… aus dem Leben einer Fairy

Das Fingerfoodmassaker

Zum ersten Mal seit gefühlt circa 100 Jahren habe ich dieses Jahr mal wieder meinen Geburtstag gefeiert. Und den meines Liebsten gleich mit. Und dann auch einfach mal noch all die vielen anderen Anlässe, die dieses Jahr so geboten hat. Zuerst wollte ich nur ein paar Leute einladen. Dann wurden es immer mehr. Und auf einmal hatte ich den Überblick über die Einladungen verloren.

Aber zum Glück habe ich mittlerweile ja ein bisschen Erfahrung mit Geburtstag haben in der Vorweihnachtszeit und weiß daher, dass sich mindestens ein Drittel der potentiellen Gäste auf Weihnachtsfeiern befindet, ein weiteres Viertel krank ist und dann noch circa 10-20 % sich nicht mal auf die Einladung hin melden (wobei es die auch im Sommer gibt). Und genau so war es – und statt über 50 Leuten kamen am Ende so um die 20 – und die auch in Etappen. Und das war auch gut so. Bei 50 Leuten wäre die Wohnung vermutlich geplatzt und ich hätte einen Nervenzusammenbruch erlitten. So war es eine gechillte aber dennoch akustisch und motorisch anspruchsvolle Party dank der mittlerweile bei fast allen Freunden vorhandenen kleinen Gäste.

Woran man merkt, dass man keine 20 mehr ist? Es wurde insgesamt EINE FLASCHE (na gut, eine 1,5 Liter Magnumflasche, aber trotzdem…) Erwachsenenbrause getrunken. Und EINE FLASCHE Rotwein. Nein, nicht von mir allein – von allen Gästen zusammen!
Die eine Freundin ist schwanger, einige andere stillen noch, ich persönlich habe auch noch meine Milchbar geöffnet, dann die üblichen und löblichen Autofahrerabstinenzen und der Herr des Hauses hat es aktuell mit dem Magen. Naja, haben wir noch Getränke für nächstes Jahr – oder wenn das so weitergeht für die nächsten 5 Jahre!

Dafür wurde umso fleißiger gegessen…

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Insgesamt war es ein wunderschöner Tag und ich hatte richtig viel Spaß. Meine Minipartymaus hat alle prima unterhalten, gekräht und gequietscht. Bis sie um halb acht totmüde in ihr Bettchen gefallen ist. Am liebsten hätte sie auch den Kuchen probiert. Bei ihrem eigenen Geburtstag bekommt sie dann auf jeden Fall ein Stück :-).

Die Bude war voll, ich habe noch zwei Tage lang ÜBERALL Spielzeug und Krümel gefunden, alle haben sich gut unterhalten und ich habe mich richtig gefreut über alle, die da waren. Besonders auch über diejenigen, die den Weg aus meiner alten Heimat auf sich genommen haben. Für mich war das seit Ewigkeiten mal wieder eine tolle selbst organisierte Party – wenn nicht sogar die beste. Weil für mich einfach alles gestimmt hat. Ein gutes Gefühl.

Schauen wir mal, was das nächste Jahr so bringt :-).

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Kommentare zu: "Das Fingerfoodmassaker" (2)

  1. Was die Bilder zeigen ist die eigentliche Kunst – ich bin beeindruckt!

  2. Hört sich toll an 😀

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