… aus dem Leben einer Fairy

Archiv für die Kategorie ‘Entspannung’

Die Katze lässt das Vögel(che)n nicht

Ihr Lieben,

in den letzten Tagen verbrachte unser Kater auffällig viel Zeit auf dem Balkon, der ihn normalerweise überhaupt nicht interessiert (er geht viel lieber in den Garten). Er stand dort und maunzte sich die Katzenseele aus dem Leib. „Was hat er nur?“ fragten wir uns und beobachteten den Balkon etwas genauer. 

Schließlich fiel uns eine fleißige Amsel auf, die immer und immer wieder in unserem Kräuterblumenkasten wühlte und dort etwas zu suchen schien. Dann fing sie an, Dinge zu bringen. Erst Zweige, dann etwas Moos…und immer mehr Moos…und noch mehr Zweige…und dann war uns klar – das verrückte Vögelchen baut ein Nest in unserem Kräuterkasten!! 

Direkt über dem Kater!!! 

Ein , zwei Tage ließ sie sich seltener blicken und wir dachten, sie hätte sich ein sichereres Plätzchen für ihr Nest gesucht, aber seit heute Morgen sitzt sie nun stolz wie Amsel-Oskar in ihrem Nest und legt Eier oder brütet – keine Ahnung. Sie lässt sich weder durch die lauernde, gefräßige, aber zum Glück völlig unsportliche Katze, noch durch „Kimba NEIN“ Rufe des Kindes, noch durch Tür auf/Tür zu oder sonstiges stören. Eine absolut gechillte Zen-Amsel, die sich offenbar durch nichts und niemanden davon abhalten lässt, ihre Eier mitten in unserem Pfefferminz/Salbei Kasten auszubrüten. 

Das war es dann also erstmal mit Mojito und Saltimbocca, aber dafür haben wir jetzt (mindestens) einen Vogel, das spannende Naturerlebnis der Geburt direkt vor dem Fenster und einen Kater, der völlig am Rad dreht, weil er nicht hoch genug springen kann.

Es bleibt spannend.

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Sektevent

Und um ein bisschen zu feiern und ein paar schöne Erinnerungen für vielleicht nicht so schöne Tage zu sammeln (nennt mich Frederick ;-)), waren wir letztes Wochenende bei einem besonderen Event.

Es gibt in der Region meiner Heimat einen Weinhändler, der immer mal wieder besondere Abendereignisse anbietet, zu denen wir immer wieder gerne gehen.

Diesmal war es ein Sektevent, es wurden also über den Abend hinweg 11 (oder waren es 12???) verschiedene Blubberwasser getrunken, dazu feines Essen und viel Wissen über die Herstellung und den Anbau – perfekt! Es ist wirklich erstaunlich, wie die Qualität und der Geschmack verschiedener Anbaugebiete, Rebsorten, Abfüllungen, Tankgärung/Flaschengärung, Preise variieren. Erstaunlich auch, dass einem der teuerste Sekt (mit immerhin um die 40 Euro pro Flasche) gar nicht mal am besten schmeckt. Und dass man nach acht Sorten Sekt auch eigentlich lieber zu Wasser übergeht… 😉

Alles in allem ein toller Abend mit guter Unterhaltung, netten Leuten und der Gewissheit, niemals wieder unbedacht zu einem Supermarkt-Sekt zu greifen.

Da ist sie…

…nach der ganzen Plackerei, Lernerei, vielen 100 Theoriestunden,  200 Supervisionsstunden, 2000 Praxisstunden und vielen vielen Teuros.

Party!!!

Und dann kann es richtig losgehen…also nach der KnieOP, aber das ist eine andere Geschichte und die soll ein anderes Mal erzählt werden. 

Lebenszeichen

Ihr Lieben,

nicht ohne Grund habe ich mich in letzter Zeit auf Twitter, Facebook, hier, aber auch im Bekannten- und Freundeskreis eher rar machen müssen. Ich wollte so viel wie möglich ausblenden um mich zu fokussieren und erfolgreich meine (verdammt lange) Ausbildung zu beenden. 

Der schriftliche Teil meiner Approbationsprüfung liegt dafür jetzt hinter mir und mir fällt ein zentnerschwerer Stein vom Herzen, dass dieser Abschnitt beendet ist. Nun noch die mündliche Prüfung (angeblich ein kollegiales Gespräch…) und dann ist es vollbracht.

Bevor ich mich jetzt wieder ins lernen bzw ins lesen stürze (ja ich gebe es zu, Literatur hab ich vorsichtshalber schon zusammengesucht und neben mir liegen…), mache ich erstmal Pause, die brauche ich wirklich dringend. Die letzten drei Monate habe ich in einer Art Lernkoma verbracht. Dafür weiß ich jetzt echt einen Riesenhaufen unnötiges Zeug. Da wird viel Champagner fließen müssen, bis das wieder auf ein erträgliches Maß runtergefahren ist 😉 

Jetzt habe ich auf jeden Fall wieder mehr Zeit, Lust und Muße für Freunde, Menschen, Treffen, Hobbies – und hoffentlich auch Bewegung – diesbezüglich hat mein Bein in der letzten Zeit leider wieder einen fetten Strich durch die Rechnung gemacht. Natürlich ist völlig unklar, ob/was kaputt ist, aber es läuft nicht.

Hoffen wir, dass es mit dem Stress zu tun hatte und warten ab.

Ich freue mich auf jeden Fall auf Frühling, Leben, Familie, Freunde und euch 🙂

  

Schwarzmalerei

Ihr Lieben,

momentan wird ja viel Schwarzmalerei betrieben, aber wer mich kennt weiß, dass es hier nicht um politische Diskussionen gehen wird ;-). 

Heute habe ich nämlich zum ersten Mal ein Tangle auf schwarzem Papier ausprobiert und bin echt begeistert. 

Der weiße Pastellstift ist eher geeignet für die Flächenaufteilung und Schattierungen (die ich aber zunächst zugunsten der Farbklarheit und des schönen Kontrasts weggelassen habe) und der Gelstift erzielt glasklare Konturen und Muster. Man muss natürlich ein bisschen vorsichtig sein, da der Gelstift im Gegensatz zu den schwarzen Finelinern oder Copics schnell verwischt und anfangs feuchte Spuren hinterlässt, aber wenn die Farbe getrocknet ist – super!

Ich habe einen Faber Castell Soft Pastellstift und einen Signo Uniball Gelstift genutzt. Der Gelstift malt mir ein bisschen zu dick, aber es war schon schwierig, überhaupt einen geeigneten hier im Handel zu finden. Vermutlich müsste ich mal geeignete Gelstifte im Internet bestellen, wenn ich öfter auf farbigem Grund Tangles male.

Die letzte Zeit habe ich zwar viel gelernt, aber zur Entspannung am Abend eher gestrickt als gezeichnet. Dieses tägliche Zentangle bekomme ich nicht auf die Reihe, da fühle ich mich unter Druck. Ich denke es ist für mich sinnvoller, das je nach Lust zu gestalten. Wenn ich den Lernstoff schon nicht so wirklich lustorientiert wählen kann… 

  
Heute war mir jedenfalls nach Zentangle und nach schwarzem Papier! Ich finde es richtig schön mit dem Kontrast, was meint Ihr?

Lapislazuli

Schade, dass man Flauschigkeit nicht auf einem Foto bannen kann, denn er ist eeeeeeendlich fertig: der Lapislazuli Schal aus dem Strickmich Club von Martina Behm! 

   
 
Er ist weich, fluffig, schmiegt sich an den Hals, die Farbe leuchtet brillant. Die Alpaka-Seide-Mischung sorgt für reines Wölkchengefühl auf der Haut und während des Strickens war das Garn zwar dünn, aber nie unangenehm. 

Zuerst war ich etwas enttäuscht von dem Muster, da ich ja gerade erst den Nuvem gestrickt hatte, aber das Ergebnis ist doch ganz anders und ich werde den wunderschönen Schal mit Freude tragen. 

Und diesmal hab ich sogar an die Clubperlen gedacht. Yeah! 🙂 

Zentangle Tag 6

Die Tangles sind schon sehr unterschiedlich. Heute war die Lektion „Muster aus einem Strich“ und da merke ich, wie unterschiedlich bei mir links und rechts ausgeprägt ist. 

Während sich nach rechts alles recht locker zeichnen lässt, wird es linksseitig eher steif und unspontan. Und es ist so schwierig, das rauszukriegen, obwohl ich so lange Klavier gespielt und damit ja auch die linke Seite und sogar die linke Hand trainiert habe. 

Manche Muster sehen auch so viel kunstvoller aus in dem Buch als auf meinen Übungszettelchen. Vermutlich hab ich den richtigen Schwung noch nicht raus. Aber vielleicht kommt das ja noch?!