… aus dem Leben einer Fairy

Halloween

Wenn man erstmal ein Jahr aus dem Partybetrieb raus ist, fühlt es sich schon komisch an, endlich mal wieder auf die Piste zu gehen. Aber es wurde ein richtig toller Abend.
Mein Brüderchen und seine Liebste feierten eine ihrer legendären Mottopartys und dieses Jahr eben Halloween. Mit allem drum und dran. Und wir mittendrin. Ohne Baby. Unfassbar.

Die Maus hatten wir zum ersten Mal bei Omi und Opi gelassen, nachdem sie dann doch in ihrem Reisebettchen friedlich eingeschlafen war. Ich hatte zwar auch einen Notfallplan, aber so war es mir noch viel lieber…

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(Sie wäre eine hinreißende Mini-Hexe gewesen, aber es war dort schon sehr laut und die Party begann erst sehr spät.)

Die Deko war der Hammer, der DJ legte wie immer Klassiker auf, das Essen war lecker und reichlich und der Alkohol (und zum Glück auch die Apfelsaftschorle) floss in Strömen. Ich habe mir sogar ein (naja, vielleicht waren es auch zwei…) Gläschen Prosecco genehmigt und war in bester Stimmung. Schließlich hatte ich für den Notfall abgepumpte Milch im Kühlschrank deponiert. Die Gäste waren teilweise so gruselig verkleidet, dass ich allein nicht vor die Tür gegangen wäre. Es war toll. Und ich habe sogar ein kleines bisschen getanzt. Und viel gelacht. Und Spaß gehabt. Es war fast wie früher…

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Und dann wurde mir plötzlich klar, dass alle inklusive mir langsam alt (=erwachsen) werden. Mit einer Freundin unterhielt ich mich über Dinge wie die beste Zubereitung von Pudding im Thermomix und Tagesmütter, es war ein kleines Kind anwesend und keiner hat sich besinnungslos besoffen. Sehr sehr seltsam, vor ein paar Jahren hätte es das nicht gegeben. Gegen ein Uhr fing ich ständig an aufs Handy zu schauen (verdammt, ich bin halt doch eine Mami – früher hätte mich vor vier Uhr keiner dort weg bekommen) und um halb zwei sind wir gegangen, weil ich wusste, dass meine Mutter auf uns wartet und nicht schlafen kann bis wir nicht da sind und unser Kind wieder bei uns ist. Schlimm schlimm…

Die kleine Hexe hat übrigens in ihrem Reisebettchen bis neun Uhr morgens geschlafen – ich hätte also quasi noch die ganze Nacht durchfeiern können (wenn ich nicht so müde gewesen wäre) aber wer konnte das ahnen?

Am nächsten Tag haben wir unser Baby ganz viel geknuddelt und noch einen schönen Spaziergang gemacht. Die Maus war den Wasservögeln gegenüber skeptisch interessiert. Ich bin gespannt wann wir mit ihr die Enten füttern können, ohne dass sie die Tiere mit ihrem Qietschen verscheucht :-).

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Letztlich war es sehr schön, nach der spannenden, ereignisreichen und anstrengenden Tour wieder nach Hause zu kommen.

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Aber es war auch ein phantastisches Gefühl, wieder ein Stückchen Freiheit und Partyluft zu schnuppern.

Yeah! :mrgreen:

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Kommentare zu: "Halloween" (6)

  1. :mrgreen: Das ist uns damals nicht anders gegangen und ich verrate Dir – in sanften Dosen macht es viel Spass und das ’schlechte Gewissen‘ wegen der Maus kommt nicht wirklich auf und das ist auch gut so!

  2. Cassy schrieb:

    So lange man doch beides unter einen (Hexen-) Hut bekommt, ist alles noch in Ordnung. Hauptsache, Ihr hattet Spaß dabei. 😉

  3. Toll, freu mich für dich. Und je älter das Kind wird, desto mehr geht auch wieder in der Partyfraktion 😉

  4. wie schööön 🙂

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