… aus dem Leben einer Fairy

BARF

Wie der geneigte Leser weiß, bin ich die liebevolle Sklavin – ähm, ich meine natürlich Besitzerin – eines stolzen Machokaters. Die Beziehung mit dieser Felinen Schönheit ist mit 15 Jahren die längste Partnerschaft meines Lebens. Meine Katze ist für mich ein Familienmitglied und ein Freund, er ist immer für mich da.

Natürlich möchte ich diesen wichtigen Teil meines Lebens so lange wie möglich bei mir behalten und lege daher Wert auf bestmögliche Pflege. Bisher bestand diese für mich in regelmäßigen Impfungen, teurem Katzenfutter (Royal Canin, Miamor, aber auch mal Sheba weil er die Sauce so gern mag, Thunfischdosen, Bio Dosenfutter von allen möglichen Firmen – ich glaube es gibt kein Katzenfutter im Hoch- und Mittelpreissegment, das er nicht mal zum Probieren bekommen hat. Der Herr mag vor allem Futter in möglichst kleinen Dosen (bestimmt weil die mehr kosten…) und das Trockenfutter für Maine Coon Katzen (die großen Brocken kaut er wenigstens, alles andere schluckt er einfach runter und bekommt Verdauungsprobleme.

So die bisherige Fütterungsgeschichte. Nun hat der junge Mann im Laufe der Jahre doch ein paar Pfund zugelegt und ist nicht mehr so fit wie ein junges Kätzchen. Neulich meinte eine Tierheilpraktikerin, er sei zu dick und das sei auch nicht gut für seine Gelenke. Er brauche eine Ernährungsumstellung…

Ich weiß was Ihr denkt – „Die Frau Fairytalez ist total süchtig nach Ernährungsumstellungen und das arme Tier muss es ausbaden!“ …

Naja, VIELLEICHT! – Aber ich habe mir seitdem schon überlegt, dass man es sich selbst doch auch Wert ist, sich eben nicht dauerhaft von Tütensuppe und Convenience Dreck zu ernähren. Man will doch auch frisches Gemüse und Fleisch, Fisch etc. Warum sollte man das nicht auch seinem animalischen Partner gönnen?

Also habe ich mir ein Buch über BARF (biologisch artgerechtes rohes Futter) gekauft und mich informiert, was der Stubentiger idealerweise essen sollte. Frisches Fleisch, Fisch, ein klein bisschen Gemüse oder Getreide und wenn man kein Blut oder Knochen ins Futter mischen will – Supplements. Nahrungsergänzungsmittel für Katzen also…hhmm…schon klar, dass ein Stück Lachs oder Hähnchenbrustfilet keinen ganzen Vogel oder keine ganze Maus ersetzt, aber irgendwie bin ich noch skeptisch. Es gibt da wohl fertige Kombinationsprodukte (was meiner Bequemlichkeit entgegen käme) und eigene Mischungen. Wie ist das mit dem rohen Fleisch? Wenn ich das fertige BARF Futter einfriere und auftaue wie in dem Buch beschrieben – ist das wirklich gesund für meinen Kater? Wird er das überhaupt fressen? Wird er mich verlassen und fremdfressen? 

Habt Ihr Haustiere? Wie ernährt Ihr die? Barft Ihr? Füttert Ihr Fertigfutter? Habt Ihr zur Ernährung eures tierischen Freundes eine Überzeugung? Gebt Ihr euren Tier Nahrungsergänzungsmittel? Und falls ja – welche? Ich bin verwirrt. 



Kommentare zu: "BARF" (7)

  1. von Barfen hab ich auch schon gehört, … ich weiß nicht wie es bei Katzen ist, aber Hunde scheinen es arg zu mögen. Ich finde nur die Eierschalen darinnnen sehr seltsam, … egal, ich hab keine Fellschnauze …

  2. Ich hab eine Fellnase und mich auch lange mit dem Thema Barfen und Supplements befasst. Ich gestehe, mir ist das zu kompliziert. Ich habe Angst, wenn ich was vergesse oder falsch mache, bekommt Katzi nicht die Nährstoffe, die sie benötigt oder nur in unzureichender Menge.

    Getreide und Zucker verweigere ich, weil beides für Katzen nicht gut ist. Sie sind Karnivoren. Gemüse muss vorverdaut und in angemessener Menge sein. Also eher wenig.

    Ich habe mich nun für das Futter der Marke „Ropocat“ entschieden. Das bekomm ich bei http://www.sandras-tieroase.de die Futter und sonstiges verkaufen, bei konsequentem Verzicht auf Zucker, Weizen, Füllstoffe oder künstlicher Konservierungsstoffe. Außerdem testen sie dort das Futter selbst.
    Ropocat ist verhältnismäßig günstig und hat einen sehr hohen Fleischanteil.

    • Das klingt gut! Ich habe mich mittlerweile für eine Mischung bzw Abwechslung aus rohem Fleisch (Geflügel, Rind) und VetConcept oder Grau eingependelt, verbrauche aber auch zwischendurch noch ein paar Reste aus der Futterschublade. Trockenfutter mag er gar nicht mehr, nicht mal mehr als Leckerli zwischendurch. Ich schreibe aber auch nochmal einen Blogpost dazu, wenn ich die ersten Leckerli selbst gebastelt habe🙂

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