… aus dem Leben einer Fairy

Beiträge mit Schlagwort ‘Fairy on the Road’

Verregneter Sonntag

Nach Tagen voll von allerschönstem Sommerwetter hatten wir natürlich genau heute am vermutlich verregnetsten Tag des Jahres eine Verabredung zum Zoobesuch. Den Zoo haben wir dank der immensen Wassermassen leider nicht von innen gesehen, dafür aber die vor nicht allzu langer Zeit Rach-gepimpte Gastronomie. Um es kurz zu machen – das Essen war ok, der Regen-Trost-Crémant war (wie überall) teuer, das Interieur wirklich sehr nett gestaltet, die Gesellschaft war lustig und im Restaurant war es trocken. Im Gegensatz zu der tollen Aussichtsterrasse auf die wir uns gefreut hatten. Trotz des schlechten Wetters hatten wir also einen sehr schönen Tag.

Trotzdem hoffe ich, dass wir beim nächsten Mal mehr Tiere im Zoo als auf dem Teller zu sehen bekommen :-).

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Alpakakacke

Nachdem wir heute den ganzen Tag lieben aber anstrengenden Besuch von einer Freundin mit ihrem kleinen Krabbelkind hatten (mein liebevoll aufgebauter Spielparcours hatte keine Chance gegen unsere Flaschensammlung und Schatzis Gitarre…jetzt wird mir klar was alles noch weg muss bevor unser Fairybaby sich ernsthaft vom Fleck bewegen kann) wollten wir noch ein wenig frische Luft schnappen. Der Kinderwagen ist mittlerweile fast die einzige Babyaufbewahrungsmöglichkeit ohne Rollrisiko, die Maus erprobt ihre neue Fähigkeit ansonsten überall. (mehr…)

Was bisher geschah…

In letzter Zeit hatte ich nicht so richtig Lust Zeit zu bloggen. Dafür habe ich ab und zu mal ein Foto gemacht, wenn mir etwas besonders gut gefallen hat. Daher jetzt quasi ein kleiner Rückblick…

Neulich waren wir in einem Wolfspark. Schade dass die Tierchen doch recht scheu waren. Drei haben wir aber dann doch “in Action” erleben dürfen. Die haben sich gegenseitig gejagt und gebissen. (Die wurden vermutlich für die Touristenshow bezahlt). In dem Moment war ich viel zu fasziniert und erschrocken um ein Foto zu machen. Daher als kleine Entschädigung ein Foto der geduldigen Holzstatue dort.

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Zur 14. Schwangerschaftswoche bekam ich 14 rote Rosen geschenkt. Hach!

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Bei einem kleinen Herbstspaziergang entdeckte ich diese Zeitung im Gebüsch. Man kann es auf dem Bild leider nicht lesen, aber oben steht ganz groß “Herzlichen Glückwunsch”. Lustig.

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Diese optisch und gustatorisch (?) absolut gelungene Kreation durfte ich am Wochenende zwischen Antipasti und Gänsebrust genießen. Ein Jammer nur, dass ich die korrespondierenden Weine nicht verkosten konnte.

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Dieser Sonnenuntergang brachte mich gestern dazu, auf dem Heimweg einen Parkplatz anzusteuern um ein Foto zu machen. Ich fand ihn einfach nur wunderschön…

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Last but not least möchte ich Euch natürlich nicht meinen Suppenunfall von gestern vorenthalten. Nicht schön aber selten komisch habe ich die sogenannte “Hochzeitssuppe” vom Tellerrand geschlürft elegant entfernt. Nur noch eine Anmerkung zu diesem knapp essbaren wunderbaren Fertiggericht: Sollte mir jemand SOWAS an meiner Hochzeit servieren, werde ich die Ehe sofort annullieren lassen. (@Liebster: Natürlich nicht, aber der Koch wird gefoltert…)

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Von Steinen und Sternen

Neulich ist mir beim Einkaufen mein Lieblingsschmuckstück kaputt gegangen. Wir waren vorher im Schwimmbad und ich hatte meinen kleinen Lapislazuli Stern in die Tasche gesteckt, damit er nicht nass wird. Im Nachhinein denke ich natürlich, dass er besser nass als zerbrochen wäre, aber wer weiß sowas schon vorher…
So sah er aus, mein kleiner gefallener Stern und ich hätte im Supermarkt laut losheulen können (zu meiner Verteidigung: denkt an die Hormone!!! ;-)).

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Zum Glück wusste ich noch genau, bei welchem Steindealer ich das gute Stück damals erworben hatte und kontaktierte diesen auch sofort. Er meinte, er wolle versuchen noch einen davon aufzutreiben und sei am Wochenende auf der Edelsteinbörse ganz in der Nähe.

Also habe ich mich nach drei Hammertagen Seminar am Sonntag noch in das Menschengetümmel der Stadthalle geworfen, um einen Ersatzstern zu finden.

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Auf drei Stockwerken und über zwei Gebäude verteilt gab es dort wirklich ALLES an Steinen, was man sich vorstellen kann. Von einfachen Steinbrocken über Fossilien, Opalen, Achaten, Drusen zum Selbstknacken, Rohedelsteinen, Perlen, gefärbtem Glas bis hin zu wirklich edlem Schmuck.

Leider Zum Glück bin ich vorher von mehreren lieben Mitmenschen instruiert worden, keinesfalls viel Geld mitzunehmen oder gar mit einem Sack Steine nach Hause zu kommen…

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Der Anblick der vielen Verkaufsstände (und vor allem die Luft dort…) waren für mich so überwältigend, dass ich bereits nach kurzer Zeit nur noch zielstrebig nach meinem Steineverkäufer suchte, um bald wieder da raus zu kommen. Er war dann auch dort, hatte sogar ähnliche Sterne gefunden und anfangs freute ich mich wirklich. Bis mir klar wurde, dass keiner dieser Steine so schön war wie mein zerbrochener Stern… Ich habe dann zwar einen Stern gekauft, weil ich extra dafür gekommen war, aber ich war schon sehr enttäuscht. Eines wurde mir jedoch mal wieder so richtig klar…

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Es gibt Dinge im Leben, die scheinbar einfach nicht ersetzbar sind. Selbst “seelenlose” Gegenstände…

Für mich bedeutet das, dass ich ab jetzt mit allem was mir wertvoll ist noch vorsichtiger umgehen werde. Verluste sind jedoch offenbar auf Dauer unvermeidbar. Manchmal schätzt man die Dinge noch mehr wenn man weiß, sie sind einzigartig und zerbrechlich und gehören auf magische Weise zur eigenen Person. Wie geliebte Lebewesen. Oder ein gefallener Stern.

Schatzsuche

Als ich vor einigen Jahren von diesem “Geocaching” gehört hatte, fand ich es eigentlich doof und sinnlos. Etwas irgendwo suchen um sich auf einem kleinen Zettel einzutragen? Blödsinn…dachte ich.

Durch die modernen Telekommunikationsmittel wussten wir, dass quasi vor unserer Haustür diesbezüglich ganz schön viel los ist. Vor einigen Tagen haben mein Liebster und ich es dann zufällig doch mal ausprobiert, da wir offenbar in einem ganzen “Nest” von Geocaches und entsprechenden Schatzsuchern wohnen.

Zuerst war ich noch etwas skeptisch, aber als wir dann so total unauffällig ein altes Kloster absuchten, das iPhone im Anschlag um die Koordinaten immer wieder zu checken und immer auf der Hut vor Muggles (das sind die, die keine moderne Schnitzeljagd betreiben)…war ich plötzlich total im Adventuremodus.

Es ist wirklich ein Phänomen, ich war am Ende so wahnsinnig fasziniert und stolz darauf, eine kleine Filmdose mit einem Stöckchen aus einem Treppengeländer zu angeln…verrückt!

Ein bisschen wie damals, als man füreinander “Schätze” im Garten vergraben und dann Schatzkarten in Geheimschrift mit abgeflämmten Ecken gezeichnet bzw. geschrieben hat. Und mit Siegel (Also Wachs drauf und einen Stempel rein gedrückt). Hach, das waren noch Zeiten…

Und womöglich ist es genau dieses Gefühl, das dieses Geocaching so erfolgreich macht.

Wir sind jedenfalls angefixt und waren gestern im strömenden Regen kleine Schachteln suchen… Mal mehr, mal weniger erfolgreich. Auf was für Ideen die Leute kommen… Schön und spannend war’s.
Und verdammt nass ;-)

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Heimatbesuch

Heute haben wir seit längerer Zeit mal wieder meine Eltern besucht. Es hat wirklich große Vorteile, “zu Gast” bei den Eltern zu sein und nicht dort zu wohnen.

First of all gibt es leckeres Gästeessen :-) (ein niedlicher Mini Butterball)

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Dann ist es auch einfach schön, nette Gespräche zu führen und keine Vorwürfe oder unangenehme Alltagsdinge um die Ohren gehauen zu bekommen.

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Und am schönsten ist natürlich die Tatsache, dass man irgendwann einfach wieder nach Hause fahren kann :-)

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In diesem Sinne: Schönes Wochenende :-)

Hamburg

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Hamburg ist die zweite richtige deutsche Großstadt, die ich besucht habe. Ich war ja erst etwas skeptisch, denn mein erster Ausflug ging damals nach Berlin. Obwohl viele vorher gesagt hatten, es sei schön dort, fand ich es einfach nur schrecklich. Vielleicht lag es daran, dass wir im ehemaligen Ostteil gewohnt haben, vielleicht auch an der Magen-Darm-Grippe meiner Begleitung, am Wetter oder auch daran, dass es eher eine “Geschäftsreise” war. Ich fand es dort jedenfalls grau, hektisch und unfreundlich.

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Daher meine Skepsis gegenüber Hamburg, die sich jedoch so gar nicht bestätigt hat. Zunächst mal war das Wetter herrlich. Mit einem Schritt aus dem Hotel war man direkt an der Außenalster. Die Menschen dort waren freundlich und vor allem hatte ich den Begleiter bei mir, mit dem einfach alles perfekt ist.

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Das Hochzeitsfest war rundum gelungen. Obwohl ich weder Braut noch Bräutigam vorher kannte, war es richtig rührend und geschmackvoll, und ich habe mich in der Gesellschaft sehr wohl und herzlich aufgenommen gefühlt. Das Essen war durchgehend fantastisch (und ich habe mich durch alles durch probiert :-)), die Getränke reichlich und sehr gut. Die Musik war passend und es wurde sogar relativ viel getanzt (obwohl ich persönlich nur zuschauen konnte… aber ich hatte ja Wein ;-)).

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Alles in allem war das für mich der schönste Städtetrip bisher, der mir in wirklich guter Erinnerung bleiben wird.

Hamburg, I’ll be back!

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