… aus dem Leben einer Fairy

So heißt ein Buch, das ich mir gerade angeschafft habe. Nach dem letzten Selbsterfahrungswochenende habe ich wieder einen Zugang zu lang vernachlässigten Quellen gefunden und wollte diese auch nicht gleich wieder verschütten lassen.

Früher habe ich öfter Yoga gemacht (wenn ich nicht gerade verletzt war) und mit den Reikigraden kam auch die Meditation ins Spiel. Ok, ich gebe zu, es ist mir immer schwer gefallen, mich wirklich achtsam im Moment zu befinden, wirklich nichts zu denken oder mich ernsthaft eine Stunde lang mit meinem Atem zu beschäftigen. Aber ich habe es getan. Als Student hat man ja Zeit😉. Ich hatte mein Zafu und konnte da auch gut drauf sitzen für eine Weile. Danach habe ich oft gemalt. Ich fand das eine schöne Ergänzung. Das waren natürlich keine künstlerisch wertvollen Werke, mehr solche Energiebilder oder eben einfach Farben und Formen die zur Stimmung passten.

Letztes Wochenende ist mir klar geworden, dass ich mir dafür einfach mal wieder Zeit nehmen sollte. Ich verbringe so viel Zeit damit, meinen Körper zu behandeln und vom Schmerz zu therapieren (Krankengymnastik, Massage, Training, Akupunktur,…), dass ich die Beschäftigung mit dem „Rest“ ein bisschen außer Acht gelassen habe. Nicht lange gefackelt – ein neues Zafu musste her (mein altes hat den letzten Umzug nicht überlebt) und das Buch wurde mir von einem Kollegen empfohlen. Das Buch gefällt mir. Sehr wissenschaftlich, sehr unesoterisch, sehr down to earth.

Und so las ich mich durch die ersten Seiten um zunächst eine gute Meditationsposition zu finden. Was früher so einfach war (ab auf das Kissen und Schneidersitz, der Lotossitz war mir zu verknotet), gestaltet sich jetzt viel schwieriger. Hier drückt was, da ziept was, das Fußgelenk schläft ein, das Knie mag nicht lange in der gleichen Position bleiben. Hmpf. Das wird noch eine längere Übung erfordern. Zudem bin ich halt nicht mehr 20 und körperlich ziemlich lädiert. Und ungeduldig bin ich leider auch.

Dennoch – ich hab das angefangen, dann mache ich es auch weiter. Wird es halt schwieriger als beim ersten Mal. Ich bin sicher es lohnt sich.

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Kommentare zu: "Meditation für Skeptiker" (2)

  1. Ich war am Freitag das 3. Mal in meinem Leben beim Yoga. Ich möchte es so gerne mögen, denn ich kann mir schon vorstellen, dass es gut für Körper und Seele ist, aber irgendwie fehlt mir die Ruhe dafür. Da musste ich grad dran denken, als ich las “ Ok, ich gebe zu, es ist mir immer schwer gefallen, mich wirklich achtsam im Moment zu befinden…“
    Viel Erfolg noch🙂

    • Danke, dir dann auch beim Yoga!
      Ich persönlich habe beim Yoga gelernt, dass ich nicht zu ehrgeizig sein darf, sonst verletze ich mich schnell. (Wobei ich das Problem bei jeder Sportart habe ;-))

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