… aus dem Leben einer Fairy

Beiträge mit Schlagwort ‘Alkohol’

Sektevent

Und um ein bisschen zu feiern und ein paar schöne Erinnerungen für vielleicht nicht so schöne Tage zu sammeln (nennt mich Frederick ;-)), waren wir letztes Wochenende bei einem besonderen Event.

Es gibt in der Region meiner Heimat einen Weinhändler, der immer mal wieder besondere Abendereignisse anbietet, zu denen wir immer wieder gerne gehen.

Diesmal war es ein Sektevent, es wurden also über den Abend hinweg 11 (oder waren es 12???) verschiedene Blubberwasser getrunken, dazu feines Essen und viel Wissen über die Herstellung und den Anbau – perfekt! Es ist wirklich erstaunlich, wie die Qualität und der Geschmack verschiedener Anbaugebiete, Rebsorten, Abfüllungen, Tankgärung/Flaschengärung, Preise variieren. Erstaunlich auch, dass einem der teuerste Sekt (mit immerhin um die 40 Euro pro Flasche) gar nicht mal am besten schmeckt. Und dass man nach acht Sorten Sekt auch eigentlich lieber zu Wasser übergeht… 😉

Alles in allem ein toller Abend mit guter Unterhaltung, netten Leuten und der Gewissheit, niemals wieder unbedacht zu einem Supermarkt-Sekt zu greifen.

Ein bisschen traurig

Ein bisschen traurig war ich ja schon, dass ich hieran nicht teilhaben durfte…

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(ich habe allerdings kurz die Zungenspitze benetzt um wenigstens etwas vom Geschmack zu erleben *seufz*.)

Dafür habe ich dann aber hier richtig gut zugeschlagen 🙂

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Ein kleines Laster muss man sich eben doch erhalten 😉

Virgin Party

Es war schon ein komisches Gefühl.

Am Samstag war ich zum ersten Mal auf einer Party und habe keinen Alkohol getrunken und nicht geraucht.

„Was?“ denkt Ihr jetzt vermutlich. „Trinkt die sonst immer?“ Um ehrlich zu sein: Ja, zumindest das Glas Begrüßungschampagner nehme ich auf solchen Parties immer mit. Und nach dem Essen spätestens rauche ich eine Zigarette. Und zum Essen trinke ich auch gerne ein Glas korrespondierenden Wein. Oder zwei.

Als der Champagner am Samstag ausgeschenkt wurde (wir waren natürlich zu meiner Freude auch noch in einem tollen Sterne-Nobelschuppen, wo der Champagner wirklich gut ist), sagte ich tapfer „Nein, danke, haben Sie auch was alkoholfreies?“ und bekam einen ekelhaft bitteren Grapefruitsaft. Super! Ich wollte doch nicht noch zusätzlich für meine Abstinenz bestraft werden…

Zur Gänseleber (die ich nur ein bisschen probiert habe, Leber soll man ja auch nicht essen…) gab es einen Golden schimmernden Wein, den ich wirklich gerne gekostet hätte. Zum Hauptgang gab es einen phantastischen Rotwein (zumindest dem Duft nach zu urteilen) und das Ochsenfilet hätte Medium bestimmt auch eine ganze Ecke besser gemundet als auf Schuhsohle (also durch) gebraten *seufz*.

Respekt an meinen Liebsten, der freiwillig auf den Alkohol verzichtet und tapfer mit mir den ganzen Abend Wasser getrunken hat.

Was mir vorher nie aufgefallen ist: Wenn man selbst nichts getrunken hat, sind die anderen Menschen unerträglich laut und stinken nach Kneipe.

Einen Vorteil hatte das Ganze natürlich: um elf waren wir müde und um zwölf im Bett.

Und das noch siebeneinhalb Monate? Das wird lustig…

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Hangover Party

Dieses Wochenende waren wir eingeladen zu einer legendären 10 Jahres-Jubiläumsparty mit dem Titel „Party im Hangover Valley“.

Freitag Abend haben wir also unsere Sachen gepackt und sind losgefahren zum Ort des Geschehens.

Heldenhafterweise haben wir es geschafft, trotz mehrmaliger Erinnerung das Bettlaken zu Hause (bereitgelegt auf dem Tisch) zu vergessen und durften so das ganze Wochenende auf statt unter unserer Bettdecke auf einer winzigen Pritsche schlafen. Aber das war eigentlich auch egal, da wir 1. nicht viel geschlafen haben und 2. genug Alkohol geflossen ist, um auch auf dem Boden schlafen zu können.

Freitag gab es ein Buffet, viel zu viel (naja, also genau die richtige Menge) Alkohol und einen DJ, der leider ab 22 Uhr die Lautstärke drosseln musste, weil erholungsbedürftige Nachbarn in der Ferienanlage sich beschwert hatten. Der Abend war trotzdem lustig und bis auf diverse Übelkeiten, kleine Filmrisse und die ein oder andere Gehirnerschütterung vom heftigen Tanzen (und dabei mit dem Kopf gegen den Kamin knallen) gab es keine Verluste.

An diesem Abend fiel mir auf, wie lange ich auf keiner richtigen Party mehr war. Ich hatte nicht einmal die medikamentöse Grundausstattung vor Ort. Weder Ibuprofen noch irgendetwas gegen Übelkeit, unfassbar. Sowas hätte es bei mir früher nicht gegeben…

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Samstag war „Grill&Chilltag“ angesagt. Tagsüber wurde das Chaos der Nacht beseitigt und die 100000 Wespen waren sicher wahnsinnig enttäuscht, dass literweise Rum und Cola vom Tisch gewischt wurde. Einige gingen ins Schwimmbad der Anlage, andere räkelten sich in der Sonne auf der Wiese. Es war ein wirklich entspannter Tag und der Abend konnte kommen.

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Wir haben den Grillplatz mit jeder Menge Holz, Getränken, Würstchen, Fleisch und Zubehör ausgestattet und feierten bis in die Nacht. Nach mehreren Litern Sekt/Wodka/Rum/Whiskey/Bier saß eine Gruppe von Leuten am Feuer und sang so herrlich leidenschaftlich und schräg zu den Gitarrenklängen meines Liebsten, dass ich einen Lachanfall nach dem anderen hatte.

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Leider kam irgendwann ein kleines Gewitter und wir verlegten den Rest der Party wieder nach oben ins Trockene. Dort gab es noch ein paar interessante Gespräche über Beziehungen, Prostituierte, Sex, Ladyboys und Musik, bevor wir hundemüde auf unseren Superpritschen einschliefen.

Gestern war dann Abreisetag und wir hinterließen die Partylocation wie wir sie vorgefunden hatten… :mrgreen:

Fazit des Wochenendes:

1. Es ist möglich, mit 20 Leuten einen schier unüberschaubaren Berg an Essen und Getränken innerhalb von zwei Tagen zu vernichten.

20110905-112542.jpg (hier beispielsweise das Frühstück…)

2. Manche Jungs können innerhalb von zwei Stunden zwei Flaschen Rum trinken und dann noch schwimmen gehen. Nackt.

3. Theoretisch reicht es, an einem Wochenende genau einmal zu duschen. Aber gut fühlt sich das nicht an.

4. Ich brauche Urlaub!

5. Home Sweet Home. Ich bin so froh, wieder daheim zu sein.

6. Sachen gibt’s…

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Alles in allem war das ein richtig heftiges Partywochenende und hat seinem Namen alle Ehre gemacht. Auch ohne fehlende Zähne und Rohypnol 😉

España Libre

Gestern hatten wir Lust auf einen Cocktail und wollten mal ein bisschen was anderes als den klassischen Cuba Libre trinken.

Also haben wir zwei Havana Gläser mit je drei Eiswürfeln bestückt und zwei cl Limettensaft, zwei cl Havana (3 Jahre) und vier cl Likör 43 dazugegeben. Mit Cola aufgefüllt ergab das ein erfrischendes Getränk, dem man die nicht unerheblichen Umdrehungen gar nicht so anmerkte beim Trinken :mrgreen:

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Verdauungsmojito

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Nachtrag: Der zweite Mojito überzeugte mit ein bisschen mehr Rum und weniger Soda nicht nur optisch 😉

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Weinprobe

Diese Woche waren die Eltern von meinem Liebsten zu Besuch. Einen Tag haben wir mit den Nordlichtern natürlich in der Pfalz verbracht.

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Es gab eine Weinprobe mit verschiedenen regionalen Rebensäften und natürlich auch ein original pfälzisches Abendessen mit Saumagen, Leberknödeln, Bratwurst und Sauerkraut.

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Die Gäste waren erstaunt, kein ganzes Schwein serviert zu bekommen und angenehm überrascht, dass das Essen durchaus genießbar war. Ich persönlich esse ab und zu wirklich gern mal so ein deftiges Gericht. Muss aber auch echt nicht immer sein.

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Aber der Wein war durchaus so gut, dass einige Kartons davon mit ins Saarland und sogar mit nach Kiel gereist sind 🙂

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