… aus dem Leben einer Fairy

Beiträge mit Schlagwort ‘Sonntag’

Schwarzmalerei

Ihr Lieben,

momentan wird ja viel Schwarzmalerei betrieben, aber wer mich kennt weiß, dass es hier nicht um politische Diskussionen gehen wird ;-). 

Heute habe ich nämlich zum ersten Mal ein Tangle auf schwarzem Papier ausprobiert und bin echt begeistert. 

Der weiße Pastellstift ist eher geeignet für die Flächenaufteilung und Schattierungen (die ich aber zunächst zugunsten der Farbklarheit und des schönen Kontrasts weggelassen habe) und der Gelstift erzielt glasklare Konturen und Muster. Man muss natürlich ein bisschen vorsichtig sein, da der Gelstift im Gegensatz zu den schwarzen Finelinern oder Copics schnell verwischt und anfangs feuchte Spuren hinterlässt, aber wenn die Farbe getrocknet ist – super!

Ich habe einen Faber Castell Soft Pastellstift und einen Signo Uniball Gelstift genutzt. Der Gelstift malt mir ein bisschen zu dick, aber es war schon schwierig, überhaupt einen geeigneten hier im Handel zu finden. Vermutlich müsste ich mal geeignete Gelstifte im Internet bestellen, wenn ich öfter auf farbigem Grund Tangles male.

Die letzte Zeit habe ich zwar viel gelernt, aber zur Entspannung am Abend eher gestrickt als gezeichnet. Dieses tägliche Zentangle bekomme ich nicht auf die Reihe, da fühle ich mich unter Druck. Ich denke es ist für mich sinnvoller, das je nach Lust zu gestalten. Wenn ich den Lernstoff schon nicht so wirklich lustorientiert wählen kann… 

  
Heute war mir jedenfalls nach Zentangle und nach schwarzem Papier! Ich finde es richtig schön mit dem Kontrast, was meint Ihr?

Ramalamadingdong

Ein kleiner Sonntagsspaziergang ergab, dass wir neue Bewohner in der indirekten Nachbarschaft haben. Diese fröhlichen Gesellen 

   
zieren jetzt eine Pferdekoppel auf „unserem“ Berg.

Sehr hübsch! Hab schon kurz überlegt, eins der Tierchen zu rasieren, da hätte ich wieder ordentlich Wolle gehabt ;-).

Wir waren uns etwas unsicher, ob das nun Lamas oder Alpakas sind, kennt sich da jemand aus? Wir hatten uns auf Alpaka geeinigt, weil wir auch durch intensives Anstarren nicht bespuckt wurden 🙂

Und scheinbar gibt es Leute, die fremde Pferde mit Müll füttern…

  
Das Fairykind hat übrigens den ganzen Heimweg lang „Ramalamadingdong“ vor sich hin gesungen.

Von Steinen und Sternen

Neulich ist mir beim Einkaufen mein Lieblingsschmuckstück kaputt gegangen. Wir waren vorher im Schwimmbad und ich hatte meinen kleinen Lapislazuli Stern in die Tasche gesteckt, damit er nicht nass wird. Im Nachhinein denke ich natürlich, dass er besser nass als zerbrochen wäre, aber wer weiß sowas schon vorher…
So sah er aus, mein kleiner gefallener Stern und ich hätte im Supermarkt laut losheulen können (zu meiner Verteidigung: denkt an die Hormone!!! ;-)).

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Zum Glück wusste ich noch genau, bei welchem Steindealer ich das gute Stück damals erworben hatte und kontaktierte diesen auch sofort. Er meinte, er wolle versuchen noch einen davon aufzutreiben und sei am Wochenende auf der Edelsteinbörse ganz in der Nähe.

Also habe ich mich nach drei Hammertagen Seminar am Sonntag noch in das Menschengetümmel der Stadthalle geworfen, um einen Ersatzstern zu finden.

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Auf drei Stockwerken und über zwei Gebäude verteilt gab es dort wirklich ALLES an Steinen, was man sich vorstellen kann. Von einfachen Steinbrocken über Fossilien, Opalen, Achaten, Drusen zum Selbstknacken, Rohedelsteinen, Perlen, gefärbtem Glas bis hin zu wirklich edlem Schmuck.

Leider Zum Glück bin ich vorher von mehreren lieben Mitmenschen instruiert worden, keinesfalls viel Geld mitzunehmen oder gar mit einem Sack Steine nach Hause zu kommen…

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Der Anblick der vielen Verkaufsstände (und vor allem die Luft dort…) waren für mich so überwältigend, dass ich bereits nach kurzer Zeit nur noch zielstrebig nach meinem Steineverkäufer suchte, um bald wieder da raus zu kommen. Er war dann auch dort, hatte sogar ähnliche Sterne gefunden und anfangs freute ich mich wirklich. Bis mir klar wurde, dass keiner dieser Steine so schön war wie mein zerbrochener Stern… Ich habe dann zwar einen Stern gekauft, weil ich extra dafür gekommen war, aber ich war schon sehr enttäuscht. Eines wurde mir jedoch mal wieder so richtig klar…

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Es gibt Dinge im Leben, die scheinbar einfach nicht ersetzbar sind. Selbst „seelenlose“ Gegenstände…

Für mich bedeutet das, dass ich ab jetzt mit allem was mir wertvoll ist noch vorsichtiger umgehen werde. Verluste sind jedoch offenbar auf Dauer unvermeidbar. Manchmal schätzt man die Dinge noch mehr wenn man weiß, sie sind einzigartig und zerbrechlich und gehören auf magische Weise zur eigenen Person. Wie geliebte Lebewesen. Oder ein gefallener Stern.