… aus dem Leben einer Fairy

Archiv für die Kategorie ‘Kindheitserinnerung’

Martinsfeuer

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Heute fand einer der vielen Martinsumzüge in der Umgebung statt. Die Kita veranstaltet dieses Jahr leider noch keinen, so waren wir bei einer der Kirchen hier zum Laternenlauf.

Wir kamen aufgrund der prolongierten Parkplatzsuche etwas zu spät und ich war schon etwas genervt. Das Kind war müde und wollte die Laterne nicht tragen, sondern lieber ein Platanenblatt. Dafür haben wir dann die Laterne getragen. Und irgendwann auch das Kind mit seinem Blatt. Eigentlich war es ganz nett, Brezeln und Glühwein gab es auch, der nette Mann mit Pferd und Mantel ritt voran, nur mir persönlich wurde zu wenig gesungen. Früher war mehr Gesang.

Alles in allem denke ich, nächstes Jahr wird das interessanter, wenn das Fairykind ein bisschen größer ist und die Laterne selbst tragen möchte 😉

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Die Bibliothek

Ich bin ja grundsätzlich ein neugieriger Mensch. Und ich liebe Bücher. Ich besitze viele Bücher (auch viele Fachbücher) und in meiner Kindheit und Jugend war ich in der Stadtbibliothek ein häufig gesehener Gast. Ich verschlinge Bücher, ich kämpfe mich durch Bücher, ich verliere mich in Büchern. Bücher sind für mich ein Tor zu fremden und geheimnisvollen Universen.

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Frohe Weihnachten!

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten, besinnliche Feiertage und so viel Ruhe wie möglich bevor es in 2014 wieder von vorne losgeht 🙂

Lasst es Euch gut gehen!

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Shoes, Shoes, Shoes

Das Fairybaby ist mittlerweile zu einem handfesten und wild durch die Gegend flitzenden Kleinkind mit akutem Schuhbedarf herangewachsen.

Bisher waren die kleinen handgenähten Lederpuschen völlig ausreichend…

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Aber jetzt kommt der Herbst und die Maus braucht festes Schuhwerk für Wind, Wetter und notfalls auch Matsch und Pfützen. Ein paar Gummistiefelchen haben wir neulich schon gekauft und jetzt wurde es auch Zeit für „normale“ Schuhe.

Meine ersten Treter waren von dieser Firma damals:

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Ich habe mich daher total gefreut, die hier im Schuhgeschäft zu entdecken. Und ich hoffe sehr, dass die auch heutzutage noch qualitativ gut sind, denn wir haben gerade zwei Paar davon käuflich erworben:

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Jedenfalls gibt es die heute in deutlich bunteren Farben als damals…

Ja – die hat sich unsere Tochter selbst ausgesucht (auch wenn sie kaum von den neonpinken Stiefeln in Größe 34 abzubringen war). Und ich hoffe, dass sie die in genauso guter Erinnerung behält wie ich meine ersten „Elefäntchen“ :-).

Schneeflöckchen

Da ist er. Der erste Schnee.
Heimlich, still und leise hat er sich in der Nacht über die Welt (oder zumindest das Saarland) gelegt.

Für uns der erste Schnee diesen Winter. Für unsere neuen kleinen Erdenbewohner der erste Schnee ihres Lebens. Und so sitzt die Mini Miss Fairytalez heute morgen in unserem Bett und schaut interessiert nach draußen, wo die Welt plötzlich so anders aussieht als gestern noch. Was sie wohl denkt?
Sie wird vermutlich ziemlich quietschen, wenn wir später mit ihr nach draußen gehen und ihr ein wenig von der weißen Pracht zu fühlen geben :-).

An meinen ersten Schnee erinnere ich mich nicht mehr. Ich bin schließlich ein Winterkind – im Dezember geboren und direkt in die Krippe gelegt worden als Christkind. Aber an viele spätere Winter erinnere ich mich umso besser. So richtig war der Winter zwar nie meine Jahreszeit, den Sommer mag ich lieber. Aber Schneemann bauen, Schneeengel machen, Spaziergänge durch verschneite Wälder und Vögel füttern gehörten ganz klar zu meinen Winterlieblingsbeschäftigungen. Ich weiß noch genau wie furchtbar schmerzhaft es war, wenn man bei einer ordentlichen Schneeballschlacht auch mal einen harten Ball abbekam oder nach längerem Schneekontakt gaaaaanz langsam die Hände in warmem Wasser wieder „auftauen“ musste. Wie oft ich als Kind ausgerutscht und hingefallen bin weiß ich nicht mehr, aber an die schmerzhaften und folgenschweren Konsequenzen meiner letzten Stürze erinnere ich mich noch sehr gut… Es hat schon Vorteile, dass man als Kind so klein und damit nah am Boden ist. Da fällt man nicht so tief. Als Kind habe ich den Winter jedenfalls gemocht. Ich habe viele Fotos, auf denen ich wie ein Schneekönig strahle weil ich gerade etwas tolles aus Schnee gebaut habe. Früher gab es sogar noch genug Schnee für richtige Iglus. Ehrlich. Naja, zumindest im Schwarzwald.

Später machte man sich natürlich andere Gedanken – sind die Winterreifen gewechselt vor dem ersten Schnee? Wird es glatt? Wann wird es endlich wieder warm? Und sonnig? Bekomme ich in den modischen Stiefelchen nasse Socken? Wo verbringe ich meine Zigarettenpause ohne allzu sehr zu frieren? (Na gut, letzteres hat sich ja erstmal auf jeden Fall erledigt.)

Und es wurden andere Dinge am Winter interessant – Glühwein, Kaminfeuer (so man denn welches hat), Bärenfell ;-). Also hauptsächlich wohl Glühwein. Und Tee. Und Weihnachtsessen. Und all die Dinge, die nur im Winter interessant oder vorhanden sind. Weihnachtsmarkt, Dominosteine, Lebkuchen, Kerzen, Bratäpfel.

Tja so ändern sich die Prioritäten und ich bin gespannt und freue mich darauf, wenn durch unsere Mini Miss Fairytalez vielleicht einige Winterfreuden wieder entdeckt und genossen werden können. Warten wir es ab :-).

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Wie auf der Alm

Oder auch „Warum man mit schlechtem Orientierungssinn viel mehr von der Welt zu sehen bekommt“. (mehr …)

Perverse Rezepte

Eine Bekannte erzählte mir neulich, dass sie in ihrer Kindheit gern Spaghetti mit einer Sauce aus Mehlschwitze, Tomatenmark und Ketchup gegessen hat. Und dass sie das auch heute ab und zu noch gern isst. Klingt erstmal verrückt und irgendwie eklig, dachte ich.

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