… aus dem Leben einer Fairy

Beiträge mit Schlagwort ‘Diät’

Schlank in den Sommer?!

Ihr Lieben,

wer hier schon länger mitliest, der weiß: wenn die Fairy kein lustiges Projekt laufen hat, dann ist sie nicht glücklich.

Vor einiger Zeit erzählte mir eine Bekannte, sie habe eine Stoffwechselkur gemacht und neben der Abnahme von fast 10 Kilo in kurzer Zeit habe sie seitdem keine Gelenkprobleme mehr und fühle sich Superfit.

Das klang gut – wollte ich auch!

Gesagt – getan!

Mir persönlich (mit meiner doch etwas längeren Kranken- und Operationsgeschichte, den 1000 Allergien und der daher täglichen Medikamenteneinnahme) wurde empfohlen, mich nicht einfach in die Aktion hineinzustürzen, sondern zunächst einen Monat die Grundversorgung mit Vitalstoffen zu starten und eine Darmsanierung zu machen. Habe ich dann ja auch mit gutem Erfolg getan.

Zudem hatte ich ja gerade letztes Jahr 20 Kilo verloren und befand mich daher nährstoffmäßig in einem Mangelzustand – mich erwischte in den letzten Monaten einfach JEDE Infektion, die in Umlauf war und ich war ständig müde. Dazu kamen immer häufiger Heißhungerattacken.

Diese Probleme haben sich schon durch die Einnahme der Vitalstoffe und die Darmkur wesentlich gebessert.

Die Stoffwechselkur wollte ich aber auf jeden Fall trotzdem machen. Ich habe Fotos von Leuten gesehen, die danach einfach viel besser aussahen (schönere Haut, strahlendere Augen, schlanker, jünger (nicht dass ich es nötig hätte ;-)) – aber will ich auch :-).

Die strenge Phase der Stoffwechselkur umfasst 21 Tage ohne Alkohol, Kohlehydrate, Fett – dafür aber mit Globuli, die das überflüssige Fett im Körper lösen und das Hungergefühl verhindern und mit den Vitalstoffen, die den Körper optimal versorgen und einem speziellen Eiweißshake.

Ja, ich weiß, viele Leute halten nichts von Globuli oder allgemein von Homöopathie. Aber wisst Ihr was? Ist mir egal. Ich probiere lieber selbst aus, was mir gut tut. Und darüber diskutiere ich auch nicht.

In diesen 21 Tagen soll der Stoffwechsel sich umstellen. Der Körper verbrennt weiterhin fleißig Fett, ohne die diätübliche Sparflamme einzuschalten. Und dank dem Eiweißshake bleibt die Muskelmasse weitgehend erhalten trotz der niedrigen Kalorienzufuhr. Es soll auch keinen Jojo Effekt geben, da der Körper ja keinen Notstand ausruft. Soweit die Theorie in aller Kürze. Es gibt zu dem Thema mittlerweile auch diverse Bücher.

Vor diesen 21 strengen Tagen gibt es jedoch eine GAAAANZ wichtige Vorphase: ZWEI TAGE FRESSEN WAS DAS ZEUG HÄLT!!! :mrgreen:

Die sogenannten Ladetage!

 

War gar nicht so einfach, möglichst viele (Fett-)Kalorien in zwei Tagen zu futtern. Avocado, Nüsse, Burger, Pizza, Schokolade, Kuchen, Torte, Eis – mir war irgendwann ziemlich übel. Aber diese Phase ist ganz wichtig (und macht Spaß ;-)), da sie den Fettstoffwechsel nochmal richtig ankurbelt. In diesen zwei Tagen nimmt man schon die Globuli und später soll die Fettverbrennung dadurch stabil hoch bleiben, nur dass das Fett dann aus den Depots des Körpers verschwinden soll.

Ich weiß, das klingt alles recht seltsam, aber mittlerweile habe ich im Bekanntenkreis so viele positive Effekte auf Gewicht, Gesundheit und Aussehen gesehen, dass ich es ausprobieren will. Natürlich unter kontinuierlicher Betreuung. Mal schauen ob ich das durchhalte, wie es mir geht und wie die Effekte sind.

Es bleibt spannend 😉 

Abnehmen auf spanisch?!?

Ostersonntag saß ich mit der versammelten Familie beim reichhaltigen Osteressen mit allem drum und dran…

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Müsliwoche 6 und die Fastenzeit

+1,5 KG – Ja, ich versinke im Boden vor Scham, Ärger und überhaupt. So ein blöder Mist. Und wie kam es dazu? (mehr …)

Die schlanke Wahl

Ich habe einen schweren Knochenbau. Hhmm, naja, oder zumindest eine Veranlagung dazu, jedes Gramm Futter optimal zu verwerten. In der Steinzeit wäre ich der Held gewesen. Ok, bis auf die Sache mit den Knien natürlich. Die hätte mich vermutlich umgebracht, weil ich nicht hätte weglaufen können vor Säbelzahntigern. Oder Mammuts. Von daher hat es Vorteile in unserer Zeit zu leben. Früher war eben doch nicht alles besser.

Schon als Jugendliche war ich keine große Sportskanone (die Knieprobleme fingen an als ich ungefähr acht Jahre alt war) und gegessen habe ich schon immer für mein Leben gern. Diese Kombination bewirkte, dass ich noch nie die Schlankste in der Klasse, aber auch nicht wirklich dick und anfangs nicht unglücklich mit meinem Gewicht war. Das kam erst als mein erster Freund sich zwar an den positiven Aspekten meiner weiblichen Figur erfreute, aber dann doch meinte, ich sollte doch mal ein paar Kilo abnehmen. Da habe ich getan, (damals mit der Brigitte Diät (1000 Kalorien, dauernd standen so eklige Dinge wie Corned Beef auf dem Plan und ich war ständig hungrig)) und das Arschloch dann wegen einem anderen Kerl verlassen. Diese Beziehung wiederum war aus verschiedenen Gründen ein groooooßer Fehler – aber das ist eine andere Geschichte.

Ich bin jedenfalls zu dem Zeitpunkt dieser ersten Diät in das berühmte aber echt fiese Jojo-Modell eingestiegen ohne es zu wissen. Einige Zeit war alles gut, mein damaliger Freund und ich haben die geringen finanziellen Mittel die wir hatten in andere Dinge investiert als in Nahrung. Aber als ich irgendwann wieder anfing „gesünder“ zu leben und mehr Nahrungsmittel zu konsumieren, schoss mein Gewicht quasi in die Höhe. Nach jedem neuen Abnahmeversuch und auch nach jeder neuen Knieoperation waren es 5 bis 10 Kilo mehr.

Immer wieder habe ich mit dem berühmten Konzern mit dem großen W, mit angeblichen Glücksdiäten oder einfach nur FDH etwas Gewicht verloren und viel mehr wieder drauf gelegt. Nach der letzten OP war es mehr denn je und ich konnte und wollte mich mit dem Thema „Abnehmen“ am liebsten gar nicht mehr beschäftigen. Also wurde ich schwanger und nahm einfach noch mal zwanzig Kilo zu… (naja, das mit den zwanzig Kilo war nicht wirklich so geplant…).

Die Schwangerschaftkilos schwanden zwar einigermaßen zügig dank Stillen aber der Bauch nicht wirklich und neben dem vorher sowieso schon vorhandenen Übergewicht hatte ich jetzt auch auch noch einen richtigen Bauch. Toll.

Alle Versuche mit dem großen W scheiterten und ich kam einfach nicht mehr auf einen grünen Zweig. Die Marketingsprüche mit der „schlanken Wahl“ beim essen und der Fettaugenzählerei (ich hab zum abmessen immer den größten Teelöffel genommen den ich hab) haben mich einfach nur noch genervt. Und ich weiß auch, dass ich beim abmessen der Mengen zu Selbstbetrug geneigt habe. Und dass ich krampfhaft alle „Punkte“ die ich hatte aufgegessen habe. Für mich war das kein gutes Konzept mehr (was nicht heißt, dass es für andere nicht super funktioniert).

Ende Januar habe ich ein Buch über den Jojo Effekt gelesen und verstanden was da bei mir alles schief läuft. Und warum das nicht funktioniert mit dem Gewicht abnehmen und halten. Dann habe ich mit der Atkins-Einleitungsphase begonnen (hätte auch Dukan oder irgendwas anderes für die Ketolysefähigkeit des Gehirns machen können) und jetzt langsam auf LOGI umgestellt. Was ich daran gut finde ist, dass es zunächst mal hauptsächlich um gesunde und natürliche Ernährung ohne Kohlehydratmast geht. Und in zweiter Linie um langsame Abnahme. Das mache ich jetzt seit Ende Februar und es geht mir wirklich gut damit. Keine Heißhungerattacken, keine Schokoorgien und weniger Lust auf Nudeln als ich gedacht hätte.

Dafür probiere ich viele neue Rezepte und Alternativen zu Brot, Nudeln etc. aus und finde bisher einiges besser als das Original. Anderes nicht wirklich. Aber man muss ja auch nicht komplett darauf verzichten. Ich versuche aber erstmal soweit wie möglich ohne KH auszukommen um den Heißhunger nicht zu locken.

Ein spannendes Experiment und ich werde weiter berichten (4 Kilo sind mittlerweile gegangen, wobei ich natürlich ungeduldig bin weil es langsamer geht als früher mit WW, aber dafür hoffe ich eben auf das Ausbleiben des bösen Jojo…schauen wir mal :-).

Ein paar Rezeptfotos will ich euch natürlich nicht vorenthalten:

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