… aus dem Leben einer Fairy

Archiv für die Kategorie ‘Ärgerliches’

Müsliwoche 6 und die Fastenzeit

+1,5 KG – Ja, ich versinke im Boden vor Scham, Ärger und überhaupt. So ein blöder Mist. Und wie kam es dazu? (mehr…)

Sisyphus

+800g (mehr…)

Das Pizzaschlagloch

Der geneigte Leser wird sich erinnern, dass ich vor einer Woche eine Art “Müslikur” begonnen habe. Heute nun mein erstes Fazit: (mehr…)

Igittigitt

NIE NIE NIEEEEEEMALS wieder gehe ich in die Garage!!!!!!!!!

(nur blöd, dass das Auto da steht und ich morgen wieder damit fahren muss…)

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Es nervt

Ich glaube ich habe es schon einmal thematisiert, aber gerade ist es mal wieder sehr aktuell und entnervend, also muss es mal wieder raus – wer keine Lust drauf hat sollte jetzt besser weglesen -

Vorausschicken möchte ich (wie letztes Mal auch), dass ich meine Eltern sehr schätze und eigentlich auch mag. Und um (verständlichen) Kritikern vorzugreifen – ja, ich bin sehr dankbar, dass sie noch leben und dass ich sie habe und dass sie sich verantwortlich fühlen etc etc blabla – das steht nicht zur Diskussion. Das ist Tatsache.

Tatsache ist aber auch, dass sie unfassbar nerven können. Seit dem Urlaub (mein Liebster, die Mini Miss Fairytalez, meine Eltern und ich waren zusammen verreist) ist es noch schlimmer als zuvor. Selbst der Liebste, der eine Esels- äh Pardon – Engelsgeduld besitzt, war richtiggehend sauer am Ende. Von morgens bis abends “Mach das mal so..” “Warum hast du das so gemacht…” “Wir sind 1000 Jahre älter und wissen das besser…” “SO ist das gaaaanz falsch” “Der Liebste macht jetzt mal das…” blablabla. Wenn sie zu Besuch kommen sucht meine Mutter hier sofort nach ungemachten Haushaltsdingen und fängt dann an zu bügeln, Wäsche zu waschen, irgendwas aufzuräumen – ich HASSE ES! “Warum ist der Rasen nicht gemäht?” “Warum ist das Auto nicht gewaschen?” “Warum ist der Kleiderschrank nicht aufgeräumt?” Ich könnte kotzen.

Im Urlaub waren sie ganz groß im Kritisieren, haben aber nicht EIN EINZIGES MAL das Babybett zu sich in die SUITE (“Ich würde ja tauschen, aber dann wäre der Papa beleidigt”) genommen. Ursprünglich wollten wir (der Liebste, die kleine Maus und ich) unseren ersten gemeinsamen Urlaub allein verbringen und das wäre auch besser gewesen. Dann haben meine Eltern vorgeschlagen mitzukommen, da es ja eine Entlastung wäre und sie sich um die kleine anspruchsvolle Prinzessin kümmern könnten. Ich naives Wesen habe mich auch noch gefreut… Und was war? Schon bei den Vorbereitungen “Warum muss man denn unbedingt die Kameratasche mitnehmen?” ging es los. Und setzte sich ewig fort. Von “Entlastung” keine Spur. Bitte erinnert mich zu gegebener Zeit daran, dass ich NIE NIE NIE NIE NIE NIE NIEMALS WIEDER mit meinen Eltern in Urlaub fahre. EGAL was sie vorher versprechen. Selbst wenn es die Malediven wären – mit meinen Eltern hat es keinen Sinn.

Meine Mutter ruft jeden verdammten Tag an um irgendwas zu fragen oder zu erzählen und ich habe überhaupt keine Lust mehr mit ihr zu reden. Wenn ich anmerke, dass es ja auch reichen würde einmal die Woche zu telefonieren oder andere das auch so machen, findet sie 1000 Gründe doch anzurufen. Das geht echt gar nicht. Und dann noch reinreden wie wir irgendwas zu machen haben. Und ich habe keine Lust immer zwischen allen Stühlen zu sitzen. Ich bin so wütend und enttäuscht, traurig immer wieder zu hoffen dass es sich ändert. Frustriert. Verärgert, dass das mit über 30 überhaupt noch ein Thema ist. Ich HASSE dieses “Jetzt wo der Liebste nicht da ist kann ich dir ja mal ehrlich meine Meinung sagen…” – ich will sie gar nicht hören wenn sie ihm die nicht ins Gesicht sagen können. Und ich verstehe den Unmut meines Liebsten. Und wenn sie so weitermachen werden sie definitiv die “bösen Schwiegereltern” denen man eh nix recht machen kann und es daher auch einfach lässt.

Ich in so genervt. Ganz ehrlich. Und ich weiß einfach nicht so wirklich wie ich damit umgehen soll. Ich habe versucht mit ihnen darüber zu reden. Ganz ruhig. Das haben sie überhaupt nicht verstanden und am Ende stand ich da als wäre ich ja total undankbar und sie waren beleidigt. Sie würden doch alles für uns machen etc. Kontaktabbruch ist ja auch keine wirkliche Lösung. Es würde mir auch für meine Mini Miss Fairytalez leidtun. Aber diese Selbstverständlichkeit mit der über andere bestimmt wird – ich bin kein Untergebener meiner Eltern. Und mein Mann schon gar nicht. WENN den einer rumkritisieren darf, dann bin ICH das ;-) (Spaß beiseite, klar hat doch jeder man verschiedene Ansichten, aber es ist nicht ok, wenn sich da die Eltern einmischen und noch ihren Senf dazugeben).

Irgendwas muss passieren. Ich flitze hier seit heute morgen um 7 herum und räume Dinge auf, wische Staub, wasche Wäsche damit meine Mutter nachher nichts zu tun findet wenn sie zum babysitten kommt und ich arbeiten gehe. Klar, ich hab es auch schon andersrum versucht, hier alles liegen lassen und sie halt machen lassen. Ich hab auch schon versucht ihr zu verbieten was zu machen. Hilft auch nix. Sie macht es trotzdem. Das Schlimme ist, dass ich nicht nur die Kritik nicht mehr hören mag, sondern dass mir auch ihr Lob auf die Nerven geht. Ich will ehrlich gesagt einfach gar keine Meinung mehr von ihnen hören. Weil ich mich immer klein gemacht fühle. Weil ich die Art und Weise hasse. Weil es nervt. Weil ich mich nicht respektiert fühle. Ich wünschte es wäre mir ein bisher mehr egal. Ist es aber nicht, weil ich mir so sehr wünsche, dass wir ein “gutes Verhältnis” haben. Aber das klappt schon seit 30 Jahren nicht so wie ich es mir wünsche (naja, seit 20, vorher hatte ich keine so starken Autonomiestrebungen) ;-)

Und ich habe es schon so oft gesagt, aber es kommt offenbar nicht an -
ES IST MEIN LEBEN
ES IST MEINE WOHNUNG
ES IST MEINE FAMILIE
ES IST MEINE SACHE

Und es geht niemanden etwas an, wieviel Wäsche in meinem Wäschesammler ist oder wie lange ich nicht Staub gewischt habe oder wie lang der Rasen ist.

So, genug gemeckert, jetzt muss ich den Geschirrspüler ausräumen. Oooommmmmmmmmmmm…..

Vielen Dank

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Der Vorfall

In letzter Zeit “läuft” es mal wieder nicht so richtig mit dem Laufen. Während in der Schwangerschaft alles halbwegs in Ordnung schien, (ok, den Leistungssportbereich habe ich ja sowieso weitgehend abgehakt ;-)) leide ich seit Monaten unter Kreuzschmerzen und kann ohne den Kinderwagen als Stütze kaum ein paar hundert Meter geradeaus laufen. Das Bein knickt weg. Versagt seinen (ohnehin schon immer zweifelhaften) Dienst. Treppen ohne Geländer sind seit der OP undenkbar zu gehen, aber normales langsames Fortbewegen auf halbwegs ebenem Boden – das ging besser als jetzt.

Mein Orthopäde war in den letzten Wochen etwas ratlos, was er mit dem Bein machen soll, da die Beschwerden immer mal etwas besser und dann wieder schlechter wurden. Auch die vielen kleinen Pieksis (Akupunktur) und mein seit Mai doch recht regelmäßiges Muskeltraining schienen keinen großen Effekt zu haben. Durch die Kreuzschmerzen und die ständigen Blockaden in der LWS (neulich auch ein Hexenschuss, das war fies) kam er auf die Idee, dass der Rücken an der Problematik beteiligt sein könnte…

Ohne lang drumherum zu reden, das Kernspin diese Woche ergab, dass es da bei L4 (nicht dass ich wirklich wüsste wo das ist, aber recht weit unten an der Wirbelsäule) ein “Vorfall” sei und irgendwas ist eingeklemmt und ein Nervenkanal verschoben. Aha. Was man da machen kann? Mal abwarten was mein Arzt sagt.

Ich persönlich schwanke zwischen “Yippieh, die Knie sind nicht allein Schuld” und “Verdammt, jetzt ist auch noch der Rücken hinüber”.

Aber irgendwas ist ja bekanntlich immer.

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Abschied

Meistens denkt man einfach nicht daran. Man vergisst, dass es irgendwann endet. Eigentlich ist es klar, aber für die meisten von uns doch so weit weg.

Dann kommt plötzlich ein Anruf. Und in einer Sekunde betritt die Endlichkeit des Lebens das Bewusstsein. Nicht nur, dass es endlich sein KANN – nein – sondern dass es konkret vorbei ist. Für jemanden den man länger als sein halbes Leben gekannt hat. Den man vor langer Zeit aufrichtig geliebt hat. Der fehlen wird. Und der freiwillig gegangen ist.

Dieser kleine Platz im Herzen, den dieser Mensch gewollt oder ungewollt immer besessen hat transformiert sich zu einem schwarzen Loch in das man hineinfällt.
Und schlagartig wechseln sich verschiedene Gedanken und Gefühle ab.
Das sind sie also – diese Trauerphasen. Von “Das kann nicht wahr sein” über “Wie konnte dieser verdammte Egoist sowas tun?” “Warum hat er nichts gesagt?” bis hin zu “Jetzt ist er also weg, ich bin so furchtbar traurig, dass es wehtut.” Und es fängt immer wieder von vorne an.

Und ich weiß es wird noch eine ganze Weile so bleiben.

Mach’s gut, wo immer Du jetzt bist.

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Was ist denn da los?

Mir ist schon klar, dass ich mich in den letzten Wochen äh Monaten selbst nicht gerade mit Blogruhm bekleckert habe, aber als ich vorhin mal schnell in meinem Reeder vorbeischauen wollte was Ihr so treibt – GÄHNENDE LEERE!

Ja was ist denn da los? Fragte ich und mein Mann meinte lapidar “Ach ja, der Reeder ist eingestellt worden. Gibt’s nimmer.” Ich “WAAAAASSSS??? Und er hat komplett alle meine verfolgten Blogs gefressen?” “Jap, kann sein.”

Mein Mann bleibt angesichts dieser Katastrophe erstaunlich gelassen weil er offenbar nicht das gleiche Problem hat wie ich – ich weiß doch nimmer welchen Blogs ich so gefolgt bin (ok, außer einigen Kernblogs vielleicht, aber die anderen muss ich mir mühsam wieder zusammensuchen). Und wer von Euch ist überhaupt noch aktiv? Von einigen habe ich richtig lange nicht gelesen und weiß gar nicht, ob sie nochmal was schreiben. Superschade!!

Ich möchte keinen von Euch verlieren, wenn Ihr Lust habt hinterlasst mir doch hier einfach einen kleinen Kommentar als Erinnerung und eventuell einen Tipp für einen guten neuen Reader.

Liebe Grüße und weiterhin einen schönen Sommer (der zur Schreibfaulheit ja geradezu einlädt) :mrgreen:

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Mein Zauberstab gehorcht mir nicht

Zu Ostern habe ich mir einen Zauberstab geschenkt. Tolles Gerät, bisher hat er wunderbar Eischnee geschlagen, Saucen gemixt und schnelles Eis aus Joghurt und TK Früchten gezaubert. Damit bin ich eigentlich echt zufrieden.

Gestern kam meine Kaffeelieferung an

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und ich habe mich wahnsinnig auf tollen Kaffee mit tollem Milchschaum gefreut – natürlich mit meinem ZAUBERSTAB gemacht. Nur war das der absolute Reinfall. Die 3,8er Biomilch schäumt das Ding weder warm noch kalt, weder im Plastikgefäß noch im Metalltopf. Weder auf Stufe 1 noch auf Stufe 2. Weder von unten noch von oben noch schräg. Es sieht immer erst so aus als würde es klappen um dann einfach gar nicht schaumig zu werden bzw entsteht nur eine ganz dünne Schaumschicht auf der Oberfläche. Ganz ehrlich – da schäumt mein 10 Jahre altes Aerolatte Quirlie besser… Bin schon ein bisschen enttäuscht und zweifele auch an meiner Milchschaumzauberkompetenz. Bisher hat doch alles so schön geklappt mit dem Gerät.

Trinke jetzt traurig und völlig überdreht durch eine leichte Koffeinüberdosis meinen dritten misslungenen Latte Macchiato und versuche es morgen wohl mit fettarmer Milch :-(

Die schlanke Wahl

Ich habe einen schweren Knochenbau. Hhmm, naja, oder zumindest eine Veranlagung dazu, jedes Gramm Futter optimal zu verwerten. In der Steinzeit wäre ich der Held gewesen. Ok, bis auf die Sache mit den Knien natürlich. Die hätte mich vermutlich umgebracht, weil ich nicht hätte weglaufen können vor Säbelzahntigern. Oder Mammuts. Von daher hat es Vorteile in unserer Zeit zu leben. Früher war eben doch nicht alles besser.

Schon als Jugendliche war ich keine große Sportskanone (die Knieprobleme fingen an als ich ungefähr acht Jahre alt war) und gegessen habe ich schon immer für mein Leben gern. Diese Kombination bewirkte, dass ich noch nie die Schlankste in der Klasse, aber auch nicht wirklich dick und anfangs nicht unglücklich mit meinem Gewicht war. Das kam erst als mein erster Freund sich zwar an den positiven Aspekten meiner weiblichen Figur erfreute, aber dann doch meinte, ich sollte doch mal ein paar Kilo abnehmen. Da habe ich getan, (damals mit der Brigitte Diät (1000 Kalorien, dauernd standen so eklige Dinge wie Corned Beef auf dem Plan und ich war ständig hungrig)) und das Arschloch dann wegen einem anderen Kerl verlassen. Diese Beziehung wiederum war aus verschiedenen Gründen ein groooooßer Fehler – aber das ist eine andere Geschichte.

Ich bin jedenfalls zu dem Zeitpunkt dieser ersten Diät in das berühmte aber echt fiese Jojo-Modell eingestiegen ohne es zu wissen. Einige Zeit war alles gut, mein damaliger Freund und ich haben die geringen finanziellen Mittel die wir hatten in andere Dinge investiert als in Nahrung. Aber als ich irgendwann wieder anfing “gesünder” zu leben und mehr Nahrungsmittel zu konsumieren, schoss mein Gewicht quasi in die Höhe. Nach jedem neuen Abnahmeversuch und auch nach jeder neuen Knieoperation waren es 5 bis 10 Kilo mehr.

Immer wieder habe ich mit dem berühmten Konzern mit dem großen W, mit angeblichen Glücksdiäten oder einfach nur FDH etwas Gewicht verloren und viel mehr wieder drauf gelegt. Nach der letzten OP war es mehr denn je und ich konnte und wollte mich mit dem Thema “Abnehmen” am liebsten gar nicht mehr beschäftigen. Also wurde ich schwanger und nahm einfach noch mal zwanzig Kilo zu… (naja, das mit den zwanzig Kilo war nicht wirklich so geplant…).

Die Schwangerschaftkilos schwanden zwar einigermaßen zügig dank Stillen aber der Bauch nicht wirklich und neben dem vorher sowieso schon vorhandenen Übergewicht hatte ich jetzt auch auch noch einen richtigen Bauch. Toll.

Alle Versuche mit dem großen W scheiterten und ich kam einfach nicht mehr auf einen grünen Zweig. Die Marketingsprüche mit der “schlanken Wahl” beim essen und der Fettaugenzählerei (ich hab zum abmessen immer den größten Teelöffel genommen den ich hab) haben mich einfach nur noch genervt. Und ich weiß auch, dass ich beim abmessen der Mengen zu Selbstbetrug geneigt habe. Und dass ich krampfhaft alle “Punkte” die ich hatte aufgegessen habe. Für mich war das kein gutes Konzept mehr (was nicht heißt, dass es für andere nicht super funktioniert).

Ende Januar habe ich ein Buch über den Jojo Effekt gelesen und verstanden was da bei mir alles schief läuft. Und warum das nicht funktioniert mit dem Gewicht abnehmen und halten. Dann habe ich mit der Atkins-Einleitungsphase begonnen (hätte auch Dukan oder irgendwas anderes für die Ketolysefähigkeit des Gehirns machen können) und jetzt langsam auf LOGI umgestellt. Was ich daran gut finde ist, dass es zunächst mal hauptsächlich um gesunde und natürliche Ernährung ohne Kohlehydratmast geht. Und in zweiter Linie um langsame Abnahme. Das mache ich jetzt seit Ende Februar und es geht mir wirklich gut damit. Keine Heißhungerattacken, keine Schokoorgien und weniger Lust auf Nudeln als ich gedacht hätte.

Dafür probiere ich viele neue Rezepte und Alternativen zu Brot, Nudeln etc. aus und finde bisher einiges besser als das Original. Anderes nicht wirklich. Aber man muss ja auch nicht komplett darauf verzichten. Ich versuche aber erstmal soweit wie möglich ohne KH auszukommen um den Heißhunger nicht zu locken.

Ein spannendes Experiment und ich werde weiter berichten (4 Kilo sind mittlerweile gegangen, wobei ich natürlich ungeduldig bin weil es langsamer geht als früher mit WW, aber dafür hoffe ich eben auf das Ausbleiben des bösen Jojo…schauen wir mal :-).

Ein paar Rezeptfotos will ich euch natürlich nicht vorenthalten:

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