… aus dem Leben einer Fairy

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Der Neue – Feuer frei!

Ich bin ja nicht so der „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“-Typ, aber hier mache ich mal eine Ausnahme. Quasi aus aktuellem Anlass.

Ich hatte diese Woche von dem dreisten Grilldiebstahl inklusive Gartenmöbeln berichtet. Nachdem wir nun die ganze Woche Bewertungen, Berichte und Angebote gewälzt haben, heute nun die spontane und eher irrationale Entscheidung für ein Gerät. Ist nicht der günstigste und vermutlich nicht der vernünftigste Grill, aber im Saarland am Wochenende ohne Schwenkgerät hier sitzen – neee! Ich lasse mir von diesen verdammten Dieben nicht den Sommer verderben.

Er hat jedenfalls eine schnucklig passende Größe, sieht gut aus, ist praktisch und wir haben gleich ein Stahlseil zum anketten dazu gekauft. Und neue Stühle. Und ein Drahtseil zum anketten der Sitzmöbel. Und Vorhängeschlösser. In diesem Baumarkt gab es übrigens Schlösser die teurer gewesen wären als die Stühle, da ärgert man sich ja dann am meisten darüber, dass das Schloss beim Diebstahl beschädigt wurde :mrgreen:.

Vermutlich darf das kleine schwarze Schätzchen sowieso erstmal in der Wohnung übernachten 😉

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Schatzsuche

Als ich vor einigen Jahren von diesem „Geocaching“ gehört hatte, fand ich es eigentlich doof und sinnlos. Etwas irgendwo suchen um sich auf einem kleinen Zettel einzutragen? Blödsinn…dachte ich.

Durch die modernen Telekommunikationsmittel wussten wir, dass quasi vor unserer Haustür diesbezüglich ganz schön viel los ist. Vor einigen Tagen haben mein Liebster und ich es dann zufällig doch mal ausprobiert, da wir offenbar in einem ganzen „Nest“ von Geocaches und entsprechenden Schatzsuchern wohnen.

Zuerst war ich noch etwas skeptisch, aber als wir dann so total unauffällig ein altes Kloster absuchten, das iPhone im Anschlag um die Koordinaten immer wieder zu checken und immer auf der Hut vor Muggles (das sind die, die keine moderne Schnitzeljagd betreiben)…war ich plötzlich total im Adventuremodus.

Es ist wirklich ein Phänomen, ich war am Ende so wahnsinnig fasziniert und stolz darauf, eine kleine Filmdose mit einem Stöckchen aus einem Treppengeländer zu angeln…verrückt!

Ein bisschen wie damals, als man füreinander „Schätze“ im Garten vergraben und dann Schatzkarten in Geheimschrift mit abgeflämmten Ecken gezeichnet bzw. geschrieben hat. Und mit Siegel (Also Wachs drauf und einen Stempel rein gedrückt). Hach, das waren noch Zeiten…

Und womöglich ist es genau dieses Gefühl, das dieses Geocaching so erfolgreich macht.

Wir sind jedenfalls angefixt und waren gestern im strömenden Regen kleine Schachteln suchen… Mal mehr, mal weniger erfolgreich. Auf was für Ideen die Leute kommen… Schön und spannend war’s.
Und verdammt nass 😉

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