… aus dem Leben einer Fairy

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Da ist sie…

…nach der ganzen Plackerei, Lernerei, vielen 100 Theoriestunden,  200 Supervisionsstunden, 2000 Praxisstunden und vielen vielen Teuros.

Party!!!

Und dann kann es richtig losgehen…also nach der KnieOP, aber das ist eine andere Geschichte und die soll ein anderes Mal erzählt werden. 

Lebenszeichen

Ihr Lieben,

nicht ohne Grund habe ich mich in letzter Zeit auf Twitter, Facebook, hier, aber auch im Bekannten- und Freundeskreis eher rar machen müssen. Ich wollte so viel wie möglich ausblenden um mich zu fokussieren und erfolgreich meine (verdammt lange) Ausbildung zu beenden. 

Der schriftliche Teil meiner Approbationsprüfung liegt dafür jetzt hinter mir und mir fällt ein zentnerschwerer Stein vom Herzen, dass dieser Abschnitt beendet ist. Nun noch die mündliche Prüfung (angeblich ein kollegiales Gespräch…) und dann ist es vollbracht.

Bevor ich mich jetzt wieder ins lernen bzw ins lesen stürze (ja ich gebe es zu, Literatur hab ich vorsichtshalber schon zusammengesucht und neben mir liegen…), mache ich erstmal Pause, die brauche ich wirklich dringend. Die letzten drei Monate habe ich in einer Art Lernkoma verbracht. Dafür weiß ich jetzt echt einen Riesenhaufen unnötiges Zeug. Da wird viel Champagner fließen müssen, bis das wieder auf ein erträgliches Maß runtergefahren ist 😉 

Jetzt habe ich auf jeden Fall wieder mehr Zeit, Lust und Muße für Freunde, Menschen, Treffen, Hobbies – und hoffentlich auch Bewegung – diesbezüglich hat mein Bein in der letzten Zeit leider wieder einen fetten Strich durch die Rechnung gemacht. Natürlich ist völlig unklar, ob/was kaputt ist, aber es läuft nicht.

Hoffen wir, dass es mit dem Stress zu tun hatte und warten ab.

Ich freue mich auf jeden Fall auf Frühling, Leben, Familie, Freunde und euch 🙂

  

Ich bin dann mal in Kur

Naja, nicht so richtig in Kur mit Massage oder sowas, aber doch vielleicht ein bisschen. Im Geiste zumindest. Wenn ich so drüber nachdenke, hätte ich gegen Massage aber auch nichts einzuwenden. Oder so ein Thalasso Bad. Ich glaube ich bin urlaubsreif. Aber wie immer – kein Urlaub in Sicht. Wie auch immer.

Pünktlich zur Prüfungsvorbereitung brachte mir diese Woche der weltbeste Ehemann ein interessantes Buch mit nach Hause:

  
Einige Tage lang bin ich jetzt drumherum geschlichen, habe überlegt ob ich mir so einen „Zeitkiller“ angesichts der überwältigenden Menge an Prüfungsliteratur leisten kann und soll. Dann dachte ich mir, dass ein bisschen Ausgleich zu dem teilweise doch sehr trockenen und gewöhnungsbedürftigen Lernstoff (ja, das ist noch euphemistisch ausgedrückt!) nicht schaden kann. Außerdem ist Selbstfürsorge ja ein wichtiges Thema und wird in meinem Beruf zur Salutogenese vorausgesetzt. Wenn man sich nicht um sich selbst kümmert – wer tut es dann? 

So gesellte sich heute zu diversen Strickprojekten (ich hoffe, dass ich bald mal wieder etwas repräsentierbares fertig habe) ein kleiner Stapel Papierquadrate. Und Stifte. Und trotz der Gewissheit, künstlerisch bzw. zeichnerisch nicht wirklich begabt zu sein, fing ich an, das Buch zu lesen. Und diese kleinen Quadratdingsis zu bekritzeln.

Mein erstes Zentangle war jetzt leider noch nicht besonders meditativ, aber ich hoffe das kommt mit der Übung. Das mit den Mustern und den Schattierungen ist natürlich auch ausbaufähig und überhaupt, aber dennoch – hier kommt mein erstes Zentanglekurergebnis:

  
Sieht bisschen aus wie ein Zwiebelturmdach, oder? Vielleicht sollte ich doch in Urlaub fahren… 

Bin mal gespannt, ob ich jetzt gleich viel entspannter Psychopharmakologie lerne *seufz*.

Zwangsentschleunigung

Ach Leute, was habe ich die Nase voll von diesen Kitaseuchen. Diese Woche im Programm: Bindehautentzündung. Das Kind ist prinzipiell topfit, darf aber natürlich wegen der Ansteckungsgegahr nicht in die Kita. Von dort hat sie das Problem ja eigentlich erst mitgebracht, aber egal.

Für mich/uns bedeutet das mal wieder: Termine absagen, Verdienstausfall, Nerven sind überstrapaziert, alles wird komplizierter. Ehrlich gesagt bin ich mir gar nicht sicher, ob ich nicht in der Zeit VOR der Kita häufiger zum Arbeiten/Lernen gekommen bin als jetzt. Fühlt sich zumindest so an.

Und dann kommt für mich als Profihypochonder noch die Angst vor eigener Ansteckung dazu – inklusive minütlicher Händewaschaktion.

Das ist einer der seltenen Momente, in denen man sich sämtliche Großeltern mehr in die Nähe wünscht 😉

Vegane Challenge Tag 10

Zum Frühstück gab es heute Hirsecreme mit Zimt, Cranberries und Äpfeln. Die Menge für zwei Personen reichte bei uns für drei und es war noch Rest (haben wir mittags als Nachtisch gegessen). Geschmacklich erinnerte es ein bisschen an Milchreis, durchaus angenehm!

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Sommerpause

Also zunächst mal möchte ich anmerken, dass ich dieses „echte“ Sommerwetter mit Hitze und Sonne viel besser fand als dieses Regenwetter momentan. Aber das nur um es mal gesagt zu haben. Ich vermute es haben sich wieder zu viele Leute über die unerträgliche Hitze beschwert und daher haben wir jetzt den Salat. Also den Regen. Ich hoffe der Sommer macht nur kurz Pause. (mehr …)

Jubiläumswoche

Diese Woche wimmelte nur so vor Jubiläen. (mehr …)

Die Kita

Jetzt ist es letztendlich doch soweit – die Kita ist für das Fairykind fertiggebaut worden und plötzlich heißt es: Los geht’s! (mehr …)

So still

…ist es momentan in meinem Blog und meinem sonstigen Online-Sozialleben. Ich komme einfach zu gar nichts.

Unsere MiniMiss Fairytalez hat sich zu einem strammen Krabbelkäfer gemausert. Nichts – aber auch wirklich gar nichts ist sicher vor ihr. Sie hat schon Katzenfutter gekostet und für lecker befunden, ebenso wie Basilikum, diverse Bodenkrümel unbekannter Herkunft und Katzenhaare. Der Kater war sichtlich schockiert, dass das laut quietschende Wesen ihn jetzt selbstständig verfolgen kann. Sie zieht Wäsche vom Ständer, räumt Schränke, Kisten und Tüten aus (das mit dem einräumen üben wir noch) Pappschachteln, Preisschilder, Flusen, Plastikschnipsel, Kassenzettel, Tempos – man kann gar nicht so schnell aufräumen wie die Maus zielsicher verbotene Dinge findet. Faszinierend. Ich sage schätzungsweise 200mal am Tag „NEIN!“. Die Zähne sprießen auch, das heißt jetzt wird auch zielsicher in alles hineingebissen. Nasen beispielsweise. Manchmal lache ich Tränen und manchmal könnte ich vor Entnervung weinen. Hält sich zum Glück ganz gut die Waage.

Dazu kommt die Arbeit, die zwar einerseits wohltuende Abwechslung bietet, andererseits aber auch Zeit und Aufmerksamkeit kostet, die es mir nach einem Babyactiontag schwer fällt aufzubringen. Gestern mittag hat meine Süße geschlafen als ich weg bin zur Arbeit und als ich Heim kam war sie auch schon im Bettchen. So habe ich sie erst um vier Uhr nachts zum Nachtsnack gesehen. Komisches Gefühl.

Nebenbei den Haushalt schmeißen – Kleinigkeit… Zum Glück unterstützt mich mein Liebster wo er kann, aber er hat auch viel zu tun und die andern beiden Mitbewohner hinterlassen viel Chaos:

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Und wenn ich dann mal ein Stündchen Zeit habe für mich – dann will ich einfach nur schlafen, lesen (ja, ich lese auch noch eure Blogs, nur zum kommentieren fehlt mir die Muße) oder anders passiv berieselt werden.

Daher ist es hier momentan so still.

Es kommen bestimmt wieder blogaktivere Zeiten. Aber im Moment reicht mir das Real Life mit meiner Actionmaus völlig aus.

Wiedereinstieg

Unser Fairybaby ist jetzt drei Monate alt und ich kann nicht glauben wie schnell die Babypause an mir vorbeigezogen ist. Heute geht es wieder los. Die Arbeit hat mich wieder. Einerseits natürlich gut, weil man nicht komplett „raus“ ist und mal wieder was anderes sieht als Windeln und Schnuller, andererseits fühle ich mich noch nicht so emotional stabil wie früher. Die Hormone sind eben doch ganz schön aktiv in der Stillzeit… Schauen wir mal.

Der „Probetermin“ letzte Woche ist ganz gut verlaufen bis auf ein paar kleine Schwierigkeiten…

1. Ich kann mich nicht wirklich gut konzentrieren (aber „hmmm“ sagen und nicken kann ich, das muss erstmal reichen).

2. Ich stille noch voll und die Maus verweigert bisher die Flasche, auch wenn sie wirklich Hunger hat. Und ich bekomme nach einer Weile natürlich den Milcheinschuss, sehr unangenehm. Man fühlt sich in dem Moment richtig „nackt“ ohne das Baby.

3. Ich vermisse meinen kleinen Engel jede Sekunde, die ich nicht mit ihr verbringen kann. Und die Natur hat es raffinierterweise so eingerichtet, dass ich mich wirklich nur wie ein halber Mensch fühle wenn sie nicht bei mir ist.

Kurz gesagt: optimale Einstiegsbedingungen! 😉

Naja, das wird schon irgendwie alles klappen. Ich bin erstmal nur für wenige Stunden weg und notfalls bekommt mein Liebster ein Plastikbrustgeschirr angelegt (wobei unsere Maus das bestimmt ganz schnell merken würde) :mrgreen:.

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