… aus dem Leben einer Fairy

Archiv für September, 2011

Positiv?!

Es gibt krasse News im Fairy Universe…

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Nicht so wirklich geplant, aber die Natur hat sich an dieser Stelle offenbar gedacht “Ach komm, die ist schon so alt, länger sollte sie echt nicht warten” oder so ähnlich.

Wir sind immer noch völlig fassungslos.

Um das Ergebnis dieses in panischer Unsicherheit billig gekauften Apothekentests zu verifizieren bzw. zu falsifizieren waren wir heute bei der freundlichen Gynäkologin, deren erste Worte an mich “Herzlichen Glückwunsch. Na da haben Sie ja alles richtig gemacht” lauteten.

Naja… ganz so optimistisch habe ich das im ersten Moment zwar nicht gesehen, aber ok. Jetzt ist es so. Ganz ehrlich? Irgendwie freue ich mich total. Auch wenn es schwierig wird. Und stressig und überhaupt. Aber toll ist es irgendwie trotzdem. Leben ist eben immer noch all das, was während des Pläneschmiedens so passiert.

Und man weiß ja auch noch nicht so genau, wie das alles laufen wird. Die ersten drei Monate sind immer kritisch, sagte die Ärztin. Ich versuche mir nicht allzu viele Sorgen zu machen.

Ich bin jetzt erstmal super stolz mit meiner Tüte voll Babyinformationsmaterial nach Hause gegangen und streiche mir über meinen (noch) imaginären Babybauch. Lustiges Gefühl. Noch so gar nicht real.

Naja… Warten wir es ab :-)

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Ente gut. Alles gut.

So langsam animiert das Wetter zu herbstlichen Gerichten und bei der Sichtung meiner Vorräte habe ich neulich vakuumierte Kastanien gefunden, die diesen Monat gegessen werden sollten. So ganz ohne “Beilage” sind die jedoch ziemlich trocken und so habe ich gestern ein paar Rosenköhlchen und zwei Entenbrustfilets gekauft, um die Kastanien etwas aufzupeppen :-)

Den Rosenkohl habe ich gekocht und mit den Kastanien in etwas Butter geschwenkt (ich weiß…die Kalorien…aber so schmeckt es eben am besten ;-)).

Die Ente scharf auf der eingeritzten Hautseite angebraten, das Fett abgegossen, kurz auf der Fleischseite angebraten und in einer Auflaufform ab in den Backofen zum Ziehen bei 100 Grad.

Da ich mit Ente nicht wirklich viel Erfahrung habe und kein Fond greifbar war, musste ich mit der Sauce etwas improvisieren. Ich habe einfach eine Viertelflasche Gewürztraminer in die noch heiße Pfanne mit dem restlichen Bratensatz gekippt und etwas einkochen lassen. Dann einen Schluck Orangensaft, etwas Rosmarinhonig, diverse Gewürze und einen Becher Crème Légère dazugegeben… Und fertig war die erste Entenimprovisationssauce meiner Kochlaufbahn.

Geschmacklich war das wirklich eine positive Überraschung.
Die Ente war außen knusprig und innen rosa, die Sauce süßlich harmonisch und der Rosenkohl und die Kastanien haben super dazu gepasst…
Alles in allem ein gelungenes Herbstpremiereessen ;-)

(nur die Küche mussten wir danach putzen, da hätte man locker Schlittschuh fahren können…)

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Bis über beide Ohren

… stecke ich jetzt in Arbeit.

Während mir neulich fast schon langweilig war, steht jetzt natürlich alles gleichzeitig an. Seminare, Anträge, Klienten, Veranstaltungen, Termine, Termine, Termine, Geburtstage, Verpflichtungen, Haushalt…
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Aber ich hab’s ja nicht anders gewollt. Und abgesehen davon, dass es wirklich stressig ist, macht es ja auch irgendwie Spaß.

Aber eines ist klar: ich bin so dermaßen reif für eine x-beliebige Insel (bevorzugt auf den Malediven… ;-)). Ich brauche offenbar dringend Urlaubssponsoren.

Demnächst werde ich ein Fairy-Spendenkonto einrichten. Also spart schon mal ;-)

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Schatzsuche

Als ich vor einigen Jahren von diesem “Geocaching” gehört hatte, fand ich es eigentlich doof und sinnlos. Etwas irgendwo suchen um sich auf einem kleinen Zettel einzutragen? Blödsinn…dachte ich.

Durch die modernen Telekommunikationsmittel wussten wir, dass quasi vor unserer Haustür diesbezüglich ganz schön viel los ist. Vor einigen Tagen haben mein Liebster und ich es dann zufällig doch mal ausprobiert, da wir offenbar in einem ganzen “Nest” von Geocaches und entsprechenden Schatzsuchern wohnen.

Zuerst war ich noch etwas skeptisch, aber als wir dann so total unauffällig ein altes Kloster absuchten, das iPhone im Anschlag um die Koordinaten immer wieder zu checken und immer auf der Hut vor Muggles (das sind die, die keine moderne Schnitzeljagd betreiben)…war ich plötzlich total im Adventuremodus.

Es ist wirklich ein Phänomen, ich war am Ende so wahnsinnig fasziniert und stolz darauf, eine kleine Filmdose mit einem Stöckchen aus einem Treppengeländer zu angeln…verrückt!

Ein bisschen wie damals, als man füreinander “Schätze” im Garten vergraben und dann Schatzkarten in Geheimschrift mit abgeflämmten Ecken gezeichnet bzw. geschrieben hat. Und mit Siegel (Also Wachs drauf und einen Stempel rein gedrückt). Hach, das waren noch Zeiten…

Und womöglich ist es genau dieses Gefühl, das dieses Geocaching so erfolgreich macht.

Wir sind jedenfalls angefixt und waren gestern im strömenden Regen kleine Schachteln suchen… Mal mehr, mal weniger erfolgreich. Auf was für Ideen die Leute kommen… Schön und spannend war’s.
Und verdammt nass ;-)

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Hangover Party

Dieses Wochenende waren wir eingeladen zu einer legendären 10 Jahres-Jubiläumsparty mit dem Titel “Party im Hangover Valley”.

Freitag Abend haben wir also unsere Sachen gepackt und sind losgefahren zum Ort des Geschehens.

Heldenhafterweise haben wir es geschafft, trotz mehrmaliger Erinnerung das Bettlaken zu Hause (bereitgelegt auf dem Tisch) zu vergessen und durften so das ganze Wochenende auf statt unter unserer Bettdecke auf einer winzigen Pritsche schlafen. Aber das war eigentlich auch egal, da wir 1. nicht viel geschlafen haben und 2. genug Alkohol geflossen ist, um auch auf dem Boden schlafen zu können.

Freitag gab es ein Buffet, viel zu viel (naja, also genau die richtige Menge) Alkohol und einen DJ, der leider ab 22 Uhr die Lautstärke drosseln musste, weil erholungsbedürftige Nachbarn in der Ferienanlage sich beschwert hatten. Der Abend war trotzdem lustig und bis auf diverse Übelkeiten, kleine Filmrisse und die ein oder andere Gehirnerschütterung vom heftigen Tanzen (und dabei mit dem Kopf gegen den Kamin knallen) gab es keine Verluste.

An diesem Abend fiel mir auf, wie lange ich auf keiner richtigen Party mehr war. Ich hatte nicht einmal die medikamentöse Grundausstattung vor Ort. Weder Ibuprofen noch irgendetwas gegen Übelkeit, unfassbar. Sowas hätte es bei mir früher nicht gegeben…

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Samstag war “Grill&Chilltag” angesagt. Tagsüber wurde das Chaos der Nacht beseitigt und die 100000 Wespen waren sicher wahnsinnig enttäuscht, dass literweise Rum und Cola vom Tisch gewischt wurde. Einige gingen ins Schwimmbad der Anlage, andere räkelten sich in der Sonne auf der Wiese. Es war ein wirklich entspannter Tag und der Abend konnte kommen.

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Wir haben den Grillplatz mit jeder Menge Holz, Getränken, Würstchen, Fleisch und Zubehör ausgestattet und feierten bis in die Nacht. Nach mehreren Litern Sekt/Wodka/Rum/Whiskey/Bier saß eine Gruppe von Leuten am Feuer und sang so herrlich leidenschaftlich und schräg zu den Gitarrenklängen meines Liebsten, dass ich einen Lachanfall nach dem anderen hatte.

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Leider kam irgendwann ein kleines Gewitter und wir verlegten den Rest der Party wieder nach oben ins Trockene. Dort gab es noch ein paar interessante Gespräche über Beziehungen, Prostituierte, Sex, Ladyboys und Musik, bevor wir hundemüde auf unseren Superpritschen einschliefen.

Gestern war dann Abreisetag und wir hinterließen die Partylocation wie wir sie vorgefunden hatten… :mrgreen:

Fazit des Wochenendes:

1. Es ist möglich, mit 20 Leuten einen schier unüberschaubaren Berg an Essen und Getränken innerhalb von zwei Tagen zu vernichten.

20110905-112542.jpg (hier beispielsweise das Frühstück…)

2. Manche Jungs können innerhalb von zwei Stunden zwei Flaschen Rum trinken und dann noch schwimmen gehen. Nackt.

3. Theoretisch reicht es, an einem Wochenende genau einmal zu duschen. Aber gut fühlt sich das nicht an.

4. Ich brauche Urlaub!

5. Home Sweet Home. Ich bin so froh, wieder daheim zu sein.

6. Sachen gibt’s…

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Alles in allem war das ein richtig heftiges Partywochenende und hat seinem Namen alle Ehre gemacht. Auch ohne fehlende Zähne und Rohypnol ;-)

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