… aus dem Leben einer Fairy

BARF im Alltagstest

Ihr Lieben,

neulich hatte ich ja berichtet, dass der Tierarzt, der notfallmäßig die Kralle meines Stubentigers entfernen musste meinte, er sei zu dick. Außerdem sei das Industriefutter und vor allem das (übrigens sündhaft teure) Trockenfutter (wie MacDonalds für Menschen) sehr ungesund für die Katze und könne zu allerlei Erkrankungen führen, beispielsweise Diabetes und Nierenproblemen. Das hat mir einen riesigen Schreck eingejagt, dachte ich doch bis dato, dass ich meinem tierischen Lebensgefährten nur das Beste angedeihen lasse.

Die Ernährungsumstellung war für mich also unumgänglich und ich dachte, es würde sehr sehr schwer werden, dem armen Tier sein Knusperfutter zu streichen. Ich startete vorsichtig den Versuch, rohes Fleisch in seinen Ernährungsplan einzubauen und siehe da – er war begeistert! Nach ein paar Tagen gab ich ihm mal wieder (so als Leckerli) ein paar Brocken seines Lieblingstrockenfutters. Er biss einen Brocken an und spuckte ihn mir dann vor die Füße. Krass! 

Bisher bekam er die letzten Wochen einmal täglich Feuchtfutter (und auch hier wird teilweise ZUCKER zugesetzt, man muss echt auf die Packung schauen was da drin ist!!) und einmal Fleisch (Pute, Hähnchen, Rind, je nachdem was wir gerade da hatten). An Knochen etc habe ich mich nicht dran gewagt. Und er scheint recht zufrieden zu sein. 100g hat er schon abgenommen. 

Heute ein Versuch mit Tatar und zum ersten Mal so richtig mit eingeweichten Gemüseflocken, Leinöl und Supplementen. Er steht davor und schaut mich an wie das Fairykind, wenn es Brokkoli essen soll „WILLST DU MICH VERGIFTEN???“. Es bricht mir das Herz. 

Ich denke ich werde erstmal weiter abwechselnd Feuchtfutter und Fleisch füttern und hoffe, damit geht es ihm gut. Ich bilde mir ein, sein Fell ist schon weniger schuppig und fettig, was auf eine Verbesserung des Allgemeinzustands hinweisen könnte.

Ich hoffe, meine geliebte Fellnase hat dadurch noch ein langes, gesundes, gutes Katzenleben vor sich.



Er sieht schon viel schlanker aus, oder? :-) 

Kommentare zu: "BARF im Alltagstest" (2)

  1. Dein Kater ist eine Augenweide❤

    Viel Spass und Erfolg weiterhin beim barfen – ich konnte mich leider nicht dazu durchringen, deshalb bekommen meine nur ab und zu mal gekochtes Putenfleisch. Und ich finds gut das du das Trockenfutter weg lässt, die wenigsten wissen leider wie schädlich dies für unsere Lieblinge ist🙂

    • Danke🙂
      Gekocht oder gebraten mochte er Fleisch bisher nicht essen, daher war ich sehr erstaunt, dass rohes Fleisch ihm schmeckt. Aber ihn ausschließlich damit zu füttern ginge nicht. Wenn er die Supplementsachen verweigert, muss es eben doch teilweise (gutes) Feuchtfutter sein. Und ehrlich gesagt ist es ja auch oft praktischer als erstmal morgens um sechs Fleischwürfel zu schneiden…
      Hoffe meine Nachbarn treten jetzt nicht in den Streik, wenn sie mal auf ihn aufpassen sollen, vorher war er (mit dem Trockenfutter) ja sehr pflegeleicht…

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