… aus dem Leben einer Fairy

Preiselbeerrotkohl Deluxe

Inspiriert von der lieben Lauffrau, die neulich einen rheinischen Sauerbraten mit Rotkohl und Klößen zubereitet hat, habe ich heute etwas ganz ähnliches gekocht.

Da die Klöße und das Fleisch bei mir nur schmückendes Beiwerk waren, habe ich mich auf das perfekte Rotkraut konzentriert. Ich habe vor einer Ewigkeit ein schönes Rezept für Preiselbeerrotkraut gefunden und es ein wenig an meinen Geschmack angepasst.

Falls Ihr Lust auf ein fruchtig-aromatisches Rotkraut zum Abschluss des Winters habt, hier mein Rezept:

Einen Rotkohl zu feinen Streifen verarbeiten und nicht erschrecken, ist nämlich erstmal wahnsinnig viel. Zwei bis drei säuerliche Äpfel schälen und ohne Kerngehäuse in kleine Stückchen schneiden.
Zwei bis drei Schalotten fein würfeln und in einem großen (!) Topf mit Rapsöl oder einem anderen Pflanzenöl andünsten. Dann den Rotkohl und die Apfelstücke dazugeben. Das Ganze fünf Minuten anbraten und so gut wie möglich durchmischen (Daher solltet Ihr echt den größten Topf nehmen, den Ihr besitzt oder einen ausleihen).

Dann mit einem halben Liter Gemüsebrühe und ungefähr genauso viel trockenem gutem (!) Rotwein ablöschen. Einen Schuss Rotweinessig (z.B. Ponti Chianti), ein Glas Wildpreiselbeeren (gern auch Bio mit Agavendicksaft) und ein paar Lorbeerblätter dazugeben.
Deckel drauf und eine halbe bis dreiviertel Stunde köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig 🙂

Das wird eine ziemlich Menge Futter, wir haben circa die Hälfte davon gegessen und liegen jetzt sehr vollgefuttert auf dem Sofa. Den Rest lässt man abkühlen und friert es ein oder isst es am nächsten Tag.

Dazu einen schönen Rotwein, z.B. einen 2009er Saladini Pilastri.

Bon Appetit 🙂

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Kommentare zu: "Preiselbeerrotkohl Deluxe" (12)

  1. Klöße und Sauerbraten hatte wir auch gerade.. nur ohne Rotkohl, mag ich nicht so gerne. ausser im rohen zustand, als Kind habe ich immer unauffällig genascht bevor er gekocht wurde, viel leckerer!

    😉

    Abendessen:

    Abendessen! @negima79

    A post shared by Markus Dziabel (@makmaksan) on

  2. klingt lecker, aber nicth gerade nach schneller Küche…
    Muss ich als aufschieben bis mein Minikneazle etwas größer ist.

  3. So.. und jetzt habe ich Hunger!

    Wo bekomme ich um die Uhrzeit noch Rotkraut mit Ente her?

  4. Das klingt nach meinem Rotkohlrezept :-)))…in meinem sind die gleichen Zutaten gewesen….also KANN der nur lecker gewesen sein! 🙂

    Ich finde auch…es macht zwar viel Arbeit, aber es lohnt sich!

    • Das ist ja lustig 🙂
      Für ein Gesamtbild des Essens (unsere Knödel waren nicht so fotogen) hab ich passenderweise auf dich verlinkt 😉

  5. Liest sich schon sehr lecker

  6. […] dem Bratensaft anbraten. Da ich den Rotkohl schon vor einiger Zeit auf Vorrat gekocht hatte (siehe Preiselbeerrotkohl) brauchte ich sonst nichts groß zu machen damit. Ich habe noch den Saft einer Orange dazugepresst […]

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