… aus dem Leben einer Fairy

En Papillote

Ich habe eine tolle „neue“ (für mich neue) Garmethode entdeckt: das garen en Papillote, also in einem Päckchen.

Für mich hat diese Art der Zubereitung wahnsinnig viele Vorteile:
1. man braucht kein/kaum Fett
2. Fisch wird superzart und riecht nicht
3. es geht schnell
4. es ist nicht aufwändig
5. Experimente sind erlaubt und bringen erstaunlich leckere Ergebnisse
6. es macht kaum Dreck in der Küche.

Und es ist sooo einfach: ich habe mir im Internet sogenanntes Kochpergament bestellt. Im Prinzip ist es ähnlich wie Backpapier und man könnte es auch als solches verwenden. Es ist aber durch eine Silikonbeschichtung flüssigkeitsresistenter und sieht auch besser aus (naja, es ist halt weiß). Wichtig ist, dass man die „Kunstwerke“ luftdicht einpackt, also oben verschnürt oder die Seiten ordentlich mehrmals einfaltet.

Ich zeige euch mal ein paar Beispiele, was man damit so anstellen kann:

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Hähnchenbrustfilet geschnetzelt, mit Zitronensaft und Honig mariniert (oder mit Teriyaki Sauce oder mit was auch immer Ihr wollt), Salz, Pfeffer, beliebige Gewürze oder Kräuter drauf, auf ein paar Gemüsescheiben gebettet (hier Tomaten und Gemüsezwiebeln) und das Kochpergament mit Küchenschnur zusammengebunden. Dann für 25 Minuten bei 210 Grad in den Ofen. Auspacken (ohne die Finger zu verbrennen). Lecker!

Oder hier:

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Kabeljaurückenfilet mit einer Mischung aus leichtem Frischkäse oder Ricotta, Petersilie, gehackten getrockneten Tomaten, Salz/Pfeffer bestreichen, auf einem Bett aus leicht gewürzten Karotten/Zucchinistreifen mit ein paar Tropfen Olivenöl im Kochpergament 20 Minuten bei 210 Grad im vorgeheizten Backofen lassen. Auspacken. Unwiderstehlich!

Oder auch das hier:

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Putenschnitzel würzen, mit Kürbisscheiben belegen, eine Scheibe Käse drauf, aufwickeln wie eine Roulade oder einfach zuklappen, im Kochpergament bei 210 Grad 15 Minuten garen. Auspacken. Genial!

Also Ihr seht, die Optionen sind quasi unendlich. Und es duftet so gut.
Für mich hat sich die Investition in das Kochpergament gelohnt, da mir das Butterbrotpapier (geht auch, muss man dann mit Olivenöl bepinseln) fast angebrannt wäre. Alufolie ist nicht so empfehlenswert, da man darin keine salzigen/säurehaltigen Sachen einpacken sollte und die mögliche Schadstoffbelastung für einen selbst und die Umwelt zu groß ist.

Die Garmethode ist für Low Carb genauso geeignet wie für den Gourmet, der mit wenig Aufwand viel Effekt erzielen möchte. Es gibt sowohl im Internet als auch in speziellen Büchern unendlich viele Rezepttipps und Anleitungen. Probiert es aus!

Viel Spaß damit!

Kommentare zu: "En Papillote" (4)

  1. Hmmm gefällt mir, aber das Fleisch sieht arg blass aus, wenn es nicht angebrutzelt wird…

    • Also ein Rinderfilet bzw. ein Steak würde ich jetzt auch nicht en Papillote garen…
      Aber alles was eher zart als angebrutzelt sein soll passt da rein. Das Hähnchenfleisch wird supersaftig und zart und der Fisch viel viel besser als in der Pfanne etc.
      Und für Gemüse eignet es sich eben auch toll. Und durch die Kräuter/Gewürze und einen Schuss Olivenöl/Wein/Brühe/Noilly Prat wird eine Sauce quasi unnötig.

  2. Hm, da muss ich dieses Kochpergament auch mal bestellen – danke🙂

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