… aus dem Leben einer Fairy

Ihr Lieben,

alles in allem geht es mir viel besser als letzte Woche. Offensichtlich ist vieles an der Kur einfach Gewöhnungssache. Beispielsweise habe ich keinerlei Hungergefühl mehr und die 120g Fleisch auf dem Teller sehen neben dem Gemüse wenig aus, reichen aber definitiv. Wenn ich eine Mahlzeit übergehe werde ich irgendwann (circa 1-2 Stunden später) furchtbar schlecht gelaunt und mein Kreislauf mag das gar nicht. Ganz wichtig ist somit regelmäßige Nahrungszufuhr – hat auch mein Liebster schon angemerkt😉.

Ein echtes Problem kann die Suche einer Auswärtsmahlzeit darstellen. „Welche Sauce/Dressing/Beilage/sonstwas ist denn bei Ihnen ohne Fett und Zucker zubereitet?“ „KEINE!!“ „Ah ja, danke…ich nehme dann mal ein Wasser.“ In einem Steakhouse habe ich immerhin ein ohne Fett gegrilltes Stück Fleisch bekommen mit grünem Salat (ohne Dressing). Nächstes Mal nehme ich mein eigenes Dressing mit, dann kann ich sogar ernsthaft was essen😉. Naja, ist ja auch nicht für immer, noch neun Tage, dann ist die strenge Phase vorbei und Fett ist kein (großes) Problem mehr.

Positiv ist anzumerken: eigentlich fehlt mir wirklich nichts. Nur ab und zu etwas Olivenöl wäre nett. Kommt ja bald. Und Harzer Käse ist besser als nix. Diese Woche hat sich die Gewichtsabnahme nach dem fulminanten Start letzte Woche (-5 Kilo) stark in Grenzen gehalten. Ein schüchternes Kilo hat sich in Luft aufgelöst, ABER dafür -6cm Bauchumfang diese Woche – auch nicht übel! Und das Beste in meinen Augen- meine Haut ist flauschig weich und so rein und feinporig wie noch nie. Zudem kaum Juckreiz und weiterhin keine Allergien. Das finde ich wirklich toll. Ich würde euch ja hier Fotos zeigen, aber dann wisst Ihr alle wie ich aussehe – Ihr müsst mich also einfach besuchen:mrgreen:

Den morgendlichen Shake mit den Vitalstoffen habe ich versucht zu variieren. Ein „Brei“ aus allem zusammen ist so ekelhaft, dass man ihn kaum runterbekommt. Einzeln geht es ganz gut. Die beste Lösung bisher: Vitalstoffe in zwei Gläsern kaltem Grünen Tee trinken, dann ein Espresso und den Schoko-Vanille-Shake (gemischt schmecken die Shakes am besten). Das ist echt ok. 

Mittags und abends habe ich komischerweise gar keine Probleme mehr mit dem Essen. Ein Stück Fleisch/Fisch/Garnelen ist schnell mariniert mit Sojasauce, Limettensaft, Kräutern oder Gewürzen, fettfrei gebraten, gegrillt oder gebacken und mit Salat/Gemüse angerichtet. Das geht fix und passt immer. Man könnte auch Gemüse in Quark dippen etc, aber kochen geht bei der Kur superschnell, ist also absolut feierabendtauglich (wenn ich da an die vegane Challenge denke…).

Mir fehlen weder Alkohol noch Nudeln noch Brot etc. und so lange mir weiterhin nichts fehlt und es mir gesundheitlich super geht, steht den folgenden neun Tagen nichts im Weg! Yippieh!

Ich hoffe, ein zwei Kilo gehen noch runter, einfach zur Sicherheit und weil es so schön ist, wenn die Waage einem Komplimente macht (die Mitmenschen machen auch schon welche)🙂 und ich hoffe ich bin weiter leistungsfähig und gut gelaunt und schaffe es diese Woche mal wieder zum Sport *pfeif*. 

  

Kommentare zu: "Stoffwechselkur Zwischenbericht" (4)

  1. Das muss man wirklich wollen – und davon bin ich, wenn ich Deine Artikel so lese, noch meilenweit entfernt. Respekt!

    • Du hast recht, das ist denke ich wirklich nicht für jeden geeignet und ein bisschen Wille gehört natürlich zu jeder Veränderung. Du weißt ja selbst, dass man für seine Gesundheit und ein möglichst gutes Leben manchmal auch etwas tun muss, um weiter zu kommen.
      Ich muss aber echt zugeben, dass es mir viel weniger Mühe bereitet und lange nicht so schwer fällt wie die vegane Challenge.
      Um von den Vitalstoffen zu profitieren muss man auch nicht unbedingt die Stoffwechselkur machen, aber Abnahme, Straffung, Entgiftung und schöne Haut sind natürlich ein netter Nebeneffekt😉.
      Ich habe übrigens seit der SWK auch ganz selbstverständlich und ohne Mühe wieder aufgehört zu rauchen (nur falls du jemanden kennst, den das interessieren würde, ich weiß du bist da ja seit vielen Jahren eisern :-)).
      Liebe Grüße!

      • In der Tat und wohl auch genau deshalb weiss ich, dass man dazu den willen braucht resp. es ‚wollen‘ muss. Und ich habe mich schon mehrfach geärgert, dass ich das mit dem Rauchen hinbekommen habe, obwohl ich das bei 35 Jahren/40 Zigaretten/Tag für deutlich schwieriger hielt. Ich tröstre mich damit, dass mein Belastungspaket insgesamt so gross und nur schwierig in der Balance zu halten ist, dass eine zusätzliche Belastung – zunächst – zu einer Entgleisung führen würde und mit der Hoffnung, dass alles etwas besser werden könnte, um dann entsprechend zu reagieren.

      • Das mit dem fragilen Gleichgewicht kenne ich sehr gut… Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass alles etwas besser wird!

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