… aus dem Leben einer Fairy

Zum Abendessen gab es heute Zucchinispaghetti mit veganer Carbonarasauce. Ich fand es wirklich gut und sättigend, ein bisschen süßlich durch das Mandelmus (vielleicht muss man es stärker salzen).
Das Rezept gibt es nicht nur in dem Vegan for Fit Buch, es ist auch auf der Homepage und in der App von Attila Hildmann (gratis) zu finden.

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Zum Nachtisch haben wir uns ein Stückchen unserer selbstgemachten Schokolade gegönnt. Belohnungen gibt es zwar eigentlich nur für sportliche Betätigung, aber das musste einfach sein. Superlecker und irgendwie erinnert es ein bisschen an dieses Eiskonfekt in diesen kleinen Aluschälchen von früher.

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Ich habe heute gefühlt den halben Tag in der Küche gestanden – Kochbuch studieren, Essen vorbereiten, kochen und hinterher ein Berg Geschirr. Puh, das müssen wir für unter der Woche noch ziemlich optimieren…

Es gab auch schon die erste „Gegenstimme“ zur Challenge. Meine Mutter (klar, wer sonst?) meinte
„Was? Was machst du denn jetzt wieder für komische Sachen? Vegan? Ohne Fleisch und Milchprodukte? Das KANN nicht gesund sein.“
„Mama, es sind nur 30 Tage, wenn überhaupt.“
„Und ess bloß kein Soja. Das ist alles genmanipuliert und gefährlich. Du bekommst bestimmt ganz viele Allergien davon. Warum muss das jetzt überhaupt schon wieder sein. Das ohne Kohlehydrate war doch schon schlimm genug. Du immer mit deinen Verrücktheiten! Was bekommt denn jetzt das arme Kind zu essen?“
„Danke Mama, dir auch noch einen schönen Abend.“
(Für Alle, die sich um das „arme Kind“ sorgen, es hatte heute Müsli, Spiegelei, Salat, Knusperelche, Mais, Blaubeereis und Toast und es hat sich nicht beschwert.)

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Kommentare zu: "Spaghetti Carbonara und Schokolade" (6)

  1. Das Problem jeder Nahrungsumstellung ist, dass Routine einkehren muss, um das Essen ‚just in time‘ zu behandeln. Das ist am Anfang schwer und wird dann immer leichter – ob das nun vegan ist oder nicht, spielt bei diesem ‚Problem‘ nur deshalb eine Rolle, weil es eine neue Art ist, seine Mahlzeiten zuzubereiten.

    Wir haben unsere Ernährung auch ein wenig umgestellt und das Ganze so angepasst, dass es zu unserem Tag passt – und einzig weil ich Fleisch oft im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr riechen kann, war es am Anfang schwierig – nicht das Fleishc zu ersetzen, sondern andere Gerichte zusammen zu stellen, da wohl jeder eine bestimmte Art von Standardgerichten hat. Und da ich nicht mit Soja und/oder Tofu hantieren wollte, weil ich Beides nicht mag, mussten andere Ideen her.

    Also heiter weiter – auch wenn ich zu den ernährungsposts hier nicht viel schreibe – ich lese sie – also bleibt am Ball :mrgreen:

    • *lach* Danke, ja die Routine fehlt uns noch ;-). Aber ich bin auch überrascht, wie viele Gerichte man vegan auch ohne Tofu zaubern kann. Habe nur das Gefühl, es sind wahnsinnig viele Nüsse im Spiel. Hoffentlich vertrage ich das. Haselnüsse kann ich beispielsweise wirklich gar nicht essen.
      Schauen wir mal 😉

  2. Ewig in der Küche stehen ist nix für mich.
    Ohne Milchprodukte und Eier kann ich mir Essen kaum vorstellen.

  3. Meine Mutter hat die selbe Meinung. Wenn man aber mal nachschaut und sich informiert findet man gute Gegenargumente;) das ist gar nicht so ungesund wie alle meinen

    • Ich probiere es aus und schaue, ob es mir persönlich gut bekommt. Ein Leben dauerhaft ohne Käse und ab und zu ein gutes Stück Fleisch kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.

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