… aus dem Leben einer Fairy

Archiv für Oktober, 2015

Lapislazuli

Schade, dass man Flauschigkeit nicht auf einem Foto bannen kann, denn er ist eeeeeeendlich fertig: der Lapislazuli Schal aus dem Strickmich Club von Martina Behm! 

   
 
Er ist weich, fluffig, schmiegt sich an den Hals, die Farbe leuchtet brillant. Die Alpaka-Seide-Mischung sorgt für reines Wölkchengefühl auf der Haut und während des Strickens war das Garn zwar dünn, aber nie unangenehm. 

Zuerst war ich etwas enttäuscht von dem Muster, da ich ja gerade erst den Nuvem gestrickt hatte, aber das Ergebnis ist doch ganz anders und ich werde den wunderschönen Schal mit Freude tragen. 

Und diesmal hab ich sogar an die Clubperlen gedacht. Yeah! 🙂 

Ramalamadingdong

Ein kleiner Sonntagsspaziergang ergab, dass wir neue Bewohner in der indirekten Nachbarschaft haben. Diese fröhlichen Gesellen 

   
zieren jetzt eine Pferdekoppel auf „unserem“ Berg.

Sehr hübsch! Hab schon kurz überlegt, eins der Tierchen zu rasieren, da hätte ich wieder ordentlich Wolle gehabt ;-).

Wir waren uns etwas unsicher, ob das nun Lamas oder Alpakas sind, kennt sich da jemand aus? Wir hatten uns auf Alpaka geeinigt, weil wir auch durch intensives Anstarren nicht bespuckt wurden 🙂

Und scheinbar gibt es Leute, die fremde Pferde mit Müll füttern…

  
Das Fairykind hat übrigens den ganzen Heimweg lang „Ramalamadingdong“ vor sich hin gesungen.

Zentangle Tag 6

Die Tangles sind schon sehr unterschiedlich. Heute war die Lektion „Muster aus einem Strich“ und da merke ich, wie unterschiedlich bei mir links und rechts ausgeprägt ist. 

Während sich nach rechts alles recht locker zeichnen lässt, wird es linksseitig eher steif und unspontan. Und es ist so schwierig, das rauszukriegen, obwohl ich so lange Klavier gespielt und damit ja auch die linke Seite und sogar die linke Hand trainiert habe. 

Manche Muster sehen auch so viel kunstvoller aus in dem Buch als auf meinen Übungszettelchen. Vermutlich hab ich den richtigen Schwung noch nicht raus. Aber vielleicht kommt das ja noch?!

  

Skizzenbuch Makeover

Ihr Lieben,

ich hatte ja über die Verschönerung meines Skizzenbuchs nachgedacht und hier den einstimmigen 😉 Ratschlag bekommen, es zu bekleben. Hab ich (also der Liebste, der macht alles ordentlicher als ich) gemacht!

  
Yeah! Glitzer! Ich liebe es! 

Und heute habe ich sogar schon mein Zentangle fertig 🙂

  
Läuft! Naja, also zumindest das mit den Zentangles. Zum Lernen bin ich weiterhin nicht so wahnsinnig motiviert. Aber ich befinde mich bereits im Stadium „Prokrastination durch Schreibtisch aufräumen“. Und der Erfahrung nach ist das genau zwei Schritte vor „Ich bin lernmotiviert!“. Es geht voran. 

Skizzenbuch

Und schon ist es passiert – gestern habe ich keine Zentangle Kachel mit Mustern gefüllt. 

Dafür habe ich aber ein Skizzenbuch angefangen. Das wurde empfohlen um die Muster zu üben und sie später ordentlich zur Hand zu haben. Ich habe dazu ein Buch mit sehr dickem Papier gewählt, damit die Tinte nicht durchfärbt. Außerdem kann ich so auch Aquarellfarben nutzen zur Coloration (also später mal).

Hier die ersten Skizzenseiten mit den einzelnen Mustern:

   
 
Zudem habe ich beschlossen, dass ich keinen Zwang daraus machen werde, TÄGLICH eine Kachel zu zeichnen. Manchmal werde ich einfach lieber Stricken oder in dem Skizzenbuch malen. Wichtig ist ja nur der Ausgleich.

Und dann noch eine Frage: hat hier jemand eine Idee, wie und ob man den Einband verschönern könnte? Ich schwanke noch, ob ich versuche ihn zu bemalen oder zu bekleben. Die Struktur ist schon recht rau. Was meint Ihr?

  

Zentangle Tag 4

Und schon artet es in Freizeitstress aus. Zum Einen habe ich jetzt eine gefühlte Ewigkeit an den neuen Mustern und den Schatten gesessen und zum Anderen waren nicht alle für die nächsten Projekte benötigten Malutensilien im Fachhandel erhältlich. „Ganz ehrlich“ raunte mir die freundliche Verkäuferin zu „Sie sind die erste Person, die sich für Zentangle Zubehör interessiert…sorry.“ 

Na gut, muss ich halt doch online Zeugs erwerben. 

Hier noch mein heutiges Projekt:

  
So, und jetzt will ich endlich Stricken ;-). 

Zentangle Tag 3

Und das mit der halben Stunde Ruhe zum kritzeln klappt am Wochenende nicht so gut. Zumindest nicht mit einem aufgeweckten Kleinkind im Haus. 

Das eine neue Muster erinnert an Kirschen, das andere an Kürbis, interessant. Heute ging es dann auch um gezielteres Schattieren und ich muss ehrlich zugeben, dass ich damit an Grenzen stoße, die ich noch aus dem Kunstunterricht kenne. Das mit den Schatten war schon beim Stillleben nicht so meins. 

Naja egal, es geht ja um Entspannung und nicht um Leistung. Sag ich mir jetzt einfach noch 20 mal. 

  
 

Besser spät als gar nicht

Das scheint dieses Jahr das Motto unseres Feigenbaums zu sein. Im Frühjahr hing der Baum so voll mit kleinen Feigen, dass wir dachten wir würden im Herbst kiloweise Früchte ernten können. Der heiße Sommer hat der Üppigkeit leider einen Strich durch die Rechnung gemacht und seit August ging nichts mehr voran. 

Wir hatten die Hoffnung auf reife Früchte schon fast aufgegeben, da hat sich das Bäumchen die letzten Sonnenstrahlen des Oktobers geschnappt und zumindest die Hälfte der ursprünglichen Minifeigen nachgereift.

Keine Ahnung, ob und was wir hätten besser machen können, aber die paar Feigen, die reif sind, schmecken köstlich 🙂 und somit hat das Bäumlein seine Arbeit für dieses Jahr getan und darf in den Winterschlaf gehen. 

  

Zentangle-Kur Tag 2

Heute hätte ich es schon fast nicht geschafft, mir die Zeit dafür zu nehmen, aber im Nachhinein bin ich froh, dass ich mich Abends noch hingesetzt und getangled habe. 

Ist kein Kunstwerk geworden, aber schon hübscher als gestern (es kommen ja auch täglich neue Muster dazu). 

Was mir noch fehlt, ist ein Skizzenbuch. Wäre schon besser, die Muster erstmal zu üben und so hätte man sie dann auch übersichtlicher zur Hand für später.

Montag wird der Schreibwarenhandel geplündert!

  

Ich bin dann mal in Kur

Naja, nicht so richtig in Kur mit Massage oder sowas, aber doch vielleicht ein bisschen. Im Geiste zumindest. Wenn ich so drüber nachdenke, hätte ich gegen Massage aber auch nichts einzuwenden. Oder so ein Thalasso Bad. Ich glaube ich bin urlaubsreif. Aber wie immer – kein Urlaub in Sicht. Wie auch immer.

Pünktlich zur Prüfungsvorbereitung brachte mir diese Woche der weltbeste Ehemann ein interessantes Buch mit nach Hause:

  
Einige Tage lang bin ich jetzt drumherum geschlichen, habe überlegt ob ich mir so einen „Zeitkiller“ angesichts der überwältigenden Menge an Prüfungsliteratur leisten kann und soll. Dann dachte ich mir, dass ein bisschen Ausgleich zu dem teilweise doch sehr trockenen und gewöhnungsbedürftigen Lernstoff (ja, das ist noch euphemistisch ausgedrückt!) nicht schaden kann. Außerdem ist Selbstfürsorge ja ein wichtiges Thema und wird in meinem Beruf zur Salutogenese vorausgesetzt. Wenn man sich nicht um sich selbst kümmert – wer tut es dann? 

So gesellte sich heute zu diversen Strickprojekten (ich hoffe, dass ich bald mal wieder etwas repräsentierbares fertig habe) ein kleiner Stapel Papierquadrate. Und Stifte. Und trotz der Gewissheit, künstlerisch bzw. zeichnerisch nicht wirklich begabt zu sein, fing ich an, das Buch zu lesen. Und diese kleinen Quadratdingsis zu bekritzeln.

Mein erstes Zentangle war jetzt leider noch nicht besonders meditativ, aber ich hoffe das kommt mit der Übung. Das mit den Mustern und den Schattierungen ist natürlich auch ausbaufähig und überhaupt, aber dennoch – hier kommt mein erstes Zentanglekurergebnis:

  
Sieht bisschen aus wie ein Zwiebelturmdach, oder? Vielleicht sollte ich doch in Urlaub fahren… 

Bin mal gespannt, ob ich jetzt gleich viel entspannter Psychopharmakologie lerne *seufz*.