… aus dem Leben einer Fairy

Archiv für August, 2011

Pastaorgie

Endlich haben wir es geschafft, unsere Nudelmaschine einzuweihen 🙂

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Pasta selbst zu machen ist zwar aufwändig, aber es hat sich wirklich gelohnt. (mehr …)

Blasespiele in der Wanne

Nicht was Ihr jetzt wieder denkt 😉 Na gut, vielleicht wollte ich Euch auch ein bisschen auf’s Glatteis führen, weil die Vorlage einfach zu gut war…

Am Wochenende haben wir beim Einkaufen ein Seifenblasenpustebad für Kinder entdeckt (was es nicht alles gibt…) und sofort war klar: das müssen wir haben! Gleichzeitig drin Baden und damit Seifenblasen produzieren? Genial!

Gestern haben wir es dann ausprobiert und jede Menge Spaß gehabt 🙂 Man gibt etwas davon unverdünnt in den kleinen extra Deckel und kann dann nach Herzenslust Seifenblasen durch das Badezimmer pusten, während man badet. Das Badewasser an sich ist leider zu verdünnt, um gescheite Blasen draus zu machen, aber egal. Die Idee ist lustig und der Badezusatz ist pH neutral und angenehm auf der Haut (im Gegensatz zu üblichen Seifenblasenmischungen).

Leider ließen sich die quirligen Dinger nicht so gut fotografieren… Vor allem nicht, wenn man in der Badewanne sitzt und das Handy in’s Wasser fallen könnte… :mrgreen:

Alles in allem: ein lohnender Kauf für den Spieltrieb des inneren Kindes (und natürlich für Kinder, aber das ist ja klar) 😉

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Liebes Tagebuch…

So fing damals mein erster Tagebucheintrag an. Daran wurde ich neulich durch eine Diskussion erinnert. Es ging darum, ob ein Blog ein Tagebuch ersetzen kann bzw. ob es äquivalent dazu ist. Im ersten Moment dachte ich: klar! Aber wenn ich genauer darüber nachdenke… Nein!

Ich war circa zwölf oder dreizehn Jahre alt und hatte gerade das „Tagebuch der Anne Frank“ gelesen. Ich fand das Buch irgendwie faszinierend und erschreckend zugleich. Die Vorstellung, verfolgt zu werden und immer Angst haben zu müssen war furchtbar für mich, zumal ich vorher noch nicht wirklich viele Informationen zum Zweiten Weltkrieg erhalten hatte. Faszinierend fand ich es hingegen, wie plötzlich ein „privates“ Manuskript öffentliche Bedeutung erlangen kann.

Dieses Buch gehörte vorher meiner Mutter und wie ich an den Strichmännchen und meinem krakelig gezeichneten Namen auf manchen Seiten sehen konnte, hatte sie mir das Buch schon früh überlassen. Es hatte quasi auf mich „gewartet“.

Bereits bevor ich lesen konnte, fand ich Bücher faszinierend. In der Schule war das Einzige, das ich wirklich schnellstmöglich lernen wollte, lesen und schreiben. Warum ich auch Mathematik lernen musste, habe ich bis heute nicht verstanden 😉

Nach der Lektüre dieses Buches habe ich jedenfalls beschlossen, selbst Tagebuch zu führen. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt die Vorstellung, das könnte irgendwann wichtig sein und viele Leute würden es lesen (wie das Tagebuch der Anne Frank eben). Ich weiß noch, wie ich lange überlegt habe, was für ein Buch ich wählen und wie ich es verstecken sollte (ich habe einen jüngeren Bruder…).

Als diese essentiellen Fragen geklärt waren, wollte ich sofort loslegen und merkte, dass mir gar nichts so richtig einfallen wollte, das für die kostbaren Seiten wertvoll genug erschien.

Mit der Zeit füllten sich die Blätter dann aber doch mit Inhalten, die mir wichtig waren und das Buch wurde für mich zu einem treuen Begleiter. Es nahm Liebeskummer genau so in sich auf wie Erlebnisse, Gedichte, Briefchen, Konzertkarten und natürlich Geheimnisse. Es war ein wahrhaft diskreter und zuverlässiger Freund. Irgendwann ging es natürlich hauptsächlich um Männer bzw. zu dieser Zeit noch Jungs und ALLES wollte man mit den Freundinnen oder gar der Mutter keinesfalls besprechen…

Damals war ich fast ein wenig enttäuscht, dass mein Tagebuch keine historische Bedeutung erlangt hat. Im Nachhinein bin ich natürlich froh, dass kein Weltkrieg ausgebrochen ist, dass mein Tagebuch in seinem sicheren Versteck bleiben durfte und dass kein Mensch die darin enthaltenen (peinlich pubertären) Dinge gelesen hat (außer mir selbst vor einigen Jahren und ich habe mich fast sowas wie fremdgeschämt bei manchen Einträgen).

Und doch ist es schön, eine solche Erinnerung zu haben an eine Zeit, aus der man eben doch vieles vergessen und verdrängt hat. Vermutlich zu Recht 😉

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Cats vs Zombies

Ich glaube ich spiele zu oft Plants versus Zombies…

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Fairy’s Cat in „Bettzupfkatze“

Neulich morgens:

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Und es interessiert ihn so überhaupt nicht, dass all meine Bettlaken mittlerweile Löcher haben 😦

España Libre

Gestern hatten wir Lust auf einen Cocktail und wollten mal ein bisschen was anderes als den klassischen Cuba Libre trinken.

Also haben wir zwei Havana Gläser mit je drei Eiswürfeln bestückt und zwei cl Limettensaft, zwei cl Havana (3 Jahre) und vier cl Likör 43 dazugegeben. Mit Cola aufgefüllt ergab das ein erfrischendes Getränk, dem man die nicht unerheblichen Umdrehungen gar nicht so anmerkte beim Trinken :mrgreen:

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Die Fairywunschtasche

Vor ein paar Tagen habe ich bei der lieben Schlörte eine Tasche bestellt. Natürlich nicht irgendeine Tasche, sondern meine ganz persönliche Fairywunschtasche!! 🙂

Die Schlörte hat einen Shop, in dem man sich Taschen nach Wunsch zusammenstellen kann, die sie dann liebevoll selbst näht. Ich finde die Idee, eine individuell für mich genähte Tasche zu besitzen, großartig! Da ich jedoch (wie immer) eine Extrawurst bzw. in diesem Fall ein Extraformat und eine Extrakatze gebraucht habe, habe ich die Einzelheiten per Mail mit ihr besprochen.

Und heute ist das gute Stück mit grünem Hippoinnenmuster und schwarzem Außenstoff bei mir angekommen:

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Die Schlörte hat mir noch einen kleinen Taschenanhänger genäht und eine Katzenpostkarte dazugelegt 🙂

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Ich finde die Fairytasche wunderschön und superpraktisch. Sie lässt sich über der Schulter tragen und meine Unterlagen für die Arbeit bzw. Ausbildung passen auch rein. Ich habe mir noch eine kleine Innentasche gewünscht, damit ich Kleingeld oder Handy direkt finde *hust*…
Die Entstehungsfotos hat Schlörte mir überlassen, daher habe ich einige davon zusammengefasst:

Die Tasche ist sehr sorgfältig verarbeitet, innen gefüttert, mit standfestem Boden versehen und besonders schön fand ich, dass Schlörte mich immer über den Entstehungsprozess auf dem Laufenden gehalten hat. Ich war also quasi live bei der Taschenproduktion dabei. So war ich in ständiger Vorfreude und das ist ja eine der schönsten Freuden überhaupt 🙂 Super genial finde ich auch, dass die kleine grüne Katze den Schmetterlingen quasi „zuschaut“ (zum Glück kann sie sie nicht fangen ;-))

Ich freu mich jetzt schon auf den ersten Einsatz der Fairywunschtasche morgen und wie sich das gehört (bei allem, was ich besitze): ein paar Kimbahaare sind auch schon dran 😉

Vielen Dank liebe Schlörte für die wundertolle Fairywunschtasche 🙂

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