… aus dem Leben einer Fairy

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Pianobaby

Endlich ist es da – mein altes Klavier :-).

Seit gefühlt fünf Wohnungen warte ich auf die Gelegenheit, mein Klavier zu mir zu holen. Und heute war es soweit. Es wurde aus meinem Elternhaus abgeholt und in unsere Wohnung transportiert. Ich habe schon sooo lange nicht mehr geübt, ich kann bestimmt trotz 10 Jahren Unterricht gar nicht mehr spielen. Aber egal, ich habe meine Noten, mein Instrument und vor allem viel mehr Motivation als zu Teenagerzeiten, wieder anzufangen.

Klar, man hatte damals auch gute Gründe aufzuhören – Protest gegen gewisse Teile der Ursprungsfamilie, keine Zeit, keine Lust – hhmm, naja, also mit 16 schienen das gute Gründe zu sein. Echt jetzt. Es lag keinesfalls an Teenagermist und Jungs veränderter Interessenlage in Richtung Kommunikation mit gegengeschlechtlichen Wesen oder so. Niemals.

Mit ernsthaften Spielversuchen warte ich noch auf den Klavierstimmer (obwohl, jetzt könnte ich mir noch einreden, dass es nur deswegen schlimm klingt weil es verstimmt ist, und dass es nicht an meinen mangelnden Fähigkeiten hängt ;-)). Aber mit meiner Mini Miss Fairytalez ein bisschen klimpern hat schon richtig viel Spaß gemacht, auch wenn sie anfangs ganz schön erschrocken ist, dass aus dem Kasten Geräusche kommen wenn man ihn anfasst. Sooo süß <3.

Wenigstens weiß ich, wie man sich als Eltern NICHT verhalten sollte, wenn man es schön fände, dass das Kind ein Instrument spielt (ähm, was natürlich nicht bedeutet, dass ich weiß wie man es RICHTIG macht).

Außerdem steht es erstmal vor allem für MICH da und ich werde es so sehr genießen einfach zu spielen – ohne falsches Mitsingen und blöde Kommentare ("Oh, spielst Du wieder Etüden" "Geht das auch mit mehr Gefühl?" etc) von Leuten, die ihr Leben lang kein Instrument gespielt haben und nicht mal die Mikrowelle bedienen können. Auch nicht nach detaillierter Erklärung. So.

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In der Warteschleife

So fühle ich mich momentan. Nach einem guten Anfang steckt mal wieder alles irgendwie fest.

Den einen Job muss ich aussetzen, weil es noch organisatorische Schwierigkeiten mit Ämtern gibt und der Arbeitgeber es aus unerfindlichen Gründen nicht gereiht bekommt, seine Verträge auf den aktuellen Stand der Dinge zu bringen.

Den anderen Job kann ich noch nicht anfangen, weil ich auf eine wichtige Rückmeldung warten muss. Eine weitere Bewerbung kann ich erst losschicken, wenn mich das Textprogramm zum pdf basteln nicht mehr verarscht. Dazu wiederum muss ich auf meinen Liebsten warten, denn von allein wird das technische Problem vermutlich nicht weggehen.

Die eine Ausbildung hat jetzt natürlich spontan ausgerechnet an dem ersten Wochenende der anderen Ausbildung auch ein Seminar angesetzt… Und der Ausweichtermin fällt natürlich flach. Was sonst?

Also kann ich nur warten bis dann am Ende alles gleichzeitig losgeht und ich nicht mehr weiß wo mir der Kopf steht, anstatt jetzt chillig eine Sache nach der anderen erledigen zu können…

Und Geduld ist ja so wahnsinnig meine Stärke…

Ich habe jetzt mal die Gitarre und die Wintersocke rausgeholt und trinke Tee, während ich abwechselnd lese, Gitarre spiele und stricke. Ach so, und Zombies schieße ich zwischendurch auch vom Dach 😉

Ganz ehrlich? Nichtstun macht wesentlich mehr Spaß, wenn man wirklich viel zu tun hätte… :mrgreen:

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Musikatzenstadl

Kaum hatte ich die Gitarre aus dem Koffer genommen…

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Und ich bekomme ihn da nimmer raus…

Gute Nacht!

Nachtrag: Vielen Dank für die Empfehlung, einfach den Deckel zuzuklappen. Hat funktioniert… Also wenn das Ziel gewesen wäre, ihn zum Schnurren zu bringen 😉

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Violine

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Plektrumcollection

Heute angekommen und so bunt 🙂

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Das erste Mal

Zum ersten Mal seit langer langer Zeit (genauer gesagt seit über 10 Jahren) hat mich gestern Abend so die Lust auf Musik gepackt, dass ich mal wieder meine alte Gitarre ausgepackt habe. Mit dem Haufen Papierkram, theoretischer Kopfarbeit und Gedankenakrobatik, die ich momentan vollführen muss dachte ich mir, das sei eine schöne Abwechslung.

Es ist absolut erstaunlich und erschreckend wie viel man vergisst und verlernt wenn man sich lange nicht mit einem Instrument beschäftigt. Ich war damals nicht der disziplinierteste Gitarrespieler bzw. habe ich nie gern geübt. Weder Gitarre noch Klavier. Das bereue ich jetzt schon ein bisschen, vielleicht wäre dann nicht ganz so viel Können auf der Strecke geblieben.

Momentan klingt es jedenfalls wie „Schrumm Schrumm Schrumm“ und ich erinnere mich an drei Akkorde… Die perfekte Grundlage um „Lady in Black“ zu spielen und noch mal ganz von vorne anzufangen 😉

Also dann… Los geht’s 🙂

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