… aus dem Leben einer Fairy

Das Allheilmittel

In den Tagen seit der Geburt meines süßen Fairybabies gab es immer wieder kleinere und größere Wehwehchen bei mir und der kleinen Maus. Überrascht (und auch ein ganz klein wenig genervt) stellte ich irgendwann fest, dass ich von fast allen Hebammen auf fast alleFragen die gleiche Antwort bzw. Empfehlung bekam.

Egal ob es um Windelausschlag, Schluckauf, wunden Popo, wunde Brustwarzen oder die Pflege des Nabels ging, es gab immer zuverlässig die gleiche Antwort. Was die „42“ für den durchschnittlichen Douglas Adams Fan ist, das ist offenbar „Muttermilch“ für Hebammen.

Ich habe keine Ahnung, ob sie wirklich gegen all die genannten und weitere Wehwehchen hilft (ALLES auszuprobieren war mir bisher zu seltsam und das Baby braucht ja auch was zu essen ;-)). Aber bevor ich noch mal eine Hebamme nach einem Mittel gegen/für #%+£¥$?! (hier einfach beliebiges Problem einsetzen) frage, versuche ich es lieber gleich mit Muttermilch…

Ich frage mich nur: wenn Muttermilch tatsächlich so etwas wie ein Wundermittel sein sollte, warum hat da nicht längst jemand ein Patent drauf angemeldet und sie in kleinen teuren Flaschen verkauft? :mrgreen:

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Kommentare zu: "Das Allheilmittel" (19)

  1. Wenn es wirkt, kannst du es ja abfüllen und in Flaschen verkaufen *duck&renn*

  2. Das Zeug hilft wirklich bei fast allem, wobei ich mich immer fragte ob es nur die Milch der eigenen Mütter ist oder ob das austauschbar ist…
    Patent? Ich glaube das da keine Frau der Welt dazu bereit wäre sich als Milchkuh zu betätigen und die dazu gehörigen Männer sind da bestimmt auch nicht bereit…
    Soll ich Deine Milch dann vermarkten *gg*

    • Kommt doch alles immer auf den Preis an ;-).

      Aber ich würde vermutlich auch eher ein paar Mitarbeiterinnen einstellen wenn ich damit an den Markt ginge.

  3. Also mein Sohn hat gleich zu Anfang die Muttermilch verweigert und ist trotzdem ein großer starker Mann geworden 😉

    Und ich muss Dich gleich noch einmal enttäuschen – der Handel mit kleinen Flaschen Muttermilch ist in Japan und anderswo längst Tagesgeschäft, wobei ich nicht sicher bin, dass es dabei um die Heilwirkung eben dieser Milch geht.

    Aber eigentlich hat die Natur das doch perfekt eingerichtet – und es scheint so, als ob das nicht eines der wenigen natürlichen Dinge sei, die tätsächlich noch funktionieren resp. eines das wir noch nicht zerstört haben.

    • Orrr, die Japaner wieder… Alle guten (und auch die völlig bescheuerten und verrückten) Ideen klauen die! Wie damals als ich getragene Unterwäsche verkaufen äh -naja egal :mrgreen:.

      Ich finde es auch total schön, etwas so natürliches und gesundes für mein Kind tun zu können. Das ist ein wirklich gutes Gefühl und entschädigt finde ich ein wenig für die „unnatürliche“ Geburt. Ich finde es auch einfach viel „näher“ als mit der Flasche zu füttern. Hier war aber auch das Gegenteil von Verweigerung der Fall, meine Kleine war von der ersten Sekunde an völlig begeistert :-).

  4. Sieh es doch mal von der praktischen Seite: So musst Du nicht teure Produkte in der Apotheke kaufen und wenn Du unterwegs bist, hast Du Dein Allheilmittel IMMER bei Dir. Vergessen ist da nicht. 😉

    Liebe Grüße
    Schlörte

    • Stimmt. Seeeeeehr praktisch, vor allem nachts, hab ich gemerkt. Da hätte ich bestimmt mittlerweile ganz viele Fehler gemacht mit Flaschennahrung *gähn*.

  5. Hab ich auch schon gehört. Von ALLEN Hebammen 😉 . Ich muss halt mal sehen, wieviel dann hier davon da ist. Meine Mom und Schwester konnten zwar ganz gut stillen, aber im Überfluss gab’s das dann doch nicht.
    Ich hab auch vor, zu stillen. Sofern der BabyChief mitmacht (siehe Mr. Day’s Sohn…). Aber ich werd mir sicher über kurz oder lang dann auch ne Pumpe anschaffen. Das macht auf Dauer etwas „freier“ 😉

    • Auf jeden Fall. Die Pumpe probiere ich in den nächsten Tagen mal aus. Ist ja auch für die Arbeit praktischer. Die Milchmenge soll von der Brustgröße unabhängig sein, trink einfach viel Fencheltee und alkoholfreies Weizenbier, das hilft. Ich könnte mittlerweile noch ein zweites Kind mitversorgen *seufz*.
      Momentan probiere ich verschiedene Stilleinlagen, bisher noch ohne richtigen Testsieger…

      • Yup, das mit der Brustgröße weiß ich… Alkfreies Bier – no problem 😀 Fencheltee mag ich aber gar nicht. We’ll see.

        Leihst Du ne Pumpe oder kaufst Du eine?

      • Ich mag den Tee sehr gern, schmeckt vor allem auch kalt. Kann aber verstehen, dass der Geschmackssache ist, viele Kräutertees mag ich gar nicht.

        Es kommt halt auch drauf an, wie oft Du anlegst. Meine kleine Raupe Nimmersatt hat den Milchfluss direkt vom ersten Tag an stark stimuliert. Jede Hebamme/Krankenschwester meinte „Wow, die Kleine ist ja ein Naturtalent!“ Das scheint auch viel an den Kindern selbst zu liegen. Ich konnte mir vorher gar nicht vorstellen, dass das klappen soll. Einfach ausprobieren :-).

        Ich habe eine elektrische Pumpe ausgeliehen, die ist mir aber irgendwie noch unheimlich. Deshalb habe ich jetzt zusätzlich noch eine Handpumpe gekauft, um das überhaupt mal auszuprobieren. Ich werde berichten ;-).

      • Handpumpen sollen – angeblich – furchtbar umständlich, weil langsam und kraftaufwändig, sein. Ich weiß es aber nicht, hat nur meine Schwester gesagt. In USA musste sie allerdings kaufen, da gibt’s nicht zum Leihen…
        Ich mag leider kaum einen Kräutertee, deshalb ist das bei mir gar nicht so einfach. Auch bei den Himbeerblättern etc.
        Beim Stillen kommt viel aufs Baby an, das weiß ich auch. Aber mit ein bißchen Geduld klappt’s meistens dann doch, hab ich gehört.

        Ich bin gespannt auf den Bericht! 😉

  6. PS.: Die Japaner. Yup, da gibt’s wirklich alles :mrgreen:

  7. Kann man Muttermilch….aufschäumen? 😉

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