… aus dem Leben einer Fairy

Ich als Queen of Procrastination schiebe nicht nur meine Arbeit seit Wochen vor mir her, nein auch Anrufe, Verabredungen und Mails warten darauf, dass ich ihnen die gebührende Aufmerksamkeit widme.

Ich hatte heute wirklich vor etwas zu arbeiten. Ganz ehrlich. Ich habe Arbeiten, an denen ich schreiben wollte. Einen SUB (Stapel ungelesener Bücher) so hoch wie das Empire State building den ich unbedingt abarbeiten muss…
Kurz gesagt: Arbeit galore wartet auf mich.

Heute also der Vorsatz: Arbeit!! In Arbeit versinken, die Welt um mich herum vergessen. Nicht twittern. Nicht bloggen. Nicht Musik hören. Mich absolut konzentrieren. Ich mache das normalerweise sehr gerne. Mich so lange mit Arbeit beschäftigen bis ich mit ihr Eins bin. Bis ich in symbiotischer Verschmelzung Texte oder Arbeitsmaterial durchdringe. Bis ich das Gefühl habe es gibt nur mich und meine Arbeit. Ich liebe meinen Job. Meistens. Ich liebe meine Ausbildung und die Bücher die ich lese. Ich könnte nicht arbeiten wenn ich nicht das Gefühl hätte es gerne zu tun.

Aber in der letzten Zeit kam einfach keine Konzentration zustande. Ich bin nicht in den „ArmageddoncancomeandIdon´tcare“ Modus verfallen. Es ist einfach nicht passiert. Viel zu beschäftigt war ich mit meiner Gesundheit und den Problemen die meine momentane Situation mit sich bringt. Viel zu beschäftigt mit privaten Gedanken und Problemen die ich lange Zeit auf die lange Bank geschoben und fast schon vergessen oder doch zumindest verdrängt und prima verleugnet hatte.

So langsam und mit wachsendem gesundheitlichem Fortschritt wird es aber Zeit. Ich spüre es. Es drängt mich. Ich muss wieder meinen Arbeitsmodus finden. Er fehlt mir.
Daher also heute der Entschluss: Ja, ich will !! Arbeiten ! Yippieh! Ich bin voll motiviert…

Ich hatte mein Buch noch nicht aufgeschlagen da flatterte plötzlich ein Schreiben auf mein Bett „lies mal und sag was du denkst“ . Naja, was soll´s dachte ich mir, sind ja nur fünf Seiten. Dann knallte die komplette 10cm dicke Akte daneben „ach weißt du was , lies doch die ganze Akte, dann brauch ich sie nicht zu lesen und du hast einen besseren Überblick. Ach so, die Zusammenfassung und Beurteilung bitte bis morgen spätestens, da ist das meeting“. Ok. Und da ich noch nie wirklich gut in direkter Ablehnung war und passive Aggression mir sowieso mehr liegt habe ich also angefangen die Akte zu lesen.. LANGSAM….
Ehrlich gesagt war ich schnell in der Materie drin, die Sache war spannend und ich war endlich mal wieder in einem schönen Flow. Zwei Stunden lang.
Und dann kam eine der schönsten Ablenkungen meines Fairy Universe vorbei und legte sich auf die Akte. Er liegt immer noch dort und da er die Akte mit Krallen und Zähnen verteidigt ist offenbar Zeit für mein Spaßbuch gekommen 🙂 Die Zusammenfassung schüttle ich notfalls aus dem Ärmel werde ich selbstverständlich noch fundiert erstellen. Und meine andere Arbeit läuft mir ja nicht weg. Die kann eigentlich irgendwie auch noch bis morgen oder so warten. Prioritäten setzen.

Man muss die Feste eben doch feiern wie sie fallen 😉

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