch staubigen, unfertigen Wohnung gegenüber) umschauen würde. Bisher ließ sich dies allerdings durch Barrikaden (Füße, Kartons, etc.) vermeiden. (mehr …)

Auf der Flucht

Eigentlich dachte ich, wir hätten letzte Woche genug Beinahekatastrophen gehabt. Neben dem Autounfall gab es noch ein paar weitere „Herzinfarktmomente“ und wir waren froh, gestern die Aussicht auf einen ruhigen Sonntag zu haben. (mehr …)

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