… aus dem Leben einer Fairy

Archiv für die Kategorie ‘Ernährung’

Nicht schön, aber lecker!

Ihr Lieben,

heute habe ich in Ermangelung einer ausreichenden Menge an Tomaten einen Teil davon im Abendessen durch Nektarinen ersetzt. Und siehe da – der Tomaten-Mozzarella-Nektarinensalat mit einer Handvoll Walnüsse und Balsamico/Olivenöl war fruchtig und so erstaunlich gut, dass wir locker eine dritte Portion geschafft hätten. Manchmal lohnt es sich, ein bisschen zu experimentieren. 

Schönes Wochenende! 🙂 

Advertisements

Krankenhaus

Ihr Lieben,

seit einer Woche befinde ich mich nun in stationärer Behandlung in einer Universitätsklinik, deren Name nicht genannt werden wird.

Die Operation sei gut verlaufen, meint der Professor (die große Metallplatte wurde entfernt und eine diagnostische Arthroskopie durchgeführt). Ich nehme jetzt einfach mal an, dass das ordentlich gemacht wurde und ich bald wieder laufen kann. Hoffentlich. Jetzt heißt es erstmal noch drei Wochen Sohlenkontakt mit dem Boden (auf Stöcken quasi) und dann evtl Reha. 

So weit – so gut.

Unfassbar für mich sind die Gesamtzustände dieser Klinik. Ich kann es immernoch nicht glauben, dass ich ernsthaft keine Toilette im Zimmer habe, sondern mir mit der kompletten Orthopädiestation das gar nicht mal so stille Örtchen teilen muss. Das klingt jetzt erstmal vielleicht nach einem Luxusproblem – aber letztlich kann hier fast keiner laufen und man muss sich zu jeder Tages- und Nachtzeit irgendwie über diesen Flur schleppen für ein Pipi. Und dann natürlich vorher alles desinfizieren, weil…sauber ist anders! Find ich krass und hab ich echt noch nie erlebt. In noch keinem Krankenhaus. Achso, und hab ich schon das einlagige Recyclingtoilettenpapier erwähnt? Sich im Krankenhaus auch noch mit Schmirgelpapier den Hintern abwischen zu müssen – muss nicht sein. 

Was mich zudem wahnsinnig nervt sind die unterschiedlichen Aussagen hier – das variiert von „Sie können morgen duschen, wir kleben die Narbe ab.“ bis zu „Keine Dusche bevor die Fäden nicht gezogen sind.“ – DAS SIND ZWEI VERDAMMTE WOCHEN!!! Und das – mit Verlaub gesagt – aus purer Faulheit. Bisher ist mir jede noch so große Narbe abgeklebt oder das komplette Bein in Plastiktüten verpackt worden und man hat mich geduscht – egal wie – das ging IMMER! Und hier geht das jetzt nicht. Ich vermute es hängt nicht daran, dass für die ganze Station nur ein Badezimmer zur Verfügung steht, sondern daran, dass es ja extra Aufwand wäre. Den hier jeder scheut. Da sitzt man lieber zwei Stunden im Stationszimmer und hält einen Plausch. Logisch.

Aber das schlimmste ist meiner Meinung nach die Versorgung mit Vitalstoffen (die ja für den Organismus und die Heilung eine große Rolle spielen). Die gibt es hier nämlich einfach mal nicht. Das Essen besteht aus Brot – ‚Kommissbrot‘ (war früher für Soldaten, kein VK), Wurst (nur die ganz fette natürlich) und Käse, Fleisch, Kohlehydraten (Nudeln, Kartoffeln) und Tütensauce. So einen Dreck würde ich nicht mal jemanden zu essen geben, den ich nicht leiden kann. Meine vorsichtige Anfrage, ob man evtl Kohlehydrate oder die abendliche Sauerkonserve durch echtes Gemüse ersetzen könnte, stieß auf vehementes Kopfschütteln. Sowas sei völlig unmöglich.

Außer Schmerzmitteln gibt es keinerlei unterstützende Medikation oder Vitamine/Mineralstoffe/Ballaststoffe/Enzyme – nix für die Heilung. Im Gegenteil wird es hier offenbar für Hokuspokus gehalten, wenn der Patient sich mit Vitalstoffen selbst versorgt und damit nicht hinter dem Berg hält. Dafür bin ich garantiert die Einzige hier, die keine Verdauungsprobleme und eine super Wundheilung hat. Zufall?!? 

Die Bauarbeiten hier auf der Station möchte ich gar nicht erwähnen, dafür kann ja niemand was. Sie sind halt laut. Aber wenn dafür die nächsten Patienten ein Klo mehr haben, oder nicht mehr auf Erbsensuppengrün schauen müssen – meinetwegen. 

Alles in allem – bin ich offenbar in einem waschechten KRANKENhaus gelandet und keinesfalls in einer Einrichtung, die sich mit GESUNDHEIT beschäftigt. Und dann wollen sie mich noch eine zweite Woche hier behalten? Wo ich zu Hause wesentlich besser versorgt wäre? Das liegt dann wohl daran, dass man Privatpatienten trotz mieser Bedingungen gern noch ein bisschen behält um die Bauarbeiten zu finanzieren… 

Besser spät als gar nicht

Das scheint dieses Jahr das Motto unseres Feigenbaums zu sein. Im Frühjahr hing der Baum so voll mit kleinen Feigen, dass wir dachten wir würden im Herbst kiloweise Früchte ernten können. Der heiße Sommer hat der Üppigkeit leider einen Strich durch die Rechnung gemacht und seit August ging nichts mehr voran. 

Wir hatten die Hoffnung auf reife Früchte schon fast aufgegeben, da hat sich das Bäumchen die letzten Sonnenstrahlen des Oktobers geschnappt und zumindest die Hälfte der ursprünglichen Minifeigen nachgereift.

Keine Ahnung, ob und was wir hätten besser machen können, aber die paar Feigen, die reif sind, schmecken köstlich 🙂 und somit hat das Bäumlein seine Arbeit für dieses Jahr getan und darf in den Winterschlaf gehen. 

  

SWK Fazit

Ihr Lieben,

ich habe es geschafft! 

Die 21 strengen Tage der Stoffwechselkur sind vorbei. 

Mein Fazit:

Negativ: 

– auswärts essen ist etwas umständlich und wenig variabel (die meisten Restaurants sind sehr unflexibel in der Zubereitung zuckerfreier und fettfreier Speisen und benutzen haufenweise Fertigprodukte – was eigentlich ohnehin ein Ausschlusskriterium für mich darstellt). Asiatisch, Döner ohne Brot und Sauce und gegrilltes Fleisch mit Salat und selbst mitgebrachtem Dressing sind da noch die praktikabelsten Möglichkeiten.

– Shake ist und bleibt kein adäquates Frühstück. In diesem Leben werde ich kein Flüssigfrühstücker mehr.

– man muss darauf achten, regelmäßig zu essen obwohl man keinen Hunger hat. Ich habe es ein paarmal vergessen und dann ziemliche Kreislaufprobleme bekommen.

Positiv:

– Acht Kilo weg in drei Wochen!

– der Bauch ist viel flacher und allgemein hat sich die Gewichtsabnahme gut verteilt

– straffe, sanfte Haut, weniger Poren, keine Unreinheiten mehr

– viele Komplimente 🙂

– kein Hungergefühl während der Abnahme

– gut funktionierende Verdauung

– Leistungsfähigkeit war nicht eingeschränkt, ich konnte arbeiten wie sonst auch, meine Konzentration ist seit der Vitalstoffversorgung ohnehin eher gesteigert.

– ich habe einfach aufgehört zu rauchen, keine Entzugserscheinungeb, keine Lust auf Zigaretten (bisher)

– Alkohol fehlt mir auch nicht

Mehr fällt mir gerade nicht ein. Reicht aber auch ;-). Ich bin beeindruckt, wie schnell und unkompliziert man damit an den richtigen Stellen abnehmen kann. Bin gespannt, ob das Gewicht sich auch so leicht halten lässt. 

Ich bin zufrieden, bin gespannt auf die Stabilisierung und freue mich auf die „neuen“ Lebensmittel in meinem Speiseplan!! KÄÄÄSE, ICH KOMMEEEEE!! 🙂 

  

Stoffwechselkur Zwischenbericht

Ihr Lieben,

alles in allem geht es mir viel besser als letzte Woche. Offensichtlich ist vieles an der Kur einfach Gewöhnungssache. Beispielsweise habe ich keinerlei Hungergefühl mehr und die 120g Fleisch auf dem Teller sehen neben dem Gemüse wenig aus, reichen aber definitiv. Wenn ich eine Mahlzeit übergehe werde ich irgendwann (circa 1-2 Stunden später) furchtbar schlecht gelaunt und mein Kreislauf mag das gar nicht. Ganz wichtig ist somit regelmäßige Nahrungszufuhr – hat auch mein Liebster schon angemerkt ;-).

Ein echtes Problem kann die Suche einer Auswärtsmahlzeit darstellen. „Welche Sauce/Dressing/Beilage/sonstwas ist denn bei Ihnen ohne Fett und Zucker zubereitet?“ „KEINE!!“ „Ah ja, danke…ich nehme dann mal ein Wasser.“ In einem Steakhouse habe ich immerhin ein ohne Fett gegrilltes Stück Fleisch bekommen mit grünem Salat (ohne Dressing). Nächstes Mal nehme ich mein eigenes Dressing mit, dann kann ich sogar ernsthaft was essen ;-). Naja, ist ja auch nicht für immer, noch neun Tage, dann ist die strenge Phase vorbei und Fett ist kein (großes) Problem mehr.

Positiv ist anzumerken: eigentlich fehlt mir wirklich nichts. Nur ab und zu etwas Olivenöl wäre nett. Kommt ja bald. Und Harzer Käse ist besser als nix. Diese Woche hat sich die Gewichtsabnahme nach dem fulminanten Start letzte Woche (-5 Kilo) stark in Grenzen gehalten. Ein schüchternes Kilo hat sich in Luft aufgelöst, ABER dafür -6cm Bauchumfang diese Woche – auch nicht übel! Und das Beste in meinen Augen- meine Haut ist flauschig weich und so rein und feinporig wie noch nie. Zudem kaum Juckreiz und weiterhin keine Allergien. Das finde ich wirklich toll. Ich würde euch ja hier Fotos zeigen, aber dann wisst Ihr alle wie ich aussehe – Ihr müsst mich also einfach besuchen :mrgreen:

Den morgendlichen Shake mit den Vitalstoffen habe ich versucht zu variieren. Ein „Brei“ aus allem zusammen ist so ekelhaft, dass man ihn kaum runterbekommt. Einzeln geht es ganz gut. Die beste Lösung bisher: Vitalstoffe in zwei Gläsern kaltem Grünen Tee trinken, dann ein Espresso und den Schoko-Vanille-Shake (gemischt schmecken die Shakes am besten). Das ist echt ok. 

Mittags und abends habe ich komischerweise gar keine Probleme mehr mit dem Essen. Ein Stück Fleisch/Fisch/Garnelen ist schnell mariniert mit Sojasauce, Limettensaft, Kräutern oder Gewürzen, fettfrei gebraten, gegrillt oder gebacken und mit Salat/Gemüse angerichtet. Das geht fix und passt immer. Man könnte auch Gemüse in Quark dippen etc, aber kochen geht bei der Kur superschnell, ist also absolut feierabendtauglich (wenn ich da an die vegane Challenge denke…).

Mir fehlen weder Alkohol noch Nudeln noch Brot etc. und so lange mir weiterhin nichts fehlt und es mir gesundheitlich super geht, steht den folgenden neun Tagen nichts im Weg! Yippieh!

Ich hoffe, ein zwei Kilo gehen noch runter, einfach zur Sicherheit und weil es so schön ist, wenn die Waage einem Komplimente macht (die Mitmenschen machen auch schon welche) 🙂 und ich hoffe ich bin weiter leistungsfähig und gut gelaunt und schaffe es diese Woche mal wieder zum Sport *pfeif*. 

  

Stoffwechselkur Tag 6

Ihr Lieben,

sorry, dass ich ein paar Tage nicht dazu gekommen bin, gerade ist viel los im Fairyversum. 

Kurze Zusammenfassung der letzten Tage: 

– Fünf (!!!) Kilo weniger auf der Waage in sechs Tagen

– meine Haut wird immer besser und reiner

– meine Silhouette wird schlanker

– ich fühle mich nicht mehr überfressen, Völlegefühl nach dem Essen gibt es nicht

– ab dem Mittagessen geht es mir gut und ich fühle mich leistungsfähig 

– morgens habe ich meine Probleme, ich bin nämlich NICHT der Typ für Flüssigfrühstück. Nie gewesen und werde ich nie sein. Ich mag morgens auch kein Müsli. Ich will Brot. Oder meinetwegen Rührei oder Pfannkuchen oder Croissants oder…naja, Ihr wisst schon – feste Nahrung halt 😉 => Mir wurde vorhin gesagt, dass ich Mahlzeiten theoretisch austauschen könnte, ich werde also vielleicht mal probieren, morgens auf Fleisch oder Rührei mit Gemüse umzusteigen und den Shake abends zu trinken.

– meine Verdauung ist sehr sehr angeregt, mir wurde gesagt, das könne auch an der starken Entgiftung in der strengen Phase liegen.

– Zum Sport habe ich es diese Woche nicht geschafft.

– 120g Eiweißträger (Fleisch, Eier etc) sind für mich zumindest in stressigen Zeiten nicht realisierbar. Egal wieviel Gemüse ich esse, ich fühle mich nicht zufrieden. Ich habe seit vorgestern beschlossen, das Eiweiß nicht mehr abzuwiegen und zu schauen was passiert. Auch wenn es die Abnahme verlangsamt, ich habe keine Lust zu verhungern. Das ist es mir nicht wert.

Ansonsten – auch ohne Fett und KH kann man coole Sachen kochen :-). Ich habe beispielsweise diverse Salatdressings aus püriertem Gemüse, Balsamico, Kräutern und Senf „erfunden“, ein bisschen fettarmer Frisch- oder Hüttenkäse oder Magerquark mit Kräutern ist ein guter Dip/Sauce und Fleisch/Fisch/Ei lässt sich in einer guten Pfanne (meine ist von Le Creuset) super ohne Fett braten.

Mal schauen wie es mit mir und der Frühstücksproblematik weitergeht…

  

HCG Stoffwechselkur

Ihr Lieben,

hier habe ich von meinem neuen Projekt berichtet. Nach den Ladetagen fühlte ich mich wahnsinnig vollgefressen – Zeit für Veränderung! (Dafür sind die Ladetage sicherlich unter anderem da, so überfressen stört es einen nicht, erstmal morgens nur einen Shake zu trinken.)

Mein Tagesablauf seit drei Tagen:

Globuli – Vitalstoffe – Shake

Globuli – Beeren/Apfel

Globuli – Mittagessen (Gemüse & Eiweiß)

Globuli – Obst

Globuli – Abendessen (Gemüse & Eiweiß) & Vitalstoffe

Globuli – Shake – Schlafen

Also das ist nicht wirklich mein kompletter Tagesablauf, aber ernährungstechnisch kommt es schon hin ;-).

Ich will euch nicht vollquatschen, ich zeige euch Fotos und Fakten. Ihr dürft nun also eine Kollektion meiner supertollen Schlafanzüge bewundern (nein, das Fairykind wird so nie Geschwister bekommen ;-)), da ich einfach morgens wenn ich dran denke ein Foto von meiner Problemzone mache *blush*. 

Los geht’s:

 

 

  

 

Ich persönlich habe nach diesen ersten drei Tagen:

sehr sehr selten Hunger,

das Gefühl eines flacheren Bauchs,

fast vier Kilo auf der Waage weniger,

ganz gute Laune,

den Eindruck, ganz gut ohne Fett und KH auskommen zu können und

Lust auf Sushi 😉 

Ich bin gespannt wie es weitergeht. Natürlich ist mir klar, dass ich nicht täglich so viel abnehmen werde (und bin auch gespannt, wieviel davon überhaupt Fett ist), aber bisher ist es faszinierend.