… aus dem Leben einer Fairy

Hähnchen auf der Dose

Und zwar auf der Bierdose gegrillt wurde unser persönlich auf dem Bauernhof unseres Vertrauens erstandenes Freilandgeflügeltier heute.

Leider waren wir zu fasziniert und hungrig um entsprechende Fotos zu machen, aber das hat echt gut geklappt. Die technischen Details mit der Bierdose und dem Webergrill darf gerne mein Liebster nachtragen, von mir nur soviel:

Marinade:
Eine große Knoblauchzehe,
2 TL getrockneten Oregano,
1/2 TL Chiliflocken und
1 TL Meersalz im Mörser zu einer Paste verarbeiten,
1 EL Olivenöl und
2 TL Limettensaft hinzufügen und weiter verrühren.

Damit das gesäuberte Hähnchen einreiben und 2-4 Stunden abgedeckt in den Kühlschrank.

Alles weitere war bei uns „Männerjob“.

Geschmacklich war es sehr gut. Leicht rauchig, saftig, würzig, lecker! Und perfekt dazu Salat und das selbstgemachte Kräuterbutterbaguette.

Der Grillsommer kann kommen!🙂

20140401-222054.jpg

Kommentare zu: "Hähnchen auf der Dose" (2)

  1. Die technischen Details interessieren mich auf jeden Fall – klingt witzig.🙂

  2. Chris schrieb:

    Achso, stimmt, ich wollte ja nch was zum Grillen des Bierdosenhühhnchens sagen:

    Das Problem bei unserem 47cm Bar-B-Kettle ist, dass einfach in der Höhe nicht genug Platz ist, um ein Hühnchen aufrecht hinein zu stellen. Also habe ich den Grillrst kurzerhand weggelassen, eine Dreizonenglut (also links die eine Hälte der Kohlen, rechts die Andere und dazwischen nix) vorbereitet und in die Mitte eine Aluschale gestellt.
    Ich weiß nicht, wie es bei den 57cm Weber Grills ist, oder wenn man diese Edelstahl Kohlenschalen verwendet, wir haben nur die einklinkbaren senkrechten Stahlstücke – und damit kann man die Aluschale nicht ganz sauber dazwischen stellen, weil sie mit den Kanten auf diesen Kohlebarrieten aufliegt. Also habe ich langen Kanten der Aluschale hochgebogen. So passte sie dann genau zwischen den Gittern auf den Kohlerost.

    Während der Grill auf mittlere Temperatur runterkühlt, den Gockel auf die halbvolle Halbliterdose stülpen. Da die Dose allerdings glatt ist, tut sie natürlch nichts lieber als wieder aus dem Hühnchenpopo herauszurutschen. Dagen hilft ein Metallschaschlikspieß, den man einfach einmal quer durch Huhn, Dose und wieder durchs Huhn spießt. Am besten oberhalb der Schenkel, da ist nicht viel Huhn, und der Spieß wird durch die Schenkel nach unten hin gesichert.

    Sodann das Hühnchendosenspießkunstwerk in die mit etwa einem halben Liter Wasser gefüllte Aluschale stellen. Je nach Huhn muss man auf die Positionierung achten. Ich dachte ich stelle es mit den Flügeln zu den kurzen Seiten zeigend, so dass Brust und Rücken zu den Kohlen zeigen und mehr Hitze bekommen. Hat aber dazu geführt, dass dem armen Kerlchen der Bürzel etwas dunkel gworden ist. Besser also gleich richtig hinstellen. Noch besser: zwischendurch mal drehen. Ist aber etwas heikel. Das ganze ist sehr heiß und wackelig.

    Nach etwa 30 Minuten kann dann je eine halbe Handvoll vorher gewässerte Räucherholzchips auf den Kohlen geworfen werden. Dabei ist es natürlich sehr von Vorteil, dass kein Grillrost draufliegt. (Ich habe diesmal die Jack Daniels Whiskyfassholzchips genommen.) Je nach verwendeter Kohle sollten auch noch 10 Holzkohlebriketts nachgelegt werden und das ganze noch etwa 1 bis 1,5 Stunden weitergegrillt werden. Zwischen mal nach dem Rechten schauen schadet auch nicht.

    Am Ende kann die Vogeldosenkombi dann mit Handschuhen am Spieß gegriffen und zur Zerlegestätte transportiert werden. Das zerlegen muss jeder für sich hinbekommen😉

    Guten Appetit!

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