… aus dem Leben einer Fairy

Beiträge mit Schlagwort ‘Fairyfood’

Vulkanspargel

Habt Ihr das schon mal gehört geschweige denn gegessen? Ich habe den Vulkanspargel (Puntarelle) heute zum ersten Mal zubereitet und fand ihn ganz interessant. Er schmeckt wirklich wie ein Mischung aus Spargel und Chicorée, also ein wenig bitter. Es handelt sich hier um ein “vergessenes Gemüse”, das es schon lange gibt, aber kaum jemand kennt es so richtig. Für solche Entdeckungen liebe ich meine BioKiste.

Ich habe ihn mit ein paar Würfeln Hühnerbrustfilet, Paprika und Zwiebeln angebraten und mit Curry und Chili gewürzt, dann mit Kokosmilch abgelöscht. War sehr lecker!

Die klassische Zubereitung ist wohl eher als Salat, aber die Außenblätter hatte ich versehentlich schon vorher gegessen (als ich noch dachte ich hätte Endivien gekauft – fragt nicht ;-)).
Leider habe ich deshalb auch kein Foto von der ganzen Pflanze (die ziemlich originell aussieht) sondern nur von unserem Abendessen (das nicht so originell aussieht) aber dafür sehr gut geschmeckt hat.

Schönen Abend allerseits :-)

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LOW CARB Burger

Hallo Ihr Lieben,

mal wieder habe ich eine leckere Alternative zu einem normalerweise eher Kohlehydrat-lastigen Lieblingsfutter gefunden – einen Low Carb Hamburger bzw das Brötchen dafür.
Ich habe das Brötchen nicht erfunden, sondern in verschiedenen Netzquellen ähnlich gesehen und nach meinem Geschmack abgewandelt.
Hier schnell das Rezept, viel Spaß beim Nachbacken :-).

Hamburgerbrötchen für 6-8 Burger

180 ml warmes Wasser
1 Pr. Ascorbinsäure (Vitamin C aus der Apo)
1 Pr. Zucker
1 Würfel Frischhefe zerbröselt
vermischen

1 Ei Gew. Kl. L
100 Gramm Magerquark
1-2 Eßl. neutrales Öl, z.B. Rapsöl
In die Schüssel zum Hefeansatz geben, die “Mehlmischung” kommt obendrauf.

200 Gramm gemahlene Mandeln (egal ob mit oder ohne Haut)
20 Gramm geschroteter Leinsamen
2 Tl. Salz
100 Gramm Gluten

10 Min. kneten

Den fertigen Teig in 6-8 Portionen teilen und flache Brötchen daraus formen. Die Oberseite wenn gewünscht in Mohn oder Sesam drücken. Die Teiglinge auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit einem Tuch bedecken.

Backofen vorheizen: 175 Grad. Ist die Temperatur erreicht, kommt das Blech in den Ofen. ( Mitte )
Backzeit je nach Ofen und gewünschter Bräune ca. 25-30 Min.

Guten Appetit :-)

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Logische Nudeln

Ein Nachteil der LOGI bzw. allgemein der LowCarb Ernährung ist ja der Nudelmangel. Ich LIEBE Nudeln. Und ich muss sagen, das war der Faktor bei dem ich mir anfangs ganz sicher war, niemals drauf verzichten zu können. Und man dürfte sich bei LOGI ja ab und zu ein Nüdelchen gönnen. Das Problem ist nur – ich bin nicht so der 50g Nudelesser – ich bin mehr so der 200g Nudelesser. Und das wiederum wäre keine logische Nudelmenge. Bei WW bin ich bzw. ist meine Abnahme schon das ein oder andere Mal daran gescheitert, dass ich einfach ein Mengenesser bin – und dort Kohlehydrate in “beliebiger” Menge erlaubt sind. Da fange ich an auf Vorrat zu essen. Ich kann für sieben Punkte 100 aber genauso gut auch 200g Nudeln/Reis/Kartoffeln essen? Na dann ess ich doch 250g!

Mit LOGI habe ich jetzt einige Monate komplett auf Nudeln verzichtet und statt dessen spiralisierte Zucchini gegessen. Mit Nudelsaucen. Und ich muss sagen – man gewöhnt sich 1. dran und 2. merkt man, dass gute Nudelsauce viel wichtiger ist als die Nudeln selbst. Nur manchmal vermisst man eben trotzdem etwas…

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Und nachdem ich einige Varietäten durchprobiert hatte (Zucchini & Karotten mit Hackfleischsauce, Zucchini mit Garnelen, Zucchini mit Tomatensauce,…) beschloss ich, es doch mal mit einem LowCarb Nudelrezept zu probieren. Ich weiß leider nicht mehr genau, aus welchem Forum ich welches Rezept habe, aber ich zeige euch hier mal mein Ergebnis mit folgendem Rezept:

150g Kichererbsenmehl
100g Süßlupinenmehl
50g Gluten
4 Eier
250g Quark (ich nehme Magerquark)
(etwas Muskat) und Salz

mischen, kneten (ich habe den Teig noch eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen) und in einen Topf mit kochendem Wasser (Öl und Salz dazu) pressen. Abschöpfen wenn sie oben schwimmen.
Wobei ich sagen muss, dass meine Nudeln von Anfang an oben schwammen. Ich habe sie dann pro Portion einfach so drei bis fünf Minuten im Wasser köcheln lassen.

Mengenmäßig sind das vier große Portionen, ich hatte die Menge für und beide gemacht und hatte mehr als die Hälfte über (und ich bin wie bereits erwähnt ein sehr fleißiger Nudelesser). Die Dinger machen wahnsinnig satt. Warnung an die NICHT-LOWCARBER: NEIN, das schmeckt NICHT genau wie normale Nudeln! Es schmeckt etwas außergewöhnlich und wie ich finde lecker. Und al dente werden diese Nudeln auch nicht. Sie sind stabil, aber weich.

Serviert habe ich die “Nudeln” mit einer selbst gemachten Gemüsesauce:

1 Schalotte
1 Zucchino
2 große Karotten
in Stücken in etwas Olivenöl angebraten – mit
1 Glas geschälte San Marzano Tomaten (meine sind von LaVialla) aufgießen
umrühren und 1/2 Stunde köcheln lassen, mit italienischen Kräutern würzen (ich hatte die Pizza/Pasta Kräuter von Sonnentor)
dann habe ich alles püriert und nochmal eine halbe Stunde köcheln lassen (ich hatte die Sauce im Thermomix, aber im Topf geht das genauso gut). Am Schluss abschmecken, eventuell noch einen guten Schuss natives Olivenöl, Salz und Pfeffer dazu.

Fertig!

Man kann natürlich auch Sellerie, Pastinake, Petersilienwurzel oder ein anderes Gemüse seiner Wahl verwenden, aber ich mag es gern klassisch (und hatte diese Zutaten zufällig im Kühlschrank vorrätig…)

Und das ist das Ergebnis (garniert mit frisch geriebenem jungen Pecorino aus meinem neuen Käserad :mrgreen: )

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Ich fand die Nudeln superlecker und selbst der Liebste war begeistert! Endlich ein richtig schöner Nudelersatz für den großen Nudelhunger :-).

Was ist eigentlich dieses LOGI? Und kann man das essen?

In letzter Zeit werde ich immer häufiger gefragt “Was ist denn dieses LOGI eigentlich genau?” und langsam ist die Zeit gekommen, dass ich zu dieser Frage einfach auf einen Artikel und nicht mehr auf “Google es doch einfach” verweisen möchte, da ich jetzt doch selbst einige Monate Erfahrung mit der LOGI Methode gesammelt hab. Dies soll also ein informativer aber dennoch subjektiv geschriebener Artikel werden.

LowCarb ist momentan ja quasi in aller Munde und jeder macht irgendwas in Richtung SiS (Schlank im Schlaf), LowCarb, SlowCarb, Dukan oder Atkins. Auch ich habe mich über all diese Ernährungsweisen schlau gemacht und zu den meisten Bücher gekauft (und sogar gelesen!). Wenn ich so weitermache schule ich mich noch um zur Oekotrophologin oder so ;-).

Für LOGI habe ich mich entschieden weil es mir von all diesen LowCarb Geschichten am sympathischsten war. LOGI bedeutet “Low Glycemic and Insulinemic Diet” also quasi “Ernährungsmethode zur Förderung eines niedrigen Blutzucker- und Insulinwertes”.
Es gibt viel Gemüse, zwei Portionen Obst am Tag, reichlich Eiweiß und gute Fette. Man ist immer satt und zufrieden nach einer Mahlzeit. Das mag ich. Was mir auch gefällt ist dass neue Bewusstsein für Nahrungsmittel. Ich habe mittlerweile eine Biokiste abonniert und schätze es sehr, meist regionales Biogemüse zur Verfügung zu haben. Es geht bei LOGI auch um einen bewussteren Umgang mit dem Essen an sich.
Die LOGI Bücher finde ich gut zum Einstieg und um die veränderte Ernährungspyramide nachzuvollziehen. Manche Rezepte finde ich auch echt gut in den Büchern. Einiges ist nicht so mein Geschmack oder klappt nicht so ganz wenn ich es nachkoche. Aber Schwamm drüber, das ist mir auch schon bei Jamie Oliver Büchern passiert.

Wenn man ein wenig Kontrolle will/braucht, ist das LOGI Forum eine große Hilfe. Hier tummeln sich Gleichgesinnte und Menschen die Spaß daran haben, ihren (logischen) Senf zu Tagesplänen zu geben. Das ist unheimlich nützlich wenn man unsicher ist, ob man nun “unlogisch” gegessen hat oder nicht. Mir hilft das oft sehr. Und man bekommt gutes Feedback und gute Ideen. Ich nutze das Forum auch oft als Rezeptinspiration.

Mittlerweile würde mir glaub ich richtig was fehlen, wenn ich mein Essen nicht “teile” mit den anderen. Und es ist für mich eine Kontrollinstanz. Es wäre mir sehr unangenehm, dort einen richtigen Kohlehydrat-Ausrutscher zu beichten. Wobei bei LOGI Kohlehydrate ja nicht verboten sind. Nicolai Worm (der Erfinder von LOGI und auch gerne mal “Cheffe” genannt im Forum) hat mal in einem Buch geschrieben, dass je weniger Bewegung und je dicker der Bauch sei, desto zurückhaltender solle man mit Stufe 3 Nahrungsmitteln sein. Stufe 1 ist Gemüse, Obst und (gutes) Fett, Stufe 2 Eiweißträger (Eier, Fleisch, Milchprodukte, Tofu, Nüsse, Hülsenfrüchte etc.) Stufe 3 Vollkorn, Kartoffeln, Nudeln, Reis etc. und Stufe 4 Weißmehl und Süßigkeiten.

Es gibt im Forum immer mal wieder Diskussionen zur “Gewichtung” also wieviel sich von welcher Stufe auf dem Teller wiederfinden sollte. Die herrschende Meinung tendiert zu 2:1 Stufe 1 zu Stufe 2. Ich nehme das nicht immer so 100% genau und finde es auch übertrieben alles abzuwiegen ob jetzt die Gewichtung stimmt – da wäre man ja wieder auf diesem “Kontrolltrip” mit dem Kalorien zählen und messen von dem ich ja weg wollte. Ich mache das nach Augenmaß – viel Gemüse auf dem Teller und ein schönes Steak, eventuell noch mal Gemüse oder Salat nach nehmen – dann passt das!

So – mehr fällt mir auf die Schnelle nicht ein zur LOGI Methode. Wenn Ihr noch Fragen habt – raus damit :-).

Ach so – über sechs Kilo habe ich jetzt abgenommen seit Anfang Februar. Ohne Hunger, ohne gefühlten Verzicht und mit viel Spaß an neuen Rezepten. Für mich (mit meinem Jojo-verstörten Stoffwechsel und wenig bis kein Sport) ist das völlig in Ordnung :-). (Muss ich mir allerdings immer wieder sagen, weil ich früher in viel kürzerer Zeit viel mehr abgenommen hab – und halt auch wieder zugenommen…).

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Logische Quiche

Vor einiger Zeit habe ich schon einmal einen Low Carb Quiche Versuch gestartet, ohne Boden und das Ergebnis war dementsprechend mehr so Rührei mit Zwiebeln und Speck. War lecker – aber keine richtige Quiche!

Diesmal habe ich einen Kichererbsenteigboden gemacht und der war eine prima Alternative zu normaler Quiche mit Mürbeteig. Sehr schön :-). So langsam finden sich für viele Sachen logische Alternativen mit denen ich gut leben kann.

Das Rezept von der aktuellen Quiche schreibe ich hier mal auf – 1. damit ich es greifbar habe und 2. falls noch jemand auf der Suche nach einer Low Carb Quiche ist.

Für den Teig (30er Form)

125 g kalte Butter
1 Tl Salz
300g Kichererbsenmehl
2 El Eiswasser

in der Küchenmaschine zu einer bröseligen Mischung verarbeiten, dann schnell mit den Händen zu einem richtigen Teigklumpen zusammenkneten.
Den Teig in der Form verteilen oder ausrollen und dabei einen Rand hochziehen. Den Teig in der Quicheform in den Kühlschrank stellen, ich hatte ihn über Nacht drin, aber eine Stunde tut es auch.
Jetzt den Boden einstechen (damit er sich nicht hochwölbt) rund 10 Minuten bei 220 Grad backen (wer überflüssige Hülsenfrüchte zur Verfügung hat darf ihn gerne blindbacken).

Für die Füllung

kann man nehmen was man möchte. Von angedünsteten Zwiebeln und Speck bis hin zu Spargel oder Hackfleisch ist da alles erlaubt. Wichtig ist nur, dass es quasi etwas vorgegart ist, bzw angebraten…
Ich habe eine Brokkoli-Lyoner Quiche kreiert und fand die Kombi abenteuerlich aber lecker.
Dazu habe ich diverse Brokkoli (ist das schon der Plural?hhmm..egal – fast ein Kilo vermutlich) ein bisschen gekocht und dann das Wasser abgegossen und püriert (so dass noch Stückchen drin sind). Dann schön mit Salz und Pfeffer gewürzt. Die Lyoner (halber Ring) habe ich einfach nur in Würfel geschnitten (die war recht würzig) und mit dem Brokkoli gemischt.
Diese Masse verteilt man dann auf dem vorgebackenen Boden.

Für den Guss

4 Eier,
etwas Salz und Pfeffer mit
1 Packung Creme Fraiche verrühren
200 g Pecorino, Parmesan oder sonstigen Käse (ich hatte Comté) reiben und untermischen
Den Guss gleichmäßig auf die Füllung geben.

Das Ganze darf dann nochmal für 20-30 Minuten in den Ofen bis es schön braun und lecker aussieht.

Bon Appetit!

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Resteauflauf

Manchmal sind die spontanen Kochereien ohne großen Plan oder Rezept doch am besten. Heute gab es Resteverwertung und spontanes Brutzeln…und das Ergebnis war meiner Meinung nach wirklich super lecker! (und es ist ehrlich kein LOGI Rezept das nur Logis schmeckt, ich verspreche es! ;-)).

Der unlogische Mitleser kann gerne sowas wie Nudeln, Kartoffeln, Reis, Brot oder sonstiges dazu kombinieren, aber nötig ist es nicht.

Damit das “Rezept” nicht verloren geht:

2 Hähnchenbrustfilets
2 Putenschnitzel
Paprika Tricolore
4 große Zucchini
2 rote Zwiebeln
Knoblauch (so ein bis zwei Zehen)
2 Chili

klein geschnitten.

Die Zwiebeln in einem großen ofenfesten Topf mit Rapsöl angebraten, dann das Gemüse dazugegeben und weiter gebraten. Ofen auf 180 Grad Umluft vorgeheizt.

Das Fleisch,
ein Glas Zwergenwiese Paprika-Zucchini Aufstrich
1 Becher Ricotta
3 TL Sambal Oelek
Salz/Pfeffer
Ein paar Gewürzgurken in Scheiben
Schinkenwürfel

untergemischt.

Das Ganze mit
reichlich Raclettekäse (ich hatte 10 dünne Scheiben) abgedeckt.

Ab in den Ofen für eine halbe Stunde, am Ende noch kurz den Grill dazu geschaltet.
Bestreut habe ich es noch mit Paprika de la Vera.

Scharf aber super lecker!

Viel Spaß beim Nachkochen! :-)

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Logischer Zebrakuchen

Der Zebrakuchen aus meinem letzten Post hat vielen von Euch ja scheinbar gefallen, daher poste ich jetzt mal das Rezept. Ich habe es aus dem LOGI Forum von einer Dame die bewundernswerte 50 Kilo abgenommen hat und jetzt ihr Gewicht hält. Ich habe das Rezept allerdings ein wenig modifiziert, da mir der erste Versuch streng nach ihrem Rezept nicht so gut gelungen ist. Das Foto ist von meinem ersten Zebrakuchen (optisch war der am besten), geschmacklich war allerdings der zweite wesentlich besser und auch viel fluffiger – ein bisschen wie Schokokäsekuchen. Normalerweise ist Zebrakuchen ein normaler Rührteigkuchen (wie Marmorkuchen), aber für low carb Esser und alle die lieber Käsekuchen mögen als Rührteigkuchen ist diese Variante schöner.

Hier also das Rezept von meinem zweiten Versuch:

1kg Quark (20% oder 40%, mit Magerquark wird er zu fest)
200g Frischkäse (Doppelrahm)
5 Eier (trennen und das Eiweiß richtig steif schlagen)
3 gehäufte TL Backpulver (ich hab Weinsteinbackpulver genommen)
2 gehäufte TL Johannisbrotkernmehl
2 Esslöffel Kokosmehl
Süße (Stevia, Süßstoff, oder Zucker wenn Ihr kein low carb macht)

Alle Zutaten vermischen, Eiweiß unterheben
den Teig in zwei Teile trennen

bei einem Teil Kakao (ich habe Backkakao genommen. Vorsicht, nicht zu viel!! Sonst wird es bitter) dazugeben
beim anderen Vanille (oder Vanilleextrakt, circa 1 TL)

Jetzt eine runde Springform und immer in die Mitte der Form abwechselnd 2 Esslöffel jedes Teiges geben. Einfach übereinander bis der Teig aufgebraucht ist.

160 Grad ca. 50 Minuten backen

Ganz einfach und sehr lecker und optisch ansprechend :-).
Guten Appetit!

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Logischer Foodporn

Wie ich neulich schon berichtete gibt es im Hause Fairytalez seit einiger Zeit (Ende Januar) kohlydratreduzierte, gemüselastige, “LOGI”sche Kost. Die Abnahme geschieht langsam aber dafür völlig schmerz- und hungerfrei und sehr lecker. Sechs Kilo (mit Schwankungen) sind mittlerweile weg und obwohl es noch viiieeeele Kilo bis zu meinem Wunschgewicht sind (mindestens 10), so fühle ich mich doch schon viel besser als noch vor einigen Wochen.

Und um euch zu zeigen, wie lecker logisches Essen aussehen (und schmecken…aber das lässt sich so schwer fotografieren) kann, hier ein paar klassische “Foodporn” Bilder aus dem Fairykochstudio.

Rinderfilet mit Blumenkohl-Brokkoli-Püree:

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Gemüsenudeln mit Bolognese:

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Zebrakuchen:

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Cheddarmuffins mit Trüffelquark und Salat:

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Butterrübchen”Bratkartoffeln” mit Garnelensalat und Reblochon:

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Topinamburpüree im Spinatbett:

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Asiapfanne:

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Verdrehter Apfelkuchen:

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Also ich komme mit meiner Ernährungsumstellung bisher gut zurecht :mrgreen:

Die perfekte “LOGIsche” Pizza

Ich liebe Pizza.

Bisher waren Pizzen (vor allem auch selbst gemachte) zwar ganz lecker, aber mit dem Teig haperte es doch öfter. Er wurde zu dick, zu mehlig, zu weich, zu verbrannt oder die Hefe hatte keine Lust zu arbeiten. Klar, ich habe schon ein paar richtig gute Pizzen hinbekommen, aber oft hat es eben nicht perfekt funktioniert.

Seit ein paar Wochen habe ich meine Ernährung ja LOGIsch umgestellt, was nicht heißt, dass ich keine Pizza mehr essen darf/will. So haben wir uns in den letzten Wochen an ein paar Experimente gewagt, die ich ohne LOGI vermutlich nicht gemacht hätte.

Es gab Pizza mit Kichererbsenteig, mit Hackfleischteig und was noch aussteht ist die Pizza mit Blumenkohlboden. War bisher alles ganz ok und geschmacklich völlig in Ordnung, aber so richtig “Pizzaboden” war das nicht. Gestern jetzt eine etwas aufwändigere Methode aus dem LogiForum. Die Zubereitungsart nennt sich dort “Frühlingstagpizza” nach der Erfinderin. Auch hier geht es um einen Kichererbsenteig, der jedoch doppelt gebacken und dadurch richtig knusprig wird. Dauert eben etwas länger und damit es perfekt wird braucht man zwei verschiedene Formen, aber Hey- das ist mir eine gute Pizza definitiv Wert.

Und was soll ich sagen – ganz ganz ehrlich, das war die beste Pizza, die ich je selbst gemacht habe. Kein Mehlgeschmack, knuspriger nicht zu dicker Boden, der Teig muss nicht gehen und der Belag ein Traum aus Chili-Salami, Käse, Oliven und Chiliöl. Dazu ein schöner großer Salat, damit Stufe 1 nicht zu kurz kommt. Also ich bin zufrieden und habe sogar für heute noch ein Stückchen übrig.

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Ravioli à la Fairytalez

Heute haben wir Ravioli gemacht. Also nicht Tüte auf, Ravioli ins Wasser, sondern alles selbst gemacht, vom Teig bis zur Füllung. Uns war schon vorher klar, dass die Herstellung gefüllter Pasta zeitaufwendig ist, aber dass es am Ende über vier Stunden dauern würde war uns nicht bewusst. Zum Glück haben wir schon heute Nachmittag angefangen, sonst hätten wir kein Abendessen gehabt. Zwischendrin hat sich auch eine schöne Twitterdiskussion um zwei fehlende Eier für die Füllung entsponnen. Diese waren am Ende zum Glück völlig unnötig. Das Ergebnis hat auch so phantastisch geschmeckt. Aber vielen Dank nochmal für die Tipps zum Eierersatz. Wer hätte gedacht, dass wahlweise Essig, Sojamehl, Wasser, Rum oder Bananen ein Ei ersetzen können… (mehr…)

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