… aus dem Leben einer Fairy

Archiv für Februar, 2018

Katzenlady

Vor einem Jahr, einem Monat und einem Tag ist mein Kater Kimba gestorben – und ich fühlte mich so leer und ohne Freund. Ja, ich glaube in dieser Zeit wurde mir klar, dass ich durch die 17 Jahre mit Kimba definitiv zu einer Crazy CAT Lady geworden bin.

Nie wieder würde ich mich richtig vollständig fühlen ohne Schnurren. Ohne Katzenstreupeeling unter den Füßen, ohne Fusselbürste im Anschlag, ohne Katzenfuttergeruch in der Wohnung, ohne freudiges Mietzen wenn ich heim komme, ohne beleidigte Katze nach dem Urlaub.

Ich brauchte eine Katze.

Die Züchterin sah das anders – sie meinte ich brauche zwei Katzen. Na gut, dann brauchte ich eben zwei Katzen.

Und so zogen im Mai die Damen Prinzessin Vanilla und Queen Saphira bei uns ein.

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Typisch Ich

Ihr Lieben,

seit Dezember gehe ich wieder ins Nagelstudio (also für die Fingernägel, gell?) und es ist einfach unglaublich, was es da alles so für Muster und Farben gibt. Es hat den Vorteil, dass es bei meiner Praxis um die Ecke ist und zudem ist es noch günstig. Ich war früher bei einer Bekannten im Studio (so vor 10 Jahren) und da wurde gequatscht, geraucht, Kaffee getrunken – ach, man fühlte sich wie daheim. Aber mittlerweile ist mir das zu weit weg und es war auch immer recht teuer.

Das „neue“ Studio ist anders. Es arbeiten dort circa fünf bis 10 vietnamesische Mitarbeiter und die machen ihre Sache recht gut. Deutsch können sie nicht wirklich, aber „Farbe“, „French“, „Gel“, und „Glitzer“ sind die Worte, mit denen sie was anfangen können.

Interessant ist die Situation, die daraus immer entsteht. Es sitzen die 5-10 Mitarbeiter vor 5-10 Damen, die alle gebannt und schweigend auf ihre Hände starren. Die Mitarbeiter unterhalten sich angeregt und man versteht maximal Bruchteile wie „Glitzer“ 😉 Aber innerhalb von 40-50 Minuten geht man mit schönen Nägeln raus und versteht wieder was 🙂

Gestern war ich wieder dort. Und ich hab mir vorher überlegt, definitiv ganz dezent die Nägel machen zu lassen. In zartem rosé oder Babyboom oder so.

Und das erkläre ich dann auch.

Und der Mitarbeiter fragt: „mit Glitzer?“ Und ich „Ja, ein bisschen!“ Und dann passierte wieder das was mir dort immer passiert.

Er fragt: „So ok?“

Und ich „bisschen mehr Glitzer!“

Und er „so ok?“

Und ich „Machen Sie ruhig richtig viel Glitzer“ – und wie immer gehe ich glücklich mit glitzernden Fingernägeln nach Hause 🙂