… aus dem Leben einer Fairy

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Hangover Party

Dieses Wochenende waren wir eingeladen zu einer legendären 10 Jahres-Jubiläumsparty mit dem Titel „Party im Hangover Valley“.

Freitag Abend haben wir also unsere Sachen gepackt und sind losgefahren zum Ort des Geschehens.

Heldenhafterweise haben wir es geschafft, trotz mehrmaliger Erinnerung das Bettlaken zu Hause (bereitgelegt auf dem Tisch) zu vergessen und durften so das ganze Wochenende auf statt unter unserer Bettdecke auf einer winzigen Pritsche schlafen. Aber das war eigentlich auch egal, da wir 1. nicht viel geschlafen haben und 2. genug Alkohol geflossen ist, um auch auf dem Boden schlafen zu können.

Freitag gab es ein Buffet, viel zu viel (naja, also genau die richtige Menge) Alkohol und einen DJ, der leider ab 22 Uhr die Lautstärke drosseln musste, weil erholungsbedürftige Nachbarn in der Ferienanlage sich beschwert hatten. Der Abend war trotzdem lustig und bis auf diverse Übelkeiten, kleine Filmrisse und die ein oder andere Gehirnerschütterung vom heftigen Tanzen (und dabei mit dem Kopf gegen den Kamin knallen) gab es keine Verluste.

An diesem Abend fiel mir auf, wie lange ich auf keiner richtigen Party mehr war. Ich hatte nicht einmal die medikamentöse Grundausstattung vor Ort. Weder Ibuprofen noch irgendetwas gegen Übelkeit, unfassbar. Sowas hätte es bei mir früher nicht gegeben…

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Samstag war „Grill&Chilltag“ angesagt. Tagsüber wurde das Chaos der Nacht beseitigt und die 100000 Wespen waren sicher wahnsinnig enttäuscht, dass literweise Rum und Cola vom Tisch gewischt wurde. Einige gingen ins Schwimmbad der Anlage, andere räkelten sich in der Sonne auf der Wiese. Es war ein wirklich entspannter Tag und der Abend konnte kommen.

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Wir haben den Grillplatz mit jeder Menge Holz, Getränken, Würstchen, Fleisch und Zubehör ausgestattet und feierten bis in die Nacht. Nach mehreren Litern Sekt/Wodka/Rum/Whiskey/Bier saß eine Gruppe von Leuten am Feuer und sang so herrlich leidenschaftlich und schräg zu den Gitarrenklängen meines Liebsten, dass ich einen Lachanfall nach dem anderen hatte.

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Leider kam irgendwann ein kleines Gewitter und wir verlegten den Rest der Party wieder nach oben ins Trockene. Dort gab es noch ein paar interessante Gespräche über Beziehungen, Prostituierte, Sex, Ladyboys und Musik, bevor wir hundemüde auf unseren Superpritschen einschliefen.

Gestern war dann Abreisetag und wir hinterließen die Partylocation wie wir sie vorgefunden hatten… :mrgreen:

Fazit des Wochenendes:

1. Es ist möglich, mit 20 Leuten einen schier unüberschaubaren Berg an Essen und Getränken innerhalb von zwei Tagen zu vernichten.

20110905-112542.jpg (hier beispielsweise das Frühstück…)

2. Manche Jungs können innerhalb von zwei Stunden zwei Flaschen Rum trinken und dann noch schwimmen gehen. Nackt.

3. Theoretisch reicht es, an einem Wochenende genau einmal zu duschen. Aber gut fühlt sich das nicht an.

4. Ich brauche Urlaub!

5. Home Sweet Home. Ich bin so froh, wieder daheim zu sein.

6. Sachen gibt’s…

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Alles in allem war das ein richtig heftiges Partywochenende und hat seinem Namen alle Ehre gemacht. Auch ohne fehlende Zähne und Rohypnol 😉

In der Warteschleife

So fühle ich mich momentan. Nach einem guten Anfang steckt mal wieder alles irgendwie fest.

Den einen Job muss ich aussetzen, weil es noch organisatorische Schwierigkeiten mit Ämtern gibt und der Arbeitgeber es aus unerfindlichen Gründen nicht gereiht bekommt, seine Verträge auf den aktuellen Stand der Dinge zu bringen.

Den anderen Job kann ich noch nicht anfangen, weil ich auf eine wichtige Rückmeldung warten muss. Eine weitere Bewerbung kann ich erst losschicken, wenn mich das Textprogramm zum pdf basteln nicht mehr verarscht. Dazu wiederum muss ich auf meinen Liebsten warten, denn von allein wird das technische Problem vermutlich nicht weggehen.

Die eine Ausbildung hat jetzt natürlich spontan ausgerechnet an dem ersten Wochenende der anderen Ausbildung auch ein Seminar angesetzt… Und der Ausweichtermin fällt natürlich flach. Was sonst?

Also kann ich nur warten bis dann am Ende alles gleichzeitig losgeht und ich nicht mehr weiß wo mir der Kopf steht, anstatt jetzt chillig eine Sache nach der anderen erledigen zu können…

Und Geduld ist ja so wahnsinnig meine Stärke…

Ich habe jetzt mal die Gitarre und die Wintersocke rausgeholt und trinke Tee, während ich abwechselnd lese, Gitarre spiele und stricke. Ach so, und Zombies schieße ich zwischendurch auch vom Dach 😉

Ganz ehrlich? Nichtstun macht wesentlich mehr Spaß, wenn man wirklich viel zu tun hätte… :mrgreen:

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Musikatzenstadl

Kaum hatte ich die Gitarre aus dem Koffer genommen…

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Und ich bekomme ihn da nimmer raus…

Gute Nacht!

Nachtrag: Vielen Dank für die Empfehlung, einfach den Deckel zuzuklappen. Hat funktioniert… Also wenn das Ziel gewesen wäre, ihn zum Schnurren zu bringen 😉

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Plektrumcollection

Heute angekommen und so bunt 🙂

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Das erste Mal

Zum ersten Mal seit langer langer Zeit (genauer gesagt seit über 10 Jahren) hat mich gestern Abend so die Lust auf Musik gepackt, dass ich mal wieder meine alte Gitarre ausgepackt habe. Mit dem Haufen Papierkram, theoretischer Kopfarbeit und Gedankenakrobatik, die ich momentan vollführen muss dachte ich mir, das sei eine schöne Abwechslung.

Es ist absolut erstaunlich und erschreckend wie viel man vergisst und verlernt wenn man sich lange nicht mit einem Instrument beschäftigt. Ich war damals nicht der disziplinierteste Gitarrespieler bzw. habe ich nie gern geübt. Weder Gitarre noch Klavier. Das bereue ich jetzt schon ein bisschen, vielleicht wäre dann nicht ganz so viel Können auf der Strecke geblieben.

Momentan klingt es jedenfalls wie „Schrumm Schrumm Schrumm“ und ich erinnere mich an drei Akkorde… Die perfekte Grundlage um „Lady in Black“ zu spielen und noch mal ganz von vorne anzufangen 😉

Also dann… Los geht’s 🙂

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