… aus dem Leben einer Fairy

Beiträge mit Schlagwort ‘Genuss’

Selbstgemachte Butter

Klar, Butter gibt es heutzutage in jedem Discounter für ein paar Cent.
ABER manchmal hat es auch seinen Reiz, alltägliche Dinge einfach mal selbst herzustellen. Gerade wenn es so einfach geht wie bei Butter. (mehr…)

Logischer Zebrakuchen

Der Zebrakuchen aus meinem letzten Post hat vielen von Euch ja scheinbar gefallen, daher poste ich jetzt mal das Rezept. Ich habe es aus dem LOGI Forum von einer Dame die bewundernswerte 50 Kilo abgenommen hat und jetzt ihr Gewicht hält. Ich habe das Rezept allerdings ein wenig modifiziert, da mir der erste Versuch streng nach ihrem Rezept nicht so gut gelungen ist. Das Foto ist von meinem ersten Zebrakuchen (optisch war der am besten), geschmacklich war allerdings der zweite wesentlich besser und auch viel fluffiger – ein bisschen wie Schokokäsekuchen. Normalerweise ist Zebrakuchen ein normaler Rührteigkuchen (wie Marmorkuchen), aber für low carb Esser und alle die lieber Käsekuchen mögen als Rührteigkuchen ist diese Variante schöner.

Hier also das Rezept von meinem zweiten Versuch:

1kg Quark (20% oder 40%, mit Magerquark wird er zu fest)
200g Frischkäse (Doppelrahm)
5 Eier (trennen und das Eiweiß richtig steif schlagen)
3 gehäufte TL Backpulver (ich hab Weinsteinbackpulver genommen)
2 gehäufte TL Johannisbrotkernmehl
2 Esslöffel Kokosmehl
Süße (Stevia, Süßstoff, oder Zucker wenn Ihr kein low carb macht)

Alle Zutaten vermischen, Eiweiß unterheben
den Teig in zwei Teile trennen

bei einem Teil Kakao (ich habe Backkakao genommen. Vorsicht, nicht zu viel!! Sonst wird es bitter) dazugeben
beim anderen Vanille (oder Vanilleextrakt, circa 1 TL)

Jetzt eine runde Springform und immer in die Mitte der Form abwechselnd 2 Esslöffel jedes Teiges geben. Einfach übereinander bis der Teig aufgebraucht ist.

160 Grad ca. 50 Minuten backen

Ganz einfach und sehr lecker und optisch ansprechend :-).
Guten Appetit!

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Zuckerkojotenpost

Ich mag Twitter. Morgens mal im Halbschlaf in die Timeline stolpern, lachen, Kopf schütteln, wieder zumachen, Nachts Gesellschaft haben wenn man welche sucht, Diskussionen um Ernstes, um Lustiges, um Blödsinn – das alles mag ich.

Manchmal finde ich Twitterfreundschaften mindestens genauso gut wie Real Life Freunde. Ich muss das jetzt mal sagen, weil momentan so viel Aufschrei – mäßig rumgestritten wird und wurde und ich es schön finde auch mal das Gegenteil zu zeigen.

Egal ob es um den regen Austausch von Weihnachtskarten, Haushaltstipps oder Medien geht, um Wetten mit gemeinschaftlichem Schnitzelverzehr, Sushiorgien oder sonstiges, mit Twitterern hatte ich in den letzten Jahren mehr und teilweise erfreulichere menschliche Kontakte und Gesten als vor meiner Twitterzeit. Dafür danke an alle :-) (Ihr wisst schon, dass Ihr gemeint seid, gell? ;-))…

Ähm, abgesehen davon habe ich bei Twitter meinen Liebsten kennengelernt. Das allein wäre schon Grund genug :-).

Und heute kam beispielsweise ein kleines Päckchen bei mir an:

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Da hatte ich neulich einfach mal dreist auf einen Food-Tweet hin “HIER” geschrieben und schon war köstliches Erdnussbutter-Fleur de Sel- Fudge auf dem Weg zu mir. Ich freu mich! Superlecker! Vielen Dank liebe Zitronenkojotin!

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Und sogar an den tierischen Hausherrn hat die Zitronenkojotin gedacht – es war auch ein kleines Tütchen Leckerli in dem Kistchen :mrgreen:.

Sehr cool! *freu*

Ravioli à la Fairytalez

Heute haben wir Ravioli gemacht. Also nicht Tüte auf, Ravioli ins Wasser, sondern alles selbst gemacht, vom Teig bis zur Füllung. Uns war schon vorher klar, dass die Herstellung gefüllter Pasta zeitaufwendig ist, aber dass es am Ende über vier Stunden dauern würde war uns nicht bewusst. Zum Glück haben wir schon heute Nachmittag angefangen, sonst hätten wir kein Abendessen gehabt. Zwischendrin hat sich auch eine schöne Twitterdiskussion um zwei fehlende Eier für die Füllung entsponnen. Diese waren am Ende zum Glück völlig unnötig. Das Ergebnis hat auch so phantastisch geschmeckt. Aber vielen Dank nochmal für die Tipps zum Eierersatz. Wer hätte gedacht, dass wahlweise Essig, Sojamehl, Wasser, Rum oder Bananen ein Ei ersetzen können… (mehr…)

Mein Käserad

Heute ist ein lang gehegter Traum in Erfüllung gegangen. Ich habe mein eigenes Käserad bekommen :-).

Neulich bei einem italienischen Bio-Feinkost-Versand-Bauernhof habe ich es entdeckt und sofort bestellt, mich seit zwei Wochen darauf gefreut und heute war es plötzlich da (nebst drei riesigen Kisten Nudeln, Sauce etc. – keine Ahnung wie das passieren konnte ;-)).

Mehr als ein Kilo Käse. Alles meins. Ich könnte reinbeißen und niemand könnte es mir verbieten. Ich bin im siebten Käsehimmel. Davon habe ich schon als Kind geträumt. MEIN ganz eigenes Käserad. So groß und löchrig wie der Mond. Und so verdammt lecker. Junger Pecorino. Ein Traum. Und dazu diese süße Peperonimarmelade… hach! Ich bin verliebt :-).

Vielleicht sollte ich schnell noch einen davon bestellen, ein Sechzehntel ist schon weg :mrgreen:.

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Ps: Da einige von Euch ja offenbar auch gern ein Käserad hätten, hier der link zu der italienischen Fattoria La Vialla :-).

Tomatentarte

In letzter Zeit haben wir zwar viel gegessen, aber irgendwie bin ich gar nicht mehr dazu gekommen, Rezepte zu bloggen. Heute haben wir ausnahmsweise mal nicht gegrillt, sondern zwischen Bad- und Bodenputzaktion (was sollte man auch sonst Sonntag tun :-(… btw kennt jemand zufällig eine fähige Putzfrau im Raum SB?) noch ein schnelles Mittagessen gezaubert. Das Rezept hatte ich neulich entdeckt und wollte es mal ausprobieren: eine Tomatentarte.

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Man taue für zwei Personen zwei Platten Blätterteig an und heize den Ofen auf 200° Umluft vor. Dann den Blätterteig einschneiden, so dass rundherum ein Rand entsteht und mit einer Gabel einstechen. Blätterteig auf einem Backblech (mit Backpapier) für zehn Minuten in den Ofen schieben.

In der Zeit kann man einen (Büffel-)mozzarella und ein Stück Taleggio-Käse (so 50-100g) in Scheiben schneiden, ein paar Kirschtomaten und Oliven halbieren und einen Zweig Rosmarin von der Balkonbegrünung abschneiden.

Das Backblech aus dem Ofen nehmen, die Mitte vom Blätterteig mit einer Gabel platt drücken und mit Käse, Tomaten, Oliven und Rosmarin belegen. Salz und Pfeffer nicht vergessen und ab damit in den Ofen für weitere 15 Minuten bei 180°.
Kurz abkühlen lassen, Rosmarinzweig runternehmen und fertig :-).

Im Nachhinein ist uns aufgefallen, dass das auch ein super Amuse Bouche wäre, wenn man statt einem großen Blätterteigstück mehrere kleine nimmt.

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Guten Appetit :mrgreen: !

Frohe Ostern

Ich hoffe Ihr habt ein paar schöne und ruhige Feiertage im Kreis Eurer Lieben verbracht.

Nach dem kleinen Schreck am Freitag, als ich aus Mangel an Feinmotorik, Balance und Perspektive über einen Stuhl gefallen bin, hatten wir ein sehr entspanntes Wochenende. Es ist zum Glück nichts passiert bis auf ein paar blaue Flecke vom Versuch mich abzufangen. Die kleine Fairymaus zappelt weiter brav in meinem Bauch vor sich hin und durfte sich bei diversen Leckereien und viel zu viel Kuchen von dem Schreck erholen.

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Heute haben wir wenigstens einen kleinen Spaziergang für unser Gewissen unternommen. Das Wetter war zwar nicht so schön wie die letzten Tage, aber dafür habe ich ein einmalig seltenes Exemplar der Gattung @chrimm vor die Linse bekommen ;-). Und ein paar Gänse und Enten.

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Nachdem in den letzten Tagen alle künftigen Spielkameradinnen und Spielkameraden meiner süßen Elfe als Osterhasen geschlüpft sind, wird ihr scheinbar richtig langweilig in meinem Bauch. Vorhin hatte ich eventuell schon einen kleinen Übungswehen-Vorgeschmack auf das was da bald auf mich zukommt. Ich bin gespannt…

Crema di Fragola

Neulich haben wir im Vapiano die Dessertkarte hoch und runter gefuttert und sind dabei auf eine geniale und selbstverständlich kalorienfreie Erdbeer-Mascarpone-Creme gestoßen. Ein tolles Dessert und wir haben beschlossen, es künftig selbst zuzubereiten um nicht bei Vapiano zu dessertsüchtigen Dauergästen zu werden (da fällt mit ein, einen Death by Chocolate Kuchen müssen wir auch noch backen… ;-)). (mehr…)

Ente gut. Alles gut.

So langsam animiert das Wetter zu herbstlichen Gerichten und bei der Sichtung meiner Vorräte habe ich neulich vakuumierte Kastanien gefunden, die diesen Monat gegessen werden sollten. So ganz ohne “Beilage” sind die jedoch ziemlich trocken und so habe ich gestern ein paar Rosenköhlchen und zwei Entenbrustfilets gekauft, um die Kastanien etwas aufzupeppen :-)

Den Rosenkohl habe ich gekocht und mit den Kastanien in etwas Butter geschwenkt (ich weiß…die Kalorien…aber so schmeckt es eben am besten ;-)).

Die Ente scharf auf der eingeritzten Hautseite angebraten, das Fett abgegossen, kurz auf der Fleischseite angebraten und in einer Auflaufform ab in den Backofen zum Ziehen bei 100 Grad.

Da ich mit Ente nicht wirklich viel Erfahrung habe und kein Fond greifbar war, musste ich mit der Sauce etwas improvisieren. Ich habe einfach eine Viertelflasche Gewürztraminer in die noch heiße Pfanne mit dem restlichen Bratensatz gekippt und etwas einkochen lassen. Dann einen Schluck Orangensaft, etwas Rosmarinhonig, diverse Gewürze und einen Becher Crème Légère dazugegeben… Und fertig war die erste Entenimprovisationssauce meiner Kochlaufbahn.

Geschmacklich war das wirklich eine positive Überraschung.
Die Ente war außen knusprig und innen rosa, die Sauce süßlich harmonisch und der Rosenkohl und die Kastanien haben super dazu gepasst…
Alles in allem ein gelungenes Herbstpremiereessen ;-)

(nur die Küche mussten wir danach putzen, da hätte man locker Schlittschuh fahren können…)

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Wenn Fotografen kochen…

…kann das Ergebnis nicht nur schmecken, sondern auch noch wunderschön aussehen :-)

Heute hat einer meiner geschätzten Mitblogger, nämlich der Makmak, mich gefragt, ob er einen Gastartikel bei mir schreiben darf. Er hätte ausnahmsweise mal gekocht und dann auch noch Fotos davon gemacht. In seinen Blog würde das allerdings nicht so gut passen, da er fast nur Fotos bloggt. Da ich weiß, dass er richtig gute Fotos macht, war ich wirklich gespannt auf den Gastartikel und wurde nicht enttäuscht.
Aber überzeugt Euch selbst: (mehr…)

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