… aus dem Leben einer Fairy

Beiträge mit Schlagwort ‘Rezepte’

Es herbstet

Still und heimlich hat sich der Sommer davon geschlichen und hinterlässt momentan leider nicht viel mehr als eine viel zu kurze sonnige Erinnerung. (mehr …)

En Papillote

Ich habe eine tolle „neue“ (für mich neue) Garmethode entdeckt: das garen en Papillote, also in einem Päckchen.
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Butternutkürbisdip

Neulich wollte ich schnell ein paar Kartoffelspalten backen und einen Dip dazu servieren. Leider waren sowohl Quark als auch Joghurt aus und so musste ich improvisieren. Zufällig lag noch ein Butternutkürbis in meiner Biokiste und so entstand die Idee, diesen zu einem Dip zu verarbeiten. (mehr …)

Vegetarisches Korma

Heute haben wir ein Jamie Rezept aus dem Cook Clever probiert mit dem ich schon länger geliebäugelt hatte: das Veggie Korma.

Eigentlich ein recht simples Rezept mit Kichererbsen aus der Dose, Süßkartoffeln, Currypaste und ein paar Gewürzen. Man kann nicht viel (mehr …)

Der heutige Sonntagsbraten

Heute gab es einen Jamie Oliver Schweinebraten (na gut, ich hatte nicht 5 Kilo Schweineschulter sondern ein anderes Bratenstück von NUR 2 Kilo ;-)) und der war mal wieder Klasse.
Mit Rotkohl und Kartoffelspalten hat er der ganzen Familie geschmeckt und für die Resterezepte ist auch noch genug übrig – hach, gibt es morgen Tacos mit Braten oder doch Waffeln mit Braten oder gar Bratenbolognese?
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Tajine

Was ist DAS denn jetzt schon wieder? Kann man das essen? Werdet Ihr euch fragen. Und ich kann euch sagen: JA! 🙂
Denn eine Tajine ist nicht nur ein nordafrikanisches Kochgeschirr, sondern auch das darin entstandene Gericht!

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Sonntagsbraten am Freitag

Heute haben wir ein Rezept aus dem neuen coolen Jamie Oliver Buch (Cook Clever) gekocht. So einen richtigen Rinderbraten mit Sauce, Rosmarinkartoffeln, Yorkshire Puddings und allem drum und dran. Sooo lecker 🙂

Und so sah das gute Stück vor seiner 4-Stunden Tour im Ofen aus:

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Und so danach:

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Wir haben natürlich einen schönen Rest vom Fleisch und der Sauce um auch die interessanten Resterezepte auszuprobieren, ich bin ganz gespannt. Und die kleine Miss Fairytalez hat zwei Scheiben Fleisch und gaaanz viel Sauce gegessen. Das spricht für sich!!! (Das Kind zieht normalerweise leider Kekse allem richtigen Essen vor…) :-).

Mittlerweile wissen wir ja, dass wir bei Jamie Rezepten unsere 2,5 Personen Familie als 4 Personen rechnen müssen, aber es war auch echt sooo gut, dass man ewig hätte weiter essen können 🙂

Also bisher kann ich das Buch nur empfehlen, es gibt viele „Einmal richtig kochen, mehrmals davon profitieren“ Rezepte (Hähnchen, Braten etc.) und viele originelle Abwandlungsideen für simple Gerichte wie Nudeln mit Tomatensauce. Das war sicher nicht das letzte Rezept das wir daraus gekocht haben.

Vulkanspargel

Habt Ihr das schon mal gehört geschweige denn gegessen? Ich habe den Vulkanspargel (Puntarelle) heute zum ersten Mal zubereitet und fand ihn ganz interessant. Er schmeckt wirklich wie ein Mischung aus Spargel und Chicorée, also ein wenig bitter. Es handelt sich hier um ein „vergessenes Gemüse“, das es schon lange gibt, aber kaum jemand kennt es so richtig. Für solche Entdeckungen liebe ich meine BioKiste.

Ich habe ihn mit ein paar Würfeln Hühnerbrustfilet, Paprika und Zwiebeln angebraten und mit Curry und Chili gewürzt, dann mit Kokosmilch abgelöscht. War sehr lecker!

Die klassische Zubereitung ist wohl eher als Salat, aber die Außenblätter hatte ich versehentlich schon vorher gegessen (als ich noch dachte ich hätte Endivien gekauft – fragt nicht ;-)).
Leider habe ich deshalb auch kein Foto von der ganzen Pflanze (die ziemlich originell aussieht) sondern nur von unserem Abendessen (das nicht so originell aussieht) aber dafür sehr gut geschmeckt hat.

Schönen Abend allerseits 🙂

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LOW CARB Burger

Hallo Ihr Lieben,

mal wieder habe ich eine leckere Alternative zu einem normalerweise eher Kohlehydrat-lastigen Lieblingsfutter gefunden – einen Low Carb Hamburger bzw das Brötchen dafür.
Ich habe das Brötchen nicht erfunden, sondern in verschiedenen Netzquellen ähnlich gesehen und nach meinem Geschmack abgewandelt.
Hier schnell das Rezept, viel Spaß beim Nachbacken :-).

Hamburgerbrötchen für 6-8 Burger

180 ml warmes Wasser
1 Pr. Ascorbinsäure (Vitamin C aus der Apo)
1 Pr. Zucker
1 Würfel Frischhefe zerbröselt
vermischen

1 Ei Gew. Kl. L
100 Gramm Magerquark
1-2 Eßl. neutrales Öl, z.B. Rapsöl
In die Schüssel zum Hefeansatz geben, die „Mehlmischung“ kommt obendrauf.

200 Gramm gemahlene Mandeln (egal ob mit oder ohne Haut)
20 Gramm geschroteter Leinsamen
2 Tl. Salz
100 Gramm Gluten

10 Min. kneten

Den fertigen Teig in 6-8 Portionen teilen und flache Brötchen daraus formen. Die Oberseite wenn gewünscht in Mohn oder Sesam drücken. Die Teiglinge auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit einem Tuch bedecken.

Backofen vorheizen: 175 Grad. Ist die Temperatur erreicht, kommt das Blech in den Ofen. ( Mitte )
Backzeit je nach Ofen und gewünschter Bräune ca. 25-30 Min.

Guten Appetit 🙂

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Logische Nudeln

Ein Nachteil der LOGI bzw. allgemein der LowCarb Ernährung ist ja der Nudelmangel. Ich LIEBE Nudeln. Und ich muss sagen, das war der Faktor bei dem ich mir anfangs ganz sicher war, niemals drauf verzichten zu können. Und man dürfte sich bei LOGI ja ab und zu ein Nüdelchen gönnen. Das Problem ist nur – ich bin nicht so der 50g Nudelesser – ich bin mehr so der 200g Nudelesser. Und das wiederum wäre keine logische Nudelmenge. Bei WW bin ich bzw. ist meine Abnahme schon das ein oder andere Mal daran gescheitert, dass ich einfach ein Mengenesser bin – und dort Kohlehydrate in „beliebiger“ Menge erlaubt sind. Da fange ich an auf Vorrat zu essen. Ich kann für sieben Punkte 100 aber genauso gut auch 200g Nudeln/Reis/Kartoffeln essen? Na dann ess ich doch 250g!

Mit LOGI habe ich jetzt einige Monate komplett auf Nudeln verzichtet und statt dessen spiralisierte Zucchini gegessen. Mit Nudelsaucen. Und ich muss sagen – man gewöhnt sich 1. dran und 2. merkt man, dass gute Nudelsauce viel wichtiger ist als die Nudeln selbst. Nur manchmal vermisst man eben trotzdem etwas…

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Und nachdem ich einige Varietäten durchprobiert hatte (Zucchini & Karotten mit Hackfleischsauce, Zucchini mit Garnelen, Zucchini mit Tomatensauce,…) beschloss ich, es doch mal mit einem LowCarb Nudelrezept zu probieren. Ich weiß leider nicht mehr genau, aus welchem Forum ich welches Rezept habe, aber ich zeige euch hier mal mein Ergebnis mit folgendem Rezept:

150g Kichererbsenmehl
100g Süßlupinenmehl
50g Gluten
4 Eier
250g Quark (ich nehme Magerquark)
(etwas Muskat) und Salz

mischen, kneten (ich habe den Teig noch eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen) und in einen Topf mit kochendem Wasser (Öl und Salz dazu) pressen. Abschöpfen wenn sie oben schwimmen.
Wobei ich sagen muss, dass meine Nudeln von Anfang an oben schwammen. Ich habe sie dann pro Portion einfach so drei bis fünf Minuten im Wasser köcheln lassen.

Mengenmäßig sind das vier große Portionen, ich hatte die Menge für und beide gemacht und hatte mehr als die Hälfte über (und ich bin wie bereits erwähnt ein sehr fleißiger Nudelesser). Die Dinger machen wahnsinnig satt. Warnung an die NICHT-LOWCARBER: NEIN, das schmeckt NICHT genau wie normale Nudeln! Es schmeckt etwas außergewöhnlich und wie ich finde lecker. Und al dente werden diese Nudeln auch nicht. Sie sind stabil, aber weich.

Serviert habe ich die „Nudeln“ mit einer selbst gemachten Gemüsesauce:

1 Schalotte
1 Zucchino
2 große Karotten
in Stücken in etwas Olivenöl angebraten – mit
1 Glas geschälte San Marzano Tomaten (meine sind von LaVialla) aufgießen
umrühren und 1/2 Stunde köcheln lassen, mit italienischen Kräutern würzen (ich hatte die Pizza/Pasta Kräuter von Sonnentor)
dann habe ich alles püriert und nochmal eine halbe Stunde köcheln lassen (ich hatte die Sauce im Thermomix, aber im Topf geht das genauso gut). Am Schluss abschmecken, eventuell noch einen guten Schuss natives Olivenöl, Salz und Pfeffer dazu.

Fertig!

Man kann natürlich auch Sellerie, Pastinake, Petersilienwurzel oder ein anderes Gemüse seiner Wahl verwenden, aber ich mag es gern klassisch (und hatte diese Zutaten zufällig im Kühlschrank vorrätig…)

Und das ist das Ergebnis (garniert mit frisch geriebenem jungen Pecorino aus meinem neuen Käserad :mrgreen: )

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Ich fand die Nudeln superlecker und selbst der Liebste war begeistert! Endlich ein richtig schöner Nudelersatz für den großen Nudelhunger :-).