… aus dem Leben einer Fairy

Beiträge mit Schlagwort ‘Fairybaby’

Shoes, Shoes, Shoes

Das Fairybaby ist mittlerweile zu einem handfesten und wild durch die Gegend flitzenden Kleinkind mit akutem Schuhbedarf herangewachsen.

Bisher waren die kleinen handgenähten Lederpuschen völlig ausreichend…

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Aber jetzt kommt der Herbst und die Maus braucht festes Schuhwerk für Wind, Wetter und notfalls auch Matsch und Pfützen. Ein paar Gummistiefelchen haben wir neulich schon gekauft und jetzt wurde es auch Zeit für “normale” Schuhe.

Meine ersten Treter waren von dieser Firma damals:

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Ich habe mich daher total gefreut, die hier im Schuhgeschäft zu entdecken. Und ich hoffe sehr, dass die auch heutzutage noch qualitativ gut sind, denn wir haben gerade zwei Paar davon käuflich erworben:

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Jedenfalls gibt es die heute in deutlich bunteren Farben als damals…

Ja – die hat sich unsere Tochter selbst ausgesucht (auch wenn sie kaum von den neonpinken Stiefeln in Größe 34 abzubringen war). Und ich hoffe, dass sie die in genauso guter Erinnerung behält wie ich meine ersten “Elefäntchen” :-).

Happy Birthday kleiner Schatz

Unglaublich wie schnell das vergangene Jahr an uns allen vorbeigeflogen ist und schon ist es so weit – unsere Mini Miss Fairytalez ist ein Jahr alt. Per definitionem kein Baby mehr, sondern ein “Kleinkind”. Verrückt!

Am Sonntag hatte sie Geburtstag und es gab eine große Party mit Freunden und Verwandten. Es wurde viel gelacht, gegessen, Champagner getrunken und gefeiert.

Ich bin ja nicht so der Babykramblogger, aber hier kurz was unsere Maus schon alles kann:

- sich durchsetzen wenn sie etwas will (meist geht es um Nahrungsmittel…oder Fernbedienungen)
– alles essen was ihr in die Finger kommt und essbar aussieht – ALLES!
-> Was vier Zähne ausmachen – Wahnsinn!
– den Kater vorsichtig streicheln
– dem Kater ihr Essen vom Tisch auf den Boden werfen
– Tiere füttern oder das Tierfutter selbst essen
– Bücher lesen (ähm, naja, drin blättern und “jajaja” rufen)
– singen
– tanzen
– sich unglaublich süß freuen
– ansteckend lachen
– schrecklich traurig weinen
– Dinge benennen (“Ba” ist beispielsweise unser Kater)
– krabbeln wie ein Käfer und dabei gleichzeitig einen Keks essen
– laufen an der Hand, an diversen Möbelstücken und ein paar Schrittchen auch ohne alles
– aus einem Becher trinken und sich die andere Hälfte überkippen
– alleine mit einem Löffel essen und dabei die ganze Umgebung füttern
– teilen mit ihrer Freundin und mit Ba
– sich selbst die Haare kämmen (wenn sie die Bürste richtig herum in der Hand hat)
– mit allem spielen was ihr in den Weg kommt (und nicht essbar ist)
– schimpfen wie ein Rohrspatz
– mit Schäfchen und Musik schlafen wie ein Engelchen
– herrliches Chaos verbreiten
– schmusen mit mir und dem besten Papa der Welt
und so vieles mehr was mir gerade nicht einfällt weil es einem schon so selbstverständlich vorkommt.

Alles Gute zum Geburtstag mein zuckersüßer Schatz, du bereicherst mein Leben jeden Tag. Ich habe noch nie in meinem Leben so sehr gelacht und geliebt wie seit deiner Geburt. Schön, dass es Dich gibt. Es ist das beste Gefühl der Welt zu wissen, dass wir zusammengehören.
Bis zum Mond und wieder zurück – so sehr liebe ich dich.

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So still

…ist es momentan in meinem Blog und meinem sonstigen Online-Sozialleben. Ich komme einfach zu gar nichts.

Unsere MiniMiss Fairytalez hat sich zu einem strammen Krabbelkäfer gemausert. Nichts – aber auch wirklich gar nichts ist sicher vor ihr. Sie hat schon Katzenfutter gekostet und für lecker befunden, ebenso wie Basilikum, diverse Bodenkrümel unbekannter Herkunft und Katzenhaare. Der Kater war sichtlich schockiert, dass das laut quietschende Wesen ihn jetzt selbstständig verfolgen kann. Sie zieht Wäsche vom Ständer, räumt Schränke, Kisten und Tüten aus (das mit dem einräumen üben wir noch) Pappschachteln, Preisschilder, Flusen, Plastikschnipsel, Kassenzettel, Tempos – man kann gar nicht so schnell aufräumen wie die Maus zielsicher verbotene Dinge findet. Faszinierend. Ich sage schätzungsweise 200mal am Tag “NEIN!”. Die Zähne sprießen auch, das heißt jetzt wird auch zielsicher in alles hineingebissen. Nasen beispielsweise. Manchmal lache ich Tränen und manchmal könnte ich vor Entnervung weinen. Hält sich zum Glück ganz gut die Waage.

Dazu kommt die Arbeit, die zwar einerseits wohltuende Abwechslung bietet, andererseits aber auch Zeit und Aufmerksamkeit kostet, die es mir nach einem Babyactiontag schwer fällt aufzubringen. Gestern mittag hat meine Süße geschlafen als ich weg bin zur Arbeit und als ich Heim kam war sie auch schon im Bettchen. So habe ich sie erst um vier Uhr nachts zum Nachtsnack gesehen. Komisches Gefühl.

Nebenbei den Haushalt schmeißen – Kleinigkeit… Zum Glück unterstützt mich mein Liebster wo er kann, aber er hat auch viel zu tun und die andern beiden Mitbewohner hinterlassen viel Chaos:

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Und wenn ich dann mal ein Stündchen Zeit habe für mich – dann will ich einfach nur schlafen, lesen (ja, ich lese auch noch eure Blogs, nur zum kommentieren fehlt mir die Muße) oder anders passiv berieselt werden.

Daher ist es hier momentan so still.

Es kommen bestimmt wieder blogaktivere Zeiten. Aber im Moment reicht mir das Real Life mit meiner Actionmaus völlig aus.

Der Hüter des Schlafes

Lustig- diesen halb fertig geschriebenen Post habe ich gerade in meiner unveröffentlichten Blogpostliste gefunden und ich habe zwar keine Ahnung mehr was ich vor ungefähr einem Jahr eigentlich damit sagen wollte, aber er ist mir auch zu interessant um ihn zu löschen. Vielleicht fällt mir die Moral der Geschichte ja irgendwann wieder ein :mrgreen:

Vor einiger Zeit habe ich einen Vortrag gehalten über Träume. Über das Konzept, Inhalte, Deutungsmöglichkeiten und über ihre Funktion. Dazu habe ich verschiedene Literaturquellen gelesen, unter anderem einen Text über die Schutzfunktion von Träumen. Damals fand ich die Idee des Traums als Hüter des Schlafes interessant und irgendwie lustig. Es war ein Beispiel in dem Text, dass man beispielsweise das Klingeln des Weckers unbewusst (träumend) als Schulglocke interpretiert und davon deshalb nicht wach wird, sondern einfach träumt, dass man dann zur Schule geht. Man integriert das eigentliche Wecksignal also in die Handlung des Traums und wird so nicht gestört. Eine unbewusste Leistung unseres faszinierenden Gehirns.
Ich persönlich kannte bis zu diesem Zeitpunkt den Traum eher als lästiges Übel (Albträume hatte ich seit meiner Kindheit häufig und auch immer wiederkehrend) oder als schöne Phantasie (leider viel zu selten hatte ich luzide Träume, in denen ich die Steuerung über mein Tun und die Handlung im Traum übernehmen konnte. Meistens habe ich die Gelegenheit genutzt und bin geflogen, funktioniert übrigens wie schwimmen. Bei mir zumindest.).

Seit ich ein kleines Kind habe kenne ich aber endlich doch die “Hütefunktion” des Traums. Man integriert Babygeschrei bei sehr dringendem Schlafbedarf prima in Träume… ;-)

Schneeflöckchen

Da ist er. Der erste Schnee.
Heimlich, still und leise hat er sich in der Nacht über die Welt (oder zumindest das Saarland) gelegt.

Für uns der erste Schnee diesen Winter. Für unsere neuen kleinen Erdenbewohner der erste Schnee ihres Lebens. Und so sitzt die Mini Miss Fairytalez heute morgen in unserem Bett und schaut interessiert nach draußen, wo die Welt plötzlich so anders aussieht als gestern noch. Was sie wohl denkt?
Sie wird vermutlich ziemlich quietschen, wenn wir später mit ihr nach draußen gehen und ihr ein wenig von der weißen Pracht zu fühlen geben :-).

An meinen ersten Schnee erinnere ich mich nicht mehr. Ich bin schließlich ein Winterkind – im Dezember geboren und direkt in die Krippe gelegt worden als Christkind. Aber an viele spätere Winter erinnere ich mich umso besser. So richtig war der Winter zwar nie meine Jahreszeit, den Sommer mag ich lieber. Aber Schneemann bauen, Schneeengel machen, Spaziergänge durch verschneite Wälder und Vögel füttern gehörten ganz klar zu meinen Winterlieblingsbeschäftigungen. Ich weiß noch genau wie furchtbar schmerzhaft es war, wenn man bei einer ordentlichen Schneeballschlacht auch mal einen harten Ball abbekam oder nach längerem Schneekontakt gaaaaanz langsam die Hände in warmem Wasser wieder “auftauen” musste. Wie oft ich als Kind ausgerutscht und hingefallen bin weiß ich nicht mehr, aber an die schmerzhaften und folgenschweren Konsequenzen meiner letzten Stürze erinnere ich mich noch sehr gut… Es hat schon Vorteile, dass man als Kind so klein und damit nah am Boden ist. Da fällt man nicht so tief. Als Kind habe ich den Winter jedenfalls gemocht. Ich habe viele Fotos, auf denen ich wie ein Schneekönig strahle weil ich gerade etwas tolles aus Schnee gebaut habe. Früher gab es sogar noch genug Schnee für richtige Iglus. Ehrlich. Naja, zumindest im Schwarzwald.

Später machte man sich natürlich andere Gedanken – sind die Winterreifen gewechselt vor dem ersten Schnee? Wird es glatt? Wann wird es endlich wieder warm? Und sonnig? Bekomme ich in den modischen Stiefelchen nasse Socken? Wo verbringe ich meine Zigarettenpause ohne allzu sehr zu frieren? (Na gut, letzteres hat sich ja erstmal auf jeden Fall erledigt.)

Und es wurden andere Dinge am Winter interessant – Glühwein, Kaminfeuer (so man denn welches hat), Bärenfell ;-). Also hauptsächlich wohl Glühwein. Und Tee. Und Weihnachtsessen. Und all die Dinge, die nur im Winter interessant oder vorhanden sind. Weihnachtsmarkt, Dominosteine, Lebkuchen, Kerzen, Bratäpfel.

Tja so ändern sich die Prioritäten und ich bin gespannt und freue mich darauf, wenn durch unsere Mini Miss Fairytalez vielleicht einige Winterfreuden wieder entdeckt und genossen werden können. Warten wir es ab :-).

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Französische Cuisine

Französische Küche ist ja nicht für jeden etwas. Manchmal haben die Franzosen einfach verrückte Ideen, was man so essen könnte, z.B. Schnecken oder Froschschenkel – pfuibah. Und bisweilen wundert man sich schon im Supermarkt, was da so zum Verkauf angeboten wird und was ja somit auch irgendjemand kaufen muss.

Aber ab und zu sind auch Dinge dabei, die absolut toll sind und die man in Deutschland einfach nicht findet. Daher gehe ich ab und an gerne bei unseren direkten Nachbarn einkaufen. So auch neulich. Zum ersten Mal mit unserer kleinen Miss Minifairytalez war der Einkauf zwar ein wenig unentspannter als sonst, aber dafür fiel uns auf, dass die Franzosen auch auf dem Gebiet der Babynahrung viel mehr Abwechslung zu bieten haben als wir.

Hier so: Karotte, Pastinake, Kürbis. Und Spinat. Naja.
Dort so: Von Bohne über Lauch bis hin zu Broccoli und Spargel kommt alles ins Gläschen.

Einerseits konnte ich mir ja nicht vorstellen, warum ein Baby unbedingt grüne Bohnen essen sollte, aber anderseits war ich natürlich auch neugierig. Also habe ich einfach mal von ALLEM ein Gläschen gekauft (der Einkaufswagen war damit halb voll und damit wurde mir die erschreckende Vielfalt noch deutlicher), so zum probieren.

Tja, was soll ich sagen. Mini Miss Fairytalez ist genau so wenig ein Fan von französischer Vielfalt wie ich von Schnecken mit Kräuterbutter und das Broccoli-Gläschen wurde genauso farbenfroh auf dem Fußboden verteilt wie die Aprikosenpüreesache. Sie scheint ein durch und durch deutsches Baby zu sein und bevorzugt Karotte, Kartoffel, Rind. Fertig.

Aber ich gebe nicht auf, morgen gibt es Spaghetti Bolognese, vielleicht steht sie ja auf italienisch ;-).

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Pianobaby

Endlich ist es da – mein altes Klavier :-).

Seit gefühlt fünf Wohnungen warte ich auf die Gelegenheit, mein Klavier zu mir zu holen. Und heute war es soweit. Es wurde aus meinem Elternhaus abgeholt und in unsere Wohnung transportiert. Ich habe schon sooo lange nicht mehr geübt, ich kann bestimmt trotz 10 Jahren Unterricht gar nicht mehr spielen. Aber egal, ich habe meine Noten, mein Instrument und vor allem viel mehr Motivation als zu Teenagerzeiten, wieder anzufangen.

Klar, man hatte damals auch gute Gründe aufzuhören – Protest gegen gewisse Teile der Ursprungsfamilie, keine Zeit, keine Lust – hhmm, naja, also mit 16 schienen das gute Gründe zu sein. Echt jetzt. Es lag keinesfalls an Teenagermist und Jungs veränderter Interessenlage in Richtung Kommunikation mit gegengeschlechtlichen Wesen oder so. Niemals.

Mit ernsthaften Spielversuchen warte ich noch auf den Klavierstimmer (obwohl, jetzt könnte ich mir noch einreden, dass es nur deswegen schlimm klingt weil es verstimmt ist, und dass es nicht an meinen mangelnden Fähigkeiten hängt ;-)). Aber mit meiner Mini Miss Fairytalez ein bisschen klimpern hat schon richtig viel Spaß gemacht, auch wenn sie anfangs ganz schön erschrocken ist, dass aus dem Kasten Geräusche kommen wenn man ihn anfasst. Sooo süß <3.

Wenigstens weiß ich, wie man sich als Eltern NICHT verhalten sollte, wenn man es schön fände, dass das Kind ein Instrument spielt (ähm, was natürlich nicht bedeutet, dass ich weiß wie man es RICHTIG macht).

Außerdem steht es erstmal vor allem für MICH da und ich werde es so sehr genießen einfach zu spielen – ohne falsches Mitsingen und blöde Kommentare ("Oh, spielst Du wieder Etüden" "Geht das auch mit mehr Gefühl?" etc) von Leuten, die ihr Leben lang kein Instrument gespielt haben und nicht mal die Mikrowelle bedienen können. Auch nicht nach detaillierter Erklärung. So.

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