… aus dem Leben einer Fairy

Archiv für Dezember, 2012

3,2,1 – Topfvergleich!

Für dieses Jahr kommt dieser Blogpost natürlich leicht verspätet. Wer JETZT noch keinen Fonduetopf hat, wird heute vermutlich – nein sogar ganz sicher – auch keinen mehr erwerben. Uns ging es ähnlich – wir hätte beinahe auch keinen mehr bekommen in diesem Jahr. Jetzt haben wir sogar zwei. Und das kam so.

Spontan entschieden wir uns am 27.12. doch noch für Silvester-Fondue. Die Zutaten (Fleisch, Fleisch und FLEISCH) sind ja schnell gekauft. Nur eine wichtige Sache fehlte. Der Topf, genau. Ohne Topf kein Fondue. Also informierten wir uns im Internet über mögliche Kandidaten und einer gefiel uns besonders. Den wollte mein Liebster dann schnell und unbürokratisch in der Stadt erwerben. Fehlanzeige. Den gab es natürlich nirgends. Also bestellten wir ihn doch beim gelben Riesen – Lieferzeitpunkt: 29.12.2012 – 2.1.2013. Perfekt. Im Zweifel hätten wir das Teil also NACH Silvester bekommen. Wunderbar wenn wir ein Nachsilvesterfondue geplant hätten, gaaaaanz schlecht aber für ein Silvesterfondue. Klar.

Dann telefonierte ich mit meiner Mutter. Die meinte, sie hätte sich gerade letztes Jahr einen Fonduetopf von Schulte-Ufer (der Wunschtopffirma) gekauft, sei mit diesem (anderes Modell als unserer) aber sehr unzufrieden. Sie hätte viel lieber den von WMF. Der sei auch gerade im Angebot.

Da es Mamas Wunschtopf unproblematisch im Einzelhandel zu erwerben gab, entschieden wir uns also alle zusammen, dass wir diesen als „Notfalltopf“ kaufen und dann meiner Mutter geben und meine Mutter ihren ungeliebten Schulte-Ufer Topf meinem Bruder gibt, der wiederum von diesem Topf total begeistert war. Und wir bekommen den bestellten eventuell Nachsilvesterfonduetopf.

So. Alles klar soweit?

Der Wunschtopf kam genau heute an. Und wir hatten die Qual der Wahl.

Letztlich haben wir eine kleine Pro- und Contraveranstaltung gemacht (nachdem mein Vorschlag, dass doch einfach jeder von uns heute Abend einen Topf ausprobieren sollte, abgeschmettert wurde ;-)) und folgendermaßen entschieden:

Der WMF-Topf hat zwar ein „Gestell“, in dem der Topf ruht, dieses wiederum steht aber ziemlich rutschig auf einem Tablett. Optisch ist es nicht so der Knaller. Die Gäbelchen sind gut verarbeitet. Es gibt aber schwarze Plastikteile. Der Brenner rutscht leicht auf dem Tablett rum. Der Karton passt genau in unseren Schrank. Die Markierungen lösen sich recht leicht von den Gäbelchen. Aber qualitativ sonst alles gut verarbeitet. Man hat sechs verschiedene Farben, man könnte also theoretisch mit sechs Leuten daran essen (THEORETISCH natürlich nur, weil unter zwei Gäbelchen pro Person wird man ja nicht satt… ;-)). Es funktioniert mit konventionellem Brennpastenbrenner. Es gibt somit einige Vor- und Nachteile dieses Gerätes.

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Der Schulte-Ufer-Topf steht höher über dem Brenner (der übrigens mit Feuerzeuggas funktioniert). Das soll angeblich besser regulierbar und nicht so viel Sauerei sein (wenn man die Rezensionen liest). Das probieren wir aber erst heute Abend aus – ich werde berichten! Er ist genau wie der WMF Kollege induktionsgeeignet (man kann übrigens beide auch als einfachen Kochtopf nutzen) und im Gegensatz zu diesem sehr stylisch (finden zumindest wir – wenn die Schildchen weg sind). Man kann mit maximal drei Personen die Gäbelchen einwandfrei auseinanderhalten, hierbei sind die Markierungen eindeutig und unablösbar. Dafür wirken die Spieße nicht ganz so hochwertig verarbeitet (man sieht Lötstellen). Die Basis besteht aus einem Stück und den Brenner kann man darin quasi „versenken“. Der Topf steht hier AUF dem Gestell in einem kleinen Rand. Die Konstruktion wirkt dennoch auf den ersten Blick recht stabil. Mal sehen. Auch dieser Topf hat also seine Vor- und Nachteile.

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Wir werden heute Abend den Schulte-Ufer-Topf ausprobieren, da uns diese Gasgeschichte interessiert und weil wir uns den ja auch ursprünglich ausgesucht hatten. Den WMF Topf bekommt meine Mama also unbenutzt mitgebracht und kann ihn dann nächstes Jahr auf seine praktischen Qualitäten prüfen :-).

Guten Rutsch und Guten Appetit!

Hochzeitstag und Jahresende

Am 29.12. jährte sich zum ersten Mal unser Hochzeitstag. Hach :-). Ich will gar nicht zu viele Worte darüber verlieren, es war sehr schön. Und es gab Champagner, Blumen und Balik-Lachs – es war somit auch sehr luxuriös und lecker ;-).

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Ein gutes Gefühl, seine Entscheidungen der letzten hhmm, ungefähr zwei bis drei Jahre nicht zu bereuen. Wobei ich eigentlich allgemein wenig bis gar nichts bereue. Alles was man tut macht einen schließlich zu dem was man ist. Und das ist gut so.

Und dann wieder der Gedanke: Unfassbar! Wo ist das Jahr nur hin? Das fragen sich heute, passend zu Silvester (jaja, ich weiß, nicht mit Ypsilon ;-)) sicher auch viele andere Menschen. Ob es wirklich stimmt, dass die Jahre schneller verfliegen, je älter man wird? Falls ja hat dieser Prozess bei mir scheinbar schon begonnen. Das letzte Jahr hat gefühlt nur ein paar Wochen gedauert. Erst die Schwangerschaft, dann das Baby, wieder arbeiten, wieder zur Ausbildung gehen, und schwupp – weg ist das Jahr!

Und es war nicht schlecht. Ehrlich gesagt war es für mich persönlich eines der schönsten Jahre überhaupt. aber sowas traut man sich bei all dem Elend um einen herum ja kaum zu denken geschweige denn zu sagen. Ich stehe ja nicht so auf Schlager und ich weiß gar nicht von wem das Lied überhaupt ist, aber ich muss immer an diese eine Liedzeile denken „Ich würd es wieder tun – jedes kleine Stück davon.“ Das trifft es ganz gut :-).

Ich bin gespannt was 2013 und damit auch unser zweites Ehejahr bringt. Und ich freue mich auf jede Sekunde, die ich glücklich mit meiner kleinen Familie verbringen darf. Und ich hoffe so sehr, dass es viele viele viele Sekunden sein werden.

Euch wünsche ich natürlich einen guten Rutsch in 2013 und ein erfolgreiches, glückliches, gesundes und zufriedenes neues Jahr!

(Und nicht zu viele Böller und keinen allzu großen Kater.)

:mrgreen:

Weihnachtsessen

Leberknödel mit Zwiebelchen und Butter, Apfelsauerkraut und Kartoffelpüree – geht doch nichts über eine leichte Kleinigkeit nach all dem fetten Weihnachtsbraten ;-).

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Weihnachten 2012

Unser erstes Weihnachten mit Mini Miss Fairytalez ist fast vorbei und es war wunderschön. Da ich schnell zurück zu meiner kleinen Weihnachtsmaus (klar hatte sie ein zuckersüßes kleines Weihnachtsmannkostüm an :mrgreen:) und meinen coolen Geschenken will, nur ein kurzer Rückblick…

Das tollste und heiß geliebteste Geschenk:

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Das tollste und heiß geliebteste Getränk:

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Das tollste und heiß geliebteste Haustier:

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Frohe Weihnachten! 🙂

Das Fingerfoodmassaker

Zum ersten Mal seit gefühlt circa 100 Jahren habe ich dieses Jahr mal wieder meinen Geburtstag gefeiert. Und den meines Liebsten gleich mit. Und dann auch einfach mal noch all die vielen anderen Anlässe, die dieses Jahr so geboten hat. Zuerst wollte ich nur ein paar Leute einladen. Dann wurden es immer mehr. Und auf einmal hatte ich den Überblick über die Einladungen verloren.

Aber zum Glück habe ich mittlerweile ja ein bisschen Erfahrung mit Geburtstag haben in der Vorweihnachtszeit und weiß daher, dass sich mindestens ein Drittel der potentiellen Gäste auf Weihnachtsfeiern befindet, ein weiteres Viertel krank ist und dann noch circa 10-20 % sich nicht mal auf die Einladung hin melden (wobei es die auch im Sommer gibt). Und genau so war es – und statt über 50 Leuten kamen am Ende so um die 20 – und die auch in Etappen. Und das war auch gut so. Bei 50 Leuten wäre die Wohnung vermutlich geplatzt und ich hätte einen Nervenzusammenbruch erlitten. So war es eine gechillte aber dennoch akustisch und motorisch anspruchsvolle Party dank der mittlerweile bei fast allen Freunden vorhandenen kleinen Gäste.

Woran man merkt, dass man keine 20 mehr ist? Es wurde insgesamt EINE FLASCHE (na gut, eine 1,5 Liter Magnumflasche, aber trotzdem…) Erwachsenenbrause getrunken. Und EINE FLASCHE Rotwein. Nein, nicht von mir allein – von allen Gästen zusammen!
Die eine Freundin ist schwanger, einige andere stillen noch, ich persönlich habe auch noch meine Milchbar geöffnet, dann die üblichen und löblichen Autofahrerabstinenzen und der Herr des Hauses hat es aktuell mit dem Magen. Naja, haben wir noch Getränke für nächstes Jahr – oder wenn das so weitergeht für die nächsten 5 Jahre!

Dafür wurde umso fleißiger gegessen…

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Insgesamt war es ein wunderschöner Tag und ich hatte richtig viel Spaß. Meine Minipartymaus hat alle prima unterhalten, gekräht und gequietscht. Bis sie um halb acht totmüde in ihr Bettchen gefallen ist. Am liebsten hätte sie auch den Kuchen probiert. Bei ihrem eigenen Geburtstag bekommt sie dann auf jeden Fall ein Stück :-).

Die Bude war voll, ich habe noch zwei Tage lang ÜBERALL Spielzeug und Krümel gefunden, alle haben sich gut unterhalten und ich habe mich richtig gefreut über alle, die da waren. Besonders auch über diejenigen, die den Weg aus meiner alten Heimat auf sich genommen haben. Für mich war das seit Ewigkeiten mal wieder eine tolle selbst organisierte Party – wenn nicht sogar die beste. Weil für mich einfach alles gestimmt hat. Ein gutes Gefühl.

Schauen wir mal, was das nächste Jahr so bringt :-).

Der Hüter des Schlafes

Lustig- diesen halb fertig geschriebenen Post habe ich gerade in meiner unveröffentlichten Blogpostliste gefunden und ich habe zwar keine Ahnung mehr was ich vor ungefähr einem Jahr eigentlich damit sagen wollte, aber er ist mir auch zu interessant um ihn zu löschen. Vielleicht fällt mir die Moral der Geschichte ja irgendwann wieder ein :mrgreen:

Vor einiger Zeit habe ich einen Vortrag gehalten über Träume. Über das Konzept, Inhalte, Deutungsmöglichkeiten und über ihre Funktion. Dazu habe ich verschiedene Literaturquellen gelesen, unter anderem einen Text über die Schutzfunktion von Träumen. Damals fand ich die Idee des Traums als Hüter des Schlafes interessant und irgendwie lustig. Es war ein Beispiel in dem Text, dass man beispielsweise das Klingeln des Weckers unbewusst (träumend) als Schulglocke interpretiert und davon deshalb nicht wach wird, sondern einfach träumt, dass man dann zur Schule geht. Man integriert das eigentliche Wecksignal also in die Handlung des Traums und wird so nicht gestört. Eine unbewusste Leistung unseres faszinierenden Gehirns.
Ich persönlich kannte bis zu diesem Zeitpunkt den Traum eher als lästiges Übel (Albträume hatte ich seit meiner Kindheit häufig und auch immer wiederkehrend) oder als schöne Phantasie (leider viel zu selten hatte ich luzide Träume, in denen ich die Steuerung über mein Tun und die Handlung im Traum übernehmen konnte. Meistens habe ich die Gelegenheit genutzt und bin geflogen, funktioniert übrigens wie schwimmen. Bei mir zumindest.).

Seit ich ein kleines Kind habe kenne ich aber endlich doch die „Hütefunktion“ des Traums. Man integriert Babygeschrei bei sehr dringendem Schlafbedarf prima in Träume… 😉

Hüftgold

Nachdem ich mir neulich zuerst auf Twitter und dann in einer Zeitschrift so richtig Lust auf Cupcakes angelesen hatte, wollte ich gestern spontan ein paar dieser lustigen und dekorativen Gebäckstücke zubereiten. Da das bestellte Rezeptbüchlein inklusive Zubehör wie Förmchen etc. gestern bei mir eintraf, steckte ich es schnell zum Einkauf ein und besorgte im Laden meines Vertrauens die Zutaten für ein Rezept namens „Hüftgold“ – Double Chocolate Cupcakes. Zu meinem Erstaunen verließ ich das Geschäft hauptsächlich mit Bergen von Schokolade und Sahne – komisch.

Zu Hause angekommen wollte ich dann mal eben so zwischendurch frisch ans Werk – üblicherweise mixt man für die mir bekannten Muffinrezepte einfach alle Zutaten zusammen und backt sie in Förmchen… Nicht so in diesem Fall.

Das Rezept beinhaltete mir ansonsten quasi unbekannte Disziplinen wie Eier trennen, Eischnee schlagen, alles mögliche einzeln schaumig rühren, unterheben, in Spritzbeutel füllen etc. Schockiert war ich auch darüber, dass man die mühsam gebackenen Teiglinge nach dem abkühlen aushöhlen und mit Zartbitterschokolade neu füllen sollte. Alles sehr dubios.
Außerdem kam in dem Rezept absolut kein Backpulver und fast kein Mehl vor. Dafür kiloweise Schokolade. Und man musste auch noch Dinge über Nacht abkühlen lassen. Also nichts für den schnellen Genuss am Abend. Mist.

Ganz ehrlich – das war das komplizierteste Kuchenrezept, das ich jemals zu backen geplant habe und ich war kurz davor die Schokolade einfach so zu essen und die Cupcakes Cupcakes sein zu lassen. Jetzt weiß ich auch, dass Cupcakes mit Muffins nicht viel mehr als die Form gemeinsam haben. Es geht hier um ausgewachsene Konditortortenbackkunst in klein.

Aber dann packte mich doch noch der Ehrgeiz und viele der Aufgaben konnte ich mit meiner Wundermaschine erledigen. Außerdem hätte ich sonst kiloweise Dekomaterial umsonst gekauft. Das konnte ich so nicht stehenlassen. Es hat mich circa drei Stunden und einige Nervenzusammenbrüche gekostet, die Dinger fertigzustellen aber heute morgen waren sie endlich in aller Pracht zu bewundern:

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Und vor allem auch zu kosten. Zuckersüß und sahnig, aber mit einem Herz aus Zartbitterschokolade und einem biskuitähnlichen Teig treffen die kleinen Kalorienbömbchen kalorienfreien Vitaminbomben genau meinen Geschmack. Das Frosting besteht übrigens aus weißer Lindor Schokolade und Sahne. Vermutlich könnte man mit dem in einem Cupcake enthaltenen Nährwert auch gut eine ganze Fußballmannschaft ernähren, aber egal. Ist ja Adventszeit :mrgreen:.

Ob die Cupcakekonditorenkunst und ich auf Dauer Freunde werden weiß ich noch nicht, vermutlich ist mir das Ganze auf diesem Niveau doch etwas zu zeitintensiv, aber das Ergebnis überzeugt gustatorisch schon extrem.

So, jetzt hab ich vom vielen erzählen wieder Hunger.

Ich glaub ich geh mal kurz ein Cupcake essen :-).