… aus dem Leben einer Fairy

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Logische Herzoginkartoffeln

Heute haben wir mal wieder versucht mit “logischen” Zutaten etwas zu kochen, was normalerweise eine KH Bombe ist und lecker schmeckt. Schon ewig habe ich keine Herzoginkartoffeln gegessen, hatte darauf aber mal wieder richtig Lust. Die Überlegung mit was die Kartoffel an sich in diesem Fall ersetzbar wäre, ergab (wie meistens) Sellerie, Pastinake, Petersilienwurzel oder Rüben (z.B. Steckrüben). Da alles andere gerade nicht greifbar war, haben wir es heute mit Sellerie ausprobiert. Ich bin absolut kein Selleriefan, aber – Surprise – es war echt lecker!

Genug herumgequatscht – hier das Rezept (wobei es sicher noch optimiert werden kann!)

1 Sellerieknolle schälen und in Würfel schneiden
In wenig Wasser garen, oder (im Thermomix) dämpfen (ich hatte sie im Garkörbchen circa eine halbe Stunde auf Varoma).

Dann abschütten, etwas abkühlen lassen, würzen (Salz, Pfeffer, Muskat) und ein ordentliches Stück (50-100g) Butter dran (ich hatte Salzbutter).

Pürieren (hab ich im Thermi gemacht).

Dann etwas Parmesan, Pecorino oder einen anderen Hartkäse eurer Wahl reiben und unterrühren.
Zwei kleine oder ein großes Ei trennen, Eigelb unterrühren, Eiweiß schlagen und dann vorsichtig unterheben.

Die Masse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben und kleine Rosen (oder Häufchen oder wie auch immer ;-) ) auf ein Backblech mit Backpapier spritzen.

Bei 150-180 Grad Umluft circa 20-25 Minuten backen. Ich hatte es 15 Minuten bei 170 Grad drin und dann noch 10 Minuten bei 155 Grad. Sie waren obendrauf schon bräunlich, aber leider untenrum noch etwas weich. Ich würde empfehlen, die Rosen möglichst klein zu halten und das Ganze so lange wie möglich zu backen ohne dass es zu braun wird obendrauf. Vielleicht kann man es auch frittieren :mrgreen: .

Geschmacklich fand ich die Herzoginselleries super! War ein bisschen wie Herzoginkartoffeln aber würziger durch den Sellerietouch. Den Low Carb Essern würde ich es uneingeschränkt empfehlen, den “normal” Essern möchte ich aber schon noch dazu sagen, dass es natürlich nicht 1:1 100% Herzoginkartoffeln sind (also nicht dieses TK Fertigprodukt was man so kennt). Ich sage das mittlerweile lieber dazu, da einige sonst vermutlich enttäuscht sind. Ihr könnt das auch gern mit Kartoffeln machen. Dann sind es wirklich Herzoginkartoffeln ;-) .

Ich kann mir vorstellen, dass man diese Herzoginselleriedinger auch schön aus anderen festen Gemüsesorten machen kann. Und natürlich dass der Würzfreude keine Grenzen gesetzt sind. Sicher schmecken die auch mediterran mit Kräutern oder mit anderen Geschmacksgebern. Trüffel könnte nett sein. Oder Knobi oder Zwiebel. Oder was auch immer euch so gefällt :-) .

Viel Spaß beim ausprobieren!

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Update: gestern haben wir die Dinger ohne Käse, dafür mit 2 EL Kichererbsenmehl im “Teig” gemacht. War von der Konsistenz her schon viel näher dran. Und mein Liebster hat sie aufs Blech gespritzt, dadurch waren sie viel hübscher als letztes mal. Leider haben wir kein Foto davon, sie waren schneller weg als ich dran denken konnte zu fotografieren.

Was ist eigentlich dieses LOGI? Und kann man das essen?

In letzter Zeit werde ich immer häufiger gefragt “Was ist denn dieses LOGI eigentlich genau?” und langsam ist die Zeit gekommen, dass ich zu dieser Frage einfach auf einen Artikel und nicht mehr auf “Google es doch einfach” verweisen möchte, da ich jetzt doch selbst einige Monate Erfahrung mit der LOGI Methode gesammelt hab. Dies soll also ein informativer aber dennoch subjektiv geschriebener Artikel werden.

LowCarb ist momentan ja quasi in aller Munde und jeder macht irgendwas in Richtung SiS (Schlank im Schlaf), LowCarb, SlowCarb, Dukan oder Atkins. Auch ich habe mich über all diese Ernährungsweisen schlau gemacht und zu den meisten Bücher gekauft (und sogar gelesen!). Wenn ich so weitermache schule ich mich noch um zur Oekotrophologin oder so ;-) .

Für LOGI habe ich mich entschieden weil es mir von all diesen LowCarb Geschichten am sympathischsten war. LOGI bedeutet “Low Glycemic and Insulinemic Diet” also quasi “Ernährungsmethode zur Förderung eines niedrigen Blutzucker- und Insulinwertes”.
Es gibt viel Gemüse, zwei Portionen Obst am Tag, reichlich Eiweiß und gute Fette. Man ist immer satt und zufrieden nach einer Mahlzeit. Das mag ich. Was mir auch gefällt ist dass neue Bewusstsein für Nahrungsmittel. Ich habe mittlerweile eine Biokiste abonniert und schätze es sehr, meist regionales Biogemüse zur Verfügung zu haben. Es geht bei LOGI auch um einen bewussteren Umgang mit dem Essen an sich.
Die LOGI Bücher finde ich gut zum Einstieg und um die veränderte Ernährungspyramide nachzuvollziehen. Manche Rezepte finde ich auch echt gut in den Büchern. Einiges ist nicht so mein Geschmack oder klappt nicht so ganz wenn ich es nachkoche. Aber Schwamm drüber, das ist mir auch schon bei Jamie Oliver Büchern passiert.

Wenn man ein wenig Kontrolle will/braucht, ist das LOGI Forum eine große Hilfe. Hier tummeln sich Gleichgesinnte und Menschen die Spaß daran haben, ihren (logischen) Senf zu Tagesplänen zu geben. Das ist unheimlich nützlich wenn man unsicher ist, ob man nun “unlogisch” gegessen hat oder nicht. Mir hilft das oft sehr. Und man bekommt gutes Feedback und gute Ideen. Ich nutze das Forum auch oft als Rezeptinspiration.

Mittlerweile würde mir glaub ich richtig was fehlen, wenn ich mein Essen nicht “teile” mit den anderen. Und es ist für mich eine Kontrollinstanz. Es wäre mir sehr unangenehm, dort einen richtigen Kohlehydrat-Ausrutscher zu beichten. Wobei bei LOGI Kohlehydrate ja nicht verboten sind. Nicolai Worm (der Erfinder von LOGI und auch gerne mal “Cheffe” genannt im Forum) hat mal in einem Buch geschrieben, dass je weniger Bewegung und je dicker der Bauch sei, desto zurückhaltender solle man mit Stufe 3 Nahrungsmitteln sein. Stufe 1 ist Gemüse, Obst und (gutes) Fett, Stufe 2 Eiweißträger (Eier, Fleisch, Milchprodukte, Tofu, Nüsse, Hülsenfrüchte etc.) Stufe 3 Vollkorn, Kartoffeln, Nudeln, Reis etc. und Stufe 4 Weißmehl und Süßigkeiten.

Es gibt im Forum immer mal wieder Diskussionen zur “Gewichtung” also wieviel sich von welcher Stufe auf dem Teller wiederfinden sollte. Die herrschende Meinung tendiert zu 2:1 Stufe 1 zu Stufe 2. Ich nehme das nicht immer so 100% genau und finde es auch übertrieben alles abzuwiegen ob jetzt die Gewichtung stimmt – da wäre man ja wieder auf diesem “Kontrolltrip” mit dem Kalorien zählen und messen von dem ich ja weg wollte. Ich mache das nach Augenmaß – viel Gemüse auf dem Teller und ein schönes Steak, eventuell noch mal Gemüse oder Salat nach nehmen – dann passt das!

So – mehr fällt mir auf die Schnelle nicht ein zur LOGI Methode. Wenn Ihr noch Fragen habt – raus damit :-) .

Ach so – über sechs Kilo habe ich jetzt abgenommen seit Anfang Februar. Ohne Hunger, ohne gefühlten Verzicht und mit viel Spaß an neuen Rezepten. Für mich (mit meinem Jojo-verstörten Stoffwechsel und wenig bis kein Sport) ist das völlig in Ordnung :-) . (Muss ich mir allerdings immer wieder sagen, weil ich früher in viel kürzerer Zeit viel mehr abgenommen hab – und halt auch wieder zugenommen…).

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Zwickmühle

Seit LOGI habe ich keine “echten” Nudeln mehr gegessen. Dabei habe ich Nudeln früher wirklich geliebt. Ich glaube ich liebe sie immer noch, aber die Abstinenz lässt meine Leidenschaft langsam etwas verblassen. Bei Erreichen eines wichtigen Zwischenziels für mich wollte ich einmal wieder die Linguine von La Vialla essen. Das schien mir ewig weit weg. Seit einigen Wochen kreise ich um dieses Ziel (mal drüber mal drunter) und mein Mann meinte gestern “Wie sieht es denn aus? Du hast das Ziel doch erreicht. Lass uns Nudeln essen!” Da habe ich gemerkt dass ich anfange Ausflüchte zu suchen. Nicht weil ich keine Lust auf Nudeln hätte…ich habe nur einfach so panische Angst davor, dass ein Teller Nudeln alles zerstört. Ich könnte rückfällig werden…kiloweise Nudeln essen und meine Abnahme wäre beendet. Vermutlich würde ich sogar wieder zunehmen. Waaahhh!

Schrecklich, diese Angst vor bestimmten Lebensmitteln…früher war es Fett und jetzt eben alles mit KH. Ich kaufe massenweise Bitterschokolade – und esse sie nicht. Es wäre ok ein Stückchen zu essen. Ich weiß das. Aber ich kann besser für mich garantieren wenn ich gar keine esse als wenn ich versuche ein Stück zu essen und es dann doch die Tafel wird. Vor Kartoffeln und Reis habe ich richtige Panik. Wenn meine kleine Tochter versucht mir ein Stückchen von ihrem Brot in den Mund zu stecken reagiere ich als wollte sie mir eine Spinne füttern. Dass bei mir immer alles so extrem sein muss ärgert mich. Ich würde es gerne etwas lockerer nehmen, aber dann weiß ich auch wie schnell ich anfange zu schludern und dann geht nix mehr voran. Weiß ich aus Erfahrung. Bin ich also vielleicht nicht extrem oder ängstlich sondern einfach nur konsequent gerade? Sollte ich vielleicht einfach mal nutzen, dass ich gerade nicht so willensschwach bin?

Heute morgen habe ich mit mir selbst den Deal abgeschlossen, wenn ich trotz Frühstück und nassen Haaren nicht über meinem Zwischenziel wiege, dann gibt es heute diese Nudeln. So. Jetzt habe ich doch tatsächlich 100g unter dem Gewicht gelegen. Gilt das jetzt oder nicht? Und wenn es gilt – sind mir die Nudeln echt so wichtig? Zucchininudeln mit Sauce schmecken doch auch lecker.

Und so geht es wieder los, das Gedankenkarussell. Ach, ich glaub die Nudeln müssen noch etwas warten bis ich mich in meiner Haut wohler und sicherer fühle. Oder? :-)

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Logische Quiche

Vor einiger Zeit habe ich schon einmal einen Low Carb Quiche Versuch gestartet, ohne Boden und das Ergebnis war dementsprechend mehr so Rührei mit Zwiebeln und Speck. War lecker – aber keine richtige Quiche!

Diesmal habe ich einen Kichererbsenteigboden gemacht und der war eine prima Alternative zu normaler Quiche mit Mürbeteig. Sehr schön :-) . So langsam finden sich für viele Sachen logische Alternativen mit denen ich gut leben kann.

Das Rezept von der aktuellen Quiche schreibe ich hier mal auf – 1. damit ich es greifbar habe und 2. falls noch jemand auf der Suche nach einer Low Carb Quiche ist.

Für den Teig (30er Form)

125 g kalte Butter
1 Tl Salz
300g Kichererbsenmehl
2 El Eiswasser

in der Küchenmaschine zu einer bröseligen Mischung verarbeiten, dann schnell mit den Händen zu einem richtigen Teigklumpen zusammenkneten.
Den Teig in der Form verteilen oder ausrollen und dabei einen Rand hochziehen. Den Teig in der Quicheform in den Kühlschrank stellen, ich hatte ihn über Nacht drin, aber eine Stunde tut es auch.
Jetzt den Boden einstechen (damit er sich nicht hochwölbt) rund 10 Minuten bei 220 Grad backen (wer überflüssige Hülsenfrüchte zur Verfügung hat darf ihn gerne blindbacken).

Für die Füllung

kann man nehmen was man möchte. Von angedünsteten Zwiebeln und Speck bis hin zu Spargel oder Hackfleisch ist da alles erlaubt. Wichtig ist nur, dass es quasi etwas vorgegart ist, bzw angebraten…
Ich habe eine Brokkoli-Lyoner Quiche kreiert und fand die Kombi abenteuerlich aber lecker.
Dazu habe ich diverse Brokkoli (ist das schon der Plural?hhmm..egal – fast ein Kilo vermutlich) ein bisschen gekocht und dann das Wasser abgegossen und püriert (so dass noch Stückchen drin sind). Dann schön mit Salz und Pfeffer gewürzt. Die Lyoner (halber Ring) habe ich einfach nur in Würfel geschnitten (die war recht würzig) und mit dem Brokkoli gemischt.
Diese Masse verteilt man dann auf dem vorgebackenen Boden.

Für den Guss

4 Eier,
etwas Salz und Pfeffer mit
1 Packung Creme Fraiche verrühren
200 g Pecorino, Parmesan oder sonstigen Käse (ich hatte Comté) reiben und untermischen
Den Guss gleichmäßig auf die Füllung geben.

Das Ganze darf dann nochmal für 20-30 Minuten in den Ofen bis es schön braun und lecker aussieht.

Bon Appetit!

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Zeit für Hunger?

Seit Anfang Februar ernähre ich mich ja jetzt “logisch” und habe mittlerweile ganz gut für mich herausgefunden was passt und was für mich nicht so gut passt. Was vor allem wieder passt sind ein paar Klamotten von kurz vor der Schwangerschaft :-) . Etwas über sechs Kilo sind runter. Fehlen nur noch – ach egal, lieber auf das Jetzt konzentrieren. Was auch gut passt, ist der Verzicht auf Kartoffeln. Die Dinger fehlen mir gar nicht – vor allem nicht als Salzkartoffeln oder Pellkartoffeln. Brauch ich nicht. Was mir ab und zu fehlt sind Nudeln. Hach… Aber wenn ich mich wieder sicherer fühle mit meinem Gewicht und in meinem Körper, dann esse ich mal wieder eine schöne Portion La Vialla Linguine mit Bombolino Sauce und Pecorino. Schön wenn man was hat auf das man sich freuen kann :-) .

Was ich schwierig finde ist diese Idee, immer zu essen wenn man Hunger hat. Ich habe manchmal zu den unmöglichsten Zeiten Hunger (wenn ich arbeite beispielsweise) und manchmal habe ich in dem einen Moment noch so gar keinen Hunger und dafür plötzlich im nächsten Moment ganz furchtbar… Oder man hat gekocht und trotzdem noch nicht so richtig Hunger. Man kann ja nicht alles immer für später aufheben. Da ist es manchmal schwierig, genau auf seinen Hunger zu hören. Beispielsweise wenn man gleich weg muss für mehrere Stunden und zwar noch nicht wirklich Hunger hat aber man weiß, dass der Hunger schon irgendwo lauert und in einer halben Stunde voll zuschlägt wenn keine Zeit und nix verfügbar ist. Und ich persönlich kann und will auch nicht unterwegs schnell dann irgendwas in mich reinschlingen, das ist ja auch nicht der Sinn von LOGI. Genau darum geht es ja, dass man sich Zeit lassen und genießen soll. Ein paar hastig zusammengeschnitzte Karottenstücke sind für mich kein Genuss. Und die Stufe 4 Brezel, die Pizzastange, das Brötchen will ich mir ja sparen…

Jo, ich weiß – FirstWorldProblem…jammern auf hohem Niveau – “sei doch froh, dass Du Arbeit hast und was zu essen”…Blabla…

Aber ich wollte es trotzdem mal gesagt haben ;-) .

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Resteauflauf

Manchmal sind die spontanen Kochereien ohne großen Plan oder Rezept doch am besten. Heute gab es Resteverwertung und spontanes Brutzeln…und das Ergebnis war meiner Meinung nach wirklich super lecker! (und es ist ehrlich kein LOGI Rezept das nur Logis schmeckt, ich verspreche es! ;-) ).

Der unlogische Mitleser kann gerne sowas wie Nudeln, Kartoffeln, Reis, Brot oder sonstiges dazu kombinieren, aber nötig ist es nicht.

Damit das “Rezept” nicht verloren geht:

2 Hähnchenbrustfilets
2 Putenschnitzel
Paprika Tricolore
4 große Zucchini
2 rote Zwiebeln
Knoblauch (so ein bis zwei Zehen)
2 Chili

klein geschnitten.

Die Zwiebeln in einem großen ofenfesten Topf mit Rapsöl angebraten, dann das Gemüse dazugegeben und weiter gebraten. Ofen auf 180 Grad Umluft vorgeheizt.

Das Fleisch,
ein Glas Zwergenwiese Paprika-Zucchini Aufstrich
1 Becher Ricotta
3 TL Sambal Oelek
Salz/Pfeffer
Ein paar Gewürzgurken in Scheiben
Schinkenwürfel

untergemischt.

Das Ganze mit
reichlich Raclettekäse (ich hatte 10 dünne Scheiben) abgedeckt.

Ab in den Ofen für eine halbe Stunde, am Ende noch kurz den Grill dazu geschaltet.
Bestreut habe ich es noch mit Paprika de la Vera.

Scharf aber super lecker!

Viel Spaß beim Nachkochen! :-)

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Logischer Zebrakuchen

Der Zebrakuchen aus meinem letzten Post hat vielen von Euch ja scheinbar gefallen, daher poste ich jetzt mal das Rezept. Ich habe es aus dem LOGI Forum von einer Dame die bewundernswerte 50 Kilo abgenommen hat und jetzt ihr Gewicht hält. Ich habe das Rezept allerdings ein wenig modifiziert, da mir der erste Versuch streng nach ihrem Rezept nicht so gut gelungen ist. Das Foto ist von meinem ersten Zebrakuchen (optisch war der am besten), geschmacklich war allerdings der zweite wesentlich besser und auch viel fluffiger – ein bisschen wie Schokokäsekuchen. Normalerweise ist Zebrakuchen ein normaler Rührteigkuchen (wie Marmorkuchen), aber für low carb Esser und alle die lieber Käsekuchen mögen als Rührteigkuchen ist diese Variante schöner.

Hier also das Rezept von meinem zweiten Versuch:

1kg Quark (20% oder 40%, mit Magerquark wird er zu fest)
200g Frischkäse (Doppelrahm)
5 Eier (trennen und das Eiweiß richtig steif schlagen)
3 gehäufte TL Backpulver (ich hab Weinsteinbackpulver genommen)
2 gehäufte TL Johannisbrotkernmehl
2 Esslöffel Kokosmehl
Süße (Stevia, Süßstoff, oder Zucker wenn Ihr kein low carb macht)

Alle Zutaten vermischen, Eiweiß unterheben
den Teig in zwei Teile trennen

bei einem Teil Kakao (ich habe Backkakao genommen. Vorsicht, nicht zu viel!! Sonst wird es bitter) dazugeben
beim anderen Vanille (oder Vanilleextrakt, circa 1 TL)

Jetzt eine runde Springform und immer in die Mitte der Form abwechselnd 2 Esslöffel jedes Teiges geben. Einfach übereinander bis der Teig aufgebraucht ist.

160 Grad ca. 50 Minuten backen

Ganz einfach und sehr lecker und optisch ansprechend :-) .
Guten Appetit!

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Logischer Foodporn

Wie ich neulich schon berichtete gibt es im Hause Fairytalez seit einiger Zeit (Ende Januar) kohlydratreduzierte, gemüselastige, “LOGI”sche Kost. Die Abnahme geschieht langsam aber dafür völlig schmerz- und hungerfrei und sehr lecker. Sechs Kilo (mit Schwankungen) sind mittlerweile weg und obwohl es noch viiieeeele Kilo bis zu meinem Wunschgewicht sind (mindestens 10), so fühle ich mich doch schon viel besser als noch vor einigen Wochen.

Und um euch zu zeigen, wie lecker logisches Essen aussehen (und schmecken…aber das lässt sich so schwer fotografieren) kann, hier ein paar klassische “Foodporn” Bilder aus dem Fairykochstudio.

Rinderfilet mit Blumenkohl-Brokkoli-Püree:

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Gemüsenudeln mit Bolognese:

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Zebrakuchen:

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Cheddarmuffins mit Trüffelquark und Salat:

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Butterrübchen”Bratkartoffeln” mit Garnelensalat und Reblochon:

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Topinamburpüree im Spinatbett:

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Asiapfanne:

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Verdrehter Apfelkuchen:

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Also ich komme mit meiner Ernährungsumstellung bisher gut zurecht :mrgreen:

Die perfekte “LOGIsche” Pizza

Ich liebe Pizza.

Bisher waren Pizzen (vor allem auch selbst gemachte) zwar ganz lecker, aber mit dem Teig haperte es doch öfter. Er wurde zu dick, zu mehlig, zu weich, zu verbrannt oder die Hefe hatte keine Lust zu arbeiten. Klar, ich habe schon ein paar richtig gute Pizzen hinbekommen, aber oft hat es eben nicht perfekt funktioniert.

Seit ein paar Wochen habe ich meine Ernährung ja LOGIsch umgestellt, was nicht heißt, dass ich keine Pizza mehr essen darf/will. So haben wir uns in den letzten Wochen an ein paar Experimente gewagt, die ich ohne LOGI vermutlich nicht gemacht hätte.

Es gab Pizza mit Kichererbsenteig, mit Hackfleischteig und was noch aussteht ist die Pizza mit Blumenkohlboden. War bisher alles ganz ok und geschmacklich völlig in Ordnung, aber so richtig “Pizzaboden” war das nicht. Gestern jetzt eine etwas aufwändigere Methode aus dem LogiForum. Die Zubereitungsart nennt sich dort “Frühlingstagpizza” nach der Erfinderin. Auch hier geht es um einen Kichererbsenteig, der jedoch doppelt gebacken und dadurch richtig knusprig wird. Dauert eben etwas länger und damit es perfekt wird braucht man zwei verschiedene Formen, aber Hey- das ist mir eine gute Pizza definitiv Wert.

Und was soll ich sagen – ganz ganz ehrlich, das war die beste Pizza, die ich je selbst gemacht habe. Kein Mehlgeschmack, knuspriger nicht zu dicker Boden, der Teig muss nicht gehen und der Belag ein Traum aus Chili-Salami, Käse, Oliven und Chiliöl. Dazu ein schöner großer Salat, damit Stufe 1 nicht zu kurz kommt. Also ich bin zufrieden und habe sogar für heute noch ein Stückchen übrig.

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Die schlanke Wahl

Ich habe einen schweren Knochenbau. Hhmm, naja, oder zumindest eine Veranlagung dazu, jedes Gramm Futter optimal zu verwerten. In der Steinzeit wäre ich der Held gewesen. Ok, bis auf die Sache mit den Knien natürlich. Die hätte mich vermutlich umgebracht, weil ich nicht hätte weglaufen können vor Säbelzahntigern. Oder Mammuts. Von daher hat es Vorteile in unserer Zeit zu leben. Früher war eben doch nicht alles besser.

Schon als Jugendliche war ich keine große Sportskanone (die Knieprobleme fingen an als ich ungefähr acht Jahre alt war) und gegessen habe ich schon immer für mein Leben gern. Diese Kombination bewirkte, dass ich noch nie die Schlankste in der Klasse, aber auch nicht wirklich dick und anfangs nicht unglücklich mit meinem Gewicht war. Das kam erst als mein erster Freund sich zwar an den positiven Aspekten meiner weiblichen Figur erfreute, aber dann doch meinte, ich sollte doch mal ein paar Kilo abnehmen. Da habe ich getan, (damals mit der Brigitte Diät (1000 Kalorien, dauernd standen so eklige Dinge wie Corned Beef auf dem Plan und ich war ständig hungrig)) und das Arschloch dann wegen einem anderen Kerl verlassen. Diese Beziehung wiederum war aus verschiedenen Gründen ein groooooßer Fehler – aber das ist eine andere Geschichte.

Ich bin jedenfalls zu dem Zeitpunkt dieser ersten Diät in das berühmte aber echt fiese Jojo-Modell eingestiegen ohne es zu wissen. Einige Zeit war alles gut, mein damaliger Freund und ich haben die geringen finanziellen Mittel die wir hatten in andere Dinge investiert als in Nahrung. Aber als ich irgendwann wieder anfing “gesünder” zu leben und mehr Nahrungsmittel zu konsumieren, schoss mein Gewicht quasi in die Höhe. Nach jedem neuen Abnahmeversuch und auch nach jeder neuen Knieoperation waren es 5 bis 10 Kilo mehr.

Immer wieder habe ich mit dem berühmten Konzern mit dem großen W, mit angeblichen Glücksdiäten oder einfach nur FDH etwas Gewicht verloren und viel mehr wieder drauf gelegt. Nach der letzten OP war es mehr denn je und ich konnte und wollte mich mit dem Thema “Abnehmen” am liebsten gar nicht mehr beschäftigen. Also wurde ich schwanger und nahm einfach noch mal zwanzig Kilo zu… (naja, das mit den zwanzig Kilo war nicht wirklich so geplant…).

Die Schwangerschaftkilos schwanden zwar einigermaßen zügig dank Stillen aber der Bauch nicht wirklich und neben dem vorher sowieso schon vorhandenen Übergewicht hatte ich jetzt auch auch noch einen richtigen Bauch. Toll.

Alle Versuche mit dem großen W scheiterten und ich kam einfach nicht mehr auf einen grünen Zweig. Die Marketingsprüche mit der “schlanken Wahl” beim essen und der Fettaugenzählerei (ich hab zum abmessen immer den größten Teelöffel genommen den ich hab) haben mich einfach nur noch genervt. Und ich weiß auch, dass ich beim abmessen der Mengen zu Selbstbetrug geneigt habe. Und dass ich krampfhaft alle “Punkte” die ich hatte aufgegessen habe. Für mich war das kein gutes Konzept mehr (was nicht heißt, dass es für andere nicht super funktioniert).

Ende Januar habe ich ein Buch über den Jojo Effekt gelesen und verstanden was da bei mir alles schief läuft. Und warum das nicht funktioniert mit dem Gewicht abnehmen und halten. Dann habe ich mit der Atkins-Einleitungsphase begonnen (hätte auch Dukan oder irgendwas anderes für die Ketolysefähigkeit des Gehirns machen können) und jetzt langsam auf LOGI umgestellt. Was ich daran gut finde ist, dass es zunächst mal hauptsächlich um gesunde und natürliche Ernährung ohne Kohlehydratmast geht. Und in zweiter Linie um langsame Abnahme. Das mache ich jetzt seit Ende Februar und es geht mir wirklich gut damit. Keine Heißhungerattacken, keine Schokoorgien und weniger Lust auf Nudeln als ich gedacht hätte.

Dafür probiere ich viele neue Rezepte und Alternativen zu Brot, Nudeln etc. aus und finde bisher einiges besser als das Original. Anderes nicht wirklich. Aber man muss ja auch nicht komplett darauf verzichten. Ich versuche aber erstmal soweit wie möglich ohne KH auszukommen um den Heißhunger nicht zu locken.

Ein spannendes Experiment und ich werde weiter berichten (4 Kilo sind mittlerweile gegangen, wobei ich natürlich ungeduldig bin weil es langsamer geht als früher mit WW, aber dafür hoffe ich eben auf das Ausbleiben des bösen Jojo…schauen wir mal :-) .

Ein paar Rezeptfotos will ich euch natürlich nicht vorenthalten:

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